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Jugendausschusssitzung des Sportvereins Eintracht Erle

Eintracht-ErleZur ersten Jugendausschusssitzung 2014 des Sportvereins Eintracht Erle sind alle Mitglieder des Jugendvorstandes,
die Vertreter des Hauptvorstandes, die Vertreter aus den einzelnen Jugendabteilungen und Interessierte an der Jugendarbeit bei Eintracht Erle, herzlich eingeladen!
Herzlich eingeladen sind auch die Trainer und Betreuer der Jugendgruppen und Jugendmannschaften.
Ziel ist es, neue Ideen in die Jugendarbeit von Eintracht Erle einzubringen und umzusetzen.

Termin: Donnerstag, 3. April 2014 im Vereinslokal Brömmel – Wilms um 19.30 Uhr

Die Jugendleitung hofft alle begrüßen zu können!

„Sparkassen Münsterland Giro 2014“

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v. l. Anna Otte (Team Rose Münsterland), Landrat Dr. Kai Zwicker (Kreis Borken), Heinrich-Georg Krumme (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Westmünsterland), Landrat Konrad Püning (Kreis Coesfeld), Bürgermeisterin Marion Dirks (Billerbeck) und Michael Eilting (Team Rose Münsterland).

Anspruchsvoll, abwechslungsreich, attraktiv: Neue Strecken wecken Vorfreude

Münsterland (pd). Einen Ausschnitt Münsterland von seiner besten Seite präsentieren die neuen Strecken des „Sparkassen Münsterland Giro“, die heute (31.03.2014) vorgestellt wurden. Für den 3. Oktober 2014 können sich die Hobbyradsportler und Profis auf anspruchsvolle, abwechslungsreiche und attraktive Runden freuen, das verspricht ein Blick auf die Routenführung schon jetzt. Die vorgestellten Strecken sind die neunten in neun Jahren Sparkassen Münsterland Giro – allerdings landen sie diesmal nach dem Rennen nicht im Archiv. Das neue Konzept des größten Radrennens in Nordrhein-Westfalen sieht vor, dass in den vier Jahren von 2014 bis 2017 jeweils zwei Kreise gemeinsam Gastgeber sind. Die Strecke durch die Kreise Borken und Coesfeld wird damit in ähnlicher Form auch 2016 wieder gefahren, 2015 und 2017 geht’s durch die Kreise Steinfurt und Warendorf.

Die Erwartungen an den Radsport-Feiertag im Münsterland- das Radrennen findet jeweils am 3. Oktober statt – sind schon jetzt hoch: „Die Veranstaltung hat eine enorme Außenwirkung, auch international“, so Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster bei der Präsentation der Strecken, „und sie ist ein Wirtschaftsfaktor für die gesamte Region.“ Der Motor für das Rennen seien jedoch die Begeisterung, das Vertrauen in die Arbeit der Organisatoren und die regionale Verankerung des Rennens: „Gut die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommt aus Münster und dem Münsterland“, so Lewe, selbst ebenfalls erfolgreicher Teilnehmer des Rennens.

Die erwarten auf den 70, 110 und 140 Kilometer langen Strecken um den „Cup der Sparkasse Münsterland Ost“, den „Cup der Westfälischen Provinzial Versicherung“ und den „Cup der LBS“ ein durchaus „bergiges Profil“, so Dr. Kai Zwicker, Landrat im Kreis Borken. „Wer noch immer meint, das Münsterland sei einfach nur flach, wird am 3. Oktober überrascht sein.“ Dabei profitiere das Rennen vom neuen Konzept, so Zwicker. Zusätzliche Möglichkeiten durch noch engere Zusammenarbeit über die Kreisgrenzen hinweg machen auch die Strecken noch spannender. „Hier ist der Sparkassen Münsterland Giro wirklich beispielgebend.“

Auch sein Amtskollege Konrad Püning, Landrat im Kreis Coesfeld, sieht im neuen Konzept nur Vorteile. Für den 3. Oktober verspricht er im Kreis Coesfeld, wo der Sparkassen Münsterland Giro bei der Premiere 2006 und dann zuletzt 2010 zu Gast war, eine große Kulisse – und freut sich auf die Werbewirkung der Veranstaltung: „Wir haben bei den Strecken ein ,Best of‘ von Radsportlers Traumstraßen geplant. Die Teilnehmer können sich – nicht zuletzt in den Baumbergen – auf einige Höhepunkte freuen.“

