Der Karnevalsnachwuchs steht in den Startlöchern: Mit Moritz I. Henke aus Erle und Marie I. Nießing aus Raesfeld geht ein neues Kinderprinzenpaar in die kommende Session. Bei der Mitgliederversammlung blickten die Karnevalisten auf ein ereignisreiches Jahr zurück, in dem sogar Schnee vor dem Rosenmontagszug geschoben werden musste. Auch bei den Vorstandswahlen und den Finanzen gab es gute Nachrichten.
Moritz und Marie sind das neue Kinderprinzenpaar in Raesfeld. . Foto: Petra Bosse
Moritz und Marie sind das neue Kinderprinzenpaar
Die Vorfreude auf die kommende Karnevalssession wächst. Moritz Henke aus Erle und Marie Nießing aus Raesfeld übernehmen als neues Kinderprinzenpaar das närrische Zepter. Damit stehen zwei junge Karnevalisten im Mittelpunkt der kommenden Session. Bevor es wieder mit Kostümen, Musik und Rosenmontagsumzug losgeht, blickten die Mitglieder bei ihrer Versammlung zunächst auf das zurückliegende Vereinsjahr.
Jahresrückblick: Viel los und sogar Schnee vor dem Rosenmontagszug
Michaela Prost hatte beim Jahresrückblick einiges zu erzählen. Hinter den Karnevalisten liege ein ereignisreiches Jahr mit vielen Aktivitäten und bester Stimmung. Eine Premiere gab es ausgerechnet vor dem Rosenmontagszug: Erstmals musste Schnee geschoben werden, damit der Zug überhaupt rollen konnte.
Auch die Köpernicker wurden wieder zum Leben erweckt und sorgten für Stimmung. Gut angekommen sei außerdem das gemeinsam mit dem RCV organisierte Zeltlager. Für die Verantwortlichen sei die Veranstaltung ein voller Erfolg gewesen.
Ein weiteres Projekt war die neue Internetseite, die Dirk Prost erstellt hat.
Foto: Petra Bosse
Höhere Mitgliedsbeiträge entlasten die Vereinskasse
Karneval feiern kostet Geld. Und auch für die Vereine wird vieles teurer. Versicherungen, Verpflegung, Veranstaltungen und die allgemeine Vereinsarbeit schlagen zunehmend zu Buche. Kassierer Thomas Stenert hatte bei der Mitgliederversammlung dennoch positive Nachrichten im Gepäck.
Vor allem die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge und die neu eingeführte Teilnehmergebühr von zwei Euro pro Person beim Rosenmontagsumzug hätten dazu beigetragen, die höheren Kosten abzufedern. Der Verein schloss das Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis ab.
Foto: Petra Bosse
Der Vorstand zeigte sich mit der finanziellen Entwicklung zufrieden. Damit sei der Verein für die kommende Session gut aufgestellt. Geld werde allerdings auch weiterhin gebraucht, etwa für die Ausstattung, Fortbildungen und die Vereinsarbeit.
Vorstandswahlen: Alle im Amt bestätigt
Auch die Vorstandswahlen standen auf der Tagesordnung. Dabei setzten die Mitglieder auf Kontinuität: Die Vorsitzende Marion Vormann und Kassierer Thomas Stenert wurden in ihren Ämtern bestätigt. Marion Vormann konnte an der Versammlung nicht teilnehmen.
Ebenfalls wiedergewählt wurden die Beisitzer Jürgen Henneböhl, Maria Schlüß, Ida Finke, Lina Vormann, Dirk Hilvers und Anne Thiehoff. Lina Vormann war bei der Versammlung ebenfalls verhindert.
Einige der Kinderprinzenpaare der letzen Jahre. Foto: Petra Bosse
Damit bleibt die bisherige Vorstandsmannschaft bestehen und kann die Vorbereitungen für die kommende Karnevalssession fortsetzen.
Wiegen und Messen beim Kappesmarkt
Der nächste Termin steht bereits vor der Tür: Am Samstag, 7. November, um 12.30 Uhr trifft sich die Karnevalsgesellschaft zum traditionellen Wiegen und Messen beim Kappesmarkt.
Besonders an heißen Sommertagen haben Eltern in Raesfeld schon häufiger einen Wasserspielplatz im Bürgerpark angeregt. Dieser Wunsch könnte nun Wirklichkeit werden: Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Hohe Mark hat das Vorhaben für eine Förderung ausgewählt. Die Bewilligung durch die Bezirksregierung steht noch aus.
Wasserspiele und Spielturm im Bürgerpark
Mit dem Projekt „WasserMarsch! – Spielraum Zukunft“ wolle die Gemeinde Raesfeld einen teilinklusiven Wasser- und Spielplatz schaffen, teilt die LAG mit. Geplant seien ein Wasserspielbereich mit Pumpstation und Erlebnisrinnen, ein Spielturm und weitere Spielgeräte.
Barrierearme Elemente und Aufenthaltsflächen sollen das Angebot ergänzen. Die Gemeinde wolle damit Bewegung, Naturerleben und Begegnung verbinden. Kinder mit und ohne Einschränkungen sollen gemeinsam spielen und den Platz nutzen können.
Für das Vorhaben seien rund 171.500 Euro an LEADER-Förderung vorgesehen. Angaben zu den Gesamtkosten und einem möglichen Baubeginn enthält die Mitteilung noch nicht.
Gruppenfoto der Lokalen Aktionsgruppe der LEADER-Region Hohe Mark. Foto: Presse
Förderantrag als nächster Schritt
Mit der Auswahl durch die LAG hat das Raesfelder Projekt einen Schritt im Förderverfahren genommen. Eine verbindliche Förderzusage liegt damit noch nicht vor.
„Als Nächstes bereiten wir gemeinsam mit den Projektträgerinnen und Projektträgern die Förderanträge vor. Mit der Umsetzung kann erst nach Erhalt eines positiven Förderbescheids der Bezirksregierung begonnen werden“, erklärt LEADER-Regionalmanagerin Andrea Große-Heidermann.
Weitere Projekte in der Region
Neben dem Raesfelder Wasser- und Spielplatz hat die LAG vier weitere Vorhaben ausgewählt:
Naturerlebniswege für Familien: Gemeinsam mit dem Naturpark Hohe Mark und den sieben LEADER-Kommunen wolle die LAG Familienwege mit Erlebnisstationen, Informationsangeboten und kindgerechten Rastmöglichkeiten entwickeln. Dazu gehöre auch Raesfeld. Die Wege sollen das Wanderangebot ergänzen und die Region als Ziel für Naturtourismus stärken. Vorgesehene Förderung: rund 151.600 Euro.
Infostelen in Dorsten: Die Stadt plane vier analoge Infostelen in Alt-Wulfen, Deuten, Rhade und Lembeck sowie eine digitale, interaktive Stele im Lembecker Ortskern. Sie sollen über Veranstaltungen, Freizeitangebote und touristische Ziele informieren. Vorgesehene Förderung: rund 38.600 Euro.
Amphibienschutz in Wulfen: An der Frankenstraße zwischen Gecksbach und Krusenhorstbach wolle die Stadt Dorsten eine dauerhafte Leiteinrichtung mit Querungshilfen schaffen. Informationstafeln und eine begrünte Schutzhütte sollen die Anlage ergänzen. Vorgesehene Förderung: rund 217.000 Euro.
Ausstellung im Naturparkhaus Steveraue: Die Stadt Olfen wolle die Dauerausstellung um den Natur- und Lebensraum der Lippe erweitern. Interaktive Bodenflächen, digitale Displays und Projektionen sollen Natur-, Klima- und Gewässerschutz vermitteln. Vorgesehene Förderung: rund 77.000 Euro.
