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Sebastianschule aus Raesfeld greift bei Schulschach-LM in Hamm nach dem Titel

Zwei Teams der Sebastianschule bei der Schulschach-LM in Hamm

pd. Sowohl die Schulmannschaft als auch das Mädchenteam der St.-Sebastian-Schule spielten bei den NRW-Schulschachmeisterschaften in Hamm am letzten Tag vor den Osterferien um den Landestitel mit. Beide Teams aus Raesfeld gehörten zu den Titelfavoriten. In den Vorjahren erreichten sie regelmäßig einen der wenigen Qualifikationsplätze für die Deutsche Meisterschaft und hatten auf dem Weg ins Landesfinale bereits die Kreis- und Verbandsmeisterschaften ohne Punktverlust gewonnen.

Ein Brettpunkt fehlt

Beim spannenden und mit 60 Grundschulteams weitaus größten Landesfinale Deutschlands verpassten die Raesfelder die Vizemeisterschaft und damit einen der drei Qualifikationsplätze nur um einen einzigen Brettpunkt.

Ärgerlich für Tamme Gudel, Leonard Brunsbach, Lukas Völl und Torben Volmer. Sie hatten bereits 2024 als Zweitklässler erfolgreich an der Deutschen Meisterschaft teilgenommen. In der dicht gedrängten Tabellenspitze belegte das Quartett nun in Hamm mit nur einer Niederlage nach 7 Runden den 5. Tabellenplatz.

Raesfelder Torben Volmer
Raesfelder Torben Volmer. Foto: Manfred Grömping

Raesfelder Mädchen fahren zur DM

Mehr Glück hatte das Mädchenteam der Sebastianschule, das als Tabellensechster von 33 Mannschaften beim Landesfinale der Mädchenteams noch zur DM nach Düsseldorf eingeladen wurde. Auf die Deutsche Meisterschaft im Juni freuen sich nun Maja und Lina Gröniger, Ronja Schwane, Marie Makollus und Lilia Hater.

„Bei den Mädchen freue ich mich über unsere 4. DM-Teilnehme hintereinander,“ kommentiert Schachlehrer Manfred Grömping das Ergebnis, „beim Turnier der Grundschulteams ärgert mich aber, dass Nordrhein-Westfalen bei der Zuteilung der DM-Qualiplätze gegenüber den anderen Bundesländern klar benachteiligt ist. Die Teilnehmerzahlen sind hier um ein Vielfaches größer, die Startplätze bei der DM aber für alle Bundesländer gleich.“

Einen kleinen Trost für die verpasste DM-Teilnehme gab es bei der Siegerehrung für den Raesfelder Torben Volmer. Er wurde für sieben gewonnenen Partien als erfolgreichster Turnierspieler am 4. Brett mit einer Medaille ausgezeichnet.

#48 Monatsrückblick: Abschied, Veränderungen und Rückkehr

In der 48. Folge des Raesfeld Podcasts blickt Moderatorin Sabrina Czupiol auf die wichtigsten Themen des Monats März: Ein Monat, der zeigt, wie sich das Leben vor Ort verändert – ein neues Parksystem bringt neue Regelungen in den Alltag, zwei ehemalige Kneipen werden noch einmal zu Orten der Begegnung, und Störche kehren zurück zum Schloss.

Parken auch sonntags geregelt

Starten wir mit einem Thema, das viele Autofahrer betrifft: der Parkplatz am Edeka in Erle.

Seit Anfang März gilt hier ein digitales Parksystem. Eine Stunde bleibt kostenlos – danach wird es kostenpflichtig. Und das inzwischen rund um die Uhr, also auch an Sonn- und Feiertagen.

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Gute Nachrichten für Kulturinteressierte

Das Museum am Schloss Raesfeld startet Anfang April in die neue Saison. Geöffnet ist es bis in den Herbst hinein, jeweils am Wochenende.

Ein schöner Anlass, sich wieder mit der lokalen Geschichte zu beschäftigen.

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Gemeindesportverband zieht Bilanz

Der Gemeindesportverband Raesfeld hat Mitte März Bilanz gezogen. Dabei wurde deutlich: Das Ehrenamt bleibt das Fundament des Vereinslebens. Neben Neuwahlen im Vorstand stehen auch schon Planungen für kommende Veranstaltungen wie den Radwandertag 2026.

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Storchenpaar zurück

Ein klares Zeichen für den Frühling: Das Storchenpaar am Schloss Raesfeld ist wieder da. Wie jedes Jahr hoffen viele nun auf Nachwuchs und verfolgen das Geschehen rund um das Nest.

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Flohmarkt in Dorfkneipen

Ein besonderes Ereignis gab es am 21. März in Erle: Die ehemaligen Gaststätten Tenk-Heßling und Brömmel-Wilms öffneten noch einmal ihre Türen – diesmal für einen Flohmarkt.

Für viele war das aber mehr als nur ein Flohmarkt – es war auch ein Abschied von zwei Orten, die lange das Dorfleben geprägt haben.

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Gastfamilien gesucht

Ein Blick in den Kreis Borken: Für das Jahr 2026 werden Gastfamilien gesucht. Rund 200 Jugendliche aus dem Ausland sollen hier ihren Alltag kennenlernen. Eine Chance für interkulturellen Austausch direkt vor Ort.

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Volksbank wächst weiter

Die Volksbank Raesfeld und Erle bleibt auf stabilem Kurs. Für das laufende Jahr wird ein spürbares Wachstum verzeichnet – ein positives Signal für die regionale Wirtschaft.

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Femeiche Erle Führung 2026 startet an Ostern

Die Femeiche Erle startet an Ostern in die neue Führungssaison. Am Ostermontag, 6. April 2026, sind Besucher eingeladen, Geschichte hautnah zu erleben. Die Führung verbindet lebendige Erzählungen mit einem besonderen Einblick in die Vergangenheit.

Auftakt der Führungssaison an der Femeiche

Mit Beginn der Osterzeit startet die diesjährige Saison der öffentlichen Führungen an der Femeiche Erle (Ekhornsloh 17). Die erste Führung findet am Ostermontag, 06. April, um 15.00 Uhr statt.

Carlo-Behler-Führung-Femegericht-Erle

Geschichte lebendig erzählt

Carlo Behler schlüpft dabei in die Rolle des Freigrafen Bernd de Duiker und berichtet in mittelalterlicher Gewandung über seine Tätigkeit als Vorsitzender des Femegerichts. Gleichzeitig vermittelt er Wissenswertes zur Geschichte des rund 1000 Jahre alten Baumes, der als Nationalerbe gilt.

Ein besonderer Programmpunkt ist das gemeinsame Nachspielen einer urkundlich belegten Femegerichtsverhandlung aus dem Jahr 1441.

Ausstellung im Heimathaus

Im Anschluss an die Führung geht es gemeinsam zum nahegelegenen Heimathaus (Silvesterstraße 5). Dort wird die Ausstellung zur Femeiche besucht, in der Inhalte vertieft und anschaulich ergänzt werden.

Darüber hinaus können Besucher weitere Ausstellungen besichtigen, darunter Gräberfunde, steinzeitliche Exponate sowie eine historische Schulstube.

Dauer der Veranstaltung

Die Führung dauert etwa 1 Stunde und 15 Minuten und bietet einen kompakten, zugleich anschaulichen Einblick in die regionale Geschichte rund um die Femeiche Erle.

👉Weitere Infos zur Femeiche in Erle finden Sie hier.

Blick auf das neugestaltete Umfeld der Femeiche. Im April 2025 wurde der Femeichenpark feierlich eröffnet.
Blick auf das neugestaltete Umfeld der Femeiche. Im April 2025 wurde der Femeichenpark feierlich eröffnet. Foto: Gemeinde Raesfeld

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken weiter gesunken

Aktuell 5.745 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im März 2026 weiter gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. „Der deutliche Rückgang der Arbeitslosigkeit ist ein positives Signal vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in der Weltwirtschaft“, erklärt Dr. Zwicker. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat März 2026 insgesamt 5.745 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat Februar 2026 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 110 Personen gesunken. Im Vorjahres-Vergleich zum März 2025 hat sich die Zahl deutlich um 973 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent gesunken und liegt bei 2,5 Prozent (Februar 2026: 2,6 Prozent, März 2025: 3,0 Prozent).

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls zurückgegangen: Sie liegt im März 2026 bei 10.804 Personen (- 136 Personen gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.

Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im März 15.223 Personen (-177 gegenüber dem Vormonat) in 7.709 Bedarfsgemeinschaften (- 107 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im März 2025 noch 991 Bedarfsgemeinschaften und sogar 1.316 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Endlich Spargelzeit: So schmeckt der Frühling

Wenn die ersten Spargelstangen wieder in der Auslage liegen, beginnt für viele die schönste Genusszeit des Jahres. Frischer Spargel steht wie kaum ein anderes Lebensmittel für Frühling, Leichtigkeit und regionale Küche.

Zart, mild und mit diesem typischen Duft macht er sofort Lust auf einfache Gerichte, die ohne viel Aufwand gelingen. Genau darum geht es auch hier: unkompliziert genießen und das Beste aus der Saison herausholen.

Frisch auf den Tisch – darauf kommt es an

Guten Spargel erkennt man schon beim Einkauf. Die Stangen sollten fest sein, leicht glänzen und an den Schnittstellen noch saftig wirken.

Zu Hause bleibt er am besten frisch, wenn man ihn in ein feuchtes Tuch wickelt und im Kühlschrank lagert. So hält er sich ein bis zwei Tage ohne Probleme.

Beim Schälen gilt: weißen Spargel immer gründlich vom Kopf nach unten schälen und die Enden leicht abschneiden. So wird er später richtig zart.

Klassisches Spargel-Rezept – einfach und immer gut

Dieses Rezept ist ein echter Klassiker und gelingt garantiert. Perfekt für alle, die Spargel ganz unkompliziert genießen möchten.

Klassisches Spargel-Rezept – einfach und immer gut

Zutaten:
  • Weißer Spargel
  • Neue Kartoffeln
  • Butter
  • Salz
  • Eine Prise Zucker
  • Etwas Zitrone

Instructions:
  1. Den Spargel waschen, sorgfältig schälen und die Enden abschneiden.
  2. In einem großen Topf Wasser mit Salz und einer Prise Zucker zum Kochen bringen und den Spargel darin garen. Je nach Dicke dauert das etwa 15 bis 20 Minuten. Zwischendurch einfach testen, ob er weich ist.
  3. Parallel die Kartoffeln kochen.
  4. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und mit einem Spritzer Zitrone abschmecken.
  5. Alles zusammen auf einem Teller anrichten und nach Wunsch mit Schinken oder etwas Hollandaise servieren.

Video:

Genuss ohne Aufwand

Manchmal muss es aber noch einfacher gehen. Wer Spargel lieber fertig zubereitet genießen möchte, kann ihn auch ganz entspannt im Adelheid Spargelhaus probieren. Dort wird Spargel aus regionalem Anbau serviert – frisch, klassisch und genau so, wie man ihn sich wünscht.

Warum sich Spargel jetzt besonders lohnt

Die Saison ist begrenzt und genau das macht sie so besonders. Jetzt ist Spargel frisch gestochen, voller Aroma und in bester Qualität erhältlich.

Ob klassisch mit Kartoffeln und Butter oder ganz einfach pur – es braucht nicht viel, um daraus ein richtig gutes Essen zu machen.

Und genau das ist das Schöne an der Spargelzeit: Weniger Aufwand, mehr Geschmack.

Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V.: Duo Capriccio konzertiert im Rittersaal

Der Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. lädt am Sonntag, 12. April 2026, zu einem Konzert im Rittersaal ein. Im Rahmen der Reihe „Best of NRW“ gastiert das Duo Capriccio in Raesfeld. Besucher erwartet ein Kammerkonzert mit Werken bedeutender Komponisten.

Konzert im Rittersaal von Schloss Raesfeld

Im Rahmen der landesweiten Konzertreihe „Best of NRW“ ist am Sonntag, 12. April 2026, um 17 Uhr das Duo Capriccio im Rittersaal des Schloss Raesfeld zu hören. Der Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. lädt zu einem Kammerkonzert für Violoncello und Klavier ein.

Auf dem Programm stehen Werke von Josef Wölfl, Robert Schumann, Nadia Boulanger und Johannes Brahms.

Duo Capriccio tritt als Kammermusik-Duo auf

Das Duo Capriccio geht aus dem 2023 gegründeten Trio Capriccio hervor. Da die Geigerin Annika Jemima Franke bei diesem Termin verhindert ist, treten Klaudio Zoto und Victoria Nava als Duo auf.

Kennengelernt haben sich die drei Musikerinnen und Musiker an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Ihr Zusammenspiel ist geprägt von Neugier, Spielfreude und einem feinen Gespür für musikalische Nuancen.

Kurz nach seiner Gründung wurde das Trio beim Sieghard-Rometsch-Wettbewerb ausgezeichnet. Für die Saison 2025/2026 wurde es für den Zyklus „Best of NRW“ der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung ausgewählt. Zudem sind die Musikerinnen und Musiker Stipendiaten von Yehudi Menuhin Live Music Now sowie des Deutschlandstipendiums.

Eintritt und Tickets

Der Eintritt beträgt für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied im Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. sind, 23 Euro pro Person. Schülerinnen und Schüler sowie Studierende bis 27 Jahren haben freien Eintritt.

Karten können online über die Internetseite des Kulturkreises erworben werden oder direkt an der Konzertkasse ab 16 Uhr. Weitere Informationen zur Reihe gibt es telefonisch unter 02861/8040137.

Förderung und Hintergrund zur Konzertreihe

Gefördert wird das Programm durch den Kreis Borken und die Gemeinde Raesfeld.

Die Konzertreihe „Best of NRW“ ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Stiftungen und Unternehmen. Dazu zählen die Eibach Stiftung aus Finnentrop, die Stiftung Mercator, die Walzwerke Einsal GmbH, die Artur u. Liselotte Dumke Stiftung, die LWL-Kulturstiftung sowie die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung aus Herdecke.

Weitere Informationen zur Konzertreihe sind online abrufbar. Auch der Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. informiert auf seiner Internetseite über das aktuelle Programm.

Aus dem Archiv: Fatima-Pilger-Madonna zog durch Erle

Für viele Gläubige der Eucharistischen Anbetung war der Sonntag in Erle ein besonderer Moment. Die Mitglieder der Gebetsgruppe hatten lange darauf gewartet, nun führte die eigens nach Erle bestellte Fatima-National-Pilger-Madonna die Prozession an.

Erler Schützen begleiten die Prozession mit der Fatima-Madonna in Erle
Foto: Petra Bosse

Prozession mit besonderem Gast

In den Abendstunden zog die Prozession mit der Fatima-Pilger-Madonna durch das Dorf. Über dem Geschehen lag eine besondere, ruhige Atmosphäre. Angeführt von der Feuerwehr mit Fackeln, begleitet von Bannerabordnungen und den Erler Jägern, wurde die Madonna auf den Schultern von vier Trägern durch die Straßen getragen. Eingebettet in ein Meer aus weißen Nelken stand sie im Mittelpunkt der Lichterprozession.

Prozession St. Silvester Erle mit Fatima-Madonna
Foto: Petra Bosse

Jubiläum des Gebetskreises

Seit 25 Jahren besteht der Gebetskreis der Eucharistischen Anbetung in Erle. Für viele Gläubige war dieses Jubiläum Anlass, die Fatima-Statue erneut nach Erle zu holen und den besonderen Tag gemeinsam zu begehen.

Weihbischof Ostermann zu Gast

Auch Weihbischof Friedrich Ostermann aus Münster nahm an der Prozession teil. Gemeinsam mit Pfarrer Michael Kenkel, weiteren Priestern und Ordensleuten sowie zahlreichen Gläubigen begleitete er die Lichterprozession durch den Ort.

Weihbischof Ostermann zu Gast in Erle St. Silvester-Kirche
Foto: Petra Bosse

Bereits vor Beginn zeigte sich der Weihbischof nahbar und kam mit Jugendlichen vor der Kirche ins Gespräch. „Ich war früher Leiter der Fachstelle Mission, Entwicklung und Frieden und die Gebetsgruppe der monatlichen eucharistischen Anbetung hat viel für uns getan. Deshalb bin ich heute gerne zu ihrem 25-jährigen Jubiläum nach Erle gekommen“, erklärte Ostermann.

Auch in seiner Predigt ging er auf das Glaubensleben im Alltag ein. „Die Anbetung an die Madonna und das Rosenkranzbeten kann eine gute Ergänzung für Menschen zum Glauben sein, die diese Zusätze brauchen“, sagte der Weihbischof.

