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Lobbyist für den Stiftungsrat

Lobbyist für den Stiftungsrat – Appell an Bürger und Firmen

 Statt Brüssel, Straßburg oder Berlin ist der Einsatzort diesmal Raesfeld. Dr. Hubert Koch, sonst in den Hauptstädten als Lobbyist im Auftrag seiner Kunden unterwegs, engagiert sich in seinem Heimatort. Der Stiftungsrat der Bürgerstiftung Raesfeld – Erle – Homer wählte den 63-jährigen in seiner konstituierenden Sitzung am 23.01.2014 im Naturparkhaus am Tiergarten zum Vorsitzenden.

Thomas Schulte-Terhart, Benedikt Kisner, Edwin Schwane, Dr. Hubert Koch, v.li.:Christian Kruse, Eva Spangemacher, Ewald Gesing
Der Stiftungsrat der Bürgerstiftung v.li.:Thomas Schulte-Terhart, Benedikt Kisner, Edwin Schwane, Dr. Hubert Koch, v.li.: Christian Kruse, Eva Spangemacher, Ewald Gesing
Der neue Vorsitzende des Stiftungsrates Dr. Hubert Koch
Der neue Vorsitzende des Stiftungsrates Dr. Hubert Koch

Damit hat die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer hat einen weiteren Schritt in Richtung Handlungsfähigkeit absolviert. Sein Stellvertreter ist der Dipl.Kfm., Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Edwin Schwane. Weiter gehören dem Stiftungsrat an Ewald Gesing, Benedikt Kisner, Christian Kruse, Thomas Schulte-Terhart und Eva Spangemacher.

„Es ist mir ein Anliegen, dem ehrenamtlichen Vorstandes mit meiner beruflichen Erfahrung aktiv zu helfen“, sagte der neu gewählte Vorsitzende. Gleichzeitig appellierte er an die Bürger und Unternehmen in Raesfeld, die gemeinnützige Stiftung durch Spenden zu unterstützen, um sie schnell aktionsfähig zu machen.

In Kürze erwartet die Bürgerstiftung die offizielle Anerkennung von der Bezirksregierung Münster. Die Anerkennungsurkunde wird am 07.Februar 2014 durch den Regierungspräsidenten Prof. Dr. Reinhard Klenke in einem angemessenen Rahmen im Rathaus überreicht.

1. Pflege-Messe in Raesfeld über ihre „Liebe“ zum Beruf

Altenpflegeschüler berichten auf der 1. Pflege-Messe in Raesfeld über ihre „Liebe“ zum Beruf

 Ein buntes Programm erwartet die Besucher der 1. Pflegemesse in Raesfeld in der Sebastianschule. Neben einem „Marktplatz“ rund um die Themen Pflege, Leben und Wohnen im Alter möchte die Caritas Pflege & Gesundheit Fachvorträge aus dem Projekt Plakat Pflegemesse (453x640)ZUPF (Zukunft pflegen) präsentieren. Ziel des Projektes ist es, deutlich zu machen dass Caritas Pflege & Gesundheit als attraktivem Arbeitgeber die Belange der jüngeren und auch älteren Mitarbeiter am Herzen liegen. Spiritualität und Pflege sollen in Einklang gebracht werden.

Bei den Vorträgen im Forum sollen sowohl Pflegedienstleitungen als auch Auszubildende zu Wort kommen. Die Vorträge sollen für den Pflegeberuf werben. Es wird um „junge“ und „ältere“ Mitarbeiter in der Pflege und deren Arbeitszufriedenheit und -einstellung, bzw. deren „Liebe“ zum Beruf gehen.

 Nach der offiziellen Begrüßung des Bürgermeisters Andreas Grotendorst und der Pflegedienstleitung der Caritas Pflege & Gesundheit Raesfeld (Anke Gesing) um 11:00 Uhr werden die Auszubildenden mit der Pflegedienstleitung Caritas Pflege & Gesundheit Gescher (Marion Homann) um 11:30 Uhr mit Ihrem Vortrag „Altenpflege – eine Liebe zum Beruf?!“ starten (Wiederholung dieses Vortrages um 15:00 Uhr). Um 14:00 Uhr wird Bernhard Blicker (Pflegedienstleitung des Caritas Pflege & Gesundheit Borken) über „Spiritualität und Pflege“ berichten. Wie sind diese miteinander vereinbar?

 Um 15:30 Uhr wird die Raesfelder Tanzgruppe „Fun Generation“ auftreten.

 Margret Nieland als Pflegedienstleitung der Caritas Pflege & Gesundheit Velen hält um 16:00 Uhr den Vortrag „Älterwerden im Pflegeberuf“. Es werden Rahmenbedingungen aufgezeigt, um möglichst lange zufrieden in der Pflege tätig sein zu können und wollen.

 Bis 17:00 Uhr wird die Sebastianschule noch geöffnet sein, um alle Besucher umfangreich im Forum und in den Klassenräumen über das Leistungsspektrum der Caritas Pflege & Gesundheit zu informieren. Der Förderverein der Sebastianschule unterstützt die Pflegemesse mit einem Kuchenbuffet und auch für die jungen Besucher der Pflegemesse ist gesorgt: Es wird ein Kinderprogramm angeboten („Kinderschminken“ und diverse Spielgeräte und Beschäftigungsangebote werden vor Ort sein).

 Eckdaten: Sonntag, 26.01.2014 von 11:00 Uhr – 17:00 Uhr in der Sebastianschule, (vorher: Gottesdienst um 9:45 Uhr in der St. Martin Kirche)

 1. Pflegemesse Raesfeld

– Informationen rund um Pflege und Beratung (Demenzberatung, Beratung für pflegende Angehörige, Familienpflege, Pflegewerkstatt, Ambulanter Hospizdienst, Mobiler Sozialer Dienst, Essen auf Rädern, Personenrufsystem, Zeitintensiver Betreuungsdienst, Ambulant Psychiatrische Pflege etc.)