Die fünf ausgewählten Projekte würden zusammen rund 655.700 Euro an LEADER-Mitteln beanspruchen.
Vier verschiedene Namen, aber dahinter steckt nur ein einziger Raesfelder. Solche Überraschungen erlebten die Familienforscher bei ihrer jahrelangen Recherche immer wieder. Was sie dabei über die Familien in Raesfeld herausfanden, steht jetzt in zwei umfangreichen Bänden, die der Heimatverein am Donnerstag (8. Oktober 2026) im Ratssaal des Rathauses vorstellte.
Rund 20.000 Personendaten auf insgesamt 1.500 Seiten dokumentieren im neuen Ortsfamilienbuch Raesfeld die Geschichte zahlreicher Familien und ihre Verbindungen über Generationen hinweg.
Wer ist hier eigentlich mit wem verwandt? Auch für Bürgermeister Dirk Kuhmann (2. v. l.) dürfte das neue Ortsfamilienbuch spannend sein. Als gebürtiger Raesfelder kann er gemeinsam mit der Genealogiegruppe des Heimatvereins auf Spurensuche in der eigenen Familiengeschichte gehen.
Ohne Ehrenamt wäre das Buch nicht entstanden
Wie viel Arbeit hinter den beiden Bänden steckt, machte Hans Brune, Vorsitzender des Heimatvereins Raesfeld, bereits bei seiner Begrüßung deutlich. Besonders würdigte er den Einsatz des Raesfelder Ehrenbürgers Karl-Heinz Tünte, der das Projekt über viele Jahre maßgeblich vorangetrieben habe.
Ohne dessen ehrenamtliches Engagement wäre das Ortsfamilienbuch nach Brunes Worten nicht zustande gekommen. Gleichzeitig betonte er, dass zahlreiche Mitglieder gemeinsam daran gearbeitet hätten. Über die gute Resonanz bei der Buchvorstellung zeigte sich der Vorsitzende erfreut.
Die Familienforschung hat beim Heimatverein Raesfeld eine lange Tradition. Bereits seit der Vereinsgründung im Jahr 1946 sammelten Mitglieder historische Personendaten, Stammbäume und Familienunterlagen. Zu den Wegbereitern gehörten Adalbert Friedrich, Johannes Böckenhoff und Dr. Helmut Kipp.
2009 schlossen sich mehrere Mitglieder zu einer Genealogiegruppe zusammen. Die Leitung übernahm Karl-Heinz Tünte, sein Stellvertreter wurde Heinz Rickert, der sich im Heimatverein auch um die Finanzen kümmert. Besonders Rickerts Einsatz hob Tünte bei der Buchvorstellung hervor. Sein Stellvertreter habe einen großen Teil der Arbeit übernommen. „Er hat fast täglich, wochenlang am Rechner gesessen“, berichtete Tünte. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Rickert an der Vorstellung nicht teilnehmen.
Hans Brun (Vors. Heimatverein Raesfeld), Karl-Heinz Tünte und Andreas Cluse (stellv. Vors. Heimatverein Erle). Foto: Petra Bosse
15.000 Totenzettel, 30.000 Todesanzeigen und viel Fieselarbeit
Die erste und wichtigste Quelle für die Familienforscher bildeten die historischen Kirchenbücher. Aus ihnen entnahmen sie die Personendaten, prüften die Angaben und stellten die Familienzusammenhänge zusammen.
Die ältesten ausgewerteten Einträge reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. So beginnen die erfassten Eheschließungen bereits 1647, die Taufen 1653. Hinzu kamen standesamtliche Urkunden und weitere historische Unterlagen.
Foto: Petra Bosse
Neben den Kirchenbüchern nutzten die Familienforscher umfangreiche Sammlungen des Heimatvereins Raesfeld. Dazu gehörten rund 15.000 Totenzettel sowie etwa 30.000 Todesanzeigen aus örtlichen Tageszeitungen. Die Forscher glichen die darin enthaltenen Angaben mit anderen historischen Quellen ab und ließen die Ergebnisse in das Buchprojekt einfließen.
Eine Arbeit, die viel Geduld erforderte und die Karl-Heinz Tünte als „Fieselarbeit“ bezeichnete. Allein die Menge der ausgewerteten Unterlagen zeige, wie fleißig die Beteiligten gewesen seien. Darauf sei er stolz.
Vier Namen, aber nur ein Raesfelder
Dass Familienforschung auch ihre kuriosen Seiten hat, zeigte Josef Schnieder aus Nottuln, Projektleiter der Initiative „Ortsfamilienbücher Münsterland“. In historischen Unterlagen aus dem 18. Jahrhundert fanden sich teilweise vier unterschiedliche Namen, die am Ende ein und derselben Person zugeordnet werden konnten. „Unglaublich“, kommentierte Schnieder diese Besonderheit.
Neugierig auf die Raesfelder Familiengeschichte: Pfarrer em. Johannes Bengfort und Werner Mümken, ehemaliger Leiter des Ordnungsamtes Raesfeld, blättern interessiert im neuen Ortsfamilienbuch und werfen einen Blick auf die Spuren ihrer Vorfahren.Foto: Petra Bosse
Für die Forscher bedeutete das zusätzliche Arbeit. Sie mussten die unterschiedlichen Schreibweisen vergleichen und prüfen, ob sich dahinter tatsächlich dieselbe Person verbarg. Auch die Menge des gesammelten Materials stellte die Genealogiegruppe vor Herausforderungen. Rund 26.000 Dokumente und Bilder standen im Zusammenhang mit dem Projekt. Nicht alles fand Eingang in die Veröffentlichung. „Dafür hätten wir dann 100 Jahre gebraucht“, sagte Schnieder mit Blick auf die Materialfülle.
Wie sich historische Personendaten digital erfassen und miteinander verknüpfen lassen, erläuterte Schnieder anschließend anhand des verwendeten Genealogieprogramms. Er zeigte, wie die Familienforscher einzelne Personen ihren Eltern, Ehepartnern und Kindern zuordnen und so verwandtschaftliche Beziehungen über mehrere Generationen nachvollziehen können.
Mit jeder weiteren Auswertung wuchs auch der Umfang des Ortsfamilienbuches. Schließlich kamen rund 1.500 Seiten zusammen. Ein einzelner Band wäre schlicht zu dick geworden. Deshalb entschied sich der Heimatverein, das Werk auf zwei Bücher aufzuteilen.
Die Familien sind überwiegend alphabetisch nach den Familiennamen der Ehemänner beziehungsweise Väter geordnet. Beim Datenschutz hätten die Beteiligten nach Angaben von Tünte ausschließlich Daten verwendet und veröffentlicht, die nicht den geltenden Datenschutzbeschränkungen unterlägen.
Freude über das neue Ortsfamilienbuch: Magda Tücking gehörte im Juli zu den Gewinnern der Stammbaum-Aktion des Heimatvereins Raesfeld und durfte sich nun über ein Exemplar des Buches freuen.Foto: Petra Bosse
Ist ganz Raesfeld miteinander verwandt?
Was die jahrelange Forschungsarbeit besonders deutlich gemacht habe, seien die vielen familiären Verbindungen innerhalb des Ortes, erklärte Karl-Heinz Tünte. Wer die Einträge verfolge, entdecke immer wieder gemeinsame Vorfahren und verwandtschaftliche Beziehungen, die heute möglicherweise kaum noch jemand kenne.
Das Ortsfamilienbuch zeige, dass die Menschen in Raesfeld nicht unabhängig voneinander lebten, sondern über Generationen hinweg miteinander verbunden seien. Raesfeld sei gewissermaßen eine große Familie, in der irgendwie alle miteinander verwandt seien.
