Start Blog Seite 3

Theaterfrauen der KFD spenden für die Jugendarbeit in Raesfeld

Die Theaterfrauen der KFD haben den Erlös ihrer Aufführungen für die Jugendarbeit vor Ort gespendet. Jeweils 500 Euro gingen an die Jugendfeuerwehr, das Westfelder Ferienlager und das JugendRotKreuz.

Theaterfrauen der KFD spenden für die Jugendarbeit vor Ort

Mit viel Engagement, Humor und Spielfreude hatten die Theaterfrauen der KFD im vergangenen November ihr Publikum begeistert. Der große Erfolg der Theateraufführungen kommt nun Kindern und Jugendlichen zugute.

Aus dem Erlös spendeten die Theaterfrauen jeweils 500 Euro an drei Gruppen: die Jugendfeuerwehr, das Westfelder Ferienlager und das JugendRotKreuz.

Die Theaterfrauen der KFD unterstützen die Jugendarbeit vor Ort mit Spenden.
Foto: KFD Raesfeld

Spendenübergabe im Gemeinschaftshaus Martinus

Die Spendenübergabe fand im Gemeinschaftshaus Martinus statt. Dort nahmen Vertreterinnen und Vertreter der drei Jugendgruppen die Unterstützung entgegen. Die Freude über die Spende war groß. Das Geld soll die wichtige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor Ort stärken.

Pastor Tilling war ebenfalls dabei

Mit dabei war auch Pastor Tilling. Er hatte während der Theateraufführungen bei einem Sketch sein schauspielerisches Talent unter Beweis gestellt. Auch bei der Spendenübergabe ließ er es sich nicht nehmen, dabei zu sein.

Die Theaterfrauen der KFD unterstützen die Jugendarbeit vor Ort mit Spenden.
Foto: KFD Raesfeld

Zeichen für Gemeinschaft und Zusammenhalt

Die Theaterfrauen der KFD möchten mit ihrer Spende die wertvolle Jugendarbeit in der Gemeinde fördern. Zugleich setzen sie ein Zeichen für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Bei allen Beteiligten war die Freude über die Unterstützung deutlich spürbar.

Die Theaterfrauen der KFD unterstützen die Jugendarbeit vor Ort mit Spenden.
Foto: KFD Raesfeld

STADTRADELN 2026: Kreis Borken aktuell auf Platz eins

Noch bis Donnerstag, 28. Mai 2026, können Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre gefahrenen Kilometer für die Aktion STADTRADELN 2026 nachtragen. Der Kreis Borken liegt derzeit deutschlandweit an der Spitze. Auch in Raesfeld sind zahlreiche Teams aktiv unterwegs.

Raesfelder Teams sammeln tausende Kilometer

Auch in Raesfeld wird beim STADTRADELN 2026 kräftig in die Pedale getreten. Besonders erfolgreich unterwegs ist derzeit das Team RRZ an der Spitze mit rund 8.000 gefahrenen Kilometern. Dahinter folgt das Team GVFP mit 4.892 Kilometern. Auch das Team „Rathaus radelt“ ist stark vertreten und liegt aktuell mit 1.758 Kilometern auf Platz neun der Wertung.

Insgesamt wurden in Raesfeld bislang 49.310 Kilometer gesammelt.

Kilometer noch bis 28. Mai nachtragen

Darauf weist jetzt auch der Kreis Borken hin. Wer während des Aktionszeitraums vom 1. bis 21. Mai 2026 gefahrene Strecken noch nicht eingetragen hat, kann dies weiterhin online erledigen.

Die Kilometer lassen sich unter www.stadtradeln.de oder über die STADTRADELN-App im persönlichen Online-Kalender nachtragen. Nach Donnerstag, 28. Mai 2026, endet die Frist endgültig. Danach können weitere Kilometer nicht mehr für das Gesamtergebnis berücksichtigt werden.

Kreis Borken führt deutschlandweite Wertung an

Der Kreis Borken liegt bei der Aktion STADTRADELN 2026 derzeit deutschlandweit auf dem Spitzenplatz. Nach aktuellem Stand vom 22. Mai 2026 um 11 Uhr wurden bereits 2.559.217 Kilometer erradelt.

Dabei handelt es sich allerdings noch um ein Zwischenergebnis. Zum einen können noch weitere Kilometer nachgetragen werden. Zum anderen führen einige Großstädte und Kreise ihre Aktionen erst später im Jahr durch.

Inklusionsparty St. Martin bringt Menschen zusammen

Beste Stimmung, fetzige Musik und am Ende sogar Pizza: Nach der Inklusionsmesse wurde am Samstag im im Martinus-Haus gefeiert. Jugendliche, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung kamen zusammen und machten deutlich, worum es bei Inklusion eigentlich geht, gemeinsam feiern und sich begegnen.

Party nach der Messe sorgt für Begeisterung

Schon während der Messe war die Stimmung ausgelassen. Pastor Dr. Fabian Tilling hatte gemeinsam mit den Beteiligten sogenannte Klatschhände verteilt. Die kamen nicht nur während des Gottesdienstes zum Einsatz. „Die haben nicht bei der Messe am Schluss Verwendung gefunden, sondern jetzt bei der Party auch dazu Erheiterung beigetragen“, sagte Fabian Tilling lachend.

Nach dem Gottesdienst ging es direkt weiter mit Musik, Gesprächen und Kaltgetränken. Die Gäste feierten gemeinsam im Pfarrheim. Später gab es auch noch Pizza.

Besucher feiern bei der Inklusionsparty im St. Martin in Raesfeld
Hanna Höing, Justin Woest und Pastor Dr. Fabian Tilling hatten gemeinsam Spaß an der Inklusionsparty am Samstag im Martinushaus. Foto: Petra Bosse

Inklusionsparty St. Martin erstmals in diesem Raum

Organisiert wurde die Veranstaltung von Hannah Höing und Justin Woeste (Lebenshilfe). Beide arbeiten im Projekt der Aktion Mensch und der Lebenshilfe in Raesfeld seit längerer Zeit mit Fabian Tilling zusammen.

„Wir haben schon das dritte Mal eine wunderschöne Inklusionsmesse feiern dürfen und man hört, die Stimmung ist super. Wir sind wirklich froh, dass wir einen Raum für Begegnung schaffen können“, sagte Hanna Höing. Die Party fand erstmals in den neuen Räumen statt. Zuvor waren aber schon ähnliche Veranstaltungen in Erle organisiert worden.

Besucher feiern gemeinsam bei der Inklusionsparty im St. Martin in Raesfeld nach der Messe.
Foto: Petra Bosse

„Inklusion betrifft alle“

Besonders wichtig sei den Organisatoren gewesen, dass wirklich alle eingeladen sind. „Inklusion betrifft ja irgendwie alle und wir wollen nicht einfach nur für Menschen mit Behinderung etwas anbieten, sondern für alle“, sagte Hanna Höing.

Deshalb habe man die Feier bewusst offen gestaltet. Junge Menschen, ältere Besucherinnen und Besucher sowie Menschen mit und ohne Behinderung feierten gemeinsam.

Hanna Höing und Tim Woeste freuten sich über die gemischte Runde. Es ist das das chöne, dass man gar nicht immer diese Trennschärfe habe, jetzt mit Behinderung oder ohne Behinderung, sondern es sind einfach Menschen, die zusammen feiern“, sagte Hanna Höing.

Besucher feiern gemeinsam bei der Inklusionsparty im St. Martin in Raesfeld nach der Messe.
Foto: Petra Bosse

Zufällige Gäste feiern einfach mit

Besonders bewegend war für ein spontaner Besuch. „Das Schönste war gerade, dass auch zwei Kinder mit ihrer Großmutter gekommen sind, die einfach hier vorbeigekommen sind und gefragt haben, was ist da los. Die kamen einfach rein“, erzählte er.

Viele Menschen seien nach der Messe geblieben, hätten etwas getrunken und die besondere Atmosphäre genossen. „Es war so eine schöne Stimmung, man soll sowas häufiger machen“, hätten ihm Besucher gesagt.

Und genau das ist offenbar auch das Ziel der Organisatoren. Für die passende Stimmung sorgte außerdem das Ehepaar Beck mit Gesang und Keyboard unter dem Namen „peu à peu“. aus Erle.

Schützenfest Erle 2026: Wer löst König Andreas Witte ab?

Das Schützenfest in Erle wirft seine Schatten voraus. Von Samstag, 30. Mai, bis Montag, 1. Juni 2026, feiert der Allgemeine Bürgerschützenverein Erle wieder im großen Festzelt an der Marienthaler Straße. Das ganze Dorf ist bereits festlich geschmückt, grün weiße Fähnchen prägen seit Tagen das Ortsbild. Nach der erfolgreich verlaufenen Vorparade steigt nun die Vorfreude auf drei festliche Tage voller Tradition, Musik und Gemeinschaft.

