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Dorstener Verkehrsverein schaut hinter die Kulissen des neuen HUB Erle

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Gäste aus Dorsten kehrten am Freitagmittag im HUB Erle ein. Statt der ursprünglich geplanten Radtour entschieden sich die Mitglieder des Verkehrsvereins wegen Schnee und nasser Straßen für die Anreise mit dem Auto. Das winterliche Wetter machte die Strecke von Dorsten nach Erle zu riskant.

Im neuen Dorfgemeinschaftshaus in der Dorfmitte begrüßte Geschäftsführer Christian Lipfert die Gruppe persönlich. Bei einer Führung stellte er die Räume vor und erläuterte Konzept, Nutzungsmöglichkeiten und die Entwicklung des bürgergenossenschaftlichen Projekts.

Verkehrsverein Dorsten kommt zu Besuch ins HUB Erle
Foto: Petra Bosse

Unter der Leitung von Oliver Gƶttlich informierten sich die Teilnehmenden zudem über die Entstehungsgeschichte und die Bedeutung des Namens. ā€žHUBā€œ stehe sinngemäß für einen zentralen Treffpunkt im Dorf. Das GebƤude fungiere als Knotenpunkt für Veranstaltungen, Begegnungen und Vereinsleben, also als Ort, an dem FƤden zusammenlaufen.

Der Verkehrsverein Dorsten informierte sich beim Ausflug nach Erle über das neue Dorfgemeinschaftshaus
Geschäftsführer Christian Lipfert (r.) machte mit seinen Gästen eine Führung durch das Haus. Foto: Privat

Bei einem gemeinsamen Mittagessen mit Suppe und Grünkohl kamen die Gäste weiter ins Gespräch. Der Vorsitzende Harald Stucken erklärte, man habe viele Details über das Werden des Hauses erfahren. Zahlreiche Engagierte hätten das Projekt getragen und umgesetzt.

Das HUB Erle versteht sich als offener Ort für Vereine, Initiativen und Bürgerinnen und Bürger aus Erle und Umgebung.

Raesfeld profitiert: Schlossgespenst und GrƤftengeist erhƤlt Landesfƶrderung

Raesfeld zƤhlt zu den Orten im Münsterland, die von der aktuellen Kulturfƶrderung des Landes Nordrhein-Westfalen profitieren. Laut Münsterland e.V. wird auch das Projekt ā€žSchlossgespenst und GrƤftengeistā€œ unterstützt. Insgesamt fließen 823.652 Euro in Kunst- und Kulturprojekte der Region.

Welche Geschichten verbergen sich hinter alten Mauern? Das Projekt ā€žSchlossgespenst und GrƤftengeistā€œ will Sagen und Legenden rund um Schlƶsser und Burgen im Münsterland neu zugƤnglich machen.

823.652 Euro für Kulturprojekte im Münsterland

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt im Jahr 2026 insgesamt 28 Projekte im Münsterland. Grundlage ist das Landesfƶrderprogramm ā€žRegionales Kultur Programm NRWā€œ (RKP). Im Vorjahr waren 37 AntrƤge eingereicht worden, 23 neue Projekte erhalten nun eine Fƶrderung durch das Kulturministerium. Fünf weitere Vorhaben werden fortgeführt.

ā€žDie diesjƤhrige Auswahl spiegelt eindrucksvoll die kulturelle Vielfalt und Innovationskraft der Region wider – von etablierten Formaten mit nachhaltiger Strahlkraft bis hin zu neuen Projekten, die wichtige Impulse für die kulturelle Entwicklung im Münsterland setzenā€œ, erklƤrt Andre Sebastian, Leiter des Kulturbüros beim Münsterland e.V., das Kulturschaffende bei der Antragstellung berƤt.

Mit der Fördersumme für 2026 sei das Münsterland erneut Spitzenreiter unter den zehn Kulturregionen in Nordrhein-Westfalen, so Sebastian. Zusätzlich stellt das Land knapp 38.000 Euro für barrierefreie Maßnahmen bereit. Diese sollen dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderung als Kulturschaffende und als Gäste gleichberechtigt am kulturellen Leben teilnehmen können.

Das Schlossgespenst vom Wasserschloss Raesfeld. Wer hat es schon gesehen?
Das Schlossgespenst vom Wasserschloss Raesfeld. Wer hat es schon gesehen? Foto/Montage: Petra Bosse

Sagen und Legenden neu erzƤhlt

Auch ā€žSchlossgespenst und GrƤftengeistā€œ profitiert von der RKP-Fƶrderung. Das vom Münsterland e.V. koordinierte Projekt sammelt überlieferte ErzƤhlungen rund um historische GemƤuer, bereitet sie auf und prƤsentiert sie in unterschiedlichen Formaten.

Geplant sind Bühnenprogramme, eine illustrierte Publikation sowie Audioangebote. Ziel sei es, das regionale Kulturerbe generationenübergreifend und nachhaltig zu vermitteln.

Entscheidung im Herbst

Der Kulturrat Münsterland berät jedes Jahr im Herbst über die bis zum 30. September eingereichten Projektanträge und erstellt ein Ranking. Auf dieser Grundlage vergibt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft die Fördermittel. Die formale Bewilligung der Projekte steht noch aus.

Weitere geförderte Projekte im Überblick

Neben ā€žSchlossgespenst und GrƤftengeistā€œ werden im Münsterland 22 weitere neue Kulturprojekte gefƶrdert. Fünf mehrjƤhrige Vorhaben laufen weiter, darunter die Ausstellungsreihe ā€žthe taste of: …ā€œ sowie das internationale HolzblƤser-Festival ā€žSummerwindsā€œ.

Weitere Informationen zum Regionalen Kultur Programm NRW

Mit dem Regionalen Kultur Programm NRW unterstützt die Landesregierung seit 1997 Kulturprojekte in allen zehn Kulturregionen Nordrhein-Westfalens. Ziel ist es, Profil und Identität der Regionen zu stärken.

Voraussetzung für eine Förderung ist die Zusammenarbeit: Mindestens drei Kulturschaffende aus zwei Städten oder Gemeinden des Münsterlands entwickeln gemeinsam ein Projekt mit regionalem Bezug und setzen es kooperativ um. Die Antragsfrist endet jeweils am 30. September.

Für das Münsterland berät das Kulturbüro des Münsterland e.V. Interessierte vor und während der Antragstellung.

Hedda Bleker vertritt Raesfeld beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs 2026

Hedda Bleker aus Raesfeld gehört zu den 24 Finalistinnen und Finalisten beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs 2026 im Kreishaus Borken. Am 28. Februar lesen Schülerinnen und Schüler der vierten und sechsten Klassen um die Wette. Der Wettbewerb wird vom Kreis Borken organisiert und von regionalen Partnern unterstützt.

Am Samstag, 28. Februar 2026, stehen im Kreishaus in Borken insgesamt 24 junge Leserinnen und Leser im Mittelpunkt. Schülerinnen und Schüler der vierten und sechsten Klassen treten beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs 2026 an.

Von 10 bis 13 Uhr messen sich zwölf Kinder im Finale der vierten Klassen. Der Lions-Club Hamaland unterstützt diesen Wettbewerb. Von 14 bis 17 Uhr folgt das Kreisfinale der sechsten Klassen im bundesweiten Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, gefördert von der Sparkasse Westmünsterland.

Der Fachbereich Bildung, Schule, Kultur und Sport der Kreisverwaltung organisiert beide Wettbewerbe mit Unterstützung der örtlichen Büchereien.

Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs 2026 mit zwei Wertungsrunden

Im Großen Sitzungssaal des Kreishauses stellen die jungen Leserinnen und Leser ihr Können unter Beweis. In beiden Wettbewerben präsentieren sie zunächst einen selbst gewählten, etwa drei Minuten langen Text. Anschließend lesen sie aus einem ihnen unbekannten Werk vor.

Insgesamt beteiligten sich Schülerinnen und Schüler von 51 Grundschulen und 35 weiterführenden Schulen an der ersten Wettbewerbsrunde. Für die Viertklässler endet der Wettbewerb mit dem Kreisentscheid. Die Sechstklässler qualifizieren sich mit einem Sieg für den Bezirksentscheid. Das Bundesfinale findet im Sommer in Berlin statt.