Inzwischen haben die Beteiligten die Bücher auch digitalisiert. Dennoch habe die gedruckte Veröffentlichung für Tünte einen besonderen Stellenwert. Während sich Informationen im Internet verändern könnten, blieben die historischen Angaben in den beiden Bänden dauerhaft erhalten. Auch in 30 Jahren könnten Interessierte noch auf die dokumentierten Daten zurückgreifen. Das Ortsfamilienbuch soll damit nicht nur heutigen Familienforschern helfen, sondern auch kommenden Generationen als Nachschlagewerk dienen.
Info: Ortsfamilienbuch Raesfeld
Umfang: Zwei Bände mit insgesamt 1.500 Seiten
Inhalt: Rund 20.000 Personendaten
Preis: Beide Bände zusammen 70 Euro einschließlich Versand bei Sammelbestellung über den Heimatverein
Bestellung: Über Karl-Heinz Tünte und den Heimatverein Raesfeld
Telefon: 0151 59849124
Lieferung: Etwa drei Wochen nach Zahlungseingang
Alternative: Direktbestellung beim Verlag mit höheren Versandkosten
Einsicht: Ein Exemplar wird im Museum des Heimatvereins Raesfeld ausgelegt.
Ein Konzert, eine Theateraufführung oder eine Kunstausstellung in Raesfeld geplant? Kulturinitiativen und Vereine können noch bis zum 30. November eine Förderung bei der Stiftung Kunst & Kultur Münsterland beantragen. Die Fördersumme liegt nach Angaben der Stiftung in der Regel zwischen 500 und 2.500 Euro.
Unterstützung für ehrenamtliche Kulturprojekte
Die Förderung richtet sich an Kulturinitiativen und Vereine aus dem Münsterland, die ehrenamtliches Engagement mit professionellem Anspruch verbinden. Damit können sich auch Initiativen aus Raesfeld, Erle und Homer bewerben.
Nach Angaben der Stiftung sei es gerade für ehrenamtliche Gruppen in ländlichen Regionen häufig schwierig, finanzielle Unterstützung für ihre Vorhaben zu erhalten. Die Stiftung wolle diese Lücke schließen und den Zugang zur professionellen Kulturförderung erleichtern. Unterstützt würden Projekte, die das kulturelle Leben in der Region bereichern und Menschen vor Ort zusammenbringen.
Förderbeträge zwischen 500 und 2.500 Euro
„Mit kleinen Förderbeiträgen kann die Stiftung eine große Wirkung erzielen. Gerade ehrenamtlich und semiprofessionell getragene Projekte erhalten so wichtige Unterstützung und bereichern die vielfältige Kulturlandschaft im Münsterland“, erklärt Andre Sebastian, Leiter des Kulturbüros des Münsterland e.V.
Die Fördersumme betrage in der Regel zwischen 500 und 2.500 Euro. Informationen zu den Förderbedingungen und das Antragsformular stehen unter go.muensterland.com/stiftungkuk bereit. Anträge können noch bis zum 30. November gestellt werden.
Wer ist schneller? Wer springt höher? Wer springt am weitesten? Die neue Sprunganlage Raesfeld eröffnet am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 14 Uhr in der IBO Technik Arena. Der TSV Raesfeld lädt dazu Familien ein und erwartet den zweifachen Paralympics-Sieger Heinrich Popow.
Sprunganlage Raesfeld: Sport für die ganze Familie
Mama, Papa, Oma, Opa und die Kinder: Alle könnten beim Sportprogramm mitmachen. Der TSV kündigt verschiedene Disziplinen für die ganze Familie an.
Auf dem Programm stehen Hochsprung, Weitsprung, Laufen, Radfahren, Walking und Seilspringen. Weitere Sportarten seien vorgesehen. Familien und Freunde könnten sich gemeinsam ausprobieren. Wer schafft den weitesten Sprung? Wer ist beim Laufen schneller?
Heinrich Popow bringt zwei Goldmedaillen mit
Als Gast kommt Heinrich Popow zur Eröffnung. Der ehemalige deutsche Para-Leichtathlet gewann 2012 in London Paralympics-Gold über 100 Meter. Vier Jahre später holte er in Rio de Janeiro Gold im Weitsprung.
Bei vier Paralympics-Teilnahmen gewann Popow acht Medaillen: zweimal Gold, einmal Silber und fünfmal Bronze. Mit seinem Engagement nach der aktiven Karriere kümmerte er sich um die Nachwuchsförderung und unterstützte Menschen, die eine Prothese tragen.
Neue Anlage für Verein und Schulen
Der TSV hat die bestehende Hoch- und Weitsprunganlage modernisiert. Dafür sammelte der Verein Spenden. Am 7. November 2025 organisierte er zudem einen Spendenlauf, um den erforderlichen Eigenanteil aufzubringen.
Die Erneuerung solle sichere und zeitgemäße Bedingungen für Training und Wettkämpfe schaffen. Nach Vereinsangaben aus dem Oktober 2024 nutzten mehr als 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Anlage regelmäßig. Auch die Julia-Koppers-Gesamtschule nutze sie für Schulsport und Bundesjugendspiele.
Die Theaterfrauen Raesfeld stehen in diesem Jahr wieder auf der Bühne. Mit ihrem neuen Programm „Theater Landschaft Raesfeld“ nehmen sie ihr Publikum mit rund um das Raesfelder Schloss. Sketche, Tanz und Musik gehören ebenso dazu wie eine ordentliche Portion Dorfklatsch.
Seit Juli planen und proben die Theaterfrauen Raesfeld für ihre neuen Aufführungen. Passend zum Titel „Theater Landschaft Raesfeld“ spielt das Schloss dabei eine besondere Rolle.
Die Zuschauer dürfen sich auf einen unterhaltsamen Nachmittag beziehungsweise Abend freuen. Sketche wechseln sich mit Tanz und Musik ab. Auch der Dorfklatsch kommt bei den Theaterfrauen nicht zu kurz.
Theaterfrauen Raesfeld starten Kartenvorverkauf
Der Kartenvorverkauf beginnt am Montag, 12. Oktober, um 18.30 Uhr im Gemeinschaftshaus Martinus in Raesfeld. Pro Person können maximal fünf Karten gekauft werden.
Der Eintritt kostet 15 Euro. Bei den Abendvorstellungen ist ein Begrüßungscocktail im Preis enthalten. Am Samstagnachmittag gibt es Kaffee und Kuchen.
Drei Aufführungen im Gemeinschaftshaus Martinus
Gespielt wird an drei Terminen im Gemeinschaftshaus Martinus in Raesfeld. Die Abendvorstellungen finden am Donnerstag, 12. November, und Freitag, 13. November 2026, jeweils um 19 Uhr statt.
Am Samstag, 14. November 2026, beginnt die Vorstellung um 14.30 Uhr. An diesem Nachmittag sind Kaffee und Kuchen im Eintrittspreis enthalten.
Mit „Theater Landschaft Raesfeld“ setzen die Theaterfrauen auch in diesem Jahr auf eine Mischung aus Sketchen, Tanz und Musik und greifen dabei Themen aus Raesfeld auf.
26 Menschen aus Raesfeld haben in diesem Jahr die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. Nach Angaben des Kreises Borken seien 2026 bislang fast 350 Menschen eingebürgert worden. Zu einer gemeinsamen Feier hatte Landrat Dr. Kai Zwicker am Montagabend, 5. Oktober, in den Borkener Vennehof eingeladen.