Direkt zum Schützenfest Erle 2026: Königsjahr · Ehrungen · Vorbeimarsch · Programm · Sonntag · Montag · Grußwort

Erler Thron - Schützenfest 2025
Foto: Petra Bosse (A)

König Andreas Witte verabschiedet sich aus dem Regentschaftsjahr

Für König Andreas Witte neigt sich ein besonderes Schützenjahr dem Ende entgegen. Mit dem 242. Schuss hatte sich Witte im Jahr 2025 die Königswürde gesichert. Gemeinsam mit Königin Elke Mohr steht er am Festwochenende noch einmal im Mittelpunkt des Geschehens. An seiner Seite präsentieren sich auch die weiteren Thronpaare Bernd Steverding und Petra Schleking sowie Peter Stöbel und Tanja Meier den zahlreichen Gästen und Schützen.

Schützenkönig Erle Andreas Witte
Wer löst Schützenkönig Erle Andreas Witte ab?. Foto: Petra Bosse
Anzeige Lehmbrock Deißner zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Autohaus Loker zum Schützenfest Erle 2026

Besonders bei der großen Parade am Sonntag, die auf der Wiese von Kuhlmann startet und anschließend durch das Dorf zieht, werden die amtierenden Majestäten noch einmal gefeiert. Auch beim großen Thronball am Abend stehen sie im Mittelpunkt.

Silberkönigspaar und Goldkönigin werden geehrt

Silberkönigspaar Manfred Gülcher und Gudrun Grewing beim Schützenfest Erle
Silberkönigspaar 2002: Manfred Gülcher und Gudrun Grewing, Bernd Stegerhoff und Gisela Braems, Markus Hogendijk und Brigitte Brömmel. Foto: BSV

Neben dem aktuellen Königspaar nehmen auch ehemalige Würdenträger am Festgeschehen teil. Erwartet werden das Silberkönigspaar Manfred Gülcher und Gudrun Grewing sowie Goldkönigin Hedwig Kölking. Ihr damaliger König Johannes Ebbing ist inzwischen verstorben. Während des Festes soll daran mit einem Kreuz als Zeichen der Erinnerung gedacht werden.

Goldkönigspaar Johannes Ebbing und Hedwig Kölking beim Schützenfest Erle
Johannes Ebbing und Hedwig Kölking, Lambert Langenhorst und Johanna Mümken, Karl-Heinz Deißner und Hildegard Gülker. Foto: BSV
Anzeige Kornbrennerei Böckenhoff zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Gernemann zum Schützenfest Erle 2026

Letzter Vorbeimarsch an der Gaststätte Brömmel Wilms

Ein besonderer Moment erwartet die Besucher in diesem Jahr während des Festumzuges am Sonntag. Zum letzten Mal in der Geschichte des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle wird der traditionelle Vorbeimarsch vor der ehemaligen Gaststätte und Vereinslokal Brömmel Wilms stattfinden.

Parade beim Schützenfest Erle
Foto: Petra Bosse (Archiv)

Viele Erler verbinden mit diesem Ort jahrzehntelange Erinnerungen an vergangene Schützenfeste. Entsprechend emotional dürfte dieser Moment für zahlreiche Besucher werden.

Parade beim Schützenfest Erle mit König Andreas Witte und Elke Mohr
Foto: Petra Bosse/Archiv

Blasorchester Erler Jäger begleitet die Festtage

Für die musikalische Begleitung sorgt erneut das Blasorchester Erler Jäger. Die Musiker begleiten die Schützen bei den Umzügen durch den Ort und spielen außerdem beim Thronsturm am Sonntag und Montag im Festzelt.

Anzeige Volksbank Raesfeld und Erle zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Bauunternehmung Geldermann zum Schützenfest Erle 2026

Aufenthalt im Biergarten rund um die Schützenfesttage

Auch rund um die Parade und die Schützenfesttage lädt das HUB Erle zum Verweilen im Biergarten ein. Dort bewirtet Christian Lipfert die Gäste in gemütlicher Dorfatmosphäre mit Getränken sowie Kaffee und Kuchen. Am Montag nach dem Vogelschießen präsentiert sich das neue Königspaar gemeinsam mit der Throngemeinschaft und den Schützenbrüdern vor dem Einzug ins Festzelt erstmals auf dem neuen Dorfplatz.

Dorfplatz Böckenhoff in Erle wird feierlich eröffnet
Foto: Petra Bosse

Schützenfest in Erle mit großem Programm

Die Festfolge beginnt am Samstag, 30. Mai, um 18.30 Uhr mit der Heiligen Messe zu Ehren der Gefallenen und Verstorbenen. Anschließend folgen die Kranzniederlegung am Ehrenmal unter Mitwirkung der Raesfelder Burgmusikanten, dem Spielmannszug Vardingholt und des Kirchenchores sowie die Ansprache des Präsidenten. Danach startet der Tanz im Festzelt mit der Tanzband „LIKE THIS“.

Kranzniederlegung am Schützensamstag in Erle
Foto: Archiv

Sonntag

Am Sonntag, 31. Mai, steht das Festprogramm im Zeichen von Frühschoppen, Parade und Festball.

  • 11 Uhr: Frühschoppen mit Ehrungen der Jubilare und Konzert der Erler Jäger
  • gegen 12 Uhr: Großes Familien-Buffett, Anmeldung unter 02865-252
  • 14.30 Uhr: Antreten der einzelnen Festzüge zur Parade
  • 15 Uhr: Parade auf der Wiese von Kuhlmann und anschließendem Festzug durch das Dorf
  • 20 Uhr: großer Festball mit der Tanzband „Borderline“
Anzeige Fasselt Bau zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Baumschule Grünewald zum Schützenfest Erle 2026
Vogelstange beim Schützenfest Erle
Foto: Petra Bosse/Archiv

Montag

Am Montag, 1. Juni, geht das Schützenfest Erle mit Frühstück, Vogelschießen, Parade und Königsball weiter.

  • 9.30 Uhr: Schützenfrühstück im Festzelt
  • anschließend: Abholen der Fahnen am Vereinslokal HUB ERLE und Antreten zur Vogelstange auf dem Hofe Stegerhoff
  • danach: Vogelschießen
  • 16 Uhr: Seniorenkaffee im Festzelt
  • 17.30 Uhr: Antreten zum Festzug. Anschließend präsentiert sich das neue Königspaar während der Parade auf dem neuen Dorfplatz Böckenhoff.
  • 20 Uhr: Königsball mit der Tanzband „Borderline“
Anzeige Hußmann zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Pass Möbelbau zum Schützenfest Erle 2026

Kirmestrubel für die ganze Familie

Auch rund um das Festzelt wird am Wochenende wieder einiges geboten. Besucher dürfen sich auf Kirmestrubel für große und kleine Gäste freuen. Damit dürfte das Schützenfest erneut zahlreiche Menschen aus Erle und den Nachbarorten anziehen.

Anzeige Rentmückenmeister zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Hard Service zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Brömmel Omnibusbetrieb zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Röckinghausen Hubsteiger zum Schützenfest Erle 2026

Grußwort des Präsidenten Andreas Pass

Schützenfest Erle 2025 Umzug und Parade am Sonntag
Andreas Pass, Präsident des Allgemeinen Bürgerschützenverein Erle. Foto: Petra Bosse (A)

Hallo Erle, liebe Leserinnen und Leser,
unser Erle ist schon etwas ganz Besonderes. Zum Ende des Jahres wurde ein Stück Geschichte in Erle abgeschlossen. Die Gaststätte unseres Ehrenpräsidenten und Freundes Arno Brömmel, Brömmel Wilms, wurde geschlossen.

Arno und Gisela waren das Gesicht unserer Dorfmitte. Über Jahrzehnte haben die beiden unser Erle geprägt. Seit Ewigkeiten an der Seite der beiden Vollblutwirte und ein fester Bestandteil der Institution: Mathilde Schwane. Immer ein offenes Ohr, auch wenn es morgens schon wieder hell wurde und die übermittelten Informationen bestimmt nicht immer wichtig waren. „Brömmelsche Schweigepflicht“.

Von der Taufe über Geburtstage und Hochzeiten bis hin zum Kaffee nach der Beerdigung verbinden viele von uns besondere Momente mit dem Traditionshaus. Viele Feiern, Thronfeste und Versammlungen durften wir hier erleben. Nach über 125 Jahren endet diese Ära.

Wir in Erle haben das Buch aber nicht geschlossen. Wir haben umgeblättert. Eine neue Seite aufgeschlagen. Viel Geld gesammelt und mit Hilfe der Gemeinde das „Hub“ gegründet. Hub steht für Knotenpunkt. Zentrale Verbindungseinheit. Unsere neue Dorfmitte.

Bereits am 02.01.2026 sind unsere Fahnen in unser neues Zentrum umgezogen. Das Hub ist keine Kopie von Brömmel Wilms. Brömmel Wilms kann nicht kopiert werden, das ist nie das Ziel gewesen. Das Hub ist neu. Erle freut sich. Erle freut sich, dass wir mit Christian Lipfert einen Wirt gefunden haben, der Erle lebt. Christian knüpft an Traditionen an und hält dabei die Moderne im Blick. Mathilde Schwane ist mit umgezogen und sorgt weiter für Stabilität und die Sprechstunden. Ich freue mich, mit den Kameraden des BSV Erle das HUB mit Leben und neuen Traditionen zu füllen.