– Wohnen im Alter (Alternative Wohnformen / „Haus an der Gartenstraße“)

– Kaffee und Kuchen (Förderverein der Sebastianschule)

– Raesfelder Tanzgruppe „Fun Generation“

– Kinderprogramm

Alexanderschüler gewinnen Preise beim Bundeswettbewerb

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Sie freuen sich über den Erfolg, v. l.: Marleen Hater, Michelle Kuhlmann, Konstanze Baaske, Miriam Tubes und Simeon Loker

Raesfeld (pd). Das Erstellen eines Naturtagebuchs ist fest im Lehrplan des Biologieunterrichts in der Alexanderschule Raesfeld verankert. Ein Naturtagebuch zu führen bedeutet, über einen längeren Zeitraum einen Lebensraum oder ein Tier zu beobachten und darüber eine Dokumentation zu führen. Was beobachtet wird, können die Schüler selbst entscheiden. Kürbisse oder Erbsen anpflanzen, einen Teich im Garten bauen oder den Apfelbaum vor der Haustür beobachten, alles ist möglich.

Die Kinder der 5. Klassen sollen ihre Beobachtungen aufschreiben und mit Bildern, Zeichnungen, Gedichten oder Rezepten versehen. Dabei müssen sie selbstständig kontinuierlich das Tagebuch führen. Nach ca. sieben Monaten, wenn die Schüler bereits in Klasse 6 sind, werden die fertigen Tagebücher an Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUNDjugend) in Berlin gesendet. BUNDjugend schreibt den Bundeswettbewerb „Naturtagebuch“ jedes Jahr aus, bei dem Kinder zwischen 8 und 12 Jahren aus ganz Deutschland teilnehmen können.

In diesem Jahr sind gleich fünf Kinder der Alexanderschule mit vier Projekten unter den ersten zehn Gewinnern ihrer Altersstufe. Biologie- und Klassenlehrerin B. Hiltenkamp ist mächtig stolz auf ihre Schüler: „Es wurden viele tolle Tagebücher eingereicht, aber diese vier Projekte wurden wirklich mit besonders viel Liebe gemacht und haben auch mich beim Lesen begeistert.“
Ihre Preise werden die glücklichen fünf Gewinner in den nächsten Tagen erhalten. Und ab März werden auch schon wieder neue Naturtagebücher erstellt. Wenn man weiß, dass man auch tatsächlich gewinnen kann, macht die Arbeit daran direkt doppelt so viel Spaß.

Gehörloser und stummer 14-jähriger Schüler vermisst

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Gesucht wird der 14 jährige Schüler
Gesucht wird der 14 jährige Schüler Ali Erida Tabaja

Erwitte (ots) – Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung mit Mithilfe bei der Suche nach dem 14-jährigen Ali Erida Tabaja aus Erwitte. Der Schüler hat am Mittwochmorgen, gegen 10:00 Uhr, die elterliche Wohnung verlassen. Er ist dann vermutlich mit dem Bus nach Lippstadt gefahren. Am Donnerstagmorgen wurde er gegen 02:00 Uhr am Bahnhof in Lippstadt das letzte Mal von Bekannten gesehen. Seither gibt es keinen Kontakt mit dem 14-Jährigen. Der derzeitige Aufenthalt ist nicht bekannt. Daher haben sich die Eltern entschlossen eine Vermisstenanzeige zu erstatten und einer Öffentlichkeitsfahndung zugestimmt. Ali Erida Tabaja ist stumm und gehörlos.

Er trägt ein Hörgerät, dessen Batterien jedoch täglich gewechselt werden müssen. Er ist etwa 170 Zentimeter groß, hat eine kräftige Statur, dunkelbraune, kurze Haare. Auffällig sind seine wulstigen Lippen und eine etwas dickere Nase. Bekleidet ist der 14-Jährige mit einer gelben Jacke, dunkler Jeanshose und dunklen Schuhen. Er wirkt älter als 14 Jahre. Er ist ohne sein Handy unterwegs, besitz jedoch einen Schwerbehindertenausweis mit dem er kostenlos Bus- und Bahn fahren kann. Die Kriminalpolizei in Lippstadt fragt: “ Wer hat den 14-jährigen Ali Erdida Tabaja gesehen, oder kann Hinweise zu seinem aktuellen Aufenthaltsort geben.“ Hinweise an Telefon: 02941-91000.

Hilfs-Aufruf zum Welt-Lepra-Tag

Landrat Kai ZwickerDeutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe will Arbeit fortsetzen / Landrat Dr. Kai Zwicker ruft zu Unterstützung auf

Kreis Borken (pd). Am 26. Januar ist Welt-Lepra-Tag. Anlässlich dieses Aktionstages will die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) bundesweit auf ihre Arbeit aufmerksam machen. Landrat Dr. Kai Zwicker ruft die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Borken zur Unterstützung auf. Denn auch in mehreren Kommunen im Kreis – Gescher, Heek, Raesfeld, Stadtlohn, Südlohn und Vreden – engagieren sich Lepragruppen, um die Projekte von DAHW in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern.