Feier für die neuen deutschen Staatsbürger
„Die heutige Feier markiert einen wichtigen Meilenstein in Ihrem Leben und in der Gemeinschaft unseres Kreises“, sagte Zwicker zur Begrüßung. Er würdigte die Schritte, die die Gäste bis zur Einbürgerung zurückgelegt hätten. Dazu zählten das Erlernen der deutschen Sprache, die Auseinandersetzung mit Politik und Demokratie sowie die Integration am Wohnort. „Alle diese Etappen bis zur Einbürgerung haben Sie erfolgreich gemeistert!“, erklärte der Landrat.
Musik mit persönlichem Bezug
Sandra Schulz-Kügler, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, und Tobias Diehl, Leiter des Fachbereichs Zuwanderung, Aufenthalt und Einbürgerung, führten durch das Programm. Beide Einrichtungen gehören zum Kreis Borken.
Für die musikalische Begleitung sorgten Klarinettist Alen Bajrovic aus Bocholt und Sängerin Pamela Gleba aus Borken. Gleba trat mit Gitarrenbegleitung aus ihrer Band „Pam and the Gang“ auf. Die gebürtige Irin sei nach Angaben des Kreises selbst 2025 eingebürgert worden. „Der heutige Tag bekräftigt noch einmal, wie wichtig gelungene Integration ist“, betonte Zwicker zum Abschluss der Veranstaltung.
Neue Staatsbürger aus 54 Staaten
Die bislang eingebürgerten Menschen stammten laut Kreisverwaltung aus 54 Staaten. Hinzu kämen sieben Personen, die zuvor staatenlos gewesen seien. Die größte Gruppe bildeten 77 Menschen aus Syrien, gefolgt von 28 aus der Türkei und 18 aus dem Kosovo. Jeweils 15 Menschen hätten zuvor die Staatsangehörigkeit Albaniens, Polens oder Rumäniens besessen.
Bei den Wohnorten liege Gronau mit 76 eingebürgerten Personen vorn. Es folgten Ahaus und Borken mit jeweils 59. Raesfeld stehe mit 26 Personen an vierter Stelle, vor Vreden mit 23 und Stadtlohn mit 20.
Rechte und Pflichten mit der Einbürgerung
Mit der deutschen Staatsangehörigkeit seien Rechte und Pflichten verbunden, erläutert die Kreisverwaltung. Eine Aufenthaltserlaubnis werde dann nicht mehr benötigt. Zudem eröffne die Einbürgerung weitere Möglichkeiten bei der Berufswahl, beim Leben und Arbeiten innerhalb der Europäischen Union sowie bei Reisen in zahlreiche Länder.
Bayerische Stimmung im südlichen Zipfel des Münsterlandes: Das Oktoberfest Erle steht vor der Tür. Am Samstag, 17. Oktober 2026, lädt der Allgemeine Bürgerschützenverein Erle ins Festzelt an der Marienthaler Straße ein. Wer mitfeiern möchte, sollte sich jetzt noch um Eintrittskarten kümmern.
Ein Prosit aauf die Gemütlichkeit hieß es auch 2016. Foto: Petra Bosse
Von den Erler Jägern bis zu den GaudiBombern
Ab 18 Uhr öffnet das Festzelt seine Türen. Zum Auftakt spielen die Erler Jäger und stimmen die Besucher auf den Oktoberfestabend ein. Anschließend übernehmen die Original GaudiBomber mit ihrem Partyprogramm.
Damit reicht das musikalische Programm vom Auftakt mit den heimischen Musikern bis zur Oktoberfestparty im weiteren Verlauf des Abends. Alle zwei Jahre bringt der Bürgerschützenverein dieses Stück bayerischer Festkultur nach Erle.
Eins, zwei, drei – o’zapft is! Andreas Grotendorst brachte beim Fassanstich 2016 ein Stück Bayern nach Erle.. Foto: Petra Bosse (Archiv)
Restkarten im HUB Erle und bei der Volksbank
Wer mitfeiern möchte, kann sich jetzt noch Restkarten im HUB Erle und bei der Volksbank sichern. Eine Karte kostet 16 Euro und gilt für den gesamten Oktoberfestabend mit den Erler Jägern und den Original GaudiBombern.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Der Remigius-Sonntag 2026 in Borken verbindet am 25. Oktober einen verkaufsoffenen Sonntag mit Bauernmarkt und weiteren Angeboten. Von 13 bis 18 Uhr öffnen die Geschäfte in der Innenstadt und im Gewerbegebiet Ost. Bereits ab 11 Uhr beginnt das Programm auf dem Marktplatz.
Borken. Einkaufen, über den Bauernmarkt schlendern oder mit der Familie einen Abstecher in den Stadtpark machen: Der Remigius-Sonntag 2026 in Borken bietet am Sonntag, 25. Oktober 2026, verschiedene Angebote in der Innenstadt und im Gewerbegebiet Ost.
Von 13 bis 18 Uhr öffnen die Geschäfte in beiden Bereichen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag.
Bauernmarkt startet bereits um 11 Uhr
Schon zwei Stunden vor der Öffnung der Geschäfte beginnt das Programm auf dem Marktplatz. Um 11 Uhr startet dort der Bauernmarkt.
Das Sortiment reicht von saisonaler Floristik und herbstlicher Dekoration über handwerklich gefertigte Unikate bis zu Lebensmitteln aus der Region. Besucherinnen und Besucher können durch die Angebote stöbern und regionale Produkte entdecken.
Remigius-Sonntag 2026 in Borken bietet Programm für Familien
Auch Familien finden beim Remigius-Sonntag verschiedene Angebote. Im Stadtpark erwartet die jüngeren Besucherinnen und Besucher ein orientalisches Festzelt. Dort stehen Hüpfburgen und verschiedene Mitmachaktionen auf dem Programm.
Aktionen und Trödelmarkt im Gewerbegebiet Ost
Nicht nur die Innenstadt beteiligt sich am verkaufsoffenen Sonntag. Auch die Betriebe im Gewerbegebiet Ost öffnen von 13 bis 18 Uhr und präsentieren besondere Aktionen und Angebote. Ergänzt wird das Programm dort durch einen Trödelmarkt. Besucherinnen und Besucher können sich auf die Suche nach besonderen Fundstücken machen.
Die Stadt Borken lädt zum Remigius-Sonntag 2026 ein und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Oktoberfest Erle 2011: Drei Schläge und ein volles Festzelt.Es war der absolute Hammer, was der Erler Bürgenschützenverein mit dem 1. Oktoberfest auf die Beine gestellt hat. Feste mit Wiesn-Stimmung gibt es mittlerweile an jeder Ecke, jede Stadt und in fast in jedem Dorf.
Bereits um 19 Uhr war beim Oktoberfest Erle 2011 das Festzelt bis auf den letzten Platz gefüllt. Eine Stunde später standen die Gäste auf Tischen und Bänken. Mehr als 1.400 Menschen feierten an diesem Abend mit der Band „Die Bayern-Stürmer“.
Dirndl, Lederhosen und karierte Hemden
Junge und ältere Besucher kamen in Dirndl, Lederhosen und karierten Hemden. Auch die Vorstandsmitglieder des Erler Bürgerschützenvereins trugen Karo. Der damalige Bürgermeister Andreas Grotendorst verzichtete darauf, übernahm aber den Fassanstich.
Unter den Augen von Festwirt Wenzel Schwering setzte Grotendorst drei kräftige Schläge. Dann floss das Paulaner aus dem Fass.