Das erste Fest im neuen Hub war unser Thronfest. Die erste Geschichte auf der neuen Seite im Buch. Mit unserem König „Veltins im Blut“ Andreas Witte und unserer Königin Elke Mohr mit dem Throngefolge Petra Schlecking mit Bernd Steverding sowie Tanja Meier mit Peter Ströbel ein großartiger Auftakt. Als Vertreter von Veltins konnten wir keinen würdigeren König haben, der die Ehre hatte, das erste Fest im Hub zu feiern. Es macht sehr viel Spaß mit euch. Ihr lebt Erle und vertretet unseren Verein traumhaft. Während eurer gesamten Regentschaft war immer zu spüren, dass es euch eine Ehre ist, unsere Heimat zu vertreten.

Starten werden wir am Samstag mit der heiligen Messe um 18.30 Uhr in unserer Silvesterkirche, danach folgen Kranzniederlegung und der große Zapfenstreich. Die „Raesfelder Burgmusikanten“ sowie der „Spielmannszug Vardingholt Kirche“ sorgen traditionell für die musikalische Begleitung. Ich möchte euch alle einladen, dass wir unser Schützenfest gemeinsam mit der Messe beginnen. Dabei ist es nicht so wichtig, dass ihr die Andächtigsten in der Kirche seid. Es gibt auch keine Biermarken. Was es aber gibt, ist Gemeinschaft. Wir sollten uns die Zeit nehmen und uns deutlich machen, was wir für ein Glück haben, so gemeinsam starten zu dürfen.

Unser Offizierskollege Manfred Gülcher mit Gudrun Grewing sind in diesem Jahr unser Silberthron. Mit eurem Gefolge, Bernd Stegerhoff und Gisela Braems sowie Markus Hogendijk und Brigitte Brömmel, seid ihr ein lebender Beweis dafür, wie sich auch über Jahre feste Freundschaften über den Schützenverein bilden. Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr auch eine Goldkönigin bei uns am Sonntag bei der Parade begrüßen dürfen: Hedwig Kölking. Hedwig hat an der Seite von Johannes Ebbing vor 50 Jahren Erle regiert. Johannes ist leider schon 1997 verstorben.

In diesem Jahr werden wir wahrscheinlich zum letzten Mal in der Geschichte unseren Vorbeimarsch am Sonntag vor der Gaststätte Brömmel Wilms abhalten. Lange Jahre war das eine Tradition. Ich freue mich auf den Thronball mit unserem Königspaar. Das Blasorchester der Erler Jäger wird uns nicht nur bei den Umzügen begleiten, sondern auch mit dem sehr sympathischen neuen Dirigenten Simon Meads den überragenden Thronsturm musikalisch begleiten.

Am Montag beginnen wir mit dem Frühstück um 9.30 Uhr im Zelt mit allen Schützen, marschieren zum Seniorenheim, holen unsere Fahne ein, bringen den Senioren ein Ständchen und ziehen dann weiter zur Vogelstange bei Stegerhoff. Nach dem Vogelschießen wird dem neuen König und seinem Gefolge die Ehre zuteil, nach der Parade bei Telm den ersten Vorbeimarsch auf unserem Dorfplatz am Hub zu erleben.

Wir starten eine neue Tradition. Diesen Satz gab es im letzten Jahr auch schon. Danke sagen kann man aber nicht zu oft. Das Danke auszusprechen ist wichtig: Danke. Danke an die vielen helfenden Hände. Den Nachbarschaften, Platzbereitstellern, Fähnchenaufhängern, Getränkeeinschenkern, Paradewagenbereitstellern, der Gemeinde, der Kirche, der Feuerwehr, dem Sportverein, dem Kirchenchor, dem Heimatverein, den Gastvereinen, der Familie Schwering für die Bewirtung sowie allen Erlern und Erlerinnen. Unserem Vogelbauer Michael Gröniger gute Besserung und Danke, dass ihr uns jeden Montag vor dem Frühstück Asyl gewährt. Es ist unser gemeinsames Schützenfest dank eures Einsatzes.

Am Dienstag werden unsere Jungschützen einen neuen Runkelkönig auswerfen. König Jan Cluse und Königin David Kraus trauern jetzt dem Ende der Regentschaft entgegen. Aber nützt ja nichts: Dienstag um 15.00 Uhr wird auf dem Dorfplatz am Hub die Runkel mit Kegeln zur Strecke gebracht und ein neues Königspaar ausgeworfen.

Ich freue mich auf ein flottes Schützenfest mit allen Gästen und Erlern, egal welcher Nation, welchen Geschlechts oder welcher Hautfarbe.

Andreas Pass
Präsident

Programm Schützenfest Erle 2026

Mehr zum Schützenfest Erle: Weitere Berichte, Fotostrecken und aktuelle Beiträge stehen in der Kategorie Schützenverein Erle. Zum Rückblick auf das Vorjahr: Andreas Witte holte 2025 den Vogel herunter.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google uebermittelt.

Konzert in Schermbeck: Rock Up feiert Premiere bei Rittmann

Ein Konzert in Schermbeck-Üfte bringt am 29. Mai 2026 Rockklassiker in die Kultur-Deele Rittmann: Die neue Band „Rock Up“ feiert bei „Rock bei Rittmann“ ihre Premiere. Besucher erwartet ein Abend mit bekannten Songs, viel Leidenschaft und handgemachtem Rocksound.

Konzert in Schermbeck-Üfte: Premiere für „Rock Up“

Die Kultur-Deele Rittmann ist für ihr vielseitiges Veranstaltungsprogramm bekannt. Mit „Rock bei Rittmann“ wird nun ein neues Kapitel aufgeschlagen. Am Freitag, 29. Mai 2026, steht erstmals ein Rockabend auf dem Programm.

Gleichzeitig feiert die Band „Rock Up“ ihre Bühnenpremiere. Die vier Musiker kennen sich bereits seit mehr als 30 Jahren und haben schon früher gemeinsam musiziert. Nun kommt es zur Wiedervereinigung und Neuauflage der Formation.

Rockklassiker von AC/DC bis Die Toten Hosen

Mit Schlagzeug, Bass, Akustik- und E-Gitarre sowie der markanten Stimme von Michael Kruse, bekannt von Kruse & Blanke in der Kultur-Deele Rittmann, bringt die Band einen kraftvollen Rocksound auf die Bühne. Auf dem Programm stehen Songs von AC/DC, Bryan Adams, Bon Jovi, Billy Idol, Die Toten Hosen und ZZ Top.

Michael Kruse sagt dazu: „Für die meisten Rockfans sind unsere Songs nicht nur coole Musik, sondern häufig auch wunderbare Erinnerungen. Wir machen Musik mit Leidenschaft und großen Emotionen.“

Veranstaltungsinfos zu Rock bei Rittmann

Beginn ist am Freitag, 29. Mai 2026, um 19 Uhr.

Die Veranstaltung findet in der Kultur-Deele Rittmann statt.

Tickets kosten 18 Euro.

Tickethotline: 0152 / 54 75 73 82

Dieser Beitrag erschien zuerst am 22.05.2026 auf Schermbeck Online. Autor: celawie.

Polizei Borken: 414 Tempoverstöße bei Kontrollen

Die Kreispolizeibehörde Borken hat bei Geschwindigkeitskontrollen im Kreis Borken 414 Verstöße festgestellt. Ein Fahrer war in Borken-Weseke mit 120 km/h statt der erlaubten 70 km/h unterwegs.

4.589 Fahrzeuge kontrolliert

Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken hat in den zurückliegenden Tagen an zehn Stellen im Kreisgebiet die Geschwindigkeit kontrolliert. Insgesamt wurden 4.589 Fahrzeuge gemessen. Rund neun Prozent der Fahrer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit.

Nach Angaben der Polizei folgen daraus 100 Ordnungswidrigkeitsverfahren, 314 Verwarngelder und ein Fahrverbot.

Deutliche Überschreitungen in Weseke und Ahaus

Besonders deutlich fiel ein Verstoß auf der Ramsdorferstraße in Borken-Weseke aus. Dort wurde ein Auto mit 120 km/h gemessen, obwohl maximal 70 km/h erlaubt waren.

Im Nordkreis registrierte die Polizei außerorts auf dem Gescher Damm in Ahaus 111 km/h bei erlaubten 70 km/h. Im Südkreis wurde auf der Straße Fürstenberg in Südlohn innerorts eine Geschwindigkeit von 68 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen.

Kontrollen werden fortgesetzt

Überhöhte Geschwindigkeit zählt laut Polizei auch im Kreis Borken weiter zu den Hauptunfallursachen. Raserei könne zu schweren Unfallfolgen führen, auch für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Der Verkehrsdienst kündigte an, die Messungen in der kommenden Woche fortzusetzen.

Neue Ehrenamtskoordinatorin in Raesfeld: Doris Flück will Vereine vernetzen

Seit dem 1. Mai ist Doris Flück (46) die neue Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinde Raesfeld. Die neu geschaffene Stelle soll Vereine unterstützen, Ehrenamtliche besser vernetzen und neue Projekte begleiten. Für Flück ist die Aufgabe mehr als nur ein Nebenjob. Sie möchte Ansprechpartnerin sein, zuhören und Menschen zusammenbringen.