Vergessen, verleugnet und ausgestoßen – so werden Leprakranke seit vielen Tausend Jahren behandelt, selbst heute noch. Seit über 30 Jahren ist Lepra durch die sogenannte „Multidrug-Therapie“, einem Mix aus drei Anibiotika, heilbar, erläutert DAHW. Mit der Einnahme der Tabletten ist ein Patient nicht mehr infektiös: Es gibt folglich keinen Grund, Angst vor der Krankheit zu haben. Trotzdem gebe es viele Vorurteile, betont DAHW, und deswegen würden die betroffenen Menschen weiter ausgestoßen. Lepra betrifft vor allem Menschen in Ländern, deren Gesundheitssysteme nicht so funktionieren, wie es hier in Europa üblich ist. Daher wird die Krankheit oft zu spät diagnostiziert und behandelt. Als Folge treten die für Lepra typischen Behinderungen an Händen und Füßen auf. Dies betreffe laut DAHW fast vier Millionen ehemalige Patienten, die so kaum verbergen können, dass sie einmal an Lepra erkrankt waren.

Eine Arbeit zu finden, ist für diese Menschen fast unmöglich. Die Sozialarbeiter der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe unterstützen sie bei der Aus- und Weiterbildung, organisieren Selbsthilfegruppen, vermitteln bei Gesprächen mit Arbeitgebern oder helfen bei der Existenzgründung. So bietet sich die Chance für ehemalige Patienten, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und ihre Familien zu ernähren.

Im vergangenen Jahr konnte DAHW den 215 Projekten in 23 Ländern die erforderliche Unterstützung zur Verfügung stellen – das sei nicht zuletzt auch der Aufgeschlossenheit und Spendenfreudigkeit der Menschen im Kreis zu verdanken. Um diese Arbeit weiterführen zu können, bittet die Präsidentin der DAHW, Gudrun Freifrau von Wiedersperg, um Unterstützung in der Bevölkerung.

Weitere Informationen zur Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe gibt es im Internet unter www.dahw.de.

Rita Flück und Silvia Heselhaus -25-jähriges Dienstjubiläum

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Bürgermeister Andreas Grotendorst und Personalratsvorsitzender Stefan Bröker gratulierten Silvia Heselhaus sowie Rita Flück und ihrem Mann Klaus Peter. (Foto: Gemeinde Raesfeld)

Raesfeld (pd). Doppeltes Glück – Seit 25 Jahren sind Rita Flück und Silvia Heselhaus bei der Gemeinde Raesfeld angestellt: die beiden Frauen feierten nun gemeinsam ihr Dienstjubiläum.

In einer Feierstunde überreichte Bürgermeister Andreas Grotendorst ein Präsent an die Jubilarinnen. Vor allem jedoch dankte er Rita Flück und Silvia Heselhaus für ihren langjährigen Einsatz bei der und für die Gemeinde Raesfeld und wünschte alles Gute für die Zukunft.

Positive Rückmeldung für die Alexanderschule

Sehr positive Rückmeldung für die Alexanderschule – Erste Informationen der Qualitätsanalyse durch die Bezirksregierung wurden in der Lehrerkonferenz bekanntgegeben.

Alexanderschule Raesfeld
Zufriedene Gesichter bei allen Beteiligten nach der Qualitätsanalyse, v. l.: Herr Böhm, Schulleiter Stroetmann, Konrektorin Dohmann, Frau Klocke-Eickmann und Frau Brockötter

Drei Tage waren Frau Klocke-Eickmann und Herr Böhm von der Bezirksregierung in dieser Woche in der Alexanderschule und überprüften selbige auf Herz und Nieren. Durch Einsichtnahmen in den Unterricht, Interviews mit Eltern, Schülern, Lehrern, Mitarbeitern und der Schulleitung verschafften sie sich einen fundierten Einblick in das Alltagsgeschehen der Schule. Sie gaben erste Ergebnisse unter Beisein der schulfachlichen Dezernentin Frau Brockötter in der Lehrerkonferenz bekannt.

Mit der Rückmeldung der Qualitätsprüfer zeigte sich Schulleiter Matthias Stroetmann sehr zufrieden. „Wir haben es aus Sicht der QA geschafft, den neuen Zweig der Realschule fundiert aufzubauen und dabei die sehr gute Tradition der Hauptschule weiterzuführen. Das ist eine Bestätigung der Arbeit des Lehrerkollegiums, eine Bestätigung der Form der Verbundschule. Darüber bin ich sehr froh“. Frau Klocke-Eickmann erläuterte zum Beispiel, dass die Schüler- und Elternberatung an der Schule nahezu alle Kriterien dieses Qualitätsaspekts in hohem Maße erfüllt und damit als besonders stark bewertet werden muss. Gleiches gilt für die freiwillige pädagogische Übermittags- und Hausaufgabenbetreuung.

Einen ausführlichen Bericht erhält die Alexanderschule in schriftlicher Form in den nächsten Wochen. Zum Abschluss der Lehrerkonferenz bedankte sich Frau Brockötter sehr herzlich „für die engagierte Arbeit der Kolleginnen und Kollegen, die ein solches Ergebnis erst möglich macht.“

Raesfelder Gästebitter in der Hauptstadt

„Goden Dag int Quartier“ – Raesfelder Gästebitter in der Hauptstadt

Am Freitag öffnete die Internationale Grüne Woche in Berlin ihre Pforten. Auch Raesfeld präsentiert sich auf der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Gemeinsam mit der LEADER-Region Lippe-Issel-Niederrhein rund um Regionalmanagerin Kerstin Jendrek und dem dazugehörigen Wanderbauernmarkt „Feines vom Land“ werden sowohl das touristische Angebot als auch die heimischen Spezialitäten dem breiten Publikum vorgestellt.

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Markus Büsken war als Raesfelder Gästebitter auf der Internationalen Grünen Woche unterwegs. (Foto: Gemeinde Raesfeld)

Gästebitter Markus Büsken aus Raesfeld stellte auf der Aktionsbühne die münsterländische Tradition des Gästebitters eindrucksvoll vor. Im gestreiften Bauernkelken mit Strohhut und einem Spazierstock voller Krawatten trug er das Gästebittergedicht auf platt vor. Da nicht alle Gäste in Berlin der plattdeutschen Sprache mächtig waren, übersetzte Bürgermeister Andreas Grotendorst simultan ins Hochdeutsche. Und so hieß es in Berlin: „Goden Dag int Quartier, nu is de Gästebidder hier. Guten Tag hier in Berlin, nun ist der Gästebitter hier.

Liebesmarmelade soll für viele inder in der Gemeinde sorgen
Gästebitter Markus Büsken, Bürgermeister Andreas Grotendorst sowie Dorothee und Peter Süthold präsentierten in Berlin die Raesfelder Liebesmarmelade. (Foto: Gemeinde Raesfeld)

Einen neuen Nachtisch – Espuma (span. Schaum) von der Raesfelder Liebesmarmelade – stellten Sternekoch Markus Haxter und Dorothee Süthold vor. Dazu wird Raesfelder Liebesmarmelade mit Joghurt und Sahne aufgeschäumt und auf aromatisierte Apfelstückchen gegeben. „Sehr lecker!“, meinten die Berliner und Bürgermeister Andreas Grotendorst ergänzte: „Das Rezept kann ich mir auch gut in der heimischen Gastronomie vorstellen – regionale Produkte liegen im Trend. Am Namen „Espuma“ müsste man aber noch arbeiten.“ Auf die Frage des Moderators Thomas Michaelis zur Wirkung der Liebesmarmelade konterte Markus Büsken: „Untersuchungen gibt es noch nicht. Aber wenn morgens Liebensmarmelade auf dem Frühstückstisch steht, wird man das im Münsterland als ganz dicken Zaunpfahl verstehen.“

Während des Show-Cookings beantwortete Bürgermeister Andreas Grotendorst Fragen zum Münsterland, zum Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland, zu Raesfeld und – passend zur Liebesmarmelade – zum Heiraten, rund um die Uhr, im historischen Wasserschloss Raesfeld.

Grüne Woche, Transporter
Schonender Tiertransport durch modernste Ausstattung – Bürgermeister Andreas Grotendorst ließ sich von Stefan Nießing die Besonderheiten neuen Viehtransporters erklären. (Foto: Gemeinde Raesfeld)

Im Anschluss besuchte Bürgermeister Andreas Grotendorst auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin den Erlebnisbauernhof. Auf einem Aktionsstand zum Thema Tierschutz des Deutschen Raiffeisenverbandes stellte der Geschäftsführer der AgriV, Stefan Nießing, einen neuen LKW-Viehtransporter vor, der durch modernste Ausstattung für einen schonenden Tiertransport steht.

In dieser Woche wird dann die Erlerin Daniela Böckenhoff von der Kleinen Brennerei im Münsterland mit kreativen und hochprozentigen Genüssen aus der rennerei von Johannes Böckernhoff für einen bleibenden Eindruck bei den Messebesuchern sorgen.

Liebesmarmelade aus Raesfeld in Berlin

Dass die Raesfelder kreativ sind, dies sind ja keine Neuigkeiten. Aber jetzt gibt es auch noch eine Liebesmarmelade aus dem Hause von Peter Süthold, der in diesem Jahr mit der Raesfelder Liebesmarmelade am NRW – Stand in der Halle 22a auf der Grünen Woche vertreten ist.

Liebesmarmelade aus Raesfeld
Auch Minister Remmel konnte nicht daran vorbei gehen…

Neujahrsempfang der CDU Raesfeld

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Zu einem ersten Neujahrsempfang lud der CDU-Gemeindeverband Raesfeld alle Mitglieder ins Adelheids Spargelhaus ein.

Begrüßende Worte vom CDU-Gemeindeverbandvorsitzenden Jan-Christoph Gößling, der sich über die zahlreichen Gäste freute und diesen Empfang zum Anlass nahm, in diesem Rahmen das Team für die anstehende Kommunalwahl vorzustellen.

Neujahrsempfang CDU Raesfeld (7)Im Anschluss nutzte Bürgermeister Andreas Grotendorst die Gelegenheit, einige aktuellen und anstehenden Projekte und Probleme anzusprechen.

„Nachdem der Haushalt eingebracht ist, können wir zwar noch auf hohen Niveau stöhnen, aber es gibt auch Projekte, die wir nicht nur aus unserem Sparschwein bezahlen können. Dazu gehört der Tiergarten und die Umgestaltung der Isselquelle, sowie der Straßenausbau Thiespatt in Erle“, so Grotendorst, der darüber hinaus darauf verwies, dass bezüglich des Tiergartens momentan Grundstücksverhandlungen mit dem Eigentümer stattfinden.

„Welchen Weg wird die Gemeinde in Zukunft gehen“, war die Frage vom Fraktionsvorsitzenden Karl-Heinz Tünte mit Blick auf die Dorfentwicklung. „Unsere Schuldenfreiheit ist ein hohes Gut, auch für das Image und so werden wir auch zukünftig nicht in Wolkenkuckucksheimen investieren“, so Tünte mit Blick auf die finanzielle Lage der Gemeinde, und dem besonders die Infrastruktur in und um Raesfeld am Herzen liegt.

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Betrunken mit Traktor unterwegs

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Betrunken und ohne Führerschein mit Traktor unterwegs

Raesfeld (ots) – (dh) Am Samstag, 18.01.2014, fiel der Besatzung einer Funkstreife um 19.35 Uhr auf der Dorstener Straße ein Traktorfahrer in den Blick, da dieser auf seiner Zugmaschine eine Kiste Bier transportierte. Bei der nachfolgenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 65-jährige Fahrer deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Das Atemalkoholergebnis erbrachte den Wert von über 1,8 Promille. Es folgte eine Blutprobenentnahme. Ein Führerschein konnte nicht sichergestellt werden, da der Fahrer keinen besitzt. Die Weiterfahrt wurde dem 65-Jährigen untersagt.