Weihbischof Ostermann zu Gast in Erle St. Silvester-Kirche
Weihbischof Ostermann zu Gast in Erle St. Silvester-Kirche. Foto: Petra Bosse

Worte der Pfarrgemeinde

Pfarrer Michael Kenkel richtete sich ebenfalls an die Gläubigen. „Wir tragen nun die Fatima durch das Dorf und wollen damit deutlich machen, dass Maria die Fürsprecherin bei ihrem Sohn für uns ist. Wir wollen uns ihr anvertrauen und mit unseren Anliegen zu ihr kommen“, erklärte er vor Beginn der Prozession.

Fatima-Pilger-Madonna – Hintergrund und Bedeutung

Die Fatima-Pilger-Madonna geht auf die Marienerscheinungen im Jahr 1917 im portugiesischen Ort Fatima zurück. Drei Hirtenkinder berichteten damals von Erscheinungen der Jungfrau Maria, die weltweit große Beachtung fanden.

Die Pilger-Madonna ist eine Nachbildung der Originalstatue und wird weltweit in Kirchengemeinden gezeigt. Sie steht für Gebet, Hoffnung und den Wunsch nach Frieden und verbindet Gläubige über Ländergrenzen hinweg.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Dorsten is(s)t mobil 2026: Autoshow, Streetfood und Stadtfest-Start in der Altstadt

Autos, Streetfood und Frühlingsstimmung: Mit „Dorsten is(s)t mobil“ startet Dorsten vom 17. bis 19. April 2026 in die neue Stadtfest-Saison. Die Innenstadt wird dabei erneut zur großen Erlebnisfläche mit Autoshow, E-Mobilität, kulinarischen Angeboten und einem vielfältigen Programm für die ganze Familie.

Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre setzen die Organisatoren wieder auf die bewährte Mischung aus Mobilität, Genuss und Unterhaltung. Gleichzeitig wird das Konzept an mehreren Stellen weiterentwickelt. Ziel ist es, sowohl Stammgäste als auch neue Besuchergruppen anzusprechen.

„Das kulinarische Angebot ist auch in diesem Jahr abwechslungsreich und vielfältig“, sagt Organisator Hans Schuster von der Eventagentur Nightaffairs.

Mehr Marken, neue Flächen und breites Angebot

Zehn Autohäuser präsentieren in der Innenstadt ihre neuesten Modelle. Insgesamt sind mehr als 20 Marken vertreten. Damit bleibt die Autoshow ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung.

Im Vergleich zu den Vorjahren wurden einzelne Ausstellungsflächen neu strukturiert. Einige Autohäuser treten mit erweiterten Markenportfolios auf und benötigen mehr Platz. Gleichzeitig sind neue Anbieter hinzugekommen, während andere ihre Präsentation angepasst haben. Teilweise setzen die Veranstalter auf Kooperationen zwischen Autohäusern, um Flächen effizienter zu nutzen.

Foto: Linda Arat

Die Ausstellungsbereiche erstrecken sich über zentrale Punkte der Altstadt, unter anderem rund um den Platz der Deutschen Einheit sowie entlang der Wall- und Grabenanlage.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr erneut auf dem gastronomischen Angebot. Neben klassischen Ständen mit Pommes, Crêpes oder Grillgerichten wird die Auswahl weiter ausgebaut.

Besucher dürfen sich auf internationale Spezialitäten, moderne Streetfood-Konzepte und vegetarische Angebote freuen. Anbieter wie „Georg’s Diner“, „Die Sizilianer“, „Miske’s Pott Pommes“, „Fantasy Bowls“ oder „A.R. Feinkost“ stehen exemplarisch für die kulinarische Vielfalt.

Damit reagiert das Organisationsteam gezielt auf veränderte Besucherwünsche und den Trend zu abwechslungsreicher, zeitgemäßer Küche.

Wieder dabei: Die Sizilianer. Foto: Borgwardt

Auftakt am Freitag, Party am Samstag, Familientag am Sonntag

Der Start erfolgt am Freitag mit einem sogenannten Soft-Opening. Erste Aussteller präsentieren sich bereits am Nachmittag, dazu kommt eine entspannte Atmosphäre mit Musik rund um den Platz der Deutschen Einheit. Parallel öffnen erste Stände der Gourmetmeile und der Kids Corner bietet Programm für Kinder.

Am Samstag beginnt das vollständige Programm nach dem Wochenmarkt. Neben der kompletten Autoshow und dem gastronomischen Angebot setzen die Veranstalter auf ein erweitertes Abendkonzept. Höhepunkt ist die Veranstaltung „Cars & Wine“, die mit Musik aus den 90er Jahren gezielt auch ein jüngeres Publikum ansprechen soll.

Der Sonntag bleibt traditionell der besucherstärkste Tag. Neben der Autoshow und zahlreichen Familienangeboten öffnen die Geschäfte in der Innenstadt zum verkaufsoffenen Sonntag. Somit verbindet die Veranstaltung Erlebnis, Information und Einkauf.

Foto: Linda Arat

Programm für die ganze Familie

Neben Autos und Gastronomie gibt es zudem zahlreiche Angebote für Kinder und Familien. Dazu zählen unter anderem ein Kids Corner im Bereich der St.-Agatha-Kirche sowie ein Karussell.

Eine Bühne sorgt zudem für Unterhaltung im Veranstaltungsbereich. Insgesamt bietet „Dorsten is(s)t mobil“ damit ein breit gefächertes Programm für unterschiedliche Altersgruppen.

Autos schauen, Kaffee trinken, Sonne genießen – das war das Credo am Marktplatz. Foto: Borgwardt

Sicherheitskonzept wird angepasst

Wie in den vergangenen Jahren setzen die Veranstalter auf ein umfangreiches Sicherheitskonzept. Dieses wird kontinuierlich weiterentwickelt und an aktuelle Anforderungen angepasst, um dadurch einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten.


Programm im Überblick

Freitag, 17. April 2026

  • 16 Uhr: Kids Corner an der St.-Agatha-Kirche
  • ab 17 Uhr: erste Autoausstellung (Soft-Opening)
  • 17 bis 23 Uhr: Sundowner am Platz der Deutschen Einheit erste Stände der Gourmetmeile geöffnet

Samstag, 18. April 2026

  • ab 14 Uhr: Start des Gesamtprogramms nach dem Wochenmarkt komplette Autoshow und Gourmetmeile
  • Kinderprogramm und Unterhaltung
  • 17 bis 23 Uhr: „Cars & Wine“ mit 90er-Musik

Sonntag, 19. April 2026

  • ab 11 Uhr: Autoshow und Rahmenprogramm
  • Familienangebote in der Innenstadt
  • 13 bis 18 Uhr: Verkaufsoffener Sonntag

Küchentrends 2026: Der wichtigste Raum im Haus wird neu gedacht

Die Küche ist längst mehr als ein Ort zum Kochen. Sie ist Treffpunkt, Arbeitsplatz, Lebensmittelpunkt. Entsprechend verändern sich auch die Ansprüche. Funktionalität bleibt wichtig, doch Design, Nachhaltigkeit und Individualität rücken immer stärker in den Fokus. Wer heute eine neue Küche plant, denkt ganzheitlich – und genau das spiegeln die aktuellen Küchentrends wider.

Offene Räume und fließende Übergänge

Der Trend zur offenen Wohnküche hält weiter an. Küchen verschmelzen zunehmend mit dem Wohn- und Essbereich. Klare Linien, harmonische Farbkonzepte und durchdachte Raumlösungen sorgen dafür, dass sich die Küche nahtlos in das Gesamtbild einfügt.

Dabei geht es nicht nur um Optik. Offene Küchen fördern das Miteinander. Kochen wird zum gemeinsamen Erlebnis, Gespräche entstehen ganz nebenbei. Die Küche wird zum sozialen Mittelpunkt des Hauses.

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Bei Knüfer Küchen verwandeln wir Küchenträume in Lebensräume. Wir begleiten Sie persönlich bei der Gestaltung Ihres neuen Lieblingsplatzes – von der ersten Skizze bis zum ersten Kochen. Ob minimalistische Designküche oder gemütlicher Familientreffpunkt: Wir beraten Sie individuell und herstellerunabhängig.

Unser Portfolio vereint hochwertige Einbauküchen, smarte Elektrogeräte und exklusive Materialkonzepte. Neben der präzisen Planung bieten wir Ihnen das volle Service-Paket: fachgerechte Montage und innovative Lösungen für mehr Ergonomie und Komfort im Alltag.

Lassen Sie sich in unserer Ausstellung inspirieren und erleben Sie, wie Qualität auf Leidenschaft trifft. Beratung auf Augenhöhe – direkt bei Ihnen in der Nachbarschaft.