Donnerstagmittag im Rathaus. Zimmer 118 soll künftig ein Ort werden, an dem Vereine Unterstützung finden, Ideen entstehen und Kontakte geknüpft werden. Die Raesfelderin Doris Flück sitzt erst seit wenigen Wochen an ihrem neuen Arbeitsplatz, doch die ersten Gespräche laufen bereits. „Ich habe mir immer schon gedacht, das könnte was Richtiges für mich sein“, sagt sie.

Neue Ehrenamtskoordinatorin Doris Flück startet in Raesfeld
Doris Flück in ihrem Büro im Rathaus Raesfeld. Die Ehrenamtskoordinatorin kümmert sich um die Vernetzung von Vereinen und Ehrenamtlichen. Foto: Petra Bosse

Die Stelle der Ehrenamtskoordinatorin sei in der Gemeinde neu ausgeschrieben worden. Flück habe sich darauf beworben und freue sich nun darauf, die Aufgabe mit Leben zu füllen.

Unterstützung aus Politik und Verwaltung

Die Idee für die neue Stelle sei bereits vor einiger Zeit entstanden. Laut Flück gehe die Initiative auch auf politische Unterstützung zurück. „Bürgermeister Dirk Kuhmann habe das Thema bereits im Wahlkampf angesprochen“, erzählt sie. Auch CDU und UWG hätten sich für die Einrichtung der Stelle eingesetzt und die Idee begleitet. Ziel sei es gewesen, das Ehrenamt in der Gemeinde stärker zu unterstützen und besser zu vernetzen.

Zwischen Autohaus und Ehrenamt

Beruflich ist Doris Flück seit 24 Jahren beim Autohaus Terhart tätig. Dort arbeitet sie in Teilzeit im Vertrieb. Die Nachmittage kann sie deshalb für ihre neue Aufgabe in der Gemeinde nutzen.

Die Tätigkeit als Ehrenamtskoordinatorin ist zunächst mit sechs Stunden pro Woche als Minijob geplant. Trotzdem möchte Flück möglichst viel bewegen.

„Die Vereine zusammenzubringen, Bedarf abzufragen und untereinander zu vernetzen“, beschreibt sie ihre Aufgaben. Auch Fördermöglichkeiten wolle sie recherchieren und weitergeben. Ein großes Thema werde zudem die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher sein. Flück kann sich vorstellen, dafür Veranstaltungen oder Aktionen zu organisieren.

Bürgerbus als Zukunftsprojekt

Auch das Thema Bürgerbus gehört zu ihren Aufgaben. Noch stehe das Projekt allerdings ganz am Anfang. „Da sind auch rechtliche Auflagen“, sagt Flück. Man müsse mit dem öffentlichen Nahverkehr zusammenarbeiten, vermutlich einen Verein gründen und ehrenamtliche Fahrer gewinnen.

„Da möchte ich mich noch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen“, betont sie. Zunächst wolle sie sich intensiv einarbeiten.

Erste Kontakte laufen bereits

Ein erstes Ziel hat sich die neue Ehrenamtskoordinatorin bereits gesetzt. Sie möchte die Vereine direkt ansprechen und sichtbar machen, dass es nun eine zentrale Ansprechpartnerin gibt. „Die ersten Termine sind schon gemacht worden“, erzählt sie. Wichtig sei ihr vor allem zuzuhören und die Anliegen der Vereine kennenzulernen.

Dabei gehe es nicht nur um Probleme. Flück möchte auch erfahren, was gut funktioniert, damit Vereine voneinander lernen können.

„Wo läuft es gut und wo hapert es vielleicht an Aufgaben oder an zu wenigen Schultern?“, sagt sie.

Vernetzung über Gemeindegrenzen hinaus

Da die Stelle in Raesfeld neu sei, möchte Flück auch den Austausch mit anderen Kommunen suchen. Geplant sei, sich mit Ehrenamtskoordinatoren aus Nachbargemeinden zu vernetzen.

„Einfach mal anhören, was machen die gut“, sagt sie.

Erreichbar ist Doris Flück donnerstags von 14 bis 17 Uhr im Rathaus, Zimmer 118. Telefonisch sei sie fast jederzeit erreichbar, außer am Wochenende und nach 18 Uhr. Wichtig sei ihr dabei vor allem eines: „Dass die Menschen sich melden und wissen, da ist jemand, der zuhört.“

Kontakt: Doris Flück: Telefon 02865 955-118
Mail: [email protected] und bei WhatsApp unter der Festnetznummer.

Keine große Baustelle: E-Ladestation in Erle kommt ohne aufwendige Maßnahme

Auf dem Parkplatz hinter der Volksbank in Erle entsteht eine neue E-Ladestation. Wie bereits berichtet, hatte die SPD einen entsprechenden Antrag eingebracht. Entgegen aller Spekulationen ist für die geplante E-Ladestation auf dem Parkplatz hinter der Volksbank in Erle keine große Baumaßnahme notwendig.

Keine großen Bauarbeiten notwendig

„Der Parkplatz muss dafür nicht komplett wieder aufgerissen werden“, erklärt Markus Büsken, Erster Beigeordneter der Gemeinde Raesfeld, auf Nachfrage. Die notwendigen Leerrohre und technischen Vorbereitungen seien bereits beim Bau des Parkplatzes berücksichtigt worden.

Die neue Ladesäule soll direkt am ersten Parkplatz auf der linken Seite entstehen. Geplant ist zunächst eine Station mit zwei Ladepunkten. Wann genau die Installation erfolgt, stehe terminlich noch nicht fest.

Stadtwerke haben Angebot vorgelegt

Nach Angaben von Büsken liegt inzwischen ein Angebot der Stadtwerke für die Installation vor. „Das heißt aber nicht, dass dort später in Höchstgeschwindigkeit geladen werden kann“, sagt er. Eine klassische Schnellladestation sei zunächst nicht vorgesehen.

Die Gemeinde sehe die neue Anlage vor allem als Teil der notwendigen Infrastruktur. Ob die Ladesäule künftig stark genutzt werde, müsse sich erst noch zeigen.

E-Ladestation Parkplatz Rathaus Raesfeld
Unterdurchschnittlich genutzt wirde die E-Ladestation auf dem Parkplatz am Rathaus. Foto: Petra Bosse

Unterschiedliche Erfahrungen mit bestehenden Ladesäulen

Dabei blickt die Gemeinde auch auf die bisherigen Erfahrungen in Raesfeld. „Die kürzliche Auswertung hat gezeigt, dass die Ladesäule am Rathaus bislang eher unterdurchschnittlich genutzt wird“, erklärt Büsken. Zudem verlaufe das Laden dort auch vergleichsweise langsam.

Ganz anders sehe es dagegen an der Ladestation am Naturparkhaus aus. Diese werde nach Angabenvon Markus Büsken sehr gut angenommen.

Erst einmal ein Testlauf in Erle

Deshalb soll in Erle zunächst nur eine einzelne Ladesäule aufgebaut werden. „Wir wollen erstmal sehen, wie das Angebot angenommen wird“, so Büsken. Sollte die Nutzung später deutlich steigen, könne die Anlage problemlos erweitert werden.

Der geplante Aufbau geht auf einen Antrag der SPD zurück. Mit der neuen E-Ladestation startet die Gemeinde nun zunächst einen Praxistest, um den tatsächlichen Bedarf in Erle besser einschätzen zu können.

Heimatverein aus Wehl entdeckt Raesfeld und Erle neu

Mitglieder des Heimatvereins „Oudheidkundige Vereniging“ aus Wehl haben ihre Partnergemeinde Raesfeld besucht. Auf dem Programm standen Führungen durch das Museum am Schloss, die Akademie des Handwerks und die Femeiche in Erle. Rund 40 Gäste aus den Niederlanden nahmen an dem Tagesausflug teil.

Hans Brune, Vorsitzender des Heimatvereins Raesfeld, und Karl-Heinz Tünte begrüßten die Besuchergruppe am Dienstagmittag vor dem Museum am Schloss in Raesfeld. Insgesamt waren rund 40 Mitglieder und Angehörige des befreundeten Heimatvereins aus Wehl angereist.

Rundgang durch das Museum am Schloss

Nach der Begrüßung führte Richard Sühling die Gäste durch das Museum des Heimatvereins Raesfeld. In der Dauerausstellung wird die Zeit von 1939 bis 1945 im Dorf Raesfeld dokumentiert. Zahlreiche Exponate, Fotos, Plakate und Urkunden vermitteln Eindrücke aus der Kriegszeit.

Im Anschluss erhielten die Besucher eine Führung durch die Schlosskapelle. Bei sonnigem Wetter entstand auf den Stufen der Kapelle zudem ein gemeinsames Erinnerungsfoto.

Einblicke in die Akademie des Handwerks

Nach einer Stärkung mit Kaffee, Kuchen, Schnittchen und Kaltgetränken in einem nahegelegenen Gasthof besuchte die Gruppe die Akademie des Handwerks. Mitarbeiter Wolfgang Ronau führte die Teilnehmer durch die Steinmetz- und Schmiedewerkstatt.