Die Bayern-Stürmer spielten bis in die Nacht
Mit der Band „Die Bayern-Stürmer“ holten die Organisatoren bayerische Partymusik nach Erle. Die Gäste feierten bis tief in die Nacht. Erst gegen 3 Uhr morgens leerte sich das Festzelt allmählich.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Der Erler Autor Detlef Wolf stellt am Freitag, 16. Oktober 2026, drei seiner Romane im „AWO-Kaffee & mehr…“ vor. Wie Andreas Erzkamp von der AWO Raesfeld mitteilt, beginnt die Veranstaltung der Reihe „AWO liest“ um 18 Uhr am Höltingswall 3 in Erle. Der Eintritt kostet vier Euro.
Vom Berufsalltag zum Schreiben
Wolf lebt seit vielen Jahren in Erle. Sein Beruf als Ingenieur und Projektmanager habe ihn unter anderem nach Belgien, Großbritannien und China geführt. Während seiner internationalen Projekte habe er auch in Flughafenlounges und Hotelbars mit dem Schreiben begonnen.
Anregungen für seine Geschichten finde er in Zeitungsmeldungen, eigenen Erfahrungen und seiner Fantasie. Häufig stehe dabei die Frage im Mittelpunkt, wie Menschen mit unerwarteten Wendungen in ihrem Leben umgehen. Inzwischen habe Wolf rund 30 Bücher geschrieben, neun davon seien veröffentlicht.
Geschichten über Seefahrt, Luftfahrt und eine Zeitreise
Bei der Lesung stellt Wolf drei unterschiedliche Geschichten vor. In „Sail Away – Band 2: Der Kapitän“ arbeitet Martin Schöller als Erster Offizier auf einem Containerfrachter. Auch zehn Jahre nach dem Tod seiner geliebten Franziska vermisst er sie. Während Schöller seinen Weg als Seemann geht, plant Franziskas Mutter ihre Rache.
Der Luftfahrtroman „NOTAMS“ spielt im Cockpit eines Airbus. Der Pilot stirbt an einem Herzinfarkt, eine Panikattacke macht den Copiloten handlungsunfähig. Der junge Phil Busher muss die Steuerung übernehmen, obwohl ihm die Ausbildung dafür fehlt.
In „Time Tunnel – Eine Reise ins 21. Jahrhundert“ suchen der Fackelträger Konrad und die Kaufmannstochter Elisabeth im Jahr 1345 Schutz vor einem Gewitter. Als sie die Höhle verlassen, finden sie sich mehr als 600 Jahre in der Zukunft wieder. Sprache und Alltag sind ihnen fremd.
AWO setzt ihre Lesereihe fort
„Wir freuen uns besonders, einen Autor aus Erle bei uns begrüßen zu dürfen. Detlef bringt Geschichten mit, die neugierig machen und Stoff für Gespräche bieten. Bei AWO liest möchten wir Kultur vor Ort erlebbar machen und Menschen einen schönen gemeinsamen Abend ermöglichen“, sagt Andreas Erzkamp von der AWO Raesfeld.
Karten gibt es im „AWO-Kaffee & mehr…“, Höltingswall 3, in Raesfeld-Erle. Informationen und Kartenanfragen sind per E-Mail an [email protected] möglich. Restkarten bietet die AWO an der Abendkasse an.
Die EAV ist zurück: Am 15. November startet der Kartenvorverkauf für sechs Vorstellungen 2027 im HUB Erle. Mit neuer Bühne und neuem Saal bereitet sich die Erler Allgemeine Verunsicherung auf ihre Rückkehr vor. Die neue mobile Bühne soll künftig aber nicht nur der EAV gehören, sondern ehrenamtlichen Gruppen in Erle zur Verfügung stehen.
Die Jahre vergehen, die EAV aber bleibt. Probe 2009 im Saal von Brömmel-Wilms. Foto: Petra Bosse (Archiv)
Erst einmal Möbelrücken im HUB
Wie passen Bühne, Publikum und EAV in den neuen Saal? Das hat die Gruppe bereits ausprobiert. Vor dem geistigen Auge stand die neue Bühne schon im HUB, Tische und Stühle wurden geplant und auch der Platz für die Garderobe berücksichtigt. Dabei zeigte sich: Im neuen Saal werden etwas weniger Zuschauer Platz finden als früher bei Brömmel-Wilms. Dafür gebe es einen entscheidenden Vorteil, sagt EAV-Sprecherin Ulrike Heidermann: Im Saal stehen keine Pfeiler mehr, die den Blick auf die Bühne einschränken.
Noch probt die EAV bei Heidermann im Wohnzimmer. Ab November zieht die Gruppe für die Proben ins HUB um. Das Programm stehe bereits.
Homeoffice am Montag im HUB. Foto: EAV
Das Motto: „Mobile Bühne für Erle“
2026 hatte die EAV auf ihre Vorstellungen verzichtet. Im neuen Saal fehlte unter anderem eine geeignete Bühnenlösung. Gemeinsam mit der Plattdeutschen Theatergruppe Erle brachte die EAV deshalb das Projekt auf den Weg. Das Motto lautete von Beginn an: „Mobile Bühne für Erle“.
Rund 16.160 Euro kostet die Bühne. 12.600 Euro und damit rund 78,2 Prozent werden gefördert. Den verbleibenden Betrag übernahmen nach Angaben von Heidermann die Sparkasse Raesfeld und die Volksbank Raesfeld-Erle. Unterstützung beim Antrag hätten Doris Flück, Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinde Raesfeld, und die Bürgerstiftung Raesfeld geleistet. „Wir freuen uns, dass wir die Zusage bekommen haben. Jetzt geht’s los“, sagt Heidermann.
Foto: Petra Bosse (Archiv)
Bühne steht Vereinen und Gruppen zur Verfügung
Der Name „Mobile Bühne für Erle“ ist dabei Programm. Die Bühne lässt sich flexibel aufbauen und ist wetterfest. Sie kann deshalb nicht nur im HUB, sondern auch bei Veranstaltungen unter freiem Himmel eingesetzt werden. Neben der EAV und der Plattdeutschen Theatergruppe sollen weitere ehrenamtliche Gruppen und Vereine darauf zurückgreifen können. Damit könnten künftig auch Veranstaltungen möglich werden, für die bislang eine entsprechende Bühne fehlte.
Bei den Vorstellungen Anfang 2027 steht zunächst noch das bisherige EAV-Team auf der Bühne. Danach richtet die Gruppe den Blick auch auf den eigenen Nachwuchs. „Ab 2027 gehen wir auf die Suche nach neuen EAV-Verrückten“, kündigt Heidermann an.
Auf einen Blick: EAV 2027 im HUB
Vorstellungen: 29., 30. und 31. Januar 2027 und 4., 5. und 6. Februar 2027
Kartenvorverkauf: Sonntag, 15. November 2026, ab 11.11 Uhr Ort: HUB Erle Karten gibt es, solange der Vorrat reicht.
Kreis Borken registriert 5.611 Arbeitslose – der Hilfebedarf ist im September weiter rückläufig
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist wie erwartet im Vergleich zum Vormonat im September 2026 stark zurückgegangen. Insgesamt waren 5.611 Menschen beim „Jobcenter im Kreis Borken“ arbeitslos gemeldet. Das sind 295 Personen weniger als im August 2026 und 597 Personen weniger als im Vorjahresmonat, wie Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mitteilt.
„Der deutliche Rückgang der Arbeitslosigkeit im September ist ein gutes Signal für den Arbeitsmarkt bei uns im Kreis Borken. Der saisonbedingte Anstieg aus dem Monat August ist damit nahezu wieder ausgeglichen.“, erklärt Landrat Dr. Zwicker. „Besonders erfreulich ist, dass auch junge Menschen gute Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt haben: Wer nach einer erfolgreichen Ausbildung nicht übernommen wird, findet häufig schnell eine neue Beschäftigung.“, bekräftigt er.