Knüfer Küchen. Für Ihr Zuhause – modern, erfahren und alles aus einer Hand.

Natürlichkeit und warme Materialien

Holz, Stein und matte Oberflächen bestimmen das Bild moderner Küchen. Warme Farbtöne wie Sand, Beige oder sanfte Erdtöne lösen das lange dominierende Hochglanz-Weiß zunehmend ab. Das Ergebnis wirkt wohnlicher und weniger technisch.

Auch bei den Materialien wächst das Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Langlebigkeit, Qualität und ressourcenschonende Produktion spielen bei vielen Kaufentscheidungen eine zentrale Rolle. Küchen sollen nicht nur schön sein, sondern auch dauerhaft überzeugen.

Technik, die den Alltag erleichtert

Moderne Küchen sind heute smarter denn je. Vernetzte Elektrogeräte, intelligente Beleuchtung und durchdachte Stauraumlösungen sorgen für mehr Komfort im Alltag. Backofen, Kühlschrank oder Dunstabzug lassen sich teilweise per App steuern oder passen sich automatisch an die Nutzungsgewohnheiten an.

Doch nicht jede Innovation muss sichtbar sein. Viele technische Lösungen verschwinden bewusst im Hintergrund. Push-to-open-Systeme, grifflose Fronten und integrierte Geräte sorgen für ein aufgeräumtes Gesamtbild.

Jeder Raum hat seine eigene Charakteristik, die Küche ganz besonders!

Lassen Sie Ihre Küche zum Kommunikationsmittelpunkt des Hauses werden.

Bereits seit dem Jahr 1957 gestalten wir detailverliebt den Lebensraum Küche und sind bekannt für Qualität nach Maß.

Wir bieten einen A-Z-Service von der Vor-Ort-Beratung, über Planung und Aufmaß bis hin zur Fertigstellung. Erschaffen Sie gemeinsam mit uns per 3D-Computerplanung Ihre neue Küche. Ihre Wünsche sind unsere tägliche Motivation, noch besser zu werden.

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Ergonomie und individuelle Planung

Standardlösungen haben ausgedient. Jede Küche wird heute auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten. Arbeitshöhen, Laufwege und Stauraum werden individuell geplant, um den Alltag so angenehm wie möglich zu gestalten.

Besonders gefragt sind flexible Konzepte: höhenverstellbare Elemente, modulare Schränke oder multifunktionale Inseln. Sie ermöglichen es, die Küche an unterschiedliche Lebenssituationen anzupassen – vom Familienhaushalt bis zum Single-Apartment.

Farbe bekennen

Neben natürlichen Tönen gewinnen auch mutigere Farben an Bedeutung. Dunkle Küchen in Anthrazit oder Schwarz wirken elegant und modern. Akzente in Grün, Blau oder sogar Terrakotta setzen gezielte Highlights.

Wichtig bleibt dabei ein stimmiges Gesamtbild. Farben werden bewusst eingesetzt und oft mit neutralen Elementen kombiniert, um eine ausgewogene Atmosphäre zu schaffen.

Unser Küchenstudio Dorsten ist der perfekte Ort, um Ihre Küchenträume Wirklichkeit werden zu lassen.

Mit über 100 Jahren Erfahrung im Möbelgeschäft verstehen wir die Bedeutung der Küche als Herzstück des Hauses. Wir bieten eine einzigartige Auswahl an hochwertigen Küchenlösungen, darunter exklusive Prisma Küchen und Nolte Küchen – renommierte Marken, die für Innovation, Qualität und zeitloses Design stehen.

Treten Sie ein in unser Küchenstudio Dorsten und entdecken Sie eine inspirierende Vielfalt an Küchenstilen, von modern und minimalistisch bis hin zu zeitlos klassisch. Wir verstehen, dass die Küche nicht nur ein Ort zum Zubereiten von Mahlzeiten ist, sondern auch ein Raum für geselliges Beisammensein und gemeinsame Erlebnisse. Deshalb legen wir großen Wert darauf, Küchen zu gestalten, die nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend sind.

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Die Küche als Lebensraum

Am Ende steht eine klare Entwicklung: Die Küche wird persönlicher. Sie spiegelt den Lebensstil ihrer Nutzer wider und verbindet Funktion, Design und Atmosphäre.

Ob minimalistisch, gemütlich oder technisch hochmodern – die Möglichkeiten sind vielfältiger denn je. Wer heute eine neue Küche plant, investiert nicht nur in Möbel, sondern in Lebensqualität.

Museum am Schloss öffnet wieder in Raesfeld, klein, aber fein

Das Museum am Schloss öffnet wieder und lädt Besucher in die Freiheit nach Raesfeld ein. Klein, aber fein präsentiert sich die Ausstellung nach dem Frühjahrsputz in neuem Glanz. Der Eintritt ist frei, der Besuch lohnt sich für alle, die regionale Geschichte entdecken möchten.

Frühjahrsputz im Museum am Schloss

Das Museum am Schloss öffnet wieder und wurde dafür gründlich vorbereitet. Mit dem Beginn des Frühlings stand auch im Museum am Schloss in der Freiheit in Raesfeld ein umfassendes Großreinemachen an.

Mehrere Mitglieder des Heimatvereins trafen sich, um die Räume auf Vordermann zu bringen. Mit Putzlappen, Besen und viel Engagement reinigten sie Böden, Fenster und Vitrinen. So konnte die Ausstellung rechtzeitig zur Wiedereröffnung auf Hochglanz gebracht werden.

Heimatmuseum am Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse (A)

Museum am Schloss öffnet wieder ab April

Das Museum am Schloss öffnet wieder ab dem 3. April und bleibt bis Ende Oktober zugänglich. Besucher können die Ausstellung jeweils samstags sowie an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 14 bis 18 Uhr besichtigen.

Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, die sich für die Geschichte der Region begeistern. Die Ausstellung ist bewusst klein gehalten, bietet aber einen anschaulichen Einblick in das lokale Leben vergangener Zeiten.

Ausstellung im Heimatmuseum am Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse (A)

Eintritt frei im Museum in der Freiheit

Das Museum am Schloss in der Freiheit ist bei vielen Gästen als kleiner, aber feiner Ort der Begegnung bekannt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen stellt der Heimatverein online zur Verfügung.

Ausstellung im Heimatmuseum am Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse (A)
Heimatmuseum am Schloss Raesfeld lädt ein
Foto: Petra Bosse (A)

Lokallust Erle: Handwerkerabend und Königstreffen im HUB

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Rund 80 Handwerker haben am HUB Erle mitgebaut. Viele von ihnen standen jetzt wieder genau dort. Nicht mehr mit Werkzeug in der Hand, sondern mit einem Teller beim gemeinsamen Abend.

Beim Handwerkerabend wurde schnell klar, wie viel mehr hinter diesem Projekt steckt. Viele der Beteiligten sehen jetzt zum ersten Mal, was aus ihrer Arbeit geworden ist. Sie haben Wände gestellt, Böden gelegt, Details geschaffen. Und stehen nun mitten in einem Haus, das lebt.

Gleichzeitig trifft an diesem Abend auch die Geschichte des Dorfes auf die Gegenwart. Beim Treffen der Erler Könige kommen Erinnerungen aus vielen Jahren zusammen. Gespräche entstehen, die es so vielleicht ohne diesen Ort nicht gegeben hätte.

Genau dieses Zusammenspiel macht die Seite so besonders. Handwerk, Ehrenamt und Tradition greifen ineinander. Nicht inszeniert, sondern ganz selbstverständlich.

Hier finden Sie die Lokallust Dorsten in Erle

Die neue Lokallust Dorsten mit Erle-Sonderteil liegt an folgenden Orten für Sie bereit:

  • Volksbank Raesfeld und Erle eG
  • Edeka Beyer
  • Bäckerei Spangemacher, Filiale Erle
  • HUB Erle
  • Kornbrennerei Böckenhoff

Informationen zur Anzeigenschaltung

Die nächste Ausgabe der Lokallust Dorsten erscheint am 04. Mai 2026. Wenn Sie Interesse haben, Ihr Unternehmen oder Ihre Veranstaltung in unserem Magazin zu präsentieren, finden Sie alle wichtigen Informationen in unseren Mediadaten oder Sie sprechen uns direkt an.