Während die rund 4500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jedermannrennen von Münster in ihre drei Rennen starten, geht der Tross der Profis am 3. Oktober traditionell aus dem Gebiet der Gastgeber auf die Reise. In diesem Jahr fällt der Startschuss für das gut 205 Kilometer lange Rennen, das wie alle Rennen am Schlossplatz in Münster endet, in der Stadt Billerbeck, wo man für den 3. Oktober ein umfangreiches Programm verspricht. „Das Rennen führte ja schon durch Billerbeck – zuletzt sogar mit einer Sprintwertung – wir können also auf umfangreiche Erfahrungen zurückgreifen“, so Marion Dirks, Bürgermeisterin der Stadt Billerbeck, die sich freut, dass die Domstadt in den Baumbergen beim Sparkassen Münsterland Giro.2014 so richtig im Mittelpunkt steht. „Der Sparkassen Münsterland Giro wird die Stadt Billerbeck am 2. und 3. Oktober gehörig auf den Kopf stellen, aber da freuen wir uns drauf. Wir werden ein exzellenter Gastgeber sein, versprochen.“

Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland, im vergangenen Jahr selbst im Jedermannrennen am Start, kennt die meisten Abschnitte der neuen Runde sogar aus dem eigenen Training. „Was die Höhepunkte betrifft, ist im wahrsten Sinne des Wortes alles dabei“, so Krumme. „Ich kann nur einladen, die Strecken schon einmal in Augenschein und unter die Räder zu nehmen in den kommenden Wochen und Monaten – es lohnt sich in jeglicher Hinsicht. Und wer den 3. Oktober richtig erleben will, dem erlaube ich eine ganz persönliche Empfehlung zu geben: Anmelden, mitfahren und diesen Tag nie mehr vergessen.“

Mit dem Sparkassen Münsterland Giro sei in den vergangenen Jahren eine Veranstaltung aus der Region, in der Region und für die Region gewachsen, so Markus Schabel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münsterland Ost, für die Sparkassen, die im neunten Jahr Partner des Rennens sind. „Der Sparkassen Münsterland Giro ist ein Leuchtfeuer für die Region. Das Münsterland ist eine Region mit Dynamik, Begeisterung und Leidenschaft. Hinzu kommt, dass ein Ereignis rund ums Rad gut zu uns passt – dafür müssen wir uns nicht verbiegen. Wir sind eben ein leezenstarkes Münsterland und wir haben kein Problem damit, das auch zu zeigen“, so Schabel. Und das gelte für alle Generationen: „Der Sparkassen Münsterland Giro hat, was jeder Fahrradreifen braucht – Profil! Er schafft den Spagat zwischen Breitensport und Spitzensport und ist Jahr für Jahr ein echtes Familienereignis.“

Zwei Monate nach dem Start der Anmeldung für die Jedermannrennen haben die Organisatoren im Rahmen der Streckenpräsentation eine „auf hohem Niveau zufriedenstellende Bilanz“ gezogen. „Die Entwicklung der Anmeldezahlen ist für uns wenn auch nicht immer ganz logisch, so doch spannend zu beobachten“, so Dr. Andrea Hanke, Beigeordnete und Sportdezernentin der Stadt Münster. „Zwischenzeitlich lagen wir über zehn Prozent über den Vorjahreszahlen, dann einige Tage sogar knapp unter dem Vergleichswert – jetzt liegen wir fast auf den Teilnehmer genau auf dem Rekordwert von 2013.“

Während die Planungen für die Strecken – Änderungen durch Baustellen oder andere Gründe vorbehalten – zunächst abgeschlossen sind, beginnt für das Streckenteam um Leo Bröker jetzt der nächste Schritt der Arbeit vor Ort. „Ab Ostern werden die drei Strecken der Jedermannrennen wieder komplett ausgeschildert sein“, verspricht Hanke. „Mit dieser Aktion haben wir offenbar den Nerv der Radsportler voll getroffen. Die ersten Anfragen, wann denn die Schilder für die neuen Strecken hängen, bekommen wir inzwischen schon im Januar.“