Die Arbeitslosenquote ist aufgrund des beschriebenen Rückgangs im September 2026 auf einen Wert von 2,5 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einem Rückgang um 0,2 Prozentpunkte (September 2025: 2,7 Prozent).
Auch der Hilfebedarf hat sich weiterhin rückläufig entwickelt: Aktuell sind 14.439 Personen in 7.343 Bedarfsgemeinschaften registriert. Gegenüber dem Vormonat waren es 222 Personen und im Vergleich zum Vorjahr sogar 1.673 Menschen weniger. Außerdem wurden gegenüber dem Vormonat insgesamt 101 Bedarfsgemeinschaften weniger registriert. Auch die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten verringerte sich um 174 Personen. Damit zeigt sich für den Monat September weiterhin eine weitgehend stabile Entwicklung mit rückläufiger Tendenz.
Insgesamt bezogen im September 2026 rund 10.292 erwerbsfähige Leistungsberechtigte in 7.343 Bedarfsgemeinschaften Leistungen der Grundsicherung (Grundsicherungsgeld). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.
Gegenüber dem Vorjahresmonat entsprechen die Zahlen einem deutlichen Rückgang um 1.060 erwerbsfähige Leistungsberechtigte sowie 786 Bedarfsgemeinschaften, was den insgesamt gesunkenen Hilfebedarf noch einmal mehr unterstreicht. Zu den Leistungsberechtigten zählen neben den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten auch deren Kinder unter 15 Jahren sowie weitere nicht erwerbsfähige Angehörige.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.
Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Raesfelder Ratsmitglieder sowie weitere Mitglieder von CDU und SPD besuchten am Samstag gemeinsam die Kundgebung „Dorsten zeigt Haltung, AfD stoppen“. Auch Vertreter der Grünen waren auf dem Dorstener Marktplatz dabei. Gemeinsam wollten sie ein überparteiliches Zeichen für Demokratie setzen und deutlich machen, dass dieses Engagement auch in Raesfeld sichtbar bleiben soll.
Am Tag der Deutschen Einheit kamen rund 1000 Menschen aller Altersklassen zu der friedlichen Kundgebung auf dem Dorstener Marktplatz. Unter ihnen waren Ratsmitglieder und weitere politisch engagierte Menschen aus Raesfeld.
Raesfelder Vertreter unterschiedlicher Parteien hatten sich im Vorfeld abgesprochen, gemeinsam nach Dorsten zu kommen. Trotz unterschiedlicher politischer Positionen wollten sie bei diesem Thema zusammen auftreten.
Foto: Petra Bosse
Gemeinsam aus Raesfeld nach Dorsten
Für Bernhard Bonhoff von der CDU war die Teilnahme ein wichtiges Zeichen. „Ich denke, das sind ganz wichtige Zeichen, die wir setzen müssen, dass die Demokratie nicht verloren geht bei uns“, sagte er. Dabei sei ihm besonders das gemeinsame Auftreten wichtig. „Und das machen wir gemeinsam und mit allen demokratischen Parteien in Raesfeld, die heute auch noch herkommen. Jetzt sind noch nicht alle da, aber sie kommen noch her.“
Für Bonhoff soll es nicht bei der Teilnahme in Dorsten bleiben. „Und wir werden das auch in Zukunft in Raesfeld noch mal zeigen, dass wir die Demokratie nicht aufgeben werden.“
Auch Andreas Funke und seine Ehefrau von der Raesfelder CDU waren nach Dorsten gekommen. Funke musste nicht lange überlegen, warum er an der Kundgebung teilnahm. „Das ist für mich ein Selbstverständnis. Eigentlich müsste jede Ortsgruppe hier sein.“ Dass Mitglieder unterschiedlicher Parteien gemeinsam vor Ort waren, gehörte für Funke dazu.
Foto: Petra Bosse
SPD will überparteiliches Signal senden
Andreas Erzkamp von der SPD stellte ebenfalls das gemeinsame Auftreten in den Mittelpunkt. „Wir wollten ein überparteiliches Signal senden, dass wir auf der richtigen Seite stehen. Und Ja, deswegen sind wir heute hier“, sagte er. Für Erzkamp war damit vor allem die gemeinsame Teilnahme von Raesfeldern aus unterschiedlichen Parteien entscheidend. Seine Aussage blieb bewusst auf das überparteiliche Signal gerichtet.
Henry Tünte wünscht sich mehr Bewegung
Henry Tünte von den Grünen hält es weiterhin für wichtig, deutliche Zeichen gegen das Erstarken antidemokratischer Kräfte zu setzen. Die gemeinsame Teilnahme sei zuvor besprochen worden, um auch für Raesfeld zusammen Haltung zu zeigen.
Foto: Petra Bosse
Die Kundgebung bewertete Tünte positiv, äußerte aber auch Kritik am Format. „Ich fand das gut und wichtig, aber finde persönlich dieses Format nicht so gut“, sagte er. Er würde sich wünschen, dass eine solche Veranstaltung stärker in der Stadt sichtbar werde. Besser fände er es, „wenn bei einer solchen Veranstaltung die Menschen sich bewegen und sich in der ganzen Stadt zeigen“.
Damit richtet sich der Blick der Raesfelder Teilnehmer auch auf die eigene Gemeinde. Bonhoff hatte bereits angekündigt, das gemeinsame Eintreten für Demokratie künftig auch dort wieder sichtbar machen zu wollen: „Wir werden das auch in Zukunft in Raesfeld noch mal zeigen, dass wir die Demokratie nicht aufgeben werden.“
Beim Schützenfest feiern und dabei etwas Gutes tun: Die Erler Throngemeinschaft 2025/2026 hat beim Vogelschießen 5.274 Euro gesammelt. Das Geld kommt Vereinen und Einrichtungen in Erle und Raesfeld zugute. Die Spenden wurden in den vergangenen Tagen übergeben.
Bändchen verteilen, Spenden sammeln
An der Vogelstange verteilten die Throndamen des vergangenen Jahres traditionell Bändchen gegen eine Spende. Dass sich das Vogelschießen hinzog, kam der Sammlung zugute. „Wir hatten Glück, dass es so lange gedauert hat, bis der Vogel unten war“, sagte Elke Mohr. Dadurch habe mehr Zeit zur Verfügung gestanden, um die Bänder zu verteilen. Mit 5.274 Euro sei eine Rekordsumme zusammengekommen.
892 Euro gingen an die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer. Foto: BSV
Viele Besucher hätten die Throndamen bereits erwartet, berichteten die Ehrendamen Petra Schleking und Tanja Meier. „Alle warteten schon auf uns, um die Bändchen zu bekommen.“ Nach dem Vogelschießen zählte die Throngemeinschaft das Geld in der Hütte von König Andreas Witte. Mit einer solchen Summe habe niemand gerechnet.
„Die Erler feiern gerne, sind aber auch bereit, Gutes zu tun“, erklärten die Throndamen. Sie bedankten sich bei allen, die die Sammlung unterstützt hatten.
Jeweils 892 Euro übergab die Erler Throngemeinschaft an die Fördervereine der drei Erler Kindergärten. Eine persönliche Verbindung besteht zur Kita Holzwurm: Dort hätten sich die beiden Familien des Königspaares durch ihre Kinder besser kennengelernt.Foto: BSV
Von Erlern für Erler
Bei der Auswahl der Spendenempfänger habe die Throngemeinschaft vor allem Einrichtungen vor Ort im Blick gehabt. „Wir wollen vor allem für Erler Einrichtungen spenden, weil wir die Idee von Erlern für Erler gut finden.“
Dem Königspaar seien zuerst die Kindergärten eingefallen. Über die Kindergartenzeit ihrer Kinder in der Kita Holzwurm hätten sich die beiden Familien besser kennengelernt. Die Fördervereine der drei Erler Kindergärten erhielten jeweils 892 Euro. Weitere 892 Euro gingen an die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer, die sich für Kinder, Erwachsene und Senioren in den drei Orten engagiert.