Kontakt

Daniel Bosse
Heimatmedien GmbH
Fürst-Leopold-Platz 1
46284 Dorsten

Mail: [email protected]

Erle: Schützen beschließen neue Beiträge und verabschieden Festwirt

Rund 149 Schützen kamen am Samstagabend (28.3.) zur Generalversammlung des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle im neuen Saal HUB Erle zusammen. Neben Vorstandswahlen rückte ein Thema in den Mittelpunkt: die Zukunft der Mitgliederstruktur. Bei der Generalversammlung wurde eine Satzungsänderung bei den Erler Schützen beschlossen.

Vorstand und Offiziere BSV Erle 2026 bei der Generalversammlung
Vorstand und Offiziere. Foto: Petra Bosse

Premiere im HUB Erle und Vorstandswahlen

Der neue Saal bestand seine Premiere. Präsident Andreas Pass begrüßte die Versammlung sowie den stellvertretenden Bürgermeister und Ehrenpräsidenten Arno Brömmel, Kaiser Manfred Gerbersmann und Festwirt Wenzel Schwering.

Pass ist seit zwei Jahren im Amt und berichtete, er sei „herzlich“ aufgenommen worden. „Der Schützenverein Erle ist perfekt geführt und danke an alle, die das möglich machen“, sagte er.

Präsident BSV Erle Andreas Pass
Präsident Andreas Pass. Foto: Petra Bosse

Bei den Vorstandswahlen der Erler Schützen schied Ludger Göllmann nach 15 Jahren aus dem Vorstand aus. „Ich war sehr stolz, mit dir im Schützenverein zusammen gearbeitet zu haben. Es hat richtig Spaß gemacht“, so Pass. Seine Nachfolge übernahm Jan Honvehlmann, der live zugeschaltet wurde. Wiedergewählt wurden Jonas Deißner und Till Momberg.

Ludger Göllmann scheidet aus dem Vorstand aus
Ludger Göllmann scheidet nach 15 Jahren aus dem Vorstand aus. Foto: Petra Bosse

Rückblick und stabile Zahlen

Schriftführer Lukas Grewing blickte auf das Schützenfest 2025 zurück, das bei gutem Wetter stattgefunden hatte. Kassierer Manfred Venhof stellte anschließend den Kassenbericht vor und erläuterte die finanzielle Entwicklung. Trotz Ausgaben von rund 34.000 Euro habe der Verein ein Plus erwirtschaftet. Die Versammlung stimmte dem Bericht einstimmig zu.

Generalversammlung Erle Schützenverein BSV
Foto: Petra Bosse

Festwirt Wenzel Schwering kündigte eine moderate Preisanpassung an. Die Getränkepreise stiegen um zehn Cent auf 2,40 Euro.

Demografie rückte in den Fokus

Im weiteren Verlauf sprach Präsident Andreas Pass die Vereins-Entwicklung mit Blick auf den demografischen Wandel offen an: „In zehn oder zwanzig Jahren wird uns das einholen. Es geht um die Zukunft. Es geht um die, die den Verein weiterführen.“ Aktuell zählt der Verein 1.012 Mitglieder. Davon sind 685 unter 65 Jahre und zahlen Beiträge, 327 sind älter als 65 Jahre und werden als Ehrenmitglieder geführt.

Andreas Pass, Präsident, Bürgerschützenverein Erle
Foto: Petra Bosse

Andreas Pass ergänzte, die finanzielle Lage sei aktuell stabil. Einnahmen aus Veranstaltungen wie dem Oktoberfest konnten Defizite ausgleichen. Gleichzeitig sei der Aufwand hoch und nicht dauerhaft zu steigern. „Wenn ich gefragt werde, ob wir jetzt etwas ändern müssen, sage ich: nein. Aber wir müssen vorbereitet sein“, erklärte Pass.

„Ein Schützenverein ist für alle da“

Momberg richtete den Blick auf die Rolle des Vereins. „Ein Schützenverein ist für alle da. Von jung bis alt.“ Angebote wie das Kinderschützenfest oder das Seniorencafé seien wichtige Bestandteile des Vereinslebens. Besonders die Familien spielten eine zentrale Rolle. „Ein Schützenfest funktioniert nicht ohne die Familien“, sagte er. Wenn junge Mitglieder nicht früh eingebunden würden, fehle der Nachwuchs später.

Vorstand Till Momberg-Demografischer im Blick beim Schützenverein
Till Mombert blickt auf den Verein und dem demografischen Wandel. Foto: Petra Bosse

Sein Appell: „Ich möchte mir in zehn oder zwanzig Jahren nicht vorwerfen lassen, dass wir die Entwicklung zwar gesehen, aber nichts getan haben.“

Satzungsänderung einstimmig beschlossen

Im Mittelpunkt stand die Anpassung der Beitragsregelung. Bisher galt, dass Mitglieder ab dem 65. Lebensjahr als Ehrenmitglieder geführt werden und keinen Vereinsbeitrag mehr zahlen. Sie haben freien Zutritt zu allen Veranstaltungen.

Diese Regelung betrifft aktuell 327 der insgesamt 1.012 Mitglieder. Demgegenüber stehen 685 beitragspflichtige Mitglieder unter 65 Jahren. Der Jahresbeitrag liegt aktuell bei 25 Euro.

Generalversammlung-Abstimmung  Satzungsänderung.
Schützenstimmten einstimmig für die Satzungsänderung. Foto: Petra Bosse

Die künftige Beitragsstruktur wurde angepasst und Satzungsänderung einstimmig beschlossen. So zahlen Mitglieder ab dem 65. Lebensjahr nun die Hälfte des regulären Beitrags. Das entspricht aktuell 12,50 Euro pro Jahr. Die vollständige Beitragsbefreiung entfällt damit für zukünftige Rentner.

Andreas Pass bezeichnete diesen Schritt als einen „sehr wichtigen Moment“ für den Verein. Ziel sei es, die finanzielle Grundlage langfristig zu sichern und gleichzeitig die Tradition zu bewahren.

Der Vorstand begründete die Änderung mit der Altersstruktur im Verein. Die Gruppe der 25- bis 64-Jährigen mache nur gut ein Fünftel der Gesamtmitglieder aus. Gleichzeitig werde ein wachsender Anteil der Mitglieder in den kommenden Jahren das beitragsfreie Alter erreichen.

Live-Schaltung mit König Andreas Witte BSV Erle
Live-Schaltung mit König Andreas Witte und neues Vorstandsmitglied Jan Honvehlmann. Foto: Petra Bosse

Diskussion zur Satzungsänderung

In der anschließenden Diskussion meldeten sich mehrere Mitglieder zu Wort. Ein Schütze, der erst vor zwei Jahren nach Erle gezogen und dem Verein beigetreten ist, erklärte: „Ich habe damit überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, ich bin stolz darauf, hier im Verein zu sein.“

Ein weiteres Mitglied verwies auf die Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Es gehe nicht nur um den aktuellen Beitrag, sondern darum, den Verein langfristig stabil aufzustellen. Die Anpassung sei aus seiner Sicht nachvollziehbar.

Generalversammlung Schützenverein Erle 2026
Foto: Petra Bosse

Auch Peter Stöbel äußerte sich zustimmend und erklärte, er sehe „überhaupt kein Problem“ in der vorgeschlagenen Änderung.

Ein älteres Mitglied meldete sich ebenfalls zu Wort und betonte, dass der Verein ihm über viele Jahre viel gegeben habe. Es sei für ihn selbstverständlich, auch weiterhin einen Beitrag zu leisten, wenn dies dazu beitrage, das Vereinsleben zu sichern und für die nächste Generation zu erhalten.

Auf die Frage nach der Freiwilligkeit stellte Pass klar, dass niemand zur Mitgliedschaft verpflichtet sei und der Verein weiterhin offen für alle bleibe.

Generalversammlung HUB Erle-Schützen 2026
Foto: Petra Bosse

Blick nach vorn

Zum Abschluss bedankte sich Till Momberg für die Diskussion. „Das war uns ein wichtiges Anliegen“, sagte er. Mit der Entscheidung stellte der Verein die Weichen für die kommenden Jahre. Ziel blieb es, Tradition und Gemeinschaft zu erhalten und gleichzeitig die finanzielle Grundlage langfristig zu sichern.

Wenzel Schwering: Abschied nach Jahrzehnten

Ein überraschender und zugleich emotionaler Moment entstand, als Festwirt Wenzel Schwering einen Rückzug mit Ehefrau Gaby aus der aktiven Zeit als Festwirt bekannt gab. Künftig soll der Betrieb in die Hände der jüngeren Generation übergehen.