Dabei informierte er über die Geschichte des Schlosses, die Arbeit der Akademie und die Ausbildungsinhalte in den Werkstätten. Besonders der Blick hinter die Kulissen stieß bei den Gästen auf großes Interesse.

Zum Abschluss der Führung bestand die Möglichkeit, den Sterndeuterturm zu besteigen. Von dort bot sich ein weiter Blick über die Schlossfreiheit und die Umgebung.

Mitglieder des Heimatvereins aus Wehl besuchen die Femeiche in Erle
Zum Abschluss ihres Ausflugs besuchten die Gäste des Heimatvereins aus Wehl die historische Femeiche in Erle und erhielten Informationen zur Geschichte des Naturdenkmals.. Foto: Heimatverein Raesfeld

Besuch der Femeiche in Erle

Zum Abschluss des Tages besuchten die niederländischen Gäste die Femeiche in Erle. Karlo Behler, Vorsitzender des Heimatvereins Erle, übernahm kurzfristig die Führung und gab einen Überblick zur Geschichte der rund 1000 Jahre alten Eiche.

Für viele der Besucher war es der erste Besuch an dem historischen Ort.

Bürgerbüro Raesfeld mittwochs vorübergehend geschlossen

Das Bürgerbüro im Raesfelder Rathaus bleibt in den kommenden Wochen mittwochs geschlossen. Grund ist ein Krankheitsfall. An den übrigen Tagen gelten weiter die gewohnten Öffnungszeiten.

Die Gemeindeverwaltung Raesfeld bittet um Verständnis für die vorübergehende Einschränkung. Wer einen Termin im Bürgerbüro plant, sollte den Mittwoch in den kommenden Wochen meiden.

Öffnungszeiten des Bürgerbüros

Montag08.00 bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr
Dienstag08.00 bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr
Mittwochgeschlossen
Donnerstag08.00 bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr
Freitag08.00 bis 12.30 Uhr
1. Samstag im Monat09.30 bis 12.00 Uhr

Pingsterbrut lädt Kinder zum Singen in Erle ein

Die Pingsterbrut lädt Kinder ab fünf Jahren am Sonntag, 24. Mai 2026, zum Singen in Erle ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr im Silvesterhaus.

Treffpunkt am Silvesterhaus

Alle Kinder ab fünf Jahren sind eingeladen, bei der Pingsterbrut mitzumachen. Los geht es am Sonntag, 24. Mai 2026, um 10 Uhr im Silvesterhaus in Erle.

Infos und Anmeldung

Weitere Informationen und Anmeldungen gibt es bei Petra Haasler unter 02865 6232.

Sammeln für Uganda und die Styler Missionare

Die Pingsterbrut sammelt in diesem Jahr Geld für Pfr. Charles und sein Waisenhaus in Uganda sowie für Sr. Raphaele Venhoff und die Arbeit der Styler Missionare.

Autofahrer nach Unfall in Raesfeld gesucht

Nach einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fahrradfahrer sucht die Polizei in Raesfeld nach einem bislang unbekannten Autofahrer. Ein 13-jähriger Junge wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Zudem entstand Sachschaden am Fahrrad.

Unfall an der Kreuzung Hoher Weg

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 20. Mai 2026, gegen 16.15 Uhr im Bereich Hoher Weg / St. Sebastian in Raesfeld.

Nach Angaben der Polizei befuhr ein 13-jähriger Raesfelder mit seinem Fahrrad die Straße St. Sebastian in Richtung Weseler Straße. Hinter ihm sei ein bislang unbekannter Autofahrer in gleicher Richtung unterwegs gewesen.

Als der Junge in Höhe der Kreuzung Hoher Weg nach links abbiegen wollte, habe der Autofahrer offenbar zum Überholen angesetzt. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Hinterrad des Fahrrades. Der 13-Jährige stürzte.

Autofahrer fuhr weiter

Wie die Polizei mitteilt, habe der Autofahrer nach dem Unfall zunächst angehalten und sich nach dem Befinden des Jungen sowie möglichen Schäden am Fahrrad erkundigt.

Nachdem der Schüler angegeben habe, unverletzt zu sein und keine Schäden festgestellt worden seien, habe der Mann seine Fahrt fortgesetzt, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen.

Später stellte sich laut Polizei heraus, dass der 13-Jährige leichte Verletzungen erlitt. Außerdem entstand ein Sachschaden am Fahrrad.

Polizei bittet um Hinweise

Der gesuchte Autofahrer wird als etwa 80 bis 90 Jahre alt beschrieben. Er habe graue Haare und braune Augen gehabt. Zum Unfallzeitpunkt habe er eine braune Weste sowie ein kariertes Hemd oder eine karierte Jacke getragen.

Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen grauen VW-Kastenwagen gehandelt haben.

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat in Borken unter Tel. 02861 / 9000 entgegen.

Bienenfreundliche Waldränder schützen Insekten und Wälder

Zum Weltbienentag am 20. Mai weist Wald und Holz NRW auf den Wert artenreicher Waldränder hin. Sie bieten Wildbienen, Hummeln und vielen weiteren Insekten Nahrung, Schutz und Lebensraum.

In Gärten, Wiesen und Wäldern in Nordrhein-Westfalen werden viele bestäubende Insektenarten seltener. Das betrifft nach Angaben von Wald und Holz NRW besonders Wildbienen, Hummeln und andere Insekten, die Wild- und Nutzpflanzen bestäuben und damit zur Artenvielfalt beitragen.

Während die Honigbiene eng mit dem Menschen verbunden ist, geraten Wildbienen oft weniger in den Blick. In Deutschland sind rund 560 Wildbienenarten heimisch. Viele von ihnen fliegen bereits bei deutlich niedrigeren Temperaturen als Honigbienen und übernehmen damit im Frühjahr und bei schlechtem Wetter eine wichtige Rolle, etwa während der Obstblüte.

Waldränder als Lebensraum für Insekten

Blütenreiche Gärten können Insekten wertvolle Nahrung bieten. Eine wichtige Rolle spielen aber auch Waldränder. Gerade in Waldgebieten, die durch Trockenheit und Borkenkäfer geschädigt wurden, können neue Strukturen naturnah und insektenfreundlich gestaltet werden.

Försterin Petra Knoop von Wald und Holz NRW beschäftigt sich im Forstamt Kurkölnisches Sauerland mit naturnaher Waldrandgestaltung. „Es ist wirklich spannend, was wir mit einem artenreichen Waldrand ganzjährig erreichen können“, sagt Knoop.

Für Bienen, andere Insektenarten und Vögel braucht es eine vielfältige Mischung aus standortgerechten Bäumen und Sträuchern. Geeignet sind nach Angaben von Wald und Holz NRW unter anderem Vogelkirsche, Weiden, Sommer- und Winterlinde sowie Ahorn. Dazu kommen heimische Sträucher wie Weißdorn, Schlehdorn, Haselnuss, Hundsrose, Kornelkirsche, Faulbaum und Schwarzer Holunder.

Blüten vom Frühjahr bis in den Herbst

Entscheidend ist eine Auswahl, die über viele Monate hinweg Nektar und Pollen liefert. Fachleute sprechen von einem sogenannten Trachtfließband. Durch unterschiedliche Blühzeiten entsteht vom Frühjahr bis in den Herbst ein möglichst durchgängiges Angebot bis zur Fruchtbildung.

Auch Nadelbäume können dazu beitragen. Fichten, Tannen, Kiefern und Lärchen werden teils von Rinden- und Schildläusen besiedelt, die Honigtau produzieren. Honigbienen sammeln diesen Honigtau und verarbeiten ihn zu Waldhonig.

Besonders wertvoll sind heimische Straucharten mit hohen Nektar- und Pollenwerten. Dazu zählen Weiden sowie wilde Himbeeren und Brombeeren. Damit ergänzt der Waldrand andere Lebensräume für Insekten in NRW.

Mehr Schutz für junge Pflanzen

Ein naturnaher Waldrand beginnt idealerweise mit einem krautigen Saum. Darauf folgen halbhohe Sträucher und anschließend kleinere Bäume wie Wildobstgehölze oder Weiden. Optimal ist laut Wald und Holz NRW eine Tiefe von 15 bis 30 Metern. Auch schmalere Waldinnenränder seien jedoch besser als gar keine Waldränder.

Empfohlen werden Gruppen von zehn bis zwanzig Pflanzen einer Art. Wichtig ist außerdem der Schutz junger Pflanzen vor Wildverbiss. Bei Dornensträuchern ist ein zusätzlicher Schutz häufig nicht nötig, dennoch sollte der Zustand in den ersten Jahren regelmäßig kontrolliert werden.

Artenreiche Waldränder können zudem Wind bremsen, Wege besser lenken und die Verkehrssicherung entlang angrenzender Strecken erleichtern. Damit gehören sie nicht nur zum Insektenschutz, sondern auch zur praktischen Waldpflege.

Die Aufnahme zeigt einen bienenfreundlichen Waldrand mit Ginster, Kirsche, Vogelbeere und Holunder. Das Bildmaterial wurde von Wald und Holz NRW zur Pressemitteilung bereitgestellt.