Auch die Basketballer von Eintracht Erle profitierten von der Sammlung: Sie freuen sich über neue Bälle.
Neue Bälle für die Basketballer von Eintracht Erle: Die Erler Throngemeinschaft unterstützte den Verein mit ihrer Spendenaktion beim Schützenfest.. Foto: BSV
Spenden und Dank für die Musik
Den Erler Jägern überreichte die Throngemeinschaft bei einer Probe einen symbolischen Scheck über 892 Euro. Mit der Spende verband sie den Dank für die musikalische Begleitung des Schützenfestes. Besonders der Thronsturm und die Ständchen beim Kränzen bei Königin und König seien in Erinnerung geblieben.
Den Erler Jägern überreichte die Throngemeinschaft bei einer Probe einen symbolischen Scheck . Fozo: BSV
Die Raesfelder Burgmusikanten erhielten 500 Euro. Auch ihnen dankte die Throngemeinschaft für die Musik während der Paraden und an der Vogelstange.
Es geht wieder los beim Raesfelder Carnevals Verein: Der RCV lädt am Freitag, 16. Oktober 2026, um 19:11 Uhr zur Generalversammlung ins Gemeinschaftshaus Martinus an der Klümperstraße 1 in Raesfeld ein. Auf dem Programm stehen Vorstandswahlen und die Vorstellung des Prinzenpaares für die Session 2026/2027.
Rückblick, Wahlen und neue Session
Der erste Vorsitzende eröffnet die Versammlung und begrüßt die Teilnehmer. Anschließend folgen der Jahresrückblick und die Berichte zur Vereinskasse. Die Tagesordnung umfasst folgende Punkte:
Eröffnung und Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden
Jahresrückblick
Kassenbericht
Kassenprüfungsbericht und Entlastung der Kassenprüfer
Entlastung des Vorstandes
Ernennung neuer Kassenprüfer
Vorstandswahlen
Vorschau auf die Session 2026/2027
Vorstellung des Prinzenpaares der Session 2026/2027
Verschiedenes
Ergänzungen zur Tagesordnung beantragen
Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung müssen spätestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingehen. Der RCV freue sich auf eine rege Teilnahme und einen gemeinsamen Abend.
Die Bevölkerung in Raesfeld ist im Durchschnitt jünger als die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen und Deutschland. Nach Zahlen von IT.NRW beträgt das Durchschnittsalter Ende 2025 vor Ort 44,5 Jahre. Seit 2011 stieg es um drei Jahre.
Durchschnittsalter steigt stärker als in NRW
2011 lag das Durchschnittsalter in Raesfeld bei 41,5 Jahren. Der Anstieg auf 44,5 Jahre fällt stärker aus als in Nordrhein-Westfalen mit einem Jahr und bundesweit mit 1,1 Jahren.
Raesfeld bleibt knapp unter dem Landesdurchschnitt von 44,6 Jahren. Bundesweit beträgt das Durchschnittsalter 45,0 Jahre. Stichtag der Statistik ist der 31. Dezember 2025.
Im NRW-Vergleich jünger, im Kreis Borken im älteren Bereich
In 283 der 396 Städte und Gemeinden Nordrhein-Westfalens ist die Bevölkerung durchschnittlich älter als in Raesfeld.
Innerhalb des Kreises Borken liegt Raesfeld dagegen im älteren Bereich. Gemeinsam mit Heiden teilt sich die Gemeinde den fünften Platz beim höchsten Durchschnittsalter unter den 17 Kommunen. Nur Reken, Gescher, Borken und Bocholt weisen höhere Werte auf.
Raesfeld im Altersvergleich mit der Region
In Schermbeck, Dorsten, Reken, Gescher, Borken und Bocholt ist die Bevölkerung durchschnittlich älter als in Raesfeld. Heiden weist denselben Wert auf. Velen, Rhede und Stadtlohn liegen darunter.
Für die ausgewählten Kommunen ergibt sich Ende 2025 folgende Reihenfolge:
Schermbeck: 48,6 Jahre
Dorsten: 46,7 Jahre
Reken: 45,3 Jahre
Gescher: 44,9 Jahre
Borken: 44,8 Jahre
Bocholt: 44,8 Jahre
Raesfeld: 44,5 Jahre
Heiden: 44,5 Jahre
Velen: 44,4 Jahre
Rhede: 44,2 Jahre
Stadtlohn: 43,0 Jahre
Auch in Borken, Reken und Velen stieg das Durchschnittsalter seit 2011. In Borken erhöhte es sich von 41,9 auf 44,8 Jahre, in Reken von 42,2 auf 45,3 Jahre und in Velen von 40,7 auf 44,4 Jahre.
Legden hat die zweitjüngste Bevölkerung in NRW
Die durchschnittlich jüngste Bevölkerung Nordrhein-Westfalens hat Augustdorf im Kreis Lippe mit 39,4 Jahren. Auf Platz zwei folgt Legden im Kreis Borken mit 41,6 Jahren. Das höchste Durchschnittsalter weist Bad Sassendorf im Kreis Soest mit 50,3 Jahren auf.
Unter den Bundesländern hat Hamburg mit 42,3 Jahren die jüngste Bevölkerung. Sachsen-Anhalt verzeichnet mit 48,4 Jahren das höchste Durchschnittsalter.
Zum fünfjährigen Bestehen des Hohe Mark Steigs führte eine Wanderwoche über die gesamte Strecke von Wesel bis Olfen. Die 150 Kilometer lange Tour verlief auch durch Schermbeck und die Üfter Mark. Organisiert hatte das Angebot der Naturpark Hohe Mark mit Sitz in Raesfeld.
Vom 25. bis 30. September 2026 seien täglich rund 20 Gäste auf den sechs Etappen unterwegs gewesen, berichtet der Naturpark. Wanderführerin und Bloggerin Steffi Hetzel sowie ein Teammitglied des Naturparks begleiteten die Gruppe. Die Teilnehmer konnten einzelne Abschnitte auswählen oder die komplette Strecke wandern.
„Jede Etappe ist anders, hat ihre eigenen Reize und Highlights“, resümiert Hetzel. Auch Organisatorin Marianne Teltrop beschreibt das gemeinsame Wandern: „Es ergab sich eine bunte Truppe von Wanderern, die von Tag zu Tag immer mehr zu einer Einheit wurden“.
Von Wesel über Schermbeck bis nach Olfen
An der Rheinpromenade in Wesel begann die erste Etappe. Sie führte durch den Diersfordter Wald bis zur Bärenschleuse. Am zweiten Tag erreichte die Gruppe über Hünxe Schermbeck. Anschließend ging es durch die Üfter Mark bis nach Dorsten-Lembeck.
Foto: Presse
Die vierte Etappe führte durch das Waldgebiet Hohe Mark über Reken nach Haltern am See. Danach folgten die Westruper Heide und die Haard bis nach Oer-Erkenschwick. Den Abschluss bildete die Wanderung entlang der Alten Fahrt über Datteln bis in die Steveraue bei Olfen.
Einblicke in Wald, Pilze und Klimawandel
Nach Angaben des Naturparks hätten die Teilnehmer unterwegs Zeit gefunden, die Natur zu beobachten, in Stille zu gehen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Förster und Vertreter der Biologischen Stationen hätten die Wanderungen mit fachlichen Einblicken ergänzt. Sie hätten erläutert, wie der Klimawandel den Wald verändert und welche Funktion Pilze im Ökosystem übernehmen.