Festwirt Erle Wenzel Schwering
Wenzel Schwering, der beliebte Festwirt kündigte seinen Ruhestand an. Foto: Petra Bosse

Schwager Arno Brömmel würdigte die langjährige Zusammenarbeit und erinnerte an 42 Jahre als aktives Mitglied sowie 33 Jahre in verantwortlicher Funktion im Schützenverein. Er zeigte sich überrascht, dass Wenzel Schwering an diesem Abend offiziell seinen Rücktritt bekannt gab. „Ich wünsche uns, dass wir noch viele weitere Jahre zusammen feiern können.“

Oberst Schützenverein Erle Ludger Schleking
Oberst Ludger Schleking und Präsident Andreas Pass. Foto: Petra Bosse

Auch im Offizierskorps steht eine Veränderung an. Nach Angaben von Oberst Ludger Schleking scheidet Winfried Fortmann nach 25 Jahren aus dem Offizierskorps aus. Neu hinzugekommen ist Oberstleutnant Christoph Breil.

Eröffnung Dorfplatz

Die Arbeiten am Dorfplatz im Bereich des HUB Erle laufen derzeit auf Hochtouren. Gartenschirme und weitere Ausstattung für den geplanten Biergarten sind bereits eingetroffen.

Am 17. Mai (Sonntag), drei Tage nach der Vorparade am 14. Mai (Donnerstag), soll der Dorfplatz offiziell eröffnet werden. Bürgermeister Dirk Kuhmann habe sein Kommen bereits zugesagt.

Großer Saal für Veranstaltungen im HUB Erle
Bewährungsprobe bei der 1. Versammlung der Erler Schützen im neuen Saal vom HUB Erle bestanden. Foto: Petra Bosse

Satzungsänderung
Mitglieder des Vereins, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, werden als Ehrenmitglieder weitergeführt. Sie haben freien Zutritt zu allen Veranstaltungen.
Die Befreiung von der Beitragspflicht ist abhängig vom Zeitpunkt der Vollendung des 65. Lebensjahres. Mitglieder, die dieses Lebensalter bis zum 31.12.2026 vollenden, sind beitragsfrei. Für Mitglieder, die das 65. Lebensjahr nach dem 31.12.2026 vollenden, gilt ein ermäßigter Beitrag in Höhe von 50 % des Vereinsbeitrags.

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Rhader Straße: Auto auf Gegenfahrbahn zwingt Traktor gegen Baum

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Ein 25-jähriger Traktorfahrer ist am Freitagnachmittag auf der Rhader Straße in Raesfeld-Erle verunglückt. Grund war ein entgegenkommendes Auto, das auf seiner Fahrbahn unterwegs war. Der Verursacher entfernte sich vom Unfallort. Die Polizei bittet um Hinweise.

Unfall auf der Polizei Rhader Straße in Raesfeld-Erle

Der Unfall ereignete sich am Freitag, 27. März 2026, gegen 15.10 Uhr auf der Rhader Straße in Raesfeld-Erle. Ein 25-Jähriger aus Dülmen war mit einem Traktor samt Anhänger in Fahrtrichtung Erle unterwegs, als ihm ein schwarzer Renault auf seiner Fahrbahn entgegenkam.

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich der Fahrer nach rechts aus. Dabei kam er von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Der 25-Jährige blieb unverletzt.

Polizei sucht Zeugen zur Rhader Straße

Der bislang unbekannte Autofahrer setzte seine Fahrt fort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Die Polizei spricht von Unfallflucht und bittet um Zeugenhinweise.

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat in Borken unter Tel. (02861) 9000 entgegen.

Schwan Schloss Raesfeld: Jungtier vom Vorjahr am Südring überfahren

Ein Schwan vom Schloss Raesfeld, im vergangenen Jahr geschlüpft, ist am Südring überfahren worden. Für die kleine Schwanenfamilie bedeutet das einen weiteren Verlust. Zurück bleiben zwei Tiere. Der Vorfall bewegt viele Menschen im Ort.

Tragischer Fund am Südring

Wer in den vergangenen Wochen am Südring unterwegs war, kennt die Situation: Wasservögel wechseln regelmäßig zwischen dem Teich am Schloss Raesfeld und dem Bürgerpark die Straßenseite.

Genau dort wurde gestern ein junger Schwan überfahren. Das Tier stammte aus dem Nachwuchs des vergangenen Jahres und war am Schloss aufgewachsen.

Eine Raesfelderin berichtet, der Anblick sei „kein besonders schöner“ gewesen. Auch Kinder, die das tote Tier entdeckten, hätten traurig und schockiert reagiert.

Frisch geschlüpfte Schwanenküken am Schloss Raesfeld
Elternglück 2025 mit Küken am Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse (A)

Vom Nachwuchs bleiben zwei Tiere

Im vergangenen Jahr hatte das Schwanenpaar vom Schloss Raesfeld sechs Jungtiere. Die Zahl ist seitdem deutlich zurückgegangen. Bis gestern lebten noch drei Tiere aus diesem Nachwuchs, nun sind es nur noch zwei.

Beliebte Wiese mit viel Betrieb

Die Wiesen rund um Karpfenteich und Bürgerpark gehören zu den beliebtesten Treffpunkten der tierischen Stammgäste in Raesfeld.

Hier spazieren Enten, Gänse und Schwäne fast schon selbstverständlich durchs Grün. Auch ein Storchenpaar schaut regelmäßig vorbei. Man könnte sagen: Der Bereich hat sich längst zu einer kleinen, offenen Wohngemeinschaft entwickelt, nur ohne Mietvertrag, aber mit viel Publikumsverkehr.

Auto hält am Südring in Raesfeld für Gänse im Gänsemarsch auf dem Weg in den Bürgerpark
Auto hält am Südring in Raesfeld für Gänse im Gänsemarsch Richtung Bürgerpark. Foto: Petra Bosse

Bekannter Übergang wird zur Gefahr

Der Abschnitt zwischen Bürgerpark und Karpfenteich ist ein häufiger Weg für die Tiere. Sie queren dort regelmäßig die Straße. Dass Autofahrer nicht immer rechtzeitig reagieren, zeigt der aktuelle Vorfall erneut.

Appell für mehr Rücksicht

Die Situation ist bekannt. Umso wichtiger ist es, am Südring aufmerksam zu fahren und das Tempo zu reduzieren. Schon wenige Minuten Geduld können entscheidend sein. Wenn Fahrzeuge rechtzeitig abbremsen, können die verbliebenen zwei Schwäne die Straße sicher überqueren.

Hoffnung bleibt

Noch haben die beiden Tiere eine Chance. Ob sie überleben, hängt auch davon ab, wie rücksichtsvoll sich Menschen im Straßenverkehr verhalten.

Bistum Münster: Neuer Bischof Heiner Wilmer bewegt Gläubige im Dom

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Bistum Münster: Der neue Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ ist offiziell ernannt. Beim ersten Auftritt im St.-Paulus-Dom zeigt sich, wie er wahrgenommen wird: zugewandt, emotional und mit klarer Haltung. Stimmen aus dem Bistum zeichnen ein Bild eines Bischofs, der zuhört und Vertrauen schafft.

Erste Eindrücke aus dem Dom

Der St.-Paulus-Dom in Münster sei bei der Vorstellung gut gefüllt gewesen. Viele Gläubige hätten den neuen Bischof persönlich erleben wollen.

Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers erklärte, er sei „tief beeindruckt“. Der Dom sei voll gewesen, und Wilmer habe direkt mit einem geistlichen Wort begonnen. Das sei ein starkes Zeichen für die geistliche Dimension seines Amtes gewesen. Die Begegnung mit den Gläubigen sei gelungen, er sei „hocherfreut“.

Auch Bischof em. Dr. Felix Genn äußerte sich positiv. Er kenne Wilmer bereits aus der Bischofskonferenz und sei „sehr, sehr froh und sehr zufrieden“. Der neue Bischof habe seinen ersten Auftritt „wirklich großartig gemacht“.

Emotionaler Auftritt hinterlässt Eindruck

Oberbürgermeister Tilman Fuchs erklärte, Wilmer habe sich im Dom überzeugend vorgestellt. Besonders eindrücklich sei gewesen, wie er über sein bisheriges Bistum Hildesheim gesprochen habe. Dabei sei ihm die Stimme gebrochen. Das zeige, dass er ein sehr emotionaler Mensch sei.

Brigitte Lehmann vom Diözesankomitee sagte, Wilmer wirke „sehr freundlich und zugewandt“. Bereits bei ersten Gesprächen habe eine „sehr entspannte und ehrliche Atmosphäre“ geherrscht.