Microcar auf Parkplatz in Raesfeld beschädigt und Verursacher flüchtet

Ein bislang unbekannter Autofahrer hat am Montag in Raesfeld ein abgestelltes Microcar beschädigt und sich anschließend vom Unfallort entfernt. Die Polizei bittet um Hinweise.

Unfall auf Parkplatz an der Straße Zur Hofweide

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall am Montag, 18. Mai, zwischen 17 Uhr und 17.30 Uhr auf einem Parkplatz an der Straße Zur Hofweide in Raesfeld.

Der bislang unbekannte Fahrzeugführer beschädigte dabei ein abgestelltes Microcar im hinteren rechten Bereich erheblich. Anschließend entfernte sich der Verursacher, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen.

Polizei sucht Zeugen

Das Verkehrskommissariat in Borken bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Unfall oder zum flüchtigen Fahrzeug machen können, sich unter Tel. (02861) 9000 zu melden.

Dirk Kuhmann begleitet Steinmeier in Dorsten – Demokratie und Ehrenamt im Fokus

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Dienstag Dorsten besucht. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Elke Büdenbender stand der Tag ganz im Zeichen von Ehrenamt, Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Auch Raesfelds Bürgermeister Dirk Kuhmann nahm auf Einladung an mehreren Programmpunkten teil.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei seinem Besuch in Dorsten
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ehefrau Elke Büdenbender besuchen Dorsten. Ehrenamt und Grundrecht stehen im Mittelpunkt. Foto: Petra Bosse

Demokratie und Ehrenamt prägen den Besuch in Dorsten

Beim ökumenischen Gottesdienst in der St. Agatha Kirche machte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier deutlich, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für die Demokratie sei.

„Man kann spüren, dass hier in Dorsten nicht nur der Glaube lebendig ist, sondern auch das Engagement von Menschen miteinander und füreinander“, sagte Steinmeier in seiner Ansprache.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ehefrau Elke Büdenbender besuchen Dorsten.
Foto: Petra Bosse

Der Bundespräsident hob hervor, wie viele Menschen sich in Dorsten aktiv für Erinnerungskultur, Teilhabe und Demokratie einsetzen würden. Er habe dies selbst bei verschiedenen Stationen seines Besuchs erleben können, etwa beim Reinigen von Stolpersteinen in der Ursulastraße, im Jüdischen Museum sowie im „Grundgesetzladen“.

Steinmeier sagte wörtlich: „Hier packen Menschen an, um gemeinsam Erinnerung zu pflegen und zu bewahren, um Benachteiligten zu helfen, um Teilhabe für alle zu ermöglichen.“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ehefrau Elke Büdenbender besuchen Dorsten.
Foto: Petra Bosse

Mit Blick auf die Dorstener Tage des Grundgesetzes erklärte der Bundespräsident, das Grundgesetz verdiene Aufmerksamkeit und öffentliche Wertschätzung. Freiheit, Rechtsstaat und Demokratie seien Errungenschaften, die keineswegs selbstverständlich seien.

Steinmeier wirbt für aktives Mitmachen

In seiner Rede betonte Steinmeier zudem, Demokratie brauche aktive Menschen, die sich einbringen und Verantwortung übernehmen würden.

Er sagte: „Demokratie ist eben nicht nur Kopfsache. Sie braucht Menschen, die sich einbringen, die mitmachen, die sie zu ihrer Sache machen.“

Bundespräsident Walter Steinmeier nach der Andacht in der St. Agatha-Kirche in Dorsten mit Tobias Stockhoff
Bundespräsident Walter Steinmeier nach der festlichen Andacht in der St. Agatha-Kirche in Dorsten. Foto: Petra Bosse

Mit Blick auf den bevorstehenden Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai wünsche er sich, dass möglichst viele Menschen aktiv würden und gemeinsam Verantwortung für das gesellschaftliche Miteinander übernähmen. Das Erleben eigener Wirksamkeit sei eine wichtige demokratische Grunderfahrung.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ehefrau Elke Büdenbender besuchen Dorsten und war bereit für ein Selfie mit Jugendlichen
Spontanes Selfie mit dem Bundespräsidenten und Ehrefrai. Foto: Petra Bosse

Schüler setzen Zeichen für Erinnerungskultur

Während des Besuchs standen auch Begegnungen mit Schülerinnen und Schülern auf dem Programm. Gemeinsam mit seiner Ehefrau ging Steinmeier auf die Knie, um Stolpersteine zu reinigen. Zudem besuchte das Ehepaar das Jüdische Museum.

Anschließend führte eine Rikscha-Fahrt durch die Dorstener Altstadt zur St. Agatha Kirche. Dort sorgten die Schützenorchester Rhade mit Musik und dem Steigerlied „Glück auf“ für einen besonderen Abschluss.

Walter Steinmeier -  mit der Rischka durch Dorsten
Walter Steinmeier – mit der Rischka durch Dorsten. Foto: Petra Bosse

Trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen durch Bundespolizei und Bundeskriminalamt zeigte sich das Ehepaar Steinmeier bürgernah. Spontan entstanden Selfies mit Jugendlichen, zudem nahm sich der Bundespräsident Zeit für kurze Gespräche mit Passanten entlang der Innenstadt.

Dirk Kuhmann spricht von großer Wertschätzung

Auch Raesfelds Bürgermeister Dirk Kuhmann nahm gemeinsam mit seinen Amtskollegen Mike Rexforth und Manuel Deitert auf Einladung von Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff an dem Besuch teil.

Raesfelds Bürgermeister Dirk Kuhman beim Besuch in Dorsten bei Walter Steinmeier
Raesfelds Bürgermeister Dirk Kuhman, Amtskollen Manuel Deitert und Mike Rexforth sowie stellv. Bürgermeister Dorsten Jan Heppner beim Besuch in Dorsten bei Walter Steinmeier. Foto: Petra Bosse

Kuhmann erklärte dazu: „Ich habe mich über die persönliche Einladung von Herrn Bürgermeister Tobias Stockhoff anlässlich des Besuchs von Herrn Bundespräsidenten Steinmeier sehr gefreut.“ Weiter sagte Kuhmann, der Besuch sei „eine sehr große Ehre und Wertschätzung für die vielen ehrenamtlich tätigen Menschen in der Stadt Dorsten“.

Zugleich sei es auch für ihn als Bürgermeister der Nachbargemeinde eine besondere Ehre gewesen, eingeladen worden zu sein und an diesem Tag teilnehmen zu dürfen.

Schützenkapelle Rhade beim Empfang von Walter Steinmeier in Dorsten
Foto: Petra Bosse

Musikalischer Abschluss und hohe Sicherheitsvorkehrungen

Für einen besonderen Überraschungsmoment sorgte nach der abschließenden Andacht vor der St. Agatha Kirche die Schützenkapelle Rhade. Mit einem musikalischen Ständchen begrüßten die Musiker den Bundespräsidenten und seine Ehefrau. Dabei durfte auch das Steigerlied „Glück auf“ nicht fehlen, das bei vielen Besuchern für emotionale Momente sorgte.

Hohe Sicherheit Polizei Besuch von Steinmeier in Dorsten
Foto: Petra Bosse

Der Besuch des Bundespräsidenten war zugleich von hohen Sicherheitsvorkehrungen begleitet. Neben zahlreichen Kräften der Polizei waren auch Mitarbeitende des Bundeskriminalamtes sowie Personenschützer im Einsatz. Bereits vor Beginn der Veranstaltung kontrollierten Sprengstoffhunde des Bundeskriminalamtes unter anderem die Kamerataschen der anwesenden Journalisten.

Sprengstoff-Hunde Bundeskriminalamt im Einsatz in Dorsten beim Besuch von Walter Steinmeier
Sprengstoff-Hunde des Bundeskriminalamts im Einsatz in Dorsten beim Besuch von Walter Steinmeier

Trotz des großen Sicherheitsaufkommens verlief der gesamte Tag ruhig und friedlich. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit für persönliche Begegnungen, kurze Gespräche und gemeinsame Erinnerungsfotos. Insgesamt blieb ein emotionaler Tag mit vielen Eindrücken rund um Demokratie, Ehrenamt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Gang durch die Stadt - Walter Steinmeier mit Ehefrau, Tobias Stockhoff  Ministerin NRW Dorothee Feller
Gang durch die Stadt – Walter Steinmeier mit Ehefrau, Bürgermeister Tobias Stockhoff und Ministerin für Schule und Bildung NRW Dorothee Feller. Foto: Petra Bosse
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei seinem Besuch in Dorsten
Foto: Petra Bosse

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google uebermittelt.

Offene Gartenpforte startet im Garten Seggewiß

Der Privatgarten der Familie Seggewiß in Raesfeld öffnet am Pfingstsonntag, 24. Mai 2026, von 11 bis 18 Uhr zur Offenen Gartenpforte. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr Tipps zum Klimawandel im heimischen Garten.