Preise und Ehrungen im Kreishaus Borken

Die stellvertretende Landrätin Annette Brun überreicht nach der Entscheidung die Preise an die besten Kinder der vierten Klassen. Johannes Röring vom Lions-Club Hamaland hält zusätzlich ein Präsent für die Gewinnerinnen und Gewinner bereit.

Bei den sechsten Klassen übergibt Hubert Buß von der Sparkasse Westmünsterland die Auszeichnungen an die Siegerinnen und Sieger des Kreisfinales.

ā€žEs ist immer großartig zu erleben, mit welcher Begeisterung die Jungen und MƤdchen lesen und sich mit den Texten auseinandersetzen. Die Auswahl der Texte und Bücher ist sehr unterschiedlich und streift meist unterschiedlichste Themenā€œ, betont Elisabeth Büning, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport der Kreisverwaltung Borken.

Interessierte Zuhƶrerinnen und Zuhƶrer sind am 28. Februar im Kreishaus willkommen.

Kita-Neubau ā€žHolzwurmā€œ in Erle startet – Bauarbeiten haben begonnen

In Erle rollen die Bagger: Anfang der Woche haben die Bauarbeiten für den Neubau der zweigruppigen Kindertageseinrichtung ā€žHolzwurmā€œ begonnen. Damit geht ein Projekt in die Umsetzung, das Politik, Kirchengemeinde und TrƤger seit zwei Jahren vorbereiten.

Bauausschuss hatte sich bereits 2025 mit dem Projekt befasst

Ein Rückblick zeigt, wie lange die Planungen liefen. Am 2. Mai 2025 befasste sich der Bauausschuss der Gemeinde Raesfeld mit dem geplanten Neubau. Damals ging es um die nächsten Schritte für die zweigruppige Einrichtung in Erle. Das Projekt sollte in die konkrete Umsetzungsphase überführt werden.

Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass der Standort südlich des Friedhofs an der Ecke Holten/Friedholt vorgesehen ist. Dort entsteht nun das neue Gebäude.

Grundstück in Erle mit begonnenen Bauarbeiten für den Neubau der Kita Holzwurm
Die Bagger rollen für die neu gepAuf dem Grundstück südlich des Friedhofs in Erle haben die Bauarbeiten für den Neubau der Kindertageseinrichtung Holzwurm begonnen. Foto: Petra Bosse

Kirchengemeinde stellt Grundstück in Erbpacht bereit

Die Grundlage für den Neubau schuf die Kirchengemeinde St. Martin bereits im März 2024. Der Kirchenvorstand beschloss in seiner Sitzung, der Gemeinde Raesfeld ein Grundstück im Wege der Erbpacht zur Verfügung zu stellen.

Das Areal liegt südlich des Friedhofs an der Ecke Holten/Friedholt und schafft die räumliche Voraussetzung für den Neubau. Die Abstimmung erfolgte eng mit der Leitung der Einrichtung sowie mit dem Vorstand des Trägers Holzwurm e. V. Auch das Raumkonzept wurde gemeinsam mit dem Kreisjugendamt und dem Landesjugendamt entwickelt.

Baukosten steigen – Außenanlagen berücksichtigt

Für den Neubau stellte die Gemeinde im Haushalt 2025 und 2026 bislang 1,3 Millionen Euro ein. Auf Grundlage der aktualisierten Planungen rechnet die Verwaltung inzwischen mit Baukosten in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro. In dieser Summe sind die Außenanlagen enthalten, Spielgeräte jedoch nicht.

Mit dem Baubeginn Anfang dieser Woche nimmt das Projekt nun sichtbar Gestalt an. In Erle entsteht damit zusƤtzliche BetreuungsflƤche für Kinder – ein Vorhaben, das die Gemeinde seit LƤngerem verfolgt.

Evangelischer Pfarrer aus Schermbeck vom Dienst entbunden

Gegen einen evangelischen Pfarrer aus Schermbeck werden Vorwürfe geprüft. Staatliche Stellen und die Evangelische Kirche im Rheinland befassen sich mit dem Fall. Der Superintendent des Kirchenkreises Wesel, Thomas Brödenfeld, nimmt Stellung zum aktuellen Stand.

Prüfung durch Staat und Kirche läuft

Nach Angaben der Kirche gebe es gegen den Pfarrer Vorwürfe, die durch staatliche Stellen und durch die Evangelische Kirche im Rheinland geprüft würden. Während der Zeit der Prüfung nehme der Geistliche seinen Dienst grundsätzlich nicht wahr. Im Rahmen der erhobenen Vorwürfe und der nachfolgenden Prüfungen sei er Ende Dezember 2025 vom Dienst suspendiert worden.

Seit dem 1. Februar 2026 sei er durch das Landeskirchenamt zusätzlich auch aus seinem Dienst in der Pfarrstelle in Schermbeck entbunden worden, nicht entlassen oder in den Ruhestand versetzt. Die Kirchengemeinde könne die Pfarrstelle neu besetzen. Die staatlichen Stellen seien weiterhin mit der Prüfung der Vorwürfe befasst. Während dieser Zeit bleibe er im Pfarrdienstverhältnis zur Landeskirche, übe aber keine Dienste in der Landeskirche oder anderswo aus.

Keine Angaben zu Details – Hinweis auf Unschuldsvermutung

Thomas Brƶdenfeld, Superintendent des Kirchenkreises Wesel, erklƤrt wƶrtlich: ā€žWir bitten um VerstƤndnis, dass uns, zum Schutz der Persƶnlichkeitsrechte aller Beteiligten und in Ansehung der auch in solchen Verfahren grundsƤtzlich geltenden Unschuldsvermutung, nƤhere Angaben nicht mƶglich sind. Weder die staatlichen Stellen noch wir als Kirche beteiligen uns an den derzeitigen Spekulationen. Zu keiner Zeit befand sich der Pfarrer in Untersuchungshaft, er befindet sich auch jetzt nicht in Untersuchungshaft.ā€œ

Gemeindeversammlung am 8. MƤrz in der Georgskirche

Zeitnah solle eine Gemeindeversammlung der Kirchengemeinde Schermbeck stattfinden, an der auch Superintendent Brödenfeld teilnehmen werde. Das Presbyterium lade dazu in geeigneter Form ein, unter anderem über Abkündigungen in den Gottesdiensten, die Homepage und eine Pressemitteilung.

Die Gemeindeversammlung finde am Sonntag, 8. MƤrz 2026, im Anschluss an den regulƤren Gottesdienst statt. Der Gottesdienst beginnt um 11 Uhr, die Gemeindeversammlung gegen 12.15 Uhr. Veranstaltungsort ist die Georgskirche in Schermbeck.

Vertretung geregelt – Pfarrstelle soll neu besetzt werden

Die Vakanzvertretung werde, wie üblich bei unbesetzten Pfarrstellen, durch den zuständigen Superintendenten geregelt. In diesem Fall übernehme Thomas Brödenfeld diese Aufgabe.

Bereits seit Sommer 2025 würden die wichtigsten pfarramtlichen Dienste in der Kirchengemeinde Schermbeck durch Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises Wesel wahrgenommen. Hintergrund sei die damalige Elternzeit gewesen. Diese Regelung gelte auch in der aktuellen Situation.

Alle Gottesdienste und Amtshandlungen wie Taufen, Trauungen und Beerdigungen sowie der Konfirmandenunterricht würden verlässlich angeboten und durchgeführt.

Das Presbyterium der Kirchengemeinde Schermbeck, der Kirchenkreis Wesel und die Landeskirche berieten derzeit über die Möglichkeiten einer Neubesetzung der Pfarrstelle. Diese Gespräche fänden unter Leitung von Thomas Brödenfeld in den kommenden Wochen statt und sollten zügig zu einer Entscheidung führen. Bei Einigkeit könne die Pfarrstelle ausgeschrieben werden. Über das Ergebnis der Beratungen werde gesondert informiert.