Ein Bischof, der zuhört

Dompropst Hans-Bernd Köppen erklärte, Wilmer habe großes Interesse gezeigt, das Bistum kennenzulernen. Er habe aufmerksam zugehört und sich intensiv mit den Themen beschäftigt. Diese Haltung werde als „ausgesprochen positiv“ bewertet.

Zugleich sei deutlich geworden, dass der neue Bischof auch Humor mitbringe. In ersten Begegnungen habe es bereits eine offene und lebendige Gesprächsatmosphäre gegeben.

Dr. Heiner Wilmer SCJ bei seiner ersten Vorstellung als neuer Bischof von Münster im St Paulus Dom
Foto: Bistum Münster

„Das Herz geht mir auf“

Dr. Heiner Wilmer SCJ sprach offen über seine Gefühle an diesem Tag. „Es ist für mich persönlich ein großer Tag. Es ist auch ein Schnitt in meinem Leben. Ich bin total bewegt über den unglaublich warmherzigen Empfang der Menschen, der Gläubigen, der Schwestern und Brüder im St.-Paulus-Dom zu Münster.“

Er beschrieb seine Gefühlslage weiter: „Das Herz geht mir auf. Ich empfinde großes Vertrauen. Ich habe aber auch großen Respekt vor dieser gewaltigen Aufgabe. Es ist eine Mischung aus Wärme, Herzlichkeit, Respekt und großem Vertrauen.“

Zwei große Aufgaben gleichzeitig

Mit der Ernennung übernimmt Wilmer nicht nur das Amt des Bischofs von Münster, sondern bleibt auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Er sagte dazu: „Ich habe darüber nachgedacht. Ich weiß nicht genau, wie es gehen kann. Ich habe großen Respekt vor der Aufgabe, zwei große Aufgaben gleichzeitig zu übernehmen.“

Gleichzeitig machte er seine Haltung deutlich: „Ich bin kein Einzelkämpfer. Ich bin eher ein Teamplayer. Ich habe großes Vertrauen in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich bin zuversichtlich.“

Warum er „Ja“ gesagt hat

Besonders ausführlich äußerte sich Wilmer zu seiner Entscheidung. „Ich habe Ja gesagt, weil ich gedacht habe, dass ich sonst meine Aufgabe als Bischof von Hildesheim nicht mehr richtig weiterführen kann.“ Er ergänzte: „Ich kenne viele Situationen, in denen ich andere bitte, sich zu verändern oder versetzen zu lassen. Wenn ich selbst Nein gesagt hätte, hätte ich ein schlechtes Gewissen.“

Für ihn gehe es um eine persönliche Haltung: „Es geht um eine Stimmigkeit in meiner eigenen Seele. Ich möchte morgens aufwachen und noch gut in den Spiegel sehen können.“

Zwischen Ernst und Leichtigkeit

Neben den großen Themen ließ Wilmer auch persönliche Einblicke zu. „Ich kann nicht kochen. Aber Eier kriege ich hin“, sagte er.

Auch über seine Kindheit sprach er: „Ich habe nur Platt gesprochen als Kind. Wenn man mich gefragt hat, was ich einmal werden will, habe ich gesagt: Buur.“

Zum Thema Sport sagte er: „Ich liebe Sport und bin ein großer Fußballfan. Als Spieler war ich nicht so gut. Ich habe auch Eigentore geschossen.“

Nähe zur Region bleibt wichtig

Wilmer betonte seine enge Verbindung zum Bistum Münster. „Ich habe viele Verbindungen nach Münster. Ich komme aus der Nähe. Ich habe Familie in der Region und kenne viele Orte.“

Auch seinen ersten Eindruck vor Ort schilderte er: „Ich habe heute Nacht schon hier geschlafen. Ich habe richtig gut geschlafen, wie ein Stein. Ich war aber früh wach.“

Blick nach vorn

Die Einführung in das Amt ist für den 28. Juni geplant. Schon jetzt wird deutlich: Der neue Bischof setzt auf Offenheit, Teamarbeit und persönliche Nähe. Seine Worte zeigen, dass er die Aufgabe ernst nimmt und zugleich bewusst nahbar bleibt.

Info

Die Abkürzung SCJ steht für den lateinischen Namen „Sacerdotes Cordis Jesu“. Das bedeutet Priester des Heiligsten Herzens Jesu. Dabei handelt es sich um eine katholische Ordensgemeinschaft, auch bekannt als Herz Jesu Priester.

Frühstücken unter den Kastanien in Erle: Bürgerstiftung lädt ein

Die Bürgerstiftung lädt am 21. Juni erneut zum gemeinsamen Start in den Tag ein. Bereits zum vierten Mal verwandelt sich der Platz am Ekhornsloh in eine große Frühstückstafel unter freiem Himmel. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Frühstücken unter den Kastanien in Erle am 21. Juni

Am Sonntag, den 21. Juni, lädt die Bürgerstiftung ab 9.30 Uhr zum Frühstücken unter den Kastanien in Erle ein. Der Platz am Ekhornsloh wird dann wieder zum Treffpunkt für Familien, Stammtische, Firmen und Vereine. Wie in den vergangenen Jahren können Gruppen Tische für 40 Euro reservieren. Einzelplätze werden für 5 Euro angeboten. Kinder nehmen kostenfrei teil.

Gemeinsames Frühstück in besonderer Atmosphäre

Die Bürgerstiftung stellt Tische, Stühle sowie Sonntagsbrötchen, Konfitüre und Kaffee zum Nachfüllen bereit. Alles Weitere für ein persönliches Frühstück bringen die Teilnehmenden selbst mit.

Auch in diesem Jahr werden die drei schönsten gedeckten Tische prämiert. Vorstandsmitglied Lea Eckerlein erklärt: „Wir hoffen, dass wir den Erfolg, den wir in den vergangenen Jahren mit dem ‚Tischlein deck dich‘ hatten, mit dem Frühstück in Erle fortsetzen können und freuen uns natürlich auf gutes Wetter, denn die Veranstaltung findet in jedem Fall draußen statt.“

Anmeldung zum Frühstücken unter den Kastanien in Erle

Weitere Informationen zum Ablauf und zur Anmeldung stehen auf der Internetseite der Bürgerstiftung bereit. Anmeldungen sind ab sofort per E Mail [email protected] möglich.

Gemeindesportverband Raesfeld zieht Bilanz und stärkt Ehrenamt

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Der Gemeindesportverband Raesfeld hat seine Vereine zur Jahreshauptversammlung ins Clubhaus des TSV Raesfeld eingeladen. Im Mittelpunkt standen das Ehrenamt, die Zusammenarbeit vor Ort und die Planungen für das kommende Jahr. Auch Bürgermeister Dirk Kuhmann war dabei.

Der Gemeindesportverband Raesfeld hatte zur Jahreshauptversammlung eingeladen, und alle örtlichen Sportvereine kamen. Tagungsort war das neu gestaltete Clubhaus des TSV Raesfeld. Auch Bürgermeister Dirk Kuhmann nahm teil. Vorsitzender Boris Hudournik begrüßte die Gäste.

Gemeindesportverband Raesfeld rückt Ehrenamt in den Fokus

Ein zentrales Thema war die Bedeutung des Ehrenamts. Laut Gemeindesportverband Raesfeld machte Bürgermeister Dirk Kuhmann deutlich, dass das Engagement vieler Bürger das Gemeindeleben trägt.

Besonders hob er den Einsatz von mehr als 100 Übungsleiterinnen und Übungsleitern hervor. Sie investieren Woche für Woche viel Zeit in den Sportbetrieb. Dieses Engagement wolle der Gemeindesportverband Raesfeld künftig im Rahmen einer Feierstunde besonders würdigen.

Gemeindesportverband Raesfeld lobt starke Zusammenarbeit

Auch die Zusammenarbeit der Vereine kam zur Sprache. Vorsitzender Boris Hudournik dankte Rat und Verwaltung für die verlässliche Unterstützung.

Zugleich betonte er, dass die Abstimmung unter den Vereinen gut funktioniere. Gerade bei Trainingszeiten und Spielbetrieb in den Hallen sorge das für einen reibungslosen Ablauf.

Als Beispiel nannte er den gemeinsamen Radwandertag an der Femeiche, den die Vereine zusammen organisiert hatten.