Dafür dass die Planung der neuen Strecken erneut reibungslos verlaufen sei, habe neben Erfahrung vor allem die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und Kommunen gesorgt. „Mit diesem Team macht es einfach Spaß“, so Rainer Bergmann, Projektleiter des „Sparkassen Münsterland Giro 2014“. „Am Anfang ist eine neue Strecke immer eine Rechnung mit gefühlt 5239 Unbekannten, aber dann nimmt die Planung ganz schnell Fahrt auf und mit den richtigen Ansprechpartnern öffnen sich Türen, wo man am Anfang nur eine Wand gesehen hat.“ Trotzdem sei es jedes Jahr eine Herausforderung, Strecken zu finden, „die natürlich attraktiv, aber vor allem auch sicher sein soll, die sowohl für das Profirennen passt, aber auch allen Ansprüchen eines sicheren Rennens für 4500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jedermannrennen genügt – und sich gleichzeitig natürlich auch den Belangen des übrigen öffentlichen und privaten Verkehrs anpasst“, so Bergmann. „Aus dieser Sicht haben wir natürlich nichts dagegen, für diesen 3. Oktober eine anspruchsvolle, abwechslungsreiche und attraktive Strecke zu haben, auf die wir nur zu gerne auch am 3. Oktober 2016 wieder zurückgreifen.“

Die Details und Streckenpläne für die insgesamt vier Runden – drei Jedermannstrecken und eine Profistrecke – sind auf der Webseite des „Sparkassen Münsterland Giro 2014“ unter www.sparkassen-muensterland-giro.de veröffentlicht. Dort befindet sich auch die Online-Anmeldung für die Rennen. Derzeit sind noch für alle drei Strecken Startplätze verfügbar. Bereits ausgebucht sind allerdings drei der vier Streckentests, hier sind auf der Internetseite des Rennens nur noch Anmeldungen für den Sondertermin für Frauen möglich, den die Organisatoren erstmals anbieten.

Mini- und Midijobs: Alles, was wichtig ist!

136248VNeue Broschüre über geringfügige Beschäftigung bei den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken erhältlich

Kreis Borken (pd). Ab sofort ist die überarbeitete Broschüre „Geringfügige Beschäftigung – sozial-, steuer- und arbeitsrechtliche Grundlagen“ bei den Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken erhältlich. Auf rund 100 Seiten wird in der neu aufgelegten Broschüre all das erklärt, was Arbeitnehmerinnen und -nehmer im Bereich der geringfügigen Beschäftigungen (Minijob) sowie mit einem Einkommen zwischen 450 und 850 Euro (Midijob beziehungsweise Gleitzone) über ihre Rechte und Pflichten wissen sollten.

„Die Rechte und Pflichten der geringfügig Beschäftigten und der Beschäftigten im Niedriglohnsektor sind häufig nicht oder zu wenig bekannt. Deshalb halten wir die Aufklärung der Betroffenen für sehr wichtig“, erklärt Irmgard Paßerschroer, Gleichstellungsbeauftragte im Kreis Borken. Sie erinnert: „Auch wenn der Verdienst eines Minijobs die Haushaltskasse aufbessert, kann diese Beschäftigungsart in eine berufliche Sackgasse führen.“ Die Broschüre liefert in fünf Kapiteln einen Überblick über aktuelle Änderungen im Bereich der Mini- und Midijobs, Begriffserklärungen aus dem Arbeitsumfeld sowie sozial-, steuer- und arbeitsrechtliche Grundlagen.

Ein Schwerpunkt des kostenlosen Informationsheftes sind die rechtlichen Neuregelungen. Dazu zählt beispielsweise, dass die Verdienstgrenze für geringfügig Beschäftigte zum 1. Januar 2013 von 400 Euro auf 450 Euro erhöht wurde. Außerdem gibt es eine Änderung in Bezug auf die Altersvorsorge. „Anstelle der grundsätzlichen Versicherungsfreiheit ist nun eine Rentenversicherungspflicht eingeführt worden, von der sich die Beschäftigten nur per Antrag befreien lassen können. Für Beschäftigungen, die bereits vor 2013 begonnen haben, gibt es zahlreiche Übergangsregelungen“, erklärt Dagmar Jeske, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Südlohn. Die Broschüre zeigt außerdem, welche zusätzlichen Leistungsansprüche Minijobberinnen und -jobber durch die Aufstockung der eigenen Rente erhalten.