Abschließend erklƤrt Brƶdenfeld: ā€žMein Dank gilt hier allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden und dem Presbyterium der Kirchengemeinde Schermbeck. Außerdem den Kolleginnen und Kollegen im Kirchenkreis Wesel. Das ist keine einfache Zeit und Situation für die Kirchengemeinde. Dennoch wird die Arbeit für die Menschen in Schermbeck verlƤsslich weitergeführt.ā€œ

Einbruch in Einfamilienhaus an der Grafenstraße in Raesfeld

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Unbekannte Täter sind in ein Einfamilienhaus an der Grafenstraße in Raesfeld eingedrungen. Die Einbrecher durchwühlten sämtliche Räume. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Tat ereignete sich zwischen dem 15. Februar 2026, 12.00 Uhr, und dem 17. Februar 2026, 13.45 Uhr, an der Grafenstraße in Raesfeld.

Einbruch in Einfamilienhaus zwischen Sonntag und Dienstag

Bislang unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zum Inneren des Hauses. Dort durchwühlten sie sämtliche Schränke und Schubladen.

Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand der konkrete Beuteschaden noch nicht fest.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat in Borken unter Tel. 02861 9000 entgegen.

Geldbƶrse im Festzelt bei Karneval in Raesfeld entwendet

Bei der Karnevalsveranstaltung in Raesfeld ist am Montagabend eine Geldbörse entwendet worden. Der Vorfall ereignete sich während des laufenden Festbetriebs im Zelt an der Straße Zum Michael. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Tat geschah am 16. Februar 2026 gegen 20.00 Uhr in Raesfeld an der Straße Zum Michael.

Geldbƶrse entwendet wƤhrend Karnevalsveranstaltung

WƤhrend einer Karnevalsveranstaltung entwendeten bislang unbekannte TƤter einem Mann die Geldbƶrse aus einer Bauchtasche. Der GeschƤdigte stellte fest, dass sich seine Bauchtasche nicht mehr an seinem Kƶrper befand. Die Tasche lag einige Meter entfernt auf dem Boden, die Geldbƶrse fehlte.

Im Zusammenhang mit der Tat bemerkte der Geschädigte drei männliche Personen, die sich auffällig verhielten und nach Ansprache aus dem Karnevalszelt flüchteten.

TƤterbeschreibung und Zeugenaufruf

Alle drei Personen trugen dunkle Kleidung und waren unmaskiert. Sie waren etwa 16 bis 18 Jahre alt und circa 1,70 bis 1,80 Meter groß.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat in Borken unter Tel. 02861 9000 entgegen.

Karneval Raesfeld Rosenmontag 2026: Polizei zieht Bilanz im Kreis Borken

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Der Karneval Raesfeld Rosenmontag 2026 und die weiteren Umzüge im Kreis Borken sind aus polizeilicher Sicht weitgehend ruhig verlaufen. Trotz Schmuddelwetters säumten zehntausende Menschen die Straßen. Einzelne Einsätze und Strafverfahren blieben jedoch nicht aus.

Auch am Rosenmontag besuchten zahlreiche Menschen trotz des Schmuddelwetters die Karnevalsumzüge im Kreis Borken. Die Veranstaltungen verliefen weitestgehend störungsfrei.

Bocholt: 70.000 Besucher und mehrere EinsƤtze

Rund 70.000 Menschen sƤumten in Bocholt die Strecke des Umzuges, der insgesamt friedlich verlief. Im Nachgang kam es jedoch zu mehreren PolizeieinsƤtzen.

Ein 18-jƤhriger Bocholter wurde durch einen Schlag gegen den Kopf schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei leitete insgesamt sechs Strafverfahren ein, darunter drei wegen Körperverletzungsdelikten, sowie sieben Ordnungswidrigkeitsverfahren. Zudem wurden sechs Platzverweise ausgesprochen und zwei Personen in Gewahrsam genommen. Die Einsatzkräfte stellten zwei Anscheinswaffen und ein Reizstoffsprühgerät sicher.

Karneval Raesfeld Rosenmontag 2026: Stƶrungsfreier Umzug
Foto: Petra Bosse

Karneval Raesfeld Rosenmontag 2026: Stƶrungsfreier Umzug

Beim Karneval Raesfeld Rosenmontag 2026 besuchten schƤtzungsweise 2.500 Menschen den Umzug in Raesfeld. In Velen waren es etwa 2.000 Besucher.

In beiden Kommunen verliefen die Umzüge störungsfrei. In Raesfeld leitete die Polizei zwei Strafverfahren ein, eines wegen Körperverletzung und eines wegen Diebstahls. Zudem erteilten die Beamten acht Platzverweise und nahmen zwei Personen in Gewahrsam.

Stadtlohn, Ahaus-Wüllen und Ahaus-Ottenstein

In Stadtlohn besuchten etwa 12.000 Menschen den Rosenmontagsumzug. Eine Person nahmen die Beamten in Gewahrsam, zudem wurde ein Platzverweis ausgesprochen.

Der Umzug in Ahaus-Wüllen, der von etwa 7.500 Zuschauern besucht wurde, verlief störungsfrei. Die Polizei erteilte zwei Platzverweise. Da die Betroffenen diesen nicht nachkamen, wurden sie in Gewahrsam genommen. Zudem fertigten die Beamten eine Strafanzeige.

In Ahaus-Ottenstein besuchten ebenfalls rund 7.500 Menschen den Umzug. Polizeiliches Einschreiten war dort nicht erforderlich. Für eine Feierlichkeit mit derart hohen Teilnehmerzahlen sind die Karnevalstage trotz der Zwischenfälle aus polizeilicher Sicht als unauffällig zu bezeichnen.

RRZ Rosenmontagszug 2026: Närrischer Lindwurm sorgt für volle Straßen

Bürgermeister verhaftet im Raesfelder Rathaus vor dem Rosenmontagszug. Tolle Kostüme, super Stimmung und viele Zuschauer am Rand sorgten schon vor dem Start für echtes Rosenmontagsgefühl. In Raesfeld begann der närrische Lindwurm mit einer Festnahme, die keine war. Köpernick stürmten das Rathaus, suchten das Gemeindeoberhaupt, um diesen zu verhaften.

Viele Besucher und Jecken kamen nach Raesfeld zum Rosenmontagszug 2026
©Daniel Bosse
Bürgermeister Dirk Kuhmann von den Köpernickern im Rathaus verhaftet
Verhaftet. Foto: Daniel Bosse

Rosenmontagszug mit mehr als 30 Wagen und Fußgruppen

Raesfeld zeigte am Rosenmontag, wie Karneval geht. Bunte Gruppen sammelten sich vor dem Rathaus, am Straßenrand standen dicht gedrängt Familien, Kinder und Stammgäste mit Bollerwagen. Pünktlich um 12.33 Uhr starteten mehr als 30 Wagen und Fußgruppen am Rathaus. Der Himmel hielt dicht, zumindest für die erste Runde. Erst eine Stunde später setzte Regen ein. Dem Kamelle-Regen schadete das nicht. Der prasselte weiter vom Himmel und landete in Taschen, Kapuzen und ausgebreiteten Armen.

©Petra Bosse
Rosenmontagszug Raesfeld 2026: Viele Fotos vom nƤrrischen Treiben.
Gute Laune trotz Regen auf dem Prinzenwagen des RCV. Foto: Petra Bosse

Bürgermeister verhaftet im Rathaus vor dem Rosenmontagszug

Nach einigen Ausfällen gab es wieder Köpernick, die sich auf die Suche nach dem Bürgermeister im Rathaus machten. Der hatte sich gut versteckt. Doch lange hielt das Versteckspiel nicht. Die Raesfelder Jecken hatten Glück, sie erwischten ihr Stadtoberhaupt noch vor dem Start des Zuges. Die Verhaftung war reine Formsache und fester Bestandteil des närrischen Protokolls.

Das diesjƤhrige Karnevalsmotto lautete: ā€žKiek es an, dƤnn Frosch ist hier, brƶch met dƤnn RRZ us vull PlƤsier.ā€œ Der erste Platz für das Motto des diesjƤhrigen Karnevalszuges des RRZ in Raesfeld geht an Sam Brƶcker. Damit stand das Leitmotiv für den nƤrrischen Lindwurm fest.