Tatort Supermarkt Erle – 2. Teil

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Große Lücken klaffen im Spirituosenregal. Nur die teuersten Spirituosen ließen die Diebe mitgehen
Große Lücken klaffen im Spirituosenregal. Nur die teuersten Spirituosen ließen die Diebe mitgehen

Wie schon berichtet, wurden in der letzten Woche aus dem EDEKA Markt in Erle für 750 Euro Spirituosen entwendet.

Auf Grund der Berichtserstattung in der Dorstener Zeitung und auf Heimatreport meldeten sich bei Holger Beyer am nächsten Tag mehrere geschädigte Marktleiter, denen das ebenfalls passiert ist. In einem EDEKA-Geschäft in Dorsten waren es sogar Waren im Wert von 1000 Euro.

Wie die Polizei dem Erler Marktleiter mitteilte, handelt es sich hierbei um keine unbekannten Täter. Geklärt werden konnte auch anhand von Fotos, wie die Diebe die Waren aus dem Laden schmuggelten. Sie tragen auf ihren „Raubzügen“ enorm weite Jacken mit Hohlräumen, in dem sie ihr Diebesgut in den Innentaschen gut verstauen können.

Am Freitagabend legte sich Holger Beyer erneut auf die Lauer, denn er war sich sicher, dass die Täter erneut zu schlagen werden. Und prompt zu später Stunde, es war schon dunkel, geschah es wieder. Leider war Holger Beyer für eine Minute, nach stundenlanger Beobachtung unachtsam, als eine beobachtete, wie aus dem Windfang ein Mann gleich mehrere Kisten Waschpulver unbezahlt an sich nahm und verschwinden wollte. Auf die Frage der Verkäuferin wie es denn mit bezahlen sei, antwortete der Täter, dass seine Mutter dieses bereits getan hätte.

Holger Beyer nahm, als er davon erfuhr, sofort die Verfolgung auf. Dies bemerkte der Täter und versuchte sich zu versteckten. Dennoch gelang es dem Marktleiter kurze Zeit später ihn hinter einem Müllcontainer am Jugendhaus zu stellen und ihn so lange festzuhalten, bis die Polizei eintraf.

Diese nahmen lediglich nur die Personalien auf und ließen den Mann kurz Zeit darauf wieder laufen.

Interessant ist jedoch die Tatsache, warum? Angeblich weiß die Polizei von diesen Seriendiebstählen, hat aber keine handfesten Beweise, obwohl Videoaufzeichnungen und Fotos von Überwachungskameras vorliegen. Da es sich hierbei um organisierte Bandenkriminalität handelt ist genauso klar, wie, dass die/der Täter aus Dorsten-Holsterhausen kommt.

Jetzt bin ich mal neugierig, was die Pressestellen der Polizei morgen in Recklinghausen und Borken dazu zu sagen haben, denn immerhin handelt es sich hier nicht mehr nur um einen Bonbonklau für 5 Cent.

Kommunalwahl 2014 Raesfeld – Die CDU Kandidaten auf einen Blick

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CDU Kommunalwahl 2014Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür. Beim ersten Silvesterempfang des CDU Gemeindeverbandes wurden noch einmal die Kandidaten vorgestellt.

Karl Heinz Tünte
Wahlbezirk 1 – Karl-Heinz Tünte
Jochen Welsing
Wahlbezirk 2 – Jochen Welsing
Wolfgang Schwiederowski
Wahlbezirk 3 -Wolfgang Schwiederowski
Jan Christoph Gößling
Wahlbezirk 4 – Jan-Christoph Gößling
Arno Berning
Wahlbezirk 5 – Arno Berning
Hans-Dieter Strothmann
Wahlbezirk 6 – Hans-Dieter Strothmann
Thomas Spangemacher
Wahlbezirk 7 – Thomas Spangemacher
Bernhard Bölker
Wahlbezirk 8 – Bernhard Bölker
André Olbing
Wahlbezirk 9. André Olbing
Maria Brömmel
Wahlbezirk 10 – Erle – Maria Brömmel
Willi Schmidt
Wahlbezirk 11 -Erle – Willi Schmidt
Wilfried Theis
Wahlbezirk 12 -Erle Wilfrid Theis
Inge Lütten
Wahlbezirk 13 – Erle- Inge Lütten
Heike Tempelmann
Wahlbezirk 14 – Erle – Heike Tempelmann

 

 

Fahndung nach schwerem Raub – vorsicht Schusswaffe!

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Fahndung nach schwerem Raub – Phantombild anbei Oberhausen (ots) – Am 02.10.2013 um 06.50 Uhr kam es auf der Klosterhardter Str. 6 in 46119 Oberhausen zu einem schweren Raub auf die Lottoannahmestelle Seibt. Ein ca. 25-30 Jahre alter, männlicher, maskierter UBT betrat zur Tatzeit die Lottoannahmestelle und forderte die Geschädigte unter Vorhalt einer schwarzen Schusswaffe zur Herausgabe von Geld und Zigaretten auf. Anschließend flüchtete der UBT mit ungefähr 115 EUR Bargeld und mehreren Zigarettenschachteln in unbekannte Richtung.  UBT kann wie folgt beschrieben werden: – männlich – ca. 25-30 Jahre alt

Oberhausen - Fahndung nach schwerem Raub
Oberhausen – Fahndung nach schwerem Raub

– ca. 1,65 m groß, normale Statur – dunkler Haaransatz und dunkler Teint, vermutlich Ausländer – bekleidet mit einem grünem Parka, blaue Jeans, schwarze Arbeitsschuhe, Handschuhe und einem grün melierten Schal, welcher bis zur Stirn hochgezogen war – Person sprach fließend deutsch – bewaffnet mit einer schwarzen Schusswaffe Rückfragen bitte an: Axel Deitermann, Polizeipräsidium Oberhausen, Telefon: 0208/826 22 22

Belohnung ausgesetzt

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Raesfeld (ots) – (fr) Wie bereits berichtet, kam es am 30. Dezember 2013 zum Brand in einer Scheune an der Brinkstraße, bei dem die Ermittler von Brandstiftung ausgehen. Bislang konnten noch keine Tatverdächtigen ermittelt werden. Von privater Seite wurden nun 1.300 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung des Verursachers führen, ausgesetzt.