Die Gruppe bestieg zudem die Feuerwachtürme Galgenberg und Rennberg. Dort habe Dirk Spiller von RVR Ruhr Grün über die Entstehung des Hohe Mark Steigs berichtet.
Jeden Mittag habe eine Einkehr oder ein Picknick auf dem Programm gestanden. Gastronomische Partner des Naturparks hätten die Wanderer versorgt. „Für die Wanderer äußerst wichtig, wurde doch schon am Morgen immer gefragt, was es denn mittags zu essen gäbe“, verrät Marianne Teltrop.
Naturpark in Raesfeld möchte weitere Wanderwochen anbieten
Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin des Naturparks Hohe Mark, möchte ähnliche Veranstaltungen fortführen. „Es war eine superschöne Woche, die viele positive Eindrücke hinterlassen hat. Wir werden versuchen, ähnliche Veranstaltungsformate neu aufzulegen und im Naturpark Hohe Mark zu etablieren.“
Der Hohe Mark Steig ist ein Gemeinschaftsprojekt des Regionalverbands Ruhr und des Naturparks Hohe Mark. Der Regionalverband betreut die Infrastruktur des Fernwanderwegs. Der Naturpark mit Sitz in Raesfeld übernimmt das Marketing.
Der Kappesmarkt Raesfeld 2026 findet am 7. und 8. November im Ortskern statt. Zur 40. Ausgabe des historischen Marktes erwartet die Besucher ein Programm mit Kohlabschmecken, Livemusik, Kinderaktionen und Kappesball. Der Markt öffnet an beiden Tagen von 11 bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei.
Traditionell gehört das erste Wochenende nach Allerheiligen in Raesfeld dem Kappesmarkt. Auch dieses Jahr steht der Kohl im Mittelpunkt: Die Landjugend hobelt Kappes gegen eine Spende, die Kappeshoheiten begleiten das Programm und beim Ball am Samstagabend kommt Kohl auf das Buffet.
Foto: Petra Bosse
Kappesmarkt Raesfeld 2026 auf einen Blick
Termin: Samstag, 7. November, und Sonntag, 8. November 2026
Öffnungszeiten: An beiden Tagen von 11 bis 18 Uhr
Veranstaltungsort: Ortskern Raesfeld
Eintritt zum Markt: Kostenlos
Kappesball: Samstag von 19 bis 24 Uhr, Eintritt frei
Parkplätze: Festwiese, Zum Michael 26, für zwei Euro pro Auto
Foto: Petra Bosse
Samstag: Kohlabschmecken und Singende Kiepenkerle
Am Samstag beginnt das Bühnenprogramm um 11 Uhr. Zur Eröffnung kündigt das Ortsmarketing seine Vorsitzende Maria Kowalsky, Bürgermeister Dirk Kuhmann und die Kappeshoheiten an. Die Erler Jäger begleiten den Auftakt musikalisch. Dazu gehören das traditionelle Kappesabschmecken und die Bekanntgabe der Gewinner der Schaufenster-Dekoaktion.
Anschließend stehen das Wiegen der Kappeshoheiten und des Prinzenpaares sowie der Auftritt der Singenden Kiepenkerle auf dem Programm.
11 Uhr: Eröffnung, Kappesabschmecken und Bekanntgabe der Gewinner der Schaufenster-Dekoaktion, musikalisch begleitet von den Erler Jägern
12 Uhr: Wiegen der Kappeshoheiten und des Prinzenpaares mit dem Karnevalsverein RRZ
15 Uhr: Comedy- und Unterhaltungsshow mit den Singenden Kiepenkerlen
11 bis 18 Uhr: Kaffee und Kuchen vom Martinus Chor im Martinushaus
Sonntag: Blasmusik und Danielo Grillo
Am Sonntag spielen die Burgmusikanten auf der Bühne. Der Verein aus der Gemeinde bringt Blasmusik mit. Am Nachmittag übernimmt Danielo Grillo mit einem Unplugged-Programm aus Rock, Pop und italienischer Musik.
11 Uhr: Blasmusik mit den Burgmusikanten
15 Uhr: Danielo Grillo mit Rock, Pop und italienischer Musik unplugged
An beiden Tagen hobelt die Landjugend Raesfeld von 11 bis 18 Uhr an der Bühne Kappes gegen eine Spende. Der Münsterländer Schul- und Partyservice bietet während dieser Zeit Speisen im Zelt an.
Kappesmarkt Raesfeld-Eröffnung am Samstags mit Wiegen und Messen. Foto: Petra Bosse (Archiv)
Kinderprogramm mit Kappes-Rallye und Holzschuhen
Für Kinder bietet der Kappesmarkt Raesfeld mehrere Mitmachaktionen. Bei der Kappes-Rallye suchen sie nach sechs Blättern von Kappi. Die Stempelkarten gibt es an der Tourist-Info. Das Programm kündigt dazu eine Überraschung an.
Außerdem können Kinder an beiden Tagen Holzschuhe gestalten und einen Ballonkünstler besuchen.
Samstag und Sonntag, jeweils 12 bis 15 Uhr: Ballonkünstler im Martinushaus
Samstag und Sonntag, jeweils 12 bis 15 Uhr: Holzschuhe gestalten im Kappeszelt
An beiden Tagen: Kappes-Rallye mit Stempelkarte von der Tourist-Info
Kappesball am Samstag mit Kohlbuffet und DJ Achim
Nach dem Marktprogramm geht es am Samstagabend beim Kappesball weiter. Der Eintritt ist frei. Zum Abendprogramm gehören ein Kohlbuffet vom Münsterländer Schul- und Partyservice und Musik mit DJ Achim.
19 bis 24 Uhr: Kappesball
19 bis 21 Uhr: Kohlbuffet
Ab 20 Uhr: Musik mit DJ Achim
Die Kappehoheiten 2026 Königin Katharina I. Meyering, sowie Prinzessin Franzi I. Lehmbrock mit Kiepenkerl. Foto: Petra Bosse (Archiv)
Katharina I. und Franziska I. begleiten den Kappesmarkt
Kappeskönigin Katharina I. Meyering und Kappesprinzessin Franziska I. Lehmbrock begleiten den diesjährigen Markt. In ihrer gemeinsamen Vorstellung erklären sie: „Es bedeutet uns sehr viel, da wir unsere Verbundenheit mit unserer Heimat, den Menschen und der besonderen Tradition des Kappesmarktes zeigen dürfen.“
Eine Verlosung ergänzt das Programm. Die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer organisiert sie gemeinsam mit dem Karnevalsverein RRZ für den guten Zweck. Als ersten Preis kündigen die Veranstalter einen Gutschein für das Hotel Lieb&Wert im Wert von 200 Euro an. Die Gewinnausgabe erfolgt im Martinushaus.
Quelle: Gemeinde Raesfeld. Änderungen vorbehalten.
Der Heimatverein Raesfeld lädt Kinder ein, gemeinsam mit einem Erwachsenen Vogelfutterhäuser zu bauen. Die kostenlose Aktion beginnt am Samstag, 10. Oktober 2026, um 10 Uhr im Werkkeller der St. Sebastian-Grundschule und dauert etwa zwei Stunden.
Akkuschrauber nach Möglichkeit mitbringen
Die Futterhäuser sollen Vogelfutter im Herbst und Winter vor Nässe schützen. Da nur eine begrenzte Zahl an Werkzeugen zur Verfügung stehe, bittet der Heimatverein darum, nach Möglichkeit einen Akkuschrauber mitzubringen.
Anmeldungen sind bis zum 8. Oktober 2026 unter Angabe der Teilnehmerzahl per E-Mail an [email protected] erforderlich.