Grafen aus der Grafenstraße seit 1992: Nachbarschaft der Prinzessin. ©Petra Bosse
©Petra Bosse

Erlske Napoli und KonfettirƤƤn mitten im Ort

ā€žErlske Napoliā€œ zog alle Blicke auf sich. Die Damen der Erler Allgemeine Verunsicherung, kurz EAV, kamen als „Traum von Neapel“ daher und tanzten durch die Straßen. Weiße Sahnehauben, rote Erdbeersoße und jede Menge gute Laune.

Schwerelos und frei zu sein, das war das Motto von ā€žMeddenrin Em KonfettirƤƤnā€œ. Und auch die Fun Generationen mit ihrem ā€žKonfettirƤƤn – Wir li(e))ben die die Musikā€œ tanzten durch die Straßen. Eine der großen Gruppen an diesem Tag.

Die Fun Generation beeindruckten mit Hebefiguren ©Petra Bosse

Groß vertreten waren auch die unterschiedlichen Landjugend KLB aus Raesfeld, Erle-Rhade, Weseke, Vardingholt und Marbeck. Sie zeigten, dass der Nachwuchs weiß, wie Feiern geht. Streckenweise lautstark drƶhnte die Musik aus ihren Boxen, und auch bei den Marbeckern floss der Alkohol mehr als bei den anderen Gruppen. So war auch das Motto: „Im Wilden Westen kennt mans schon: KLJB Marbeck sƤuft seit Generationen!

©Petra Bosse
©Petra Bosse

Grenzenlos jeck in Europa

Unter dem Motto ā€žGrenzenlos Jeck in Europaā€œ prƤsentierte sich die Gemeindeverwaltung Raesfeld. Ganz im Zeichen von Europa, eingehüllt in die blaue EU-Fahne, dazu das Haar ebenfalls leuchtend blau. Mit dabei waren Bürgermeister Dirk Kuhmann, Ratsmitglieder sowie eine Abordnung aus den PartnerstƤdten Wehl, 40-jƤhrige Partnerschaft in den Niederlanden, und Kobierzyce in Polen.

Wehler Abornung beim Rosenmontagszug in Raesfeld 2026
©Petra Bosse

Besonders die polnischen Freunde waren vƶllig geflasht vom Raesfelder Karneval, da sie die fünfte Jahreszeit so nicht kannten. Die Wehler dagegen sorgten erneut mit niederlƤndischen Musikgruppen und Kƶnigswagen für mƤchtig Stimmung. In den Farben Orange hieß es ā€žAchtung Partyzoneā€œ. Valentinas ā€žWild van Carnevalā€œ ließ es krachen.

©Petra Bosse

Satire auf Rädern und ein Prinzenpaar hoch über dem Zug

Ein aktuelles und bissiges Motto hatte der Allgemeine St. Johannis-Bürgerschützenverein Raesfeld. ā€žGelsenkirchen – die Stadt der SchließfachmillionƤreā€œ lautete der satirische Seitenhieb. Verkleidet als Panzerknacker nahmen sie die Nachbarstadt aufs Korn.

Die Raesfelder Schützen: Ihr Thema war der spektakulƤren Einbruch in die Sparkasse in Gelsenkrichen-Buer. ā€žGelsenkirchen – die Stadt der SchließfachmillionƤreā€œ Ā©Petra Bosse

Hoch oben auf dem Wagen des RCV thronte das Prinzenpaar Paul I. (Stegerhoff) und seine Prinzessin Caro I. Discher. Begleitet wurden sie von den Grafen aus der Grafenstraße seit 1992 als Fußgruppe mit dem Motto: ā€žHeute sind wir außer Rand und Band – wir folgen unserer Prinzessin im festlichen Gewand.ā€œ

Nicht zu vergessen das Kinderprinzenpaar des RRZ, Hannes I. Grotendorst und Maja I. Gröniger. Wie es hieß, hielten die beiden den RRZ in diesem Jahr mächtig auf Trab, weil sie keine Feier ausfallen lassen wollten.

Kinderprinzenpaar RRZ Raesfeld 2026
RRZ-Kinderprinzenpaar mit Prinz Hannes I. Grotendorst und Prinzessin Maja I. Gröniger. ©Petra Bosse

Friedlicher Rosenmontag und Party im Festzelt

Gut behütet wurde der Zug von der Borkener Polizei. Bereits am Rosenmontag bestƤtigten die EinsatzkrƤfte, dass der Anfang ruhig und komplikationslos gestartet sei. Auch bei der großen SchrƤglagen-Party am Samstag mit PartysƤnger ā€žRumbombeā€œ sei alles sehr friedlich verlaufen.

Nach dem Umzug ging es direkt weiter zur Zeltparty mit DJ im Festzelt auf der Festwiese Zum Michael. Nasse Jacken wurden abgelegt, Orden gerichtet und noch einmal kräftig gefeiert. Bürgermeister verhaftet im Raesfelder Rathaus vor dem Rosenmontagszug. Ein Auftakt, der passte. Und ein Rosenmontag, der zeigte, dass Raesfeld auch bei Regen nicht kleinzukriegen ist.

EAV war beste Fußgruppe

EAV bestes Kostüm als Fußgruppe-Rosenmontag 2026
EAV bestes Kostüm als Fußgruppe-Rosenmontag 2026. ©C. Lipfert

Zum Abschluss im voll besetzten Festzelt konnten sich die Damen der Erler Allgemeinen Verunsicherung über ihren Erfolg freuen. Mit ihrem Motto ā€žTraum von Neapelā€œ gewannen sie den ersten Preis als beste kostümierte Gruppe. Herzlichen Glückwunsch.

Dank auch an die Einsatzkräfte der Polizei Kreis Borken, der Feuerwehr und dem Raesfelder DRK, die für Sicherheit und Ordnung sorgten.

Polizei Kreis Borken-Rosenmontagszug Raesfeld
Der Rosenmontagszug wurde begleitet von der örtlichen Polizei, die während des Umzuges keine Auffälligkeiten beobachten konnten. ©Petra Bosse

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Raesfeld: Diebe dringen in Wagen ein: Transporter an der Feldstiege aufgebrochen

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Diebe dringen in Wagen ein: Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag an der Feldstiege technisches GerƤt aus einem Transporter gestohlen. Die Polizei sucht Zeugen.

Bei dem Vorfall in Raesfeld waren die Täter zwischen Freitag, 13. Februar 2026, 20.15 Uhr, und Samstag, 14. Februar 2026, 09.30 Uhr, aktiv. Der Transporter hatte an der Straße Feldstiege gestanden.

Nach Angaben der Polizei verschafften sich die Unbekannten gewaltsam Zugang zu dem Fahrzeug. Sie entwendeten technisches GerƤt und weiteres Material aus dem Innenraum des Transporters.

Zum genauen Wert der Beute lagen zunƤchst keine Angaben vor.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat in Borken bittet mƶgliche Zeugen, sich unter Tel. 02861 9000 zu melden. Wer im genannten Zeitraum an der Feldstiege verdƤchtige Beobachtungen gemacht hat, sollte sich mit der Polizei in Verbindung setzen.

Blut, Fahne, Helau: RRZ verleiht Lümmelorden und Meriten Medaille 2026

Bei der Lümmelorden und Meriten-Medaille Verleihung des RRZ wurde im Festzelt nicht nur geschunkelt, sondern auch gewürdigt. Zwei Auszeichnungen, zwei ganz unterschiedliche Geschichten und jede Menge Applaus. Zwischen Blutspenden und Fahnenstreich zeigte sich, was den Karneval in Raesfeld ausmacht: Herz, Humor und Zusammenhalt.

Es ist Sonntag, das Festzelt ist gut gefüllt, die Stimmung ausgelassen. Der traditionelle Prinzenfrühschoppen des RCV steuerte auf seinen Höhepunkt zu. Die Lümmelorden und Meriten Medaille Verleihung des Raesfelder Rosenmontagszug (RRZ) steht an.

RCV sorgt vor der Verleihung für Stimmung im Zelt

Vor der Lümmelorden und Meriten Medaille Verleihung des RRZ brachte der RCV das Festzelt bereits früh auf Betriebstemperatur. Mit mehreren Showeinlagen gestaltete der Verein einen feuchtfröhlichen Vormittag.