Gemeindesportverband Raesfeld wählt Vorstand neu

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Wahl des Vorstands. Die Mitglieder stellten das Team neu auf:

Boris Hudournik (Vorsitzender), Christina Teroerde (Stellvertreterin), Karsten Meier (Kassenwart), Nils Kemper (Schriftführer), Martina Pieper (Geschäftsführerin), Dana Holzapfel (Beisitzerin) und Hans-Jürgen Heursen (Pressewart).

Gemeindesportverband Raesfeld plant Radwandertag

Zum Abschluss richtete sich der Blick nach vorn. Der nächste Radwandertag ist für den 26. April 2026 geplant. Start und Ziel sind am Naturparkhaus am Schloss Raesfeld. Die Aufgaben wurden bereits verteilt.

Außerdem bat der Vorsitzende alle Hallennutzer, ihre Belegungswünsche und Spielpläne frühzeitig einzureichen. So soll der Sportbetrieb nach den Sommerferien ohne Probleme starten.

Gastfamilien Kreis Borken gesucht: 200 Jugendliche kommen 2026

Im Kreis Borken werden Gastfamilien für Austauschschüler gesucht. Landrat Dr. Kai Zwicker unterstützt gemeinsam mit der Organisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. die Suche nach Familien im Westmünsterland. Rund 200 Jugendliche reisen im September 2026 nach Deutschland.

Im Kreis Borken werden erneut Gastfamilien gesucht, die Jugendlichen aus aller Welt ein Zuhause auf Zeit bieten. Die Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. organisiert den Aufenthalt und wird dabei von Landrat Dr. Kai Zwicker unterstützt.

Gastfamilien Kreis Borken ermöglichen kulturellen Austausch

Etwa 200 Austauschschülerinnen und -schüler kommen im September 2026 für ein halbes oder ganzes Jahr nach Deutschland. Sie besuchen hier die Schule, lernen die Sprache und möchten den Alltag in einer Familie kennenlernen.

„Es wäre schön, wenn sich für sie auch ehrenamtliche Gastfamilien bei uns im Westmünsterland finden“, erklärt Dr. Kai Zwicker.

Offen für viele Lebensmodelle

Gastfamilien im Kreis Borken können ganz unterschiedlich sein. Familien mit und ohne Kinder sind ebenso willkommen wie Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare, Senioren oder Alleinstehende.

„Eine Zeit mit einem Gastkind aus einem anderen Land zu verbringen, ist eine sehr bereichernde Erfahrung“, betont der Landrat. „Wer sich als Gastfamilie zur Verfügung stellt, ermöglicht nicht nur einem Jugendlichen seinen Traum von einem Schüleraustausch in Deutschland.“

Unterstützung durch AFS

Die Aufnahme eines Gastkindes ist ab sechs Wochen bis zu einem Jahr möglich. Voraussetzungen sind ein freies Bett, Gastfreundschaft und Interesse an anderen Kulturen.

AFS bereitet die Gastfamilien vor und begleitet sie während des gesamten Aufenthalts. Ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort sowie eine rund um die Uhr erreichbare Hotline stehen zur Verfügung.

Kontakt und weitere Informationen

Interessierte Familien können sich unverbindlich informieren:
Telefon: 040 399222-90
E-Mail: [email protected]

Weitere Informationen gibt es unter www.afs.de/gastfamilienprogramm.

Hintergrund zur Organisation

AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. zählt zu den größten und ältesten gemeinnützigen Jugendaustauschorganisationen weltweit. Seit mehr als 75 Jahren setzt sich die Organisation für interkulturellen Austausch sowie für Verständnis und Toleranz zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen

Störche beziehen erneut Nest am Schloss Raesfeld

Am Schloss Raesfeld ist wieder ein Storchenpaar gelandet. In bester Wohnlage mit Blick auf das Wasserschloss haben die Tiere ihren Nistplatz erneut bezogen. Da Störche häufig zu ihrem Nest zurückkehren, wächst in Raesfeld die Hoffnung auf neuen Nachwuchs.

Rückkehr ins gemachte Nest

Am Rabodoweg in Raesfeld ist wieder ein Storchenpaar angekommen. Hoch oben auf dem Nistplatz richten sich die beiden in ihrer „Ein-Zimmer-Wohnung“ mit Schlossblick ein. Bereits im vergangenen Jahr hatten sich hier ein Paar niedergelassen und erfolgreich Junge großgezogen.

Die Lage bleibt gefragt. Ruhig, naturnah und mit freiem Blick auf das Schloss Raesfeld.

Storchenpaar am Wasserschloss Raesfeld ist wieder zurück. Gibt es Nachwuchs?
In luftiger Höhe mit Weitblick hat sich ein Storchenpaar erneut niedergelassen. Foto: Petra Bosse

Erfolgsprojekt des Heimatvereins

Die Nisthilfe entstand im Jahr 2024 auf Initiative des Heimatvereins Raesfeld. Inspiriert von erfolgreichen Storchenstandorten in Rhade, Deuten und Gahlen stellte der Verein einen Antrag bei der Gemeinde.

Das Ziel war klar. Den Störchen sollte nicht nur ein Nistplatz geboten werden, sondern ein dauerhaftes Zuhause in Raesfeld.

Bewährter Standort, neue Hoffnung

Im Jahr 2025 gelang am Rabodoweg erstmals die Aufzucht von Nachwuchs. Ein Erfolg, der zeigt, dass der Standort angenommen wird.

Nun ist erneut ein Storchenpaar eingezogen. Die „Wohnung“ ist bezogen, die Bedingungen stimmen.

Ob auch in diesem Jahr wieder Jungtiere schlüpfen, bleibt offen. Die Chancen stehen gut. In Raesfeld scheint sich herumgesprochen zu haben, wo es sich gut leben lässt.

Info:
Störche gelten als standorttreu und kehren häufig zu ihrem Nest zurück. Oft wirkt es so, als komme jedes Jahr dasselbe Storchenpaar wieder. Tatsächlich bindet die Tiere aber vor allem der Nistplatz. Das Männchen trifft meist zuerst ein und besetzt das Nest, das Weibchen stößt später dazu. Paare können mehrere Jahre zusammenbleiben, es ist jedoch nicht garantiert, dass es immer exakt dieselben beiden Tiere sind.

Laufen im Wald und Mai-Lauf Training beim TSV Raesfeld

Gleich zwei Angebote bereiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Mai-Lauf vor. Der TSV Raesfeld setzt dabei auf gemeinsames Training, feste Zeiten und Motivation in der Gruppe. Im Mittelpunkt steht die Freude an Bewegung im Freien.

Laufen im Wald für Kinder und Jugendliche

Seit einer Woche und weiterhin an jedem Samstag von 9 bis 10 Uhr trainieren Kinder und Jugendliche im Alter von etwa 5 bis 15 Jahren im Tiergarten. Treffpunkt ist der Waldspielplatz.

Das Angebot „Laufen im Wald“ richtet sich ausdrücklich an alle Leistungsstände. „Jeder, egal welcher Leistungsstand, ist uns sehr willkommen“, heißt es vom Verein. In den vergangenen Jahren hätten auch viele Eltern ihre Kinder begleitet und dabei selbst mittrainiert. Eine Teilnahme sei jedoch auch ohne Begleitung möglich.

Ziel sei es, den Kindern die Freude an Bewegung in der Natur zu vermitteln. Gleichzeitig sollen sie ermutigt werden, am Mai-Lauf teilzunehmen. Dafür bietet der TSV Raesfeld unterschiedliche Laufstrecken an. Nach jeder Runde können die Kinder Stempel sammeln. Diese lassen sich am Tag des Mai-Laufs gegen Eisgutscheine eintauschen.

Initiiert und finanziert wird die Aktion vom TSV Raesfeld. Die Betreuung übernehmen Silke Temminghoff und Gabi Grewing.

In neun Wochen fit für fünf Kilometer

Ein zweites Angebot richtet sich an Jugendliche und Erwachsene, die sich gezielt auf die 5-Kilometer-Strecke beim Mai-Lauf vorbereiten möchten. Start ist am Sonntag, 29. März.

Das Training spricht vor allem Menschen an, die sich die Vorbereitung allein nicht zutrauen. „In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass jeweils alle Teilnehmer beim Lauf in der Lage waren, die Strecke zu meistern“, teilt der Verein mit. Auch Anfänger seien ausdrücklich willkommen.

Das Training wird von zwei erfahrenen Läufern im Wechsel geleitet. Björn Voitel, zertifizierter Lauftrainer, hat in diesem Jahr die Leitung von Norbert Nagel übernommen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte können einfach zum Training kommen. Bei Fragen steht der TSV Raesfeld per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.

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