Wie lässt sich ein Garten auf Dürreperioden, Starkregen, Hitze und milde Winter vorbereiten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Familie Seggewiß seit Jahren im eigenen Exotengarten. Besucherinnen und Besucher können sich dort austauschen und Anregungen für trockenheitsverträgliche Pflanzen, lebendige Bienenweiden und den Umgang mit extremen Wetterlagen sammeln.

Weitere Öffnungstage im Sommer

Über den Sommer hinweg öffnet der Garten an mehreren Terminen. Geplant sind folgende Tage:

  • 24.05.2026: Palmenblüte im Exotengarten
  • 14.06.2026: Tag der Gärten und Parks Westfalen-Lippe
  • 28.06.2026: Gartenblicke Raesfeld und Schermbeck
  • 12.07.2026: Kakteenblüte im Wüstenbeet
  • 26.07.2026: Sommersonne im Exotengarten
  • 23.08.2026: Auf gehts… Eine Reise nach Bananien

Der Garten liegt an der Adresse Im Rott 16 in 46348 Raesfeld. Gruppen können telefonisch eine Führung vereinbaren. Weitere Informationen gibt es unter www.garten-seggewiss.de.

Dorfplatz Böckenhoff in Erle eröffnet: Ein Dorf feiert sein neues Herz

Mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel begann am Sonntag die offizielle Eröffnungsfeier des neuen Dorfplatzes Böckenhoff in der Erler Dorfmitte.

Trotz wechselhaften Wetters kamen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus Politik, Verwaltung, der ehemaliger Bürgermeister Martin Tesing und Vereinen zusammen, um das neue Zentrum des Dorflebens gemeinsam einzuweihen. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur der neue Platz, sondern auch das benachbarte Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google uebermittelt.

Eröffnung Dorfplatz Erle mit einer Andacht und Pastor Bengfort
Foto: Petra Bosse

Open-Air-Gottesdienst zum Auftakt

Schon während des Gottesdienstes zeigte sich, dass der Tag eher regnerisch als sommerlich werden würde. Das hielt die Besucherinnen und Besucher jedoch nicht davon ab, an der Feier teilzunehmen. Viele nutzten die Gelegenheit, den neugestalteten Dorfplatz und das neue Dorfgemeinschaftshaus erstmals gemeinsam zu erleben.

Bürgergenossenschaft trägt das Projekt

Arno Brömmel vom Aufsichtsrat der Bürgergenossenschaft Erle eG blickte in seiner Ansprache auf die Entstehung des Projekts zurück. Besonders hob er den gemeinsamen Einsatz der Beteiligten hervor.

Arno Brömmel-Eröffnung Dorfplatz Böckenhoff in Erle
Arno Brömmel. Foto: Petra bosse

„Eine tolle Leistung mit tollen Leuten hier mit dem Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle, was hier entstanden ist. Es lässt mit Stolz darauf zurückblicken, was wir da geschafft haben“, sagte Brömmel. Rund 2100 Mitglieder und 2,1 Millionen Euro stünden hinter dem Projekt. Sein Dank galt insbesondere den Mitstreitern aus Aufsichtsrat und Vorstand sowie Prokurist Peter Stöbel, der auf der Baustelle „in Einigkeit mit den Handwerkern etwas Tolles“ geschaffen habe.

Bürgermeister Dirk Kuhmann bei der Eröffnung Dorfplatz in Erle
Bürgermeister Dirk Kuhmann würdigte den Mut der Verantwortlichen. Foto: Petra Bosse

Bürgermeister Kuhmann würdigt Mut und Zusammenhalt

Bürgermeister Dirk Kuhmann erinnerte in seiner Rede an die Zeit, als das Traditionshaus Brömmel-Wilms geschlossen wurde. Damals habe sich für viele Menschen die Frage gestellt, wie es mit dem Dorfleben weitergehen solle.

„So eine Gaststätte, so eine Dorfkneipe, das ist gar keine Selbstverständlichkeit. Das ist kein Luxusgut, sondern ein Ort, an dem Freud und Leid geteilt wird“, sagte Kuhmann. Der neue Dorfplatz mit dem HUB Erle sei deshalb weit mehr als nur ein Bauprojekt. Er stehe für Gemeinschaft, Tradition und Zukunft zugleich.

Geschäftsführer HUB Erle Christian Lipfert
Geschäftsführer HUB Erle Christian Lipfert (li.). Foto: Petra Bosse

Besonders würdigte der Bürgermeister den Mut der Verantwortlichen. Ein solches Vorhaben umzusetzen, sei in der heutigen Zeit alles andere als selbstverständlich. Stellvertretend nannte er Andreas Grotendorst, Oliver Göttlich und Peter Stöbel, die das Projekt mit großem Engagement begleitet hätten. Gleichzeitig dankte er den zahlreichen Genossinnen und Genossen, deren finanzielle Beteiligung das Vorhaben überhaupt erst möglich gemacht habe.

Förderung stärkt die Dorfentwicklung

Auch Benedikt Brahm von der Bezirksregierung Münster sprach bei der offiziellen Eröffnung. Der Dezernent für ländliche Entwicklung und Bodenordnung betonte die Bedeutung des Projekts für die Dorfentwicklung im ländlichen Raum.

Benedikt Brahm-Bezirksregierung Münster
Benedikt Brahm von der Bezirksregierung Münster hob die gute Zusammenarbeit zwischen Genossenschaft und Gemeinde hervor. Foto: Petra Bosse

„Was Sie hier geschaffen haben, ist mehr als ein schön gestalteter Platz. Es ist ein neuer Mittelpunkt des Dorflebens“, sagte Brahm. Der neue Dorfplatz sei ein sichtbares Zeichen dafür, „was möglich ist, wenn Bürgerinnen und Bürger, Gemeinde, Politik und Land gemeinsam an einem Strang ziehen“.

Gute Stimmung bei der Eröffnungsfeier in Erle Dorfplatz
Beste Stimmung auf dem Dorfplatz Böckenhoff: Besucher feiern gemeinsam bei Musik und Polonäse.

Das Projekt wurde mit öffentlichen Mitteln gefördert. Besonders hob Brahm die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Bürgergenossenschaft hervor. Die Fläche für das HUB Erle sei von der Gemeinde Raesfeld im Rahmen eines Erbpachtvertrages übertragen worden. Dadurch sei eine Partnerschaft „auf Augenhöhe“ entstanden. Ziel sei es, soziale Teilhabe zu ermöglichen und die Dorfmitte als offenen Treffpunkt zu stärken.

Johannes Böckenhoff spricht über seine Verbundenheit mit Erle

Johannes Böckenhoff, ehemaliger Hofbesitzer der Anlage, zeigte sich bewegt über die Entwicklung des Projektes.

„So etwas zu erschaffen, kann man wirklich nur in Erle schaffen“, sagte er mit Blick auf das neue Dorfgemeinschaftshaus und den Dorfplatz. Für ein solches Vorhaben brauche es nicht nur Zeit, sondern auch breite Unterstützung aus der Bevölkerung.

Als festgestanden habe, was an dem Standort entstehen solle, habe er das Vorhaben gerne unterstützt. „Mein Herz hängt an Erle“, erklärte Böckenhoff.

Arno Brömmel und Johannes Böckenhoff
Arno Brömmel (li.) und Johannes Böckenhoff. Foto: Petra Bosse

Unterstützung weit über Erle hinaus

Im Anschluss dankte Arno Brömmel der Familie Böckenhoff für deren Beitrag zum Projekt. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die Finanzierung des HUB längst nicht nur aus Erle getragen worden sei.

Beim Blick auf die Namenstafeln sei sichtbar geworden, wie viele Menschen sich beteiligt hätten, darunter Unterstützer aus Dorsten, Schermbeck, Marbeck, Reken und weiteren Nachbarorten. Selbst die altkatholische Kirche in Bottrop habe sich beteiligt.

„So viele Menschen aus Erle, Raesfeld, Marienthal, Uefte, Schermbeck oder Dorsten haben dieses Projekt unterstützt“, sagte Brömmel. Dafür sprach er allen Beteiligten erneut seinen Dank aus.

Raesfelder Burgmusikanten

Zugleich erinnerte er daran, dass der Platz künftig offiziell den Namen „Dorfplatz Böckenhoff“ tragen werde. Zum Abschluss der offiziellen Eröffnung übergab Brömmel das Wort an die Musiker: „Jetzt geben wir das Kommando an die Raesfelder Musiker. Dafür seid ihr heute hier.“

Musik, Tanz und humorvolle Einlagen

Neben den offiziellen Reden stand auch das Feiern im Mittelpunkt des Tages. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von den Burgmusikanten. Später sorgte DJ Christian Sanders für Stimmung und lud die Gäste zum Tanzen ein.

Erler Allgemeine Verunsicherung-EAV-Eröffnung Dorfplatz Erle
Die Damen der EAV. Foto: Petra Bosse

Für Unterhaltung auf der Bühne sorgten außerdem die Breijpottspöllers des Heimatvereins Erle mit ihrer Aufführung „Die Vogelhochzeit“. Auch die Damen der Erler Allgemeinen Verunsicherung, kurz EAV, brachten mit humorvollen Sketchen rund um den Erler Dorfklatsch viele Besucher zum Lachen.