Besonders viel Applaus erhielt die Showtanzgruppe aus Mussum. Auch die eigenen Tanzgruppen des RCV zeigten ihr Können und sorgten für Begeisterung. So war die Bühne bestens bereitet für den Höhepunkt des Tages, die Lümmelorden und Meriten Medaille Verleihung RRZ.

Foto: Petra Bosse

Meriten Medaille für 200 Blutspenden

Zuerst rückt eine Lebensleistung in den Mittelpunkt. Unter großem Beifall erhƤlt Werner Schneider die Meriten Medaille. RRZ Vizevorsitzender Lars Melis bringt es in seiner Laudatio auf den Punkt: ā€žĆœber 200 Mal hat Werner Schneider Blut gespendet.ā€œ

Meriten Medaille geht 2026 an Werner Schneider
Werner Schneider, hier mit Ehefrau, erhielt die Meriten Medaille 2026 für 200-maliges Blutspenden. Foto: Petra Bosse

Eine Zahl, die im Zelt Eindruck hinterlässt. Seit fast 50 Jahren übernimmt der 68 Jährige Verantwortung für andere. Bereits mit 19 Jahren begann er regelmäßig Blut zu spenden. Mehr als 200 Einsätze für Menschen, die er nie kennengelernt hat und denen er dennoch geholfen hat.

Ohne Spenderblut wären viele Behandlungen nicht möglich. Schneider habe über Jahrzehnte hinweg einen unverzichtbaren Beitrag für die medizinische Versorgung geleistet. Schon im vergangenen Jahr zeichnete ihn das Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Raesfeld mit einer Ehrenmedaille aus.

Verleihung-Lümmelorden-Meriten-Medaille-RRZ-2026
©RRZ

Lümmelorden für die Vennebuer Oehmkes

Dann wird es schelmisch. Der Lümmelorden geht in diesem Jahr an die Vennebuer Oehmkes, einen Raesfelder Stammtisch, gegründet vor 30 Jahren. Der Name bedeutet ohne Frauen und ist seit jeher mit einem Augenzwinkern gemeint.

Meriten Medaille des RRZ geht 2026 an die die Vennebuer Oehmkes
Der Lümmelorden des RRZ geht 2026 an die die Vennebuer Oehmkes. Foto: Petra Bosse

Im vergangenen Sommer nutzten die Oehmkes die Renovierung des Schlossturms von Raesfeld. Am Gerüst des Hauptturms hissten sie kurzerhand ihre Fahne. Die Gemeinde, Eigentümerin des Schlosses, sei informiert worden, berichten die Oehmkes.

WiederholungstƤter: Erster Streich vor 25 Jahren

Ganz neu war die Idee allerdings nicht. Bereits vor 25 Jahren befestigten sie ihre Fahne an einem Gerüst der Pfarrkirche St. Martin. Damals kletterte der damalige Pfarrer Johannes Arntz selbst hinauf, um die Fahne vor der Erstkommunion zu entfernen. Als kleine Strafe mussten die Oehmkes später im neuen Pfarrbüro beim Umzug und Putzen helfen.

Für diese Aktion erhielten sie schon damals den Lümmelorden. Nun sind sie offiziell WiederholungstƤter. In der humorvoll formulierten Urkunde heißt es: ā€žVor 25 Jahren, welch ein Streich, hing ihre Fahne am Kirchturm. Die Strafe lang verbüßt, und von uns bereits geahndet, hing sie letzten Sommer wieder hoch oben, diese Fahne. Ganz Raesfeld lachte, klatschte und rief: ein altbekanntes Motiv. Doch diesmal kein Pastor tobte, kein Strafmaß stand, keine Sozialstunden wurden bekannt.

RCV Frühschoppen 2026
Showtanzgruppe aus Mussum. Foto: Petra Bosse

Lümmelorden und Meriten Medaille: RRZ feiert starke Typen und starke Streiche

Die Lümmelorden und Meriten Medaille Verleihung des RRZ zeigte an diesem Tag erneut zwei Seiten des Dorflebens. Hier wird jahrzehntelanges Engagement geehrt. Dort wird Mut zum Schabernack gefeiert. Beides gehört zusammen. Helau Raesfeld Erle Homer.

Rumbombe rockte das Zelt bei SchrƤglage 11.0 – Karneval in Raesfeld 2026

Schräglage 11.0 Partysänger Rumbombe hat das Festzelt Am Michael in Raesfeld bis auf den letzten Platz gefüllt. Rund 1.200 Gäste feierten am Samstag bei der Veranstaltung des RCV. Bereits im Vorverkauf waren etwa 1.000 Tickets vergriffen.

Volles Zelt und starkes Programm bei SchrƤglage 11.0

Die Schräglage ist seit Jahren ein fester Termin im Karneval des RCV. Auch in diesem Jahr bewies der Verein ein gutes Gespür dafür, was das Publikum hören und worauf es feiern möchte. Das Programm war straff organisiert und dauerte gut zwei Stunden, bevor der Gastauftritt folgte.

Partystimmung auf dem Hƶhepunkt beim RCV Karneval SchrƤglage 11.0
Foto: Petra Bosse

Die Schräglage ist seit Jahren ein fester Termin im Karneval des RCV. Auch in diesem Jahr bewies der Verein ein gutes Gespür dafür, was das Publikum hören und worauf es feiern möchte. Das Programm war straff organisiert und dauerte gut zwei Stunden, bevor der Gastauftritt folgte.

Rumbombe beim Karneval in Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Solomariechen kann nicht nur tanzen, sondern auch singen

Mit dabei waren die vereinseigenen Gruppen. Die RCV Juniorgarde, die Schlossgarde und die Prinzengarde inklusive Solomariechen zeigten ihr Können. Auch die Showtanzkompanie setzte Akzente. Gemeinsam mit dem aktuellen Prinzenpaar Paul I. und Prinzessin Caro I. sorgten sie für einen abwechslungsreichen Auftakt.

Das Raesfelder Solomariechen Romina überzeugte nicht nur tänzerisch. Sie bewies zudem, dass sie auch als Solo-Sängerin auf der Bühne bestehen kann. Seit drei Jahren steht sie als Sängerin am Mikrofon und hatte bereits Auftritte in anderen Vereinen.

Solomariechen Raesfeld Romina kann auch singen
Foto: Petra Bosse

PartysƤnger Rumbombe bringt Stimmung auf den Hƶhepunkt

Als Partysänger Rumbombe die Bühne in Raesfeld betrat, kippte die Stimmung endgültig in Feierlaune. Innerhalb weniger Minuten drängten sich die Schlagerfans dicht an der Bühne. Vorne gab es kein Durchkommen mehr.

Mit Songs wie ā€žMalleleleleā€œ, ā€žSauf die Insel leerā€œ, ā€žMallorca mein Zuhauseā€œ, ā€žHotelzimmerā€œ und ā€žBoom Shakalakaā€œ brachte er das Zelt zum Mitsingen. Sein moderner Partysound mit Rap-Einflüssen kam an.

Rumbombe in Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Mit Songs wie ā€žMalleleleleā€œ, ā€žSauf die Insel leerā€œ, ā€žMallorca mein Zuhauseā€œ, ā€žHotelzimmerā€œ und ā€žBoom Shakalakaā€œ brachte er das Zelt zum Mitsingen. Sein moderner Partysound mit Rap-Einflüssen kam an.

Rumbombe, bürgerlich Robin Maximilian Mayer, stammt aus Mainz und gehört seit 2023 fest zum Programm im Bierkönig auf Mallorca. In Raesfeld zeigte er, warum er dort regelmäßig auftritt.