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Abgebrannte Scheune in Raesfeld

Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861-9000).

Nachfolgend die Ursprungsmeldung:

01.01.2014 | 13:53 Uhr Raesfeld – Scheune brennt nieder Raesfeld (ots) – (pl) Am Montagabend bemerkte eine Zeugin gegen 23.00 Uhr auf der Brinkstraße den Brand einer Scheune. Zuvor hatte die Zeugin lautes Gegröle, Gelächter und das Böllern mehrerer Silvesterkracher im Bereich der Scheune gehört. Kurz darauf erkannte sie im Obergeschoss der Scheune Flammen und informierte die Rettungskräfte von Feuerwehr und Polizei. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Wohnhaus verhindern. Die Scheune brannte auf die Grundmauern nieder. Nach ersten Angaben entstand Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Jazz-Duo in Adelheids Spargelhaus

133754VStefanie Schlesinger und Wolfgang Lackerschmid geben am Freitag, 24. Januar, Konzert in Raesfeld-Erle

Kreis Borken / Raesfeld (pd). Stimme und Schlaginstrument: Wolfgang Lackerschmid und Stefanie Schlesinger sind ein durchaus außergewöhnliches Musik-Duo. Wie gut der Vibraphon-Virtuose und die Sängerin harmonieren, das zeigen sie auf Einladung des Kulturkreises Schloss Raesfeld am Freitag, 24. Januar, in Adelsheids Spargelhaus in Raesfeld-Erle, wo sie ausdrucksstarke Jazzmusik machen.

Musiker und Komponist Wolfgang Lackerschmid ist schon seit den 70er-Jahren erfolgreich. Besondere Aufmerksamkeit wurde ihm vor allem durch seine Duo-Aufnahmen mit dem amerikanischen Jazzmusiker, Sänger und Komponisten Chat Baker sowie durch seine Zusammenarbeit mit dem ungarischem Jazzmusiker Attila Zoller geschenkt. Auch stammen von ihm zahlreiche Songs und Jazztitel, die sich im Repertoire von vielen Musiker-Kollegen etabliert haben. Konzertante Werke für Orchester und Chor, aber auch Musik für Theater und Hörspiele hat Lackerschmid geschrieben.

Stefanie Schlesinger entdeckte ihre Liebe und Affinität zum Jazz während ihres klassischen Gesangsstudiums. Die gebürtige Bambergerin kombiniert frische Standard-Interpretationen und Jazzvarianten klassischer Arien mit neuem, selbstgeschriebenem Repertoire oder auch Werken von Wolfgang Lackerschmid und alles in ihrem persönlichen Sound.

Wolfgang Lackerschmid, dessen Vibraphonspiel hochemotional und ebenso technisch versiert ist, hat in Stefanie Schlesinger mit ihrer angenehmen und ausdrucksstarken Stimme eine ideale Duopartnerin gefunden. Ihr gemeinsames Repertoire hat sich im Laufe der Jahre und nach vielen Konzerten und Projekten entwickelt. Im Spargelhaus werden sie eigene Kompositionen, Songs aus dem „American Songbook“, Film-Hits oder jazzige Interpretationen klassischer Arien vorstellen.

Das Konzert des Jazz-Duos beginnt am Freitag, 24. Januar, um 19 Uhr in Adelheids Spargelhaus, Rhader Straße 69, in Raesfeld-Erle. Der Eintritt kostet für Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 15 Euro, für Schüler und Studenten 10 Euro. Karten können bei der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld beim Kreis Borken, Burloer Str. 93, Tel.: 02861/82-1350, Fax: 02861/82-1365, oder per E-Mail: [email protected] bestellt werden. Karten gibt es auch abends an der Konzertkasse.

Feines vom Land trifft sich auf der grünen Woche in Berlin

Am Freitag ist es soweit und mit der Internationalen Grüne Woche in Berlin öffnet die weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau ihre Pforten. Vom 17. – 26. Januar 2014 lädt man in Berlin zum „Fest der Sinne“, zu dem auch die LEADER-Region Lippe-Issel-Niederrhein mit verschiedenen Aktionen beitragen wird.

Feines vom Land (2)

 Gleich an zwei Standorten werden Vertreter der Region Lust auf einen Besuch im Münsterland und am Niederrhein sowie auf die heimischen Spezialitäten machen: Die LEADER-Region Lippe-Issel-Niederrhein präsentiert sich zum einen in der Halle 4.2 mit einem Stand und zusätzlich in Halle 22 beim Auftritt des Landes NRW mit dem Wanderbauernmarkt „Feines vom Land“.

 Auf der großen Bühne des Landes NRW wird sich die Region am Eröffnungstag präsentieren. Auch Raesfeld ist dabei: Gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Grotendorst und einem Gästebitter wird das Ehepaar Süthold mit der „Raesfelder Liebesmarmelade“ eine Spezialität aus ihrem Hofladen vorstellen und die Gaumen der Besucher mit einer speziell für die Grüne Woche kreierten Leckerbissen kitzeln. Mit von der Partie ist auch die Kornbrennerei Böckenhoff aus Erle.

Currywurst1 Um sich besonders gut auf den Messeauftritt vorzubereiten, haben die Akteure zwei Wochen vor Messebeginn im Kochstudio Maashof in Wesel-Bislich mit Messe-Koch Markus Haxter diese leckeren und innovativen Kreationen rund um die Produkte aus der Region entwickelt. So sollen neben einer Creme von der Liebesmarmelade z. B. knallgrüne Niederrhein-Smoothies und NRW-Gemüse in den Landesfarben grün weiß rot, natürlich frisch aus der Region, das Berliner Publikum in kulinarisches Verzücken versetzen und für regionale Produkte aus NRW werben.

Damit ist „Feines vom Land“ ein wichtiger Bestandteil des Messeauftritts bei der Grünen Woche in Berlin mit Münsterland e.V. und Tourismus NRW für die Region zu werben.

 

Neujahrsempfang der UWG Raesfeld-Erle

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Am 5.01.2014 fand der mittlerweile traditionelle Neujahrsempfang der UWG Raesfeld-Erle statt. Der Vorsitzende Wolfgang Warschewski gab einen Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Er hob dabei besonders das Freundschaftstreffen mit der UWG Dömitz und der VV Wehl (NL) im vergangenen Spätsommer und die Informationsveranstaltung gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Gegen die Dichtigkeitsprüfung von privaten Abwasserkanälen“ hervor. Als Ausblick für das Jahr 2014 sah er die geplanten Aktivitäten im Hinblick auf die anstehenden Kommunalwahlen als die wichtigsten anstehen.

Ruppert Kolle UWG beim Neujahrsempfang
Ruppert Koller UWG beim Neujahrsempfang

Der Fraktionsvorsitzende Rupert Koller befasst sich in seiner Ansprache mehr mit den politischen Aktivitäten der UWG.

Familie und Hobby ist angesagt – Udo Rößing Bürgermeister a.D

Seit gut vier Jahren ist Udo Rößing nicht mehr im Dienst. Mit 70 Jahren genießt der ehemalige Raesfelder Rathauschef seinen Ruhestand. Familie, Tennis, Gartenarbeit, Radfahren und Fotografieren bestimmen heute seinen Alltag.

Das war nicht immer so. Zwei Jahre nach seinem Eintritt in den Ruhestand traf ihn eine schwere Erkrankung. Eine Herzoperation, zum Zeitpunkt dieses Berichts genau zwei Jahre zuvor, zwang den sonst so aktiven Raesfelder zu einer Pause. Rückblickend zählt diese Zeit für Rößing zu den schwierigsten Phasen der vergangenen Jahre.

„Geholfen hat mir, diese Phase meines Lebens zu überstehen, neben den guten Ärzten natürlich, meine Frau und Kinder. Da merkt man erst einmal, wie schön es ist, dass es eine Familie gibt“, sagt Udo Rößing.

Seine Söhne und die vier Enkelkinder im Alter von fünf, sechs, sieben und neun Jahren stehen im Mittelpunkt seines Lebens. Während seiner Amtszeit hatte Rößing die Gemeinde Raesfeld in die Schuldenfreiheit geführt. Heute verfolgt er, wie die nächste Generation seiner Familie heranwächst. „Durch die Enkelkinder sehe ich, dass die Familie nicht endet und es eine neue Nachfolge gibt“, fügt der Großvater schmunzelnd hinzu.

Raesfelds Bürgermeister Udo Rößing a.D. hat nun endlich Zeit für seine Hobbys
Raesfelds Bürgermeister Udo Rößing a.D. hat nun endlich Zeit für seine Hobbys…Foto: Petra Bosse

Udo Rößing: Mehr Zeit für die Familie im Ruhestand

Nachdem Udo Rößing seine schwere Erkrankung überstanden hatte, konnte er seinen Vorsatz umsetzen: Im Ruhestand sollte die Familie mehr Zeit bekommen.

So pendelt Rößing gemeinsam mit seiner Frau Ursula zwischen München und Düsseldorf, um seine Söhne Jens und Lars zu besuchen. Auch für seine Hobbys Tennis, Gartenarbeit, Radfahren und Fotografieren findet er nun Zeit. Seit genau vier Jahren und drei Monaten ist der frühere Rathauschef nicht mehr im Amt. Den Wunsch, an den Schreibtisch zurückzukehren, habe er bislang nicht verspürt. Das Rathaus besucht er aber weiterhin gerne. Dort war er 34 Jahre und 34 Tage tätig, bis Oktober 2009.

...Fotografieren gehört dazu
…Fotografieren gehört dazu. Foto: Petra Bosse

Streitkultur im Raesfelder Rathaus

„Schon während meiner Dienstzeit hatte ich immer ein gutes Gefühl durch ‚meine‘ Gemeinde zu gehen und darüber freue ich mich heute, wenn ich die Entwicklung der Gemeinde verfolge. Da spüre ich, dass ich nicht durch ein ‚Denkmal‘ gehen muss, sondern durch eine sich gut weiterentwickelnde Gemeinde“, sagt Udo Rößing.

„Wenn mich jemand fragt, ob ich was anders hätten machen sollen, dann kann ich nur sagen, dass, wenn ich dieses Gefühl hätte, hier heute nicht mehr wohnen könnte. Das wäre zu schmerzlich“, erklärt der ehemalige Gemeindedirektor. Diesen Berufswunsch habe er schon mit 24 Jahren gehabt.

„Schon als junger Mann wusste ich genau was ich wollte“, erinnert sich Rößing an die Anfänge seiner politischen Laufbahn in Dinslaken. Dass er im damals SPD-geprägten Dinslaken der CDU beigetreten sei, sei nicht unbedingt eine Karriereempfehlung gewesen.

Als Politiker habe sich Rößing dennoch nie gesehen. Im Rathaus legte er Wert auf klare Regeln im Umgang miteinander. „Ich war immer darauf bedacht, dass wir im Rathaus eine ordentliche Streitkultur haben. Hier durfte zwar jeder alles sagen, aber mit Anstand und persönliche Beleidigungen hatten keinen Platz“, erläutert Rößing. „Jeder hat dazu beitragen, und so ist im Laufe der Jahre eine tolle Atmosphäre entstanden“.

Raesfelds Schuldenfreiheit und die weitere Entwicklung

Die weitere Entwicklung der Gemeinde beurteilt Udo Rößing positiv. Dabei gehe es um mehr als die Schuldenfreiheit.

„Raesfeld besteht ja nicht nur aus Schuldenfreiheit. Wichtig ist, welchen Stand Raesfeld im Wettstreit mit anderen Kommunen und zukünftig auch um das Humankapital, das heißt ‚Einwohner‘ hat. Raesfeld ist keine große Stadt sondern ein Grundzentrum mit einer umfassend guten Infrastruktur sowie mit guten Freizeitwerten.“ Auch die Standortbedingungen sprächen aus seiner Sicht für die Gemeinde: „Die Gemeinde hat in der Gesamtheit ausgezeichnete weiche Standortfaktoren von daher wird Raesfeld nicht ausbluten sondern seinen Stand halten und sogar weitere Neubürger gewinnen können“.

Die Raesfelder Schuldenfreiheit sei aus dem eigenen wirtschaftlichen Handeln entstanden. Risiken sehe Rößing eher in den Rahmenbedingungen durch Bund und Land. „Da sehe ich keine Gefahr. Gefahr droht eher durch Strangulation durch Bundes- oder Landesregierung, denn das sauber austarierte Verhältnis zwischen Aufgabenerfüllung und Finanzausstattung ist ins Wanken geraten“, erklärt Udo Rößing.

Regionale 2016 steht vor richtungweisendem Jahr

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Projektideen können weiterhin eingereicht werden / Verstärkung für Regionale-Team

Das Team der Regionale-Agentur (v.l.): Kerstin Löwenstein, Dr. André Wolf, Annette Hülsmann, Carolin Lüke, Michael Führs, Uta Schneider, André Dünnebacke, Daniela Glimm-Lükewille, Sebastian Niekamp, Marie-Luise Rölfing, Judith Schäpers.
Das Team der Regionale-Agentur (v.l.): Kerstin Löwenstein, Dr. André Wolf, Annette Hülsmann, Carolin Lüke, Michael Führs, Uta Schneider, André Dünnebacke, Daniela Glimm-Lükewille, Sebastian Niekamp, Marie-Luise Rölfing, Judith Schäpers.

Die Regionale 2016 hat im vergangenen Jahr richtig an Fahrt aufgenommen: 47 Projekte werden derzeit im westlichen Münsterland entwickelt. Mit „Unser Leohaus“, dem „2Stromland“ und dem „Kulturhistorischen Zentrum Westmünsterland“ und haben bereits drei Vorhaben Förderzusagen und grünes Licht für die Umsetzung erhalten. Neue Projektideen können weiterhin eingereicht werden bei der Regionale 2016 Agentur, die mit zwei neuen Mitarbeitern in das Jahr 2014 geht.

 Um die Themengebiete Landschaftsentwicklung, Kultur, Landwirtschaft und Tourismus wird sich künftig Kerstin Löwenstein kümmern. Die Diplom-Forstwirtin hat zuletzt für den Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Regionalforstamt Münsterland, gearbeitet und ist seit Januar Teil der Regionale-Mannschaft. Sie übernimmt die Aufgabe von Katrin Reuscher, die zum 1. Januar Projektmanagerin für das Otto-Pankok-Museum geworden ist.

Ebenfalls neu an Bord ist André Dünnebacke. Der gelernte Journalist wird sich künftig gemeinsam mit Michael Führs um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und die Vorbereitung des Präsentationsjahres kümmern. Mit der Regionale ist der gebürtige Arnsberger bestens vertraut, immerhin war er in den vergangenen fünf Jahren für die Medienarbeit der Regionale 2013 in Südwestfalen verantwortlich.

 „2014 wird ein richtungweisendes Jahr, so viel ist sicher. Es geht darum, gemeinsam mit den vielen Partnern in den Kreisen, Kommunen, Vereinen und Verbänden möglichst viele Projekte über die Ziellinie zu bringen, so dass diese entscheidende Impulse für das westliche Münsterland geben können. Deshalb ist es wichtig, dass unser Team so gut aufgestellt ist“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale-Agentur.

 Neue Projektideen können weiterhin bei der Regionale-Agentur in Velen eingereicht werden. „Wir suchen Ideen, die innovativ und zukunftweisend sind sowie eine regionale Bedeutung haben“, erklärt Uta Schneider. Die Regionale soll dabei helfen, Antworten auf drängende Zukunftsfragen zu finden: Wie gehen wir mit dem demographischen Wandel und seinen Auswirkungen auf die Daseinsvorsorge um? Wie kann der starke Wirtschaftsstandort gesichert und weiterentwickelt werden? Wie gestalten wir die Veränderungen der münsterländischen Parklandschaft?

 An der Regionale 2016 beteiligen sich die Kreise Borken und Coesfeld zusammen mit ihren kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie die Kommunen Dorsten und Haltern am See (Kreis Recklinghausen), Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck (Kreis Wesel), Selm und Werne (Kreis Unna).

Das Team der Regionale-Agentur (v.l.): Kerstin Löwenstein, Dr. André Wolf, Annette Hülsmann, Carolin Lüke, Michael Führs, Uta Schneider, André Dünnebacke, Daniela Glimm-Lükewille, Sebastian Niekamp, Marie-Luise Rölfing, Judith Schäpers.

 

 

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