Der neue Dorfplatz in Erle steht kurz vor der Eröffnung. Parallel dazu hat der Hauptausschuss am Montag über die künftige Bezeichnung beraten. Die Mehrheit spricht sich für den Namen „Dorfplatz Böckenhoff“ aus.
Mehrheit für „Dorfplatz Böckenhoff“
Im Hauptausschuss fiel die Entscheidung zugunsten des Namens „Dorfplatz Böckenhoff“. Zuvor hatte die Verwaltung die Bezeichnung „Böckenhoff-Platz“ ins Spiel gebracht. In der Sitzung wurde deutlich, dass der Zusatz „Dorfplatz“ für viele Mitglieder entscheidend sei.

Historischer Bezug zur Hofstelle Böckenhoff
Bürgermeister Dirk Kuhmann erklärte, die Verwaltung habe ursprünglich den Erler Heimatverein in die Namensfindung einbinden wollen. Aufgrund der fortgeschrittenen Bauarbeiten und des engen Zeitplans bis zur offiziellen Eröffnung sei dies jedoch kurzfristig nicht mehr möglich gewesen.
Der Name „Böckenhoff“ verweise auf die frühere Hofstelle, die das Ortsbild über mehrere Generationen geprägt habe und nicht auf eine Person. In der Diskussion wurde mehrfach auf die historische Bedeutung hingewiesen.
Christoph Stephan, Fraktionsvorsitzender der FDP, sagte: „Wir können uns nicht vorstellen, dass jemand etwas anderes als Dorfplatz sagen wird.“
André Olbring (CDU) sagte: „Der Name Böckenhoff ist durch die Brennerei bekannt. Ich kann verstehen, dass einige dagegen sind.“ Er könne sich auch vorstellen, dass der Platz schlicht „Dorfplatz“ genannt werde.
Vorschlag für Hinweisschild

Andreas Erzkamp (SPD) brachte ergänzend einen Vorschlag ein: „Ich würde durch ein kleines Hinweisschild ergänzen, dass die alte Hofstelle gemeint ist, auch mit Blick auf den touristischen Aspekt.“
Ein solches Schild könne nach seiner Einschätzung den historischen Bezug verdeutlichen und gleichzeitig Besuchern zusätzliche Informationen bieten.
Die endgültige Entscheidung über den Namen wird der Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen treffen.




