Rumbombe bei SchrƤglage 2026
Foto: Petra Bosse

Nach gut einer halben Stunde, lƤnger dauerte sein Auftritt nicht, schloss er trotz lauter und mehrfach geforderter Zugaben konsequent mit persƶnlichen Worten ab. Rumbombe wandte sich direkt an das Publikum und sagte wƶrtlich:

ā€žOkay, Leute, hƶrt mir bitte noch einmal zu. Das ist nicht selbstverstƤndlich, dass ich heute hier stehen darf. Vor drei Jahren lag ich vier Stunden lang im Krankenhaus auf der Intensivstation. Ihr alle habt dazu beigetragen, dass ich heute wieder hier stehen und zu euch sprechen kann. Ich liebe euch. Vielen Dank an jede und jeden Einzelnen von euch. Danke für eure Liebe, euer Vertrauen und für alles, was ihr tut, wƤhrend ich hier auf dieser Bühne stehe. Ihr seid großartig. Lasst uns diesen Moment gemeinsam genießen. Bis zum nƤchsten Mal. Ich hab euch lieb. Ciao!ā€œ

Rumbombe im Festzelt Karneval Raesfeld 2026
Foto: Petra Bosse
Foto: Petra Bosse

Ich liebe euch!

Ich liebe euch. Vielen Dank an jede und jeden Einzelnen von euch. Danke für eure Liebe, euer Vertrauen und für alles, was ihr tut, wƤhrend ich hier auf dieser Bühne stehe. Ihr seid großartig. Lasst uns diesen Moment gemeinsam genießen. Bis zum nƤchsten Mal. Ich hab euch lieb. Ciao!ā€œ

Karneval in Raesfeld RCV 2026
Vier Engel für Charly? Foto: Petra Bosse

GƤste aus Polen feiern mit

Für gute Stimmung sorgte auch eine große Abordnung aus Polen. Gemeinsam mit Bürgermeister Kuhmann und Mitarbeitenden der Verwaltung genossen sie den Abend in vollen Zügen.

Wie seit Jahren führte Sitzungspräsident André Schlüß durch das Programm. Gegen 23.30 Uhr übernahm ein DJ und hielt die Feier bis in die frühen Morgenstunden am Laufen.

GƤste aus Polen feierten ausgelassen in Raesfeld.
GƤste aus Polen feierten ausgelassen in Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Die Veranstaltung des RCV bestätigte damit erneut ihren festen Platz im regionalen Karneval. Schräglage 11.0 Partysänger Rumbombe steht für ein volles Zelt, ein vielseitiges Programm und viele gut gelaunte Gäste.

Legosteine aus der Box abgehauen? Foto: Petra Bosse

Geklaute Fahne wieder aufgetaucht

Geklaute Fahne wieder aufgetaucht. Schlechtes Gewissen oder späte Einsicht? An der Silvesterschule in Erle sorgt ein anonymer Brief für Gesprächsstoff. Jahrzehnte nach dem Verschwinden ist eine alte Fahne wieder da.

Ein Umschlag, kein Absender, dafür ein überraschender Inhalt. An der Silvesterschule in Erle ist letzten Freitag (7.2.) eine alte Fahne eingetroffen, beigelegt ein persönlicher Brief. Der Verfasser bezeichnet sich als ehemaliger Schüler und gesteht offen: Er habe die Fahne einst mitgenommen. Genauer gesagt, gestohlen.

Geklaute Fahne wieder aufgetaucht in Erle

Die zurückgesandte Fahne zeigt zwei Eichhörnchen, wie sie auch im Wappen der Gemeinde Raesfeld zu sehen sind. Nach der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen im Jahr 1975 wurden die Gemeinden Raesfeld und Erle zusammengeschlossen. Das Wappen der neuen Gemeinde Raesfeld wurde am 30. Oktober 1986 offiziell genehmigt und zeigt zwei Eichhörnchen.

Offenbar stammt die Fahne aus dieser Zeit oder kurz danach. Wo genau sie früher hing, ist bislang nicht eindeutig geklärt. Ehemalige erinnern sich, dass an der damaligen Erler Grundschule bei besonderen Anlässen geflaggt wurde. Gut möglich, dass die Fahne ihren Platz am Fahnenmast auf dem Schulhof hatte oder bei Veranstaltungen an der Schule aufgehängt war.

Ein Brief ohne Humorlosigkeit

Der Fahne beigelegt war ein Brief, nicht ohne Selbstironie, aber sichtlich ernst gemeint. Der Inhalt im Wortlaut, sprachlich leicht überarbeitet:

Liebe Menschen in der Silvesterschule Erle,
vor einigen Jahrzehnten bin ich mit großer Freude auf Ihre Schule gegangen und hatte eine wundervolle Lehrerin, die mich bis heute tief geprägt hat. Dafür bin ich unsagbar dankbar. Es war für mich als Kind eine Zeit großen Heils, der Bestärkung und des Glücks.

Mit der weiterführenden Schule begannen andere Zeiten, und es dauerte lange Jahre, wieder etwas zu finden, das sich für mich so anfühlte wie die damalige Zeit in der Grundschule. Mit der Pubertät begannen die körperlichen und geistigen Kapriolen, die nicht selten von zu viel Energie durch Schützenfeste und deren manchmal zu berauschender Wirkung begleitet waren.

Bei einem solchen Höhen- und Tiefenstreifzug ist mir dann diese schöne Fahne der Heimat in die Hände gefallen. Und ja, ich habe sie geklaut. Das tut mir bis heute sehr leid, aber ich möchte sie, wenn auch etwas spät, zurückgeben.

Ich habe meinen Weg gefunden, auch gerade wegen der fruchtbaren Zeit in der Grundschule, und spüre heute wieder viel öfter dieses schöne Gefühl.

Ein alter Schüler.

Schlechtes Gewissen oder spƤtes Dankeschƶn?

Ob schlechtes Gewissen, Nostalgie oder einfach der Wunsch nach einem sauberen Abschluss mit der eigenen Schulzeit, die Fahne ist nun wieder dort, wo sie hingehört. In der Schule sorgt die Geschichte für Schmunzeln und Nachdenklichkeit zugleich.

Vielleicht meldet sich der ehemalige Schüler ja doch noch persönlich. Und vielleicht erinnert sich auch jemand aus den damaligen Jahrgängen der Erler Grundschule daran, wo genau die Fahne früher an der Schle angebracht war.

Wer sich noch erinnert oder selbst einmal die Schulbank in Erle gedrückt hat, darf sich gerne bei Heimatreport melden.

Puzzletreff im Raesfelder Ortskern lƤdt zur Gemeinschaft ein

Der neue Puzzletreff im Raesfelder Ortskern bietet einen offenen Treffpunkt für alle Generationen. In wohnlicher Atmosphäre können Besucher gemeinsam puzzlen, ins Gespräch kommen und Zeit miteinander verbringen. Das kostenfreie Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Der Puzzletreff im Raesfelder Ortskern ist erst vor Kurzem erƶffnet worden und versteht sich als mehr als ein Freizeitangebot. Ziel ist es, einen Ort der Begegnung zu schaffen, an dem Menschen unabhƤngig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation willkommen sind.

Puzzletreff im Raesfelder Ortskern in Raesfeld
©Ortsmarketing

Puzzletreff im Raesfelder Ortskern schafft WohnzimmeratmosphƤre

Bereits im Eingangsbereich werden Gäste freundlich empfangen. Eine helle Garderobe, Pantoffeln und farbenfrohe Puzzlebilder an den Wänden sorgen für eine angenehme Umgebung.

Kinder dürfen den Treff nur in Begleitung einer Aufsichtsperson besuchen. Für sie, für Jugendliche und für Erwachsene steht eine große Auswahl an Puzzles bereit. Das Angebot reicht von Kinderpuzzles über Klassiker mit 1.000 Teilen bis hin zu Rekordpuzzles mit 5.000 Teilen und mehr.

Initiatorin des Projekts ist Frau Nießing. Sie habe den Puzzletreff im Raesfelder Ortskern mit viel Herz und Leidenschaft ins Leben gerufen. Ihr Anliegen sei es, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem Gemeinschaft erlebbar werde.

ā€žGerade in einer Zeit, in der Begegnungen oft zu kurz kommen mƶchte diese Initiative einen geschützten und herzlichen Raum schaffen, in dem Gemeinschaft spürbar wird. Hier darf erzƤhlt, gelacht und auch einfach still nebeneinander gepuzzelt werdenā€œ, betont Frau Nießing.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Angebot ist kostenfrei.