Fronleichnam in Raesfeld führt über die Schlossroute

0

Die Fronleichnamsprozession in Raesfeld führt in diesem Jahr über die Schlossroute durch den Ort. Beginn ist am 4. Juni um 9 Uhr mit der Heiligen Messe in der Kirche St. Martin. Begleitet von den Burgmusikanten zieht die Prozession anschließend durch mehrere Ortsteile zurück zur Kirche.

Prozession durch Raesfeld mit fünf Stationen

Nach der Heiligen Messe in St. Martin führt die Fronleichnamsprozession über insgesamt fünf Stationen durch Raesfeld. Geplant sind Stationen an St. Sebastian, am Brink, an der Brinker Stegge, an der Schlosskapelle sowie am Seniorenhaus St. Martin.

Musikalisch begleitet werden die Teilnehmenden von den Burgmusikanten.

Die Organisatoren freuen sich darüber, wenn sich auch in diesem Jahr wieder Fahnenabordnungen aus den weiteren Ortsteilen an der Prozession beteiligen.

Eigene Katechese für Kommunionkinder

Für die Kommunionkinder bietet Schwester Daniela Maria eine eigene Katechese an der Schlosskapelle an. Beginn ist dort um 10.15 Uhr. Anschließend ziehen die Kinder gemeinsam mit der Prozession weiter zur Kirche.

Dank an Helfende und Nachbarschaften

Schon jetzt gilt der Dank den beteiligten Gruppen sowie den Nachbarschaften, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Fronleichnamsfeier unterstützen.

Bauernmarkt Hof Süthold lockt mit regionalen Spezialitäten nach Raesfeld

0

Der Raesfelder Bauernmarkt 2026 öffnet am Pfingstwochenende erneut seine Tore auf dem Hof Süthold am Vennekenweg. Mehr als 100 Aussteller präsentieren regionale Spezialitäten, Handwerkskunst und ein buntes Familienprogramm. Besucherinnen und Besucher erwartet an beiden Tagen ein abwechslungsreiches Erlebnis für die ganze Familie.

Regionalität und Genuss auf dem Hof Süthold

Am Pfingstsonntag, 24. Mai 2026, und am Pfingstmontag, 25. Mai 2026, findet auf dem Hof Süthold in Raesfeld wieder der beliebte Raesfelder Bauernmarkt statt. Jeweils von 11 bis 18 Uhr verwandelt sich das Hofgelände am Vennekenweg in einen Treffpunkt für Genießer, Familien und Freunde regionaler Produkte

Bauernmarkt Raesfeld bei Süthold 2026
Foto: Petra Bosse/Archiv

Mehr als 100 Aussteller aus dem Münsterland und Westfalen bieten eine große Auswahl an regionalen Spezialitäten und handwerklich hergestellten Produkten an. Dazu gehören frisches Obst und Gemüse, hausgemachte Marmeladen, Käsespezialitäten, münsterländische Delikatessen und Kunsthandwerk.

Familienprogramm mit vielen Mitmachaktionen

Der Raesfelder Bauernmarkt 2026 bietet nicht nur Einkaufsmöglichkeiten, sondern auch zahlreiche Attraktionen für Familien. Kinder können sich auf eine Kindereisenbahn, Karussells und Trampolinspringen freuen. Zudem werden historische Landmaschinen präsentiert.

Vor dem Hofladen zeigt Bäckermeisterin Johanna das traditionelle Stutenbacken im Holzofen. Auf der Hühnerwiese dürfen Kinder die Tiere mit Futter aus dem Eierautomaten versorgen.

Marktmeister Peter Süthold erklärt: „Der Raesfelder Bauernmarkt verbindet regionale Qualität, gelebte Tradition und persönliche Begegnungen. Wir möchten unseren Gästen zeigen, wie viel Leidenschaft in Landwirtschaft, Handwerk und regionalen Produkten steckt.“

Raesfelder Kappeshoheiten besuchen den Bauernmarkt

Ein besonderer Programmpunkt erwartet die Besucherinnen und Besucher am Pfingstsonntag. Von 11 bis 14 Uhr sind die Raesfelder Kappeshoheiten auf dem Hof Süthold zu Gast. Kappeskönigin Katharina I. Meyering und Kappesprinzessin Franziska I. Lembrock stehen für Gespräche und Erinnerungsfotos bereit.

Der Eintritt zum Raesfelder Bauernmarkt 2026 ist frei. Parkmöglichkeiten werden vom Raesfelder Karnevalsverein gegen einen kleinen Beitrag für die Vereinskasse angeboten.

Helmut Dumzlaff aus Dorsten für deutsche Ü70-Auswahl nominiert

0

Für Helmut Dumzlaff vom SV Altendorf-Ulfkotte geht ein sportlicher Traum in Erfüllung: Der Dorstener gehört künftig zur deutschen Ü70-Auswahl.

Helmut Dumzlaff vom SV Altendorf-Ulfkotte steht vor einer Fußball-Saison, die für ihn sportlich und emotional zu einem besonderen Kapitel werden kann. Die deutsche Ü70-Auswahl nominierte den Dorstener im vergangenen Monat. Damit darf er sich auf internationale Aufgaben freuen, die weit über den gewöhnlichen Seniorensport hinausgehen.

Helmut Dumzlaff mit Pokal
Helmut Dumzlaff blickt auf internationale Aufgaben mit der deutschen Ü70-Auswahl. Foto: privat

Erster Höhepunkt im Sommer

Als erster großer Höhepunkt wartet auf Helmut Dumzlaff und seine Mitspieler die Europameisterschaft in Cardiff. Ein weiterer besonderer Termin folgt im Juli. Die Ü75 spielt am 30. Juli unter den Augen der Ü70 gegen England.

Auf den Tag genau 60 Jahre zuvor, am 30. Juli 1966, standen sich beide Nationen im WM-Finale von 1966 im Londoner Wembley-Stadion gegenüber. England gewann damals mit 4:2 nach Verlängerung. Bis heute ist vor allem das umstrittene Wembley-Tor von Geoff Hurst Teil zahlloser Diskussionen. Am 31. Juli spielt dann die Ü70 im gleichen Stadion ebenfalls ein Länderspiel gegen England.

Die Neuauflage ist zwar keine offizielle Revanche, aber ein sportlich anspruchsvolles Seniorenspiel mit großer emotionaler Bedeutung. Das Interesse ist bemerkenswert: Der Vorverkauf soll bereits mehr als 13.000 Eintrittskarten erreicht haben, in den Planungen ist von bis zu 15.000 Zuschauern die Rede. Für Helmut Dumzlaff bietet sich damit die Gelegenheit, an einem Fußballereignis mitzuwirken, das Geschichte, Rivalität und Leidenschaft miteinander verbindet.

Helmut Dumzlaff mit der deutschen Ü70-Auswahl
Helmut Dumzlaff gehört künftig zur deutschen Ü70-Auswahl. Foto: privat

Kosten werden zum großen Teil selbst getragen

Die deutschen Ü70-, Ü75- und Ü80-Auswahlen bereiten sich intensiv auf die kommenden Aufgaben vor. Im Ostalbkreis fanden bereits gemeinsame Trainingseinheiten statt, um die Mannschaften auf die sportlichen Höhepunkte einzustimmen. Wie ehrgeizig und international Fußball auch im hohen Alter läuft, zeigte zuletzt die deutsche Ü75-Auswahl, die 2025 den WM-Titel gewann.

Neben dem sportlichen Ehrgeiz stehen Lebensfreude, Zusammenhalt und Teamgeist im Mittelpunkt. Die Spieler trainieren, reisen zu Turnieren, kämpfen um Kaderplätze und tragen dabei einen erheblichen Teil der Kosten selbst.

Unterstützung kommt unter anderem durch das Charity-Sammelalbum „Weltmeister der Herzen“ von Stickerstars. Auch Helmut Dumzlaff ist darin als Spieler des SV Altendorf-Ulfkotte vertreten. Das Album hilft dabei, Reisen und Turniere der deutschen Senioren-Auswahlen mitzufinanzieren, denn internationale Einsätze bedeuten für die Teams beträchtlichen Aufwand.

Jahreshöhepunkt im Oktober

Der sportliche Jahreshöhepunkt könnte im Oktober folgen. Vom 12. bis 16. Oktober 2026 steht in Brisbane, Australien, die Senioren-Weltmeisterschaft auf dem Programm. Dort treten Mannschaften in den Altersklassen Ü70, Ü75 und Ü80 an. Für die deutsche Ü75-Auswahl geht es dort um die Titelverteidigung.

Auch wenn die WM nicht zum offiziellen FIFA-Kalender gehört, ist der Anspruch der Mannschaften hoch. Trainingslager, gezielte Vorbereitung und internationale Vergleiche zeigen, wie ernsthaft die Mannschaften den Wettbewerb angehen.

Während viele Gleichaltrige längst nur noch von außen zuschauen, schnürt Helmut Dumzlaff weiter die Fußballschuhe und bereitet sich auf Spiele vor, die für viele Fußballer ein Leben lang unerreichbar bleiben.

Dieser Beitrag erschien zuerst am 15.05.2026 auf Dorsten Online. Autor: Dorsten-Online.de.

Klick mich