Nach der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit (Stand Juni 2012) liegt der Anteil der ausschließlich geringfügig entlohnten Frauen im Kreis Borken bei 31,7 Prozent. Der Kreis rangiert damit bezogen auf die Kreise und kreisfreien Städte landesweit an erster Stelle. Minijobs gibt es in fast jeder Branche. Vor allem im Einzelhandel und in der Gastronomie, aber auch im medizinischen Bereich sind häufig Beschäftigte im Bereich der Mini- und Midijobs tätig.

Wer sich über das Thema informieren möchte, findet die Broschüre „Geringfügige Beschäftigung – sozial-, steuer- und arbeitsrechtliche Grundlagen“ im Internet unter www.kreis-borken.de/Gleichstellung. Das kostenlose Informationsheft liegt außerdem ab sofort im Kreishaus sowie bei allen Gleichstellungsbeauftragten in den Städten und Gemeinden des Kreises aus.

Kreis Borken – Blitzmarathon Messstellenvoting

Blaulicht-300x172111Kreis Borken (ots) – (fr) Am Dienstag, 08.04.2014, startet der 6. Blitzmarathon. In den 24 Stunden wird im Kreis Borken an ca. 40 Messstellen die Geschwindigkeit gemessen. Der Blitzmarathon ist Teil der landesweiten Kampagne „Brems dich. Rette Leben!“ Wir bekämpfen den Killer Nr. 1 auf unseren Straßen – die Raserei. Die Bürgerinnen und Bürger können beim nächsten Blitzmarathon durch ein Voting aktiv mitwirken und aus 130 Messstellen „ihre Messestelle“ auswählen. An den 40 Messstellen, auf die die meisten Stimmern entfallen sind, wird es vom 08. bis zum 09.04.14 blitzen.

„Zeigen Sie durch Ihre Beteiligung, dass Ihnen die Raserei auf unseren Straßen nicht egal ist und beteiligen Sie an unserem Voting,“ so der Leiter der Verkehrsdirektion, Jochen Büßink, zum Start der Aktion.

Am Montag, 31.03.2014, werden auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Borken http://www.polizei.nrw.de/borken die 130 zur Wahl stehenden Messstellen veröffentlicht. Das Voting endet mit Ablauf des 03.04.2014.

Gewählt werden kann per Telefon (02861-900 6363) – jeweils von 08 – 18 Uhr

oder per Mail (das Verfahren ist auf der Internetseite dargestellt).

„Ich freue mich sehr darüber, dass viele Medien unsere Aktion unterstützen und ebenfalls ein Voting anbieten. Das ist ein Zeichen im Kampf gegen die Raserei!“ so Jochen Büßink zur Beteiligung der Medien.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 30.03.2014  10:31 Uhr

Frühlingskonzert der Raesfelder Burgmusikanten

Am Samstag, 5. April, laKonzert Burgmusikanten Raesfeld (10)den die Raesfelder Burgmusikanten um 19:30 Uhr zum Frühlingskonzert mit dem Vororchester, Jugendorchester und Hauptorchester herzlich in die Zweifachsporthalle am Michael ein. Einlass ist ab 18:30 Uhr, nach der Vorabendmesse in St. Martin.

Gesucht wird – eine gute Orgel

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Die Enttäuschung war doch deutlich zu spüren, denn gleichsam „direkt vor der Nase weggeschnappt“ wurde dem Orgelbauverein von St. Martin Raesfeld eine sehr gut erhaltende „Sandtner Orgel“ im Bistum Essen. Der „Verhandlungspreis“ von 168.000 Euro war „erschwinglich“, aber am Ende ging dann dieses gute Stück leider doch ins Bistum Regensburg.

Bei der Mitgliederversammlung am Dienstagabend im Pfarrheim am Hohen Weg, lag die Enttäuschung zwar noch im Raum, aber letztendlich hieß es dann auch: Nach vorne schauen, weiter suchen, denn nun wissen wir genau was wir brauchen und was nicht.

„Dass es mit der Sandtner Orgel nicht gegklappt hat, lag nicht alleine am Preis. Wir hatten sogar mehr geboten als unsere Konkurrenz. Hier spielten meiner Meinung nach andere Kriterien wie „Beziehungen“, eine große Rolle“, meinte Pressesprecher Helmut.