Ortsmarketing begrüßt neuen Treffpunkt im Ortskern

Auch das Ortsmarketing Raesfeld e.V. unterstützt den neuen Treffpunkt. Maria Kowalsky und Katharina Zeptner erklƤren: ā€žBeim Besuch des neuen Puzzletreffs war spürbar, dass es sich hier um ein Herzensprojekt von Frau Nießing handelt. Wir freuen uns sehr über dieses bereichernde Angebot für unseren Ort und den neuen Treffpunkt für die Gemeinschaft.ā€œ

Angaben zum Puzzletreff in Raesfeld

Puzzletreff ā€žquebra-cabecaā€œ
Weseler Straße 10
46348 Raesfeld
Telefon: 0178 1461453
Internetseite: www.quebra-cabeca.de

Ɩffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10:00 bis 12:00 Uhr
Ab MƤrz 15:00 bis 17:00 Uhr
Die Zeiten werden ab April erweitert.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, Teil dieses besonderen Treffpunkts zu werden. Puzzlespenden werden gern angenommen.

Fetzige Altweiber Party im HUB Erle: Bunte Kostüme und volle Tanzfläche

Die erste große Altweiber Party im HUB Erle hat gezeigt, wie ausgelassen in Erle gefeiert wird. Bunte und fantasievolle Gestalten, ein gut gelaunter DJ und eine volle Tanzfläche sorgten am Donnerstag für beste Stimmung. Das neue Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle bestand damit seine närrische Premiere.

Schon beim Betreten des Saals wurde klar: Diese Altweiber Party im HUB Erle ist mehr als nur ein Testlauf. Das neue Dorfgemeinschaftshaus war gut gefüllt. Hexen, Clowns, Glitzerfiguren und allerlei kreative Kostüme mischten sich unter die Feiernden.

Viele GƤste nutzten die Gelegenheit, das HUB Erle in frƶhlicher AtmosphƤre kennenzulernen. Und das Konzept ging auf.

Super Stimmung und Premiere-Premiere im neuen Dorfgemeinschaftshaus HB Erle
Foto: Petra Bosse

HUB Erle wird zur Karnevalshochburg

Der DJ traf mit seiner Musikauswahl den Geschmack des Publikums. Karnevalshits wechselten sich mit Partyklassikern ab. Kaum ein Lied verging, ohne dass die TanzflƤche bebte.

Das HUB Erle zeigte sich dabei von seiner besten Seite. Licht, Sound und Organisation griffen reibungslos ineinander. Viele Besucherinnen und Besucher lobten die gelungene Premiere der großen Altweiber Party im HUB Erle.

Altweiberparty 2026 im HUB Erle
Foto: Petra Bosse

Ob schrille Perücken, fantasievolle Eigenkreationen oder klassische Karnevalskostüme, die Vielfalt war groß. Die schönsten Eindrücke des Abends zeigen lachende Gesichter, volle Tanzflächen und viele kleine Momente am Rand des Geschehens.

Partystimmung beim Altweiber im HUB Erle 2026
Foto: Petra Bosse

Wer an diesem Abend im HUB Erle dabei war, dürfte sich schon jetzt auf die nächsten Veranstaltungen im neuen Dorfgemeinschaftshaus freuen. Die erste große Altweiber Party im HUB Erle hat jedenfalls Lust auf mehr gemacht.

Umfrage zum Valentinstag in Raesfeld: Zwischen Blumen, Arbeit und Alltag

Valentinstag in Raesfeld ist für manche ein fester Termin, für andere kaum mehr als ein Datum im Kalender. Am 14. Februar dreht sich alles um Liebe und Aufmerksamkeit. Doch wie wichtig ist der Valentinstag wirklich? Wir haben in der Gemeinde nachgefragt.

Der Valentinstag gilt traditionell als Tag der Liebenden. Seinen Ursprung hat er vermutlich im Gedenken an den heiligen Valentin. Heute stehen Blumen, kleine Geschenke oder ein gemeinsames Essen im Mittelpunkt. Doch nicht jeder misst dem 14. Februar die gleiche Bedeutung bei.

Wir wollten wissen: Bekommst du am Valentinstag etwas oder verschenkst du etwas, oder ist der Tag für dich kein Thema?


Valentinstag in Raesfeld: ā€žKein Thema für michā€œ

Markus Büsken
Markus Büsken – Erster Beigeordneter Gemeinde Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Für Markus Büsken, Erster Beigeordneter der Gemeinde Raesfeld, spielt der Tag keine große Rolle. ā€žValentinstag ist für mich kein Thema, das fƤllt nur gerade in die Karnevalszeit und Karneval habe ich meine Frau kennengelernt, von daher eine schƶne Zeit, aber Valentinstag wird nicht gefeiert.ā€œ

Auch Birte Ruth sieht das gelassen

Birte Ruth
Birte Ruth. Foto: Petra Bosse

Ƅhnlich Ƥußert sich Jƶrg Heselhaus.

ā€žFür mich ist Valentinstag kein Ding. Ich finde, wenn man sich liebt, kann man das das ganze Jahr beweisen und zeigen und braucht das nicht auf einen Tag begrenzen.ā€œ

Jƶrg Heselhaus zum Valentinstag
Jƶrg Heselhaus-Gemeinde Raesfeld. Foto: Petra Bosse

ā€žDer Valentinstag ist kein Thema für mich. Ich denke, das ist eher eine Erfindung von Fleurop.ā€œ

Und Schulleiterin Sarah Norkowski sagt knapp:

Schulleiterin Sarah Norkowski
Schulleiterin Sarah Norkowski. Foto: Petra Bosse

ā€žKein Thema für mich, mein Mann schenkt mir sehr hƤufig Blumen.ā€œ

Karl-Heinz Baumeister: neue Liebe, neues Glück, passt super

Karl-Heinz Baumister
Karl-Heinz Baumeister-GalaBau Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Ganz ohne Bedeutung ist der Valentinstag in Raesfeld aber nicht für alle. Karl-Heinz Baumeister antwortet direkt: ā€žJa klar, Valentinstag, neue Liebe, neues Glück, passt super.ā€œ Ob es Blumen gebe? ā€žMüssen nicht Blumen sein. Ein GƤrtner schenkt zwar Blumen, aber es gibt noch andere Geschenke.ā€œ

Holger Beyer blickt mit einem Augenzwinkern auf den 14. Februar.

Holger Beyer-Edeka Erle
Marktleiter Holger Beyer. Foto: Petra Bosse

ā€žJa, bei uns fƤllt der Valentinstag eigentlich immer so ein bisschen ins Wasser, weil wir sind ja immer am Arbeiten. Wir gehen ƶfters mal essen und meine Frau hat eigentlich ƶfters Valentin. Da brauche ich nichts kaufen. Das ist bei uns, ich sag mal, wir sind geschƤdigt dadurch, dass wir eben halt an den Endverbraucher schon immer Pralinen und Blumen verkaufen. Und deswegen fƤllt das bei uns ein bisschen weg.ā€œ

Ein Tag wie jeder andere oder ein besonderer Anlass?

Die Stimmen aus Raesfeld zeigen: Der Valentinstag ist kein Muss. Für die einen ist er Anlass für kleine Gesten, für andere schlicht ein normaler Tag. Manche verbinden ihn mit persönlichen Erinnerungen, andere sehen darin eher eine Erfindung des Handels.

Vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Wer liebt, braucht keinen festen Termin. Und doch kann ein 14. Februar eine schƶne Gelegenheit sein, einmal bewusst innezuhalten.

Segensfeier zum Valentinstag im St. Silvesterhaus Erle

Wer den Valentinstag nicht nur privat, sondern auch bewusst und gemeinsam begehen mƶchte, hat in Erle eine besondere Gelegenheit. Am 13. Februar um 19 Uhr lƤdt die katholische Kirchengemeinde zur Segensfeier zum Valentinstag ins St. Silvesterhaus ein. Unter dem Leitwort ā€žSei mein Heimathafenā€œ sind alle Verliebten, Liebenden und Lebenspartnerschaften willkommen, die sich Gottes Segen für ihren gemeinsamen Lebensweg wünschen. Für die musikalische Gestaltung sorgen die Favorite Voices.

Vielleicht ist das ja für manche eine schöne Alternative zu Blumen und Pralinen.

Raesfeld – Einbruch in Wohnung

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Einbruch in Wohnung: Unbekannte Täter sind am Donnerstag in eine Wohnung an der Nordstraße eingedrungen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Einbruch blieb ohne Beute.

Am Donnerstag ist es in Raesfeld zu einem Wohnungseinbruch gekommen. Die Tat ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus an der Nordstraße.

Raesfeld – Einbruch in Wohnung an der Nordstraße

Nach Angaben der Polizei drangen bislang unbekannte Täter zwischen 09.45 Uhr und 13.00 Uhr gewaltsam in eine Wohnung ein. Sie öffneten die Wohnungstür und verschafften sich so Zutritt zu den Räumen.

Beute machten die Einbrecher nicht.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat in Borken unter Tel. 02861 9000 entgegen.

Erste Prinzengarde Kreis Borken stürmt Büro von Lucky Luke

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Die Erste Prinzengarde Kreis Borken hat am Donnerstag um 11.11 Uhr das Büro von Landrat Dr. Kai Zwicker gestürmt. Ziel der Aktion war die traditionelle Krawatte. Verkleidet als Lucky Luke musste der Landrat das erste karnevalistische Opfer bringen.

Pünktlich um 11.11 Uhr machte sich die Erste Prinzengarde Kreis Borken auf den Weg ins Kreishaus in Borken. Zwar noch ohne Tollitäten, aber mit klarer Mission: Die Krawatte von Landrat Dr. Kai Zwicker musste ab.

Erste Prinzengarde Kreis Borken sorgt für schnellen Schnitt

Im synchronen Gardetanz stürmte die Damenschar in das Büro des Landrats. Verkleidet als Lucky Luke versuchte Dr. Kai Zwicker, das Ziel unter seinem Halstuch zu verstecken. Doch es half nichts. Ein kurzer Blick, ein schneller Schnitt, und die Krawatte war Geschichte.

Um die Prinzengarde zu besƤnftigen, griff der Cowboy rasch zu kleinen Leckereien und verteilte sie an die Anwesenden.

Prinzenpaar des RCC Rhede angekündigt

Am Nachmittag wird weiterer närrischer Besuch im Kreishaus erwartet. Das offizielle Prinzenpaar des RCC Rhede, Christian I. und Stefanie I. Hellmann, hat sich für einen Besuch in ihrem Kreishaus angekündigt.

Dort sollen sie von Kolleginnen aus dem Fachbereich Geoinformation und Liegenschaftskataster sowie der KreiskƤmmerei im Spalier empfangen werden.

Altweiber 2026: Schnipp Schnapp im Rathaus Raesfeld

Schnipp Schnapp im Rathaus Raesfeld heißt es jedes Jahr an Altweiber. Auch diesmal blieb am Donnerstagvormittag im Rathaus kein Schlips verschont. Mit viel Humor und guter Laune übernahmen die Jecken das Kommando.

Schnipp-Schnapp-Krawatte ab-Altweiber-Raesfeld-2026
Foto: Petra Bosse

Alle Jahre wieder wird es närrisch im Rathaus Raesfeld. Pünktlich zum Altweiberkarneval stürmten die Karnevalsprinzessin und ihr Prinz Paul I. gemeinsam mit weiteren Jecken des RCV das Verwaltungsgebäude.

Altweiber-Party 2026 im Rathaus Raesfeld mit den Brüdern Strothmann vom RCV
Wer ist wer? Das Original und sein Double: Einmal bestellt, zweimal geliefert. Foto: Petra Bosse

Im Mittelpunkt stand diesmal der neue Bürgermeister Dirk Kuhmann. Seine Krawatte fiel der zarten Hand der Prinzessin zum Opfer. Auch der 1. Beigeordnete Markus Büsken blieb nicht verschont. Schnipp Schnapp, schon war der Schlips Geschichte.

Altweiber Rathaus Raesfeld 2025 - Dirk Kuhmann-Bürgermeister
Foto: Petra Bosse

Schnipp Schnapp im Rathaus Raesfeld mit klarer Botschaft

Bei lockerer Karnevalsstimmung und interner Feier hinter geschlossener Rathaustür startete der Altweiberkarneval in Raesfeld. Viel Gelächter, gute Gespräche und ein Hauch Ausnahmezustand bestimmten den Vormittag.

Und natürlich setzten die Frauen ein klares Zeichen. An Altweiber regieren in Raesfeld traditionell die Frauen. Zumindest im Rathaus war das an diesem Tag deutlich zu spüren.

Frühstück und Vortrag der kfd Raesfeld im Martinushaus

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Alt werden wollen wir alle, alt sein jedoch nicht. Ein Vortrag, der genau deshalb so ankam.

94 Gäste kamen zum Frühstück ins Gemeinschaftshaus Martinus und erlebten einen sehr gut angenommenen, lehrreichen und interessanten Vortrag der kfd Raesfeld. Das selbstgebackene Brot kam bestens an, erstmals nahmen auch Frauen der aufgelösten Erler kfd teil.

Die kfd Raesfeld hatte am Dienstag zu einem gemeinsamen Frühstück mit Vortrag ins Gemeinschaftshaus Martinus eingeladen. Insgesamt 94 Gäste folgten der Einladung. Der Vortrag stieß auf großes Interesse und wurde von den Teilnehmenden als sehr informativ wahrgenommen. Besonders gut kam auch das selbstgebackene Brot an. Erstmals waren zudem Frauen der aufgelösten Erler kfd zu Gast.

Die kfd Raesfeld hatte  zu einem gemeinsamen Frühstück mit Vortrag ins Gemeinschaftshaus Martinus eingeladen.
Foto: kfd-Raesfeld

ā€žAltern – eine Herausforderung?! Pflegebedürftig und was dann?ā€œ

Unter dem Titel ā€žAltern – eine Herausforderung?! Pflegebedürftig und was dann?ā€œ informierte das Deutsches Rotes Kreuz Kreis Borken über die Herausforderungen und Chancen des Ƅlterwerdens. Referentin Susanne Biallas, GeschƤftsbereichsleitung und Pflegedienstleitung beim DRK Kreis Borken, griff die VerƤnderungen auf, die mit dem Ƅlterwerden einhergehen.

Sie stellte die entwicklungspsychologische Theorie von Robert J. Havighurst vor. Danach bedeute gelingendes Altern, sich aktiv mit altersbedingten VerƤnderungen auseinanderzusetzen. Dazu zƤhlen das Ausscheiden aus dem Berufsleben, gesundheitliche EinschrƤnkungen, verƤnderte soziale Rollen sowie der Umgang mit Verlusten.

Chancen des Ƅlterwerdens-Referentin Susanne Biallas-DRK-Borken
Referentin Susanne Biallas (li.) und Wohnberaterin Lorenzen. Foto: kfd Raesfeld

Selbstbestimmung und neue Lebensrollen im Blick

ā€žDie Rolle als Seniorin oder Senior muss hƤufig neu gelernt werdenā€œ. Dabei gehe es um den Erhalt von Selbstbestimmung, sozialer Teilhabe und LebensqualitƤt, auch dann, wenn Unterstützung notwendig werde. Wichtig sei, dass Hilfen nicht entmündigen, sondern stƤrken.

Neben theoretischen Impulsen informierte der Vortrag praxisnah über den Begriff der Pflegebedürftigkeit, das Antragsverfahren bei der Pflegekasse sowie über Unterstützungsangebote. Genannt wurden unter anderem Tagespflege, ambulante Pflege, Hausnotruf, Wohn und Pflegeberatung, Wohngemeinschaften sowie stationäre Versorgungsformen.

Unterstützung im Alltag und beim Wohnen

Auch die sich verändernde Versorgungssituation durch Fachkräftemangel, steigende Kosten und den demografischen Wandel wurde thematisiert. Frau Lorenzen, Wohnberaterin, ging auf Unterstützungsmöglichkeiten bei der Gestaltung der Wohnsituation ein und stellte Fördermöglichkeiten vorstellen.

Ein zentrales Fazit: Altern ist eine Herausforderung, aber auch eine Entwicklungschance. Angebote im Quartier, soziale Netzwerke und niedrigschwellige Unterstützungsformen spielen eine entscheidende Rolle, um ein würdevolles Leben im Alter zu ermöglichen.

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