Rundum hatte diese Orgel allen zugesagt. Die „vergebliche Liebesmüh“ hatte auch einen Lerneffekt, indem er dem Orgelbau-Verein viele weitere Türen geöffnet hat“, so Vorsitzender Rainer Fölting.

„Wir hatten die Chance eine für uns preislich angemessene Orgel zu bekommen, die auch optimal in unsere Kirche passte, aber das Bistum Münster hat sich dann anders entschieden. Jetzt müssen wir weiter nach vorne schauen“, setzte Karl-Heinz Tünte hinzu. Der Preis für eine neue Orgel allerdings ist auch in den letzten Monaten nicht günstiger geworden und liegt immer noch bei einer stolzen Summe von einer halben Million Euro.

Aus diesem Grunde hat der Vorstand des Orgelbauvereins einen Dispositionsentwurf für eine neue Orgel erstellt. „Wir haben sechs Firmen angeschrieben und zu einem Termin bzw. Gespräch vor Ort eingeladen. Wir hoffen, dass wir hier dann drei oder vier Firmen für eine Ausschreibung gewinnen können“, erklärte Vorsitzender Fölking zum weiteren Vorgehen des Vorstands. Mit diesem Vorschlag waren dann alle Anwesenden einverstanden.

Das Gesamtvorhaben stellt eine sehr große Herausfordung für den Verein dar, denn immerhin muss der Verein zwei Drittel des jeweiligen Anschaffungspreises selber tragen. Bei der oben bereits genannten fiktiven Summe von 500.000.- Euro werden dann also etwa 350.000.- € gebraucht. Eine stolze Summe, die schwerlich in Raesfeld durch Aktionen und Spenden auf die Schnelle aufzutreiben ist. Darüber hinaus haben Firmen eine zweijährige Vorlaufzeit, wenn es um eine neue Orgel geht.

Insgesamt sind mittlerweile 25.514 Euro in der Kasse, zusammengesetzt aus Aktionen und 46 Einzelspenden, sowie die Beiträge von 71 Mitgliedern.

„Es schadet aber nicht, wenn man trotzdem weiterhin darauf hofft, noch einmal so ein tolles und gebrauchtes Schnäppchen zu finden“, so Hermann-Josef Buning, Organist. „Wir müssen wirklich darauf achten, dass die Grundsubstanz stimmt und somit weitere große Folgekosten ausgeschlossen werden“, setzte er hinzu.

Damit Geld rein kommt, nutzt der Verein die Gelegenheit am Wahlsonntag, den 25. Mai 2014 für ein Familienfest auf der Wiese neben der Sebastian Grundschule. „Es ist eine gute Gelegenheit. Denn wenn rund 7000 Bürger zur Wahlurne in der Schule gehen, können auch wir gut besucht werden“, so der Vorsitzende Rainer Fölting. Die Gemeinde hat schon ihre Zustimmung gegeben.

 

Ferienlager Erle St. Martin fährt nach Manderscheid in die Vulkaneifel

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Ferienlager St. Martin Erle 2013 (3)Das Ferienlager 2014 der kath. Kirchengemeinde St. Martin Erle, Raesfeld und Rhedebrügge fährt wieder nach Manderscheid, in die Vulkaneifel. Vom 7. Juli bis 17. Juli (Montag bis Donnerstag) können 9 bis 13 jährige unter der Aufsicht von jugendlichen Betreuern im Jugendhüttendorf „Ferien machen”.

„Ein super-tolles Ferienerlebnis” soll es auch in diesem Jahr werden. „Von morgens bis abends volles Programm”, von Chaosspiel bis Quizshows, Freibadbesuch, Grillen,  Tageswanderungen, Lagerschützenfest und vieles mehr sollen „Das beste am ganzen Sommer!” werden.

Das kleine Hüttendorf gab dem Ferienlager eine besondere Atmosphäre. Viele Spiel- und Freizeitaktivitäten bieten die nahe gelegenen Sport- und Spielplätze. Übernachtet wird in Blockhütten, in richtigen Betten und mit Vollpension.

Das Ferienlager 2014 wird organisatorisch geleitet von der kath. Kirchengemeinde St. Martin Erle, Raesfeld und Rhedebrügge Maria Kruse, Mitglied im Jugendausschuss des Pfarreirats, übernimmt die Lagerleitung zusammen mit Dorit Göllmann.

Die Anmeldung erfolgt am Sonntag, 30. März von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr im Pfarrheim an der Femeiche, Ekhornsloh. Der Teilnehmerpreis beträgt pro Kind 280,00 Euro. (2. Kind 240,-  Euro 3. Kind 200,- Euro) Eine Anzahlung von 25,00 Euro ist am Anmeldetag fällig.

Es soll ein unvergessliches und super tolles Ferienerlebnis für die Kinder werden. Weitere Informationen gibt es bei Maria Kruse, E-Mail: [email protected]

Anmeldeformulare, Anmeldebedingungen und Reisecheckliste sowie Kontaktmöglichkeiten sind unter http://www.ferienlager-erle.de zu finden.

Die Bluesbreakers bluesten die Erler Kleinkunstbühne

Im Saal von Brömmel-Wilms war zwar noch genügend Platz, was Stuhlreihen und Stehtische anbelangte, Raum für Schwingungen und Rhythmus allerdings waren komplett ausverkauft.

Die holländische Band „Bluesbreakers“ gastierte am Samstagabend auf der Kleinkunstbühne Brömmel-Wilms und fetzten mit ihrem „Blues“ den kleinen Saal.

Bluesbreakers auf der Kleinkunstbuehne in Erle (13)Wir erinnern uns an Peter Greens „Albartross“? Augen zu und genießen, die gute alte musikalische Zeit noch einmal Revue passieren lassen und einsaugen. Das dachten auch die Gäste an diesem Abend, als die Band aus Lobith (Gelderland) ihr Repertoire zum Besten gab. Die Bluesfans kamen voll auf ihre Kosten. „Super, es ist wie eine Zeitreise die nicht aufhören sollte“, so Ewald Gesing nach dem Konzert. Darüber hinaus könnte sich der Raesfelder solche Konzerte als Dauereinrichtung für Erle vorstellen.

Reichlich Applaus gab es nach jedem Stück
Reichlich Applaus gab es nach jedem Stück

So richtig zufrieden und stolz an diesem Abend war der Musik-Guide der Kleinkunstbühne Dieter Angermann. „Die Band habe ich entdeckt, und das gleich hier bei uns um die Ecke“, rühmte sich Angermann selber nach diesem einmaligen Konzert. Recherchen im Internet machten es möglich, verriet Angermann.

Dieter Angermann li. freute sich, dasser auch diesmal den Geschmack der Leute getroffen hat mit seiner Auswahl und den Bluesbreakers
Dieter Angermann li. freute sich, dasser auch diesmal den Geschmack der Leute getroffen hat mit seiner Auswahl und den Bluesbreakers

Die „Bluesbreakers“, Dik „Mr. Brown“ Korving, Francesco Fentrop (Us) Gesang und Keyboards, Reinhard Sämisch (De) Harmonica, Rino „C.C.“ Geerdinck (Nl) Bass und Gesang und Hans „Manolito“ Deegens (Nl) Schlagzeug sind häufig Gast auf große und kleine Bühnen in Europa. Darüber hinaus waren die Musiker vor einigen Jahren etliche Wochen in den amerikanischen Blues-Charts gelistet. Profis durch und durch, was an diesem Abend auch nicht zu überhören war.

Reinhard Sämisch erwies sich als Meister auf der Bluesharp
Reinhard Sämisch erwies sich als Meister auf der Bluesharp

Mit diesem musikalischen Ohrenschmaus geht die „Erler Kleinkunstbühne“ nun in die Sommerpause. Zwei Jahre lang unterhielten uns Michael Oestreich und Dieter Angermann mit Musik und Kabarett. Nach einem anfänglichen „Fehlstart“, was die Besucherzahl, aber nicht die Qualität des Programms anbelangte, sieht Oestreich heute viel zuversichtlicher in die Zukunft. „Heute lagen wir, was die Besucherzahl anbelangt, im mittleren Bereich. Dafür hatten wir aber auch zwei komplett ausverkaufte Veranstaltungen“, so Oestreich, der jetzt schon mit der Planung für das Herbst- und Winterprogramm gestartet ist. „Positiv ist, dass wir in diesem Halbjahr so total unterschiedliches Publikum hatten. Das zeigt auch, dass wir eine breite Palette an Unterhaltung boten, so dass für jeden Geschmack etwas dabei war“, resümierte Michael Oestreich.

Michael Oestreich (mitte), ist schon mit der Planung für das zweite Halbjahr beschäftigt
Michael Oestreich (mitte), ist schon mit der Planung für das zweite Halbjahr beschäftigt

Mit diesem Konzept will die „Kleinkunstbühne“ auch im Herbst wieder starten: ein bunter Mix zwischen Kabarett (Comedy) und Musik in den unterschiedlichsten Richtungen.

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Spende für die Bürgerstiftung

Raesfeld (pd). Johannes Stegerhoff jr. konnte jetzt einen Scheck über einen Anteil aus dem Verkauf des Bickbeerndröppkens an die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer übergeben. Erstmalig auf dem letzten Adventsmarkt hatte Familie Stegerhoff aus Raesfeld-Erle den leckeren Blaubeerlikör präsentiert.

Bürgerstiftung Raesfeld
Übergabe des Schecks an Vertreter der Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer

Die Idee dazu war im Gespräch mit Vertretern der Bürgerstiftung entstanden: „Wie wäre es denn mit einem Heidelbeerlikör?“ fragte Johannes Stegerhoff damals. Von dem Erlös jeder Flasche gehen 3 € an die Bürgerstiftung.

Die bisher erzielte Summe von 711 € kann sich sehen lassen Das Geld wird von der Stiftung, die sich herzlich für diese Unterstützung bedankt, für gemeinnützige Zwecke verwendet.

Die Familie Stegerhoff verkauft in ihrem Bauernlädchen sowie auf Märkten in der Umgebung selbst hergestellte Marmeladen, Gelees und Liköre (www.stegerhoff.de).

 

Leichtigkeit und Esprit

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Mix und Match: Immer wieder verblüffend ist, wie harmonisch Tapeten-Dessins zusammenpassen können. Foto: djd/Marburger Tapetenfabrik

Neue Tapetenkollektion bringt unbeschwert heiteres Lebensgefühl zum Ausdruck

(djd/pt). Kleine, eindrucksvolle Details und aktuelle Farben, die den Wunsch nach einem unbeschwert heiteren Lebensgefühl zum Ausdruck bringen: Tapeten geben Raum für eigene Kreativität und laden zum individuellen Experimentieren ein. Für Leichtigkeit und Esprit steht beispielsweise die neue „Zuhause Wohnen“-Kollektion, die von der gleichnamigen Wohnzeitschrift in Zusammenarbeit mit der Marburger Tapetenfabrik entworfen wurde. Sie ist geprägt von Blütenpracht und kleinen Karos in schmeichelndem Apricot, einem Mustermix im englischen Cottage-Style sowie aktuellen Trendfarben, die Lebensfreude vermitteln.

In aller Ruhe im Tapetenbuch blättern

Um alle Optionen der neuen Kollektion zu entdecken, sollte man das Tapetenbuch am besten mit nach Hause nehmen und die Qualität und Haptik der Tapeten auf sich wirken lassen. Ins Auge springen beispielsweise die ausdrucksstarken Paisley-Elemente und florale Ranken in kräftigem Blau oder Rot, in klassischen Grautönen oder in einem geselligen Orange. Ein besonderer Clou sind umgekehrte Farbstellungen und ein dazu passendes sogenanntes Faux-Uni – so bezeichnet man Tapeten, die ein geradezu verschwindendes Muster erkennen lassen und daher unifarben wirken. Unter www.marburg.com findet man hilfreiche Tipps zum Tapezieren.

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Um alle Optionen der neuen „Zuhause Wohnen“-Kollektion zu entdecken, sollte man das Tapetenbuch am besten mit nach Hause nehmen und die Qualität und Haptik der Tapeten auf sich wirken lassen. Foto: djd/Marburger Tapetenfabrik

Kreativ kombinieren

Ein weiteres Plus der Kollektion sind die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten. Ein Flechtwerkdessin erinnert an kunstvoll geschmiedete Ziergitter, gibt den vermeintlich zwitschernden Vögeln den passenden Rahmen und wird durch eine zarte Blütenrankentapete ergänzt. Harmonisch passen die Dessins der Zuhause Wohnen-Kollektion zusammen – mädchenhaft in Sorbetrosa oder Pistaziengrün mit Gold, in wohnlichen Blautönen oder auch in einem hauchzarten Grau, kombiniert mit Blassrosa. Mit der kostenlosen App „Marburg Wallcoverings“ lassen sich die eigenen Räume fotografieren und virtuell mit den neuen Tapeten ausstatten. Die Marburger Tapetenfabrik wird im Übrigen als Familienunternehmen in der fünften Generation geführt und zählt zu den ältesten Tapetenherstellern Europas.

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Mit eindrucksvollen Details und aktuellen Farben können Tapeten den Wunsch nach einem unbeschwert heiteren Lebensgefühl zum Ausdruck bringen.
Foto: djd/Marburger Tapetenfabrik

Checkliste für die Tapetenwahl

Ein strukturiertes Vorgehen ist bei der Tapetenwahl hilfreich, betont Dieter Langer, Chefdesigner der Marburger Tapetenfabrik. Diese Fragen sollte man sich beispielsweise im Vorfeld stellen:

1. Welche Räume möchte ich verändern?
2. Wie groß ist der Raum?
3. Wie hoch sind die Decken?
4. Wie sind die Lichtverhältnisse?
5. Welche Möbel und Bilder sind bestimmend?
6. Welchen Stil stelle ich mir vor?
7. Was sind meine Lieblingsfarben?
8. Möchte ich nur einen Raum tapezieren oder suche ich ein Gesamtkonzept?

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Raesfeld – Einbrecher auf Video aufgenommen

Blaulicht-300x17211Raesfeld (ots) – (dh) Am Samstag, gegen 03:10 Uhr, gelangten zwei bislang unbekannte Täter gewaltsam in eine Spielhalle an der Straße „Schwietering“. Die Einbrecher wurden bei der Tatausführung durch eine installierte Videokamera aufgezeichnet. Die Bilder zeigen zwei Männer, die nach dem Einsteigen in das Gebäude mehrere Automaten aufbrechen. Bei den Tätern handelt es sich um zwei mit Sturmhauben maskierte Männer. Einer trug bei der Tatausführung eine schwarze Lederjacke, eine schwarze Hose mit Seitentaschen und schwarze Puma-Schuhe. Der zweite Einbrecher hatte einen roten Pullover und weiße Turnschuhe an. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme konnten zum möglichen Diebesgut noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Borken unter Telefon 02861-9000.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 23.03.2014  12:44 Uhr

Regierungspräsidentin Anne Lütkes bereist Regionale-Projekte

Lob für Vorhaben in Hünxe, Schermbeck und Hamminkeln

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Die Regierungspräsidentin Anne Lütkes beim Besuch in Dingden gemeinsam mit Dr. Markus Strauß (Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.).

Schermbeck (pd). Eindrucksvolle Orte, besondere Vorhaben: Mit Hilfe der Regionale 2016 entstehen derzeit an vielen Stellen im westlichen Münsterland Projekte, die die Region fit für die Zukunft machen und einen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger bringen sollen. Fünf dieser Vorhaben standen heute im Fokus. Anne Lütkes, Regierungspräsidentin aus Düsseldorf, informierte sich vor Ort über die Entwicklungen rund um das Otto-Pankok Museum in Hünxe, die geplante Lippequerung in Schermbeck, die „Baukulturstelle“ in Hamminkeln-Dingden sowie die Projekte „GartEn“ und „Dingdenergie“.

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Besichtigung des Otto-Pankok-Museums in Hünxe.

Wer sich Haus Esselt in Hünxe nähert, erlebt nicht nur einen sehr atmosphärischen Ort – Besucher erfahren dort auch eindrucksvoll ein Stück regionaler Geschichte. In den 1950er Jahren hatte der Künstler Otto-Pankok das Landgut erworben und hier bis zu seinem Tod 1966 gelebt. Das heute hier ansässige Museum zeigt die vielfältige Arbeit des Künstlers, dessen Werke aufgrund seines Engagements gegen das NS-Regime im 3. Reich verboten waren. Ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird – und ein Ort, der mit Hilfe der Regionale 2016 ein tragfähiges Zukunftskonzept erhalten soll. Dazu gehören die bauliche Sanierung und Erweiterung des Museums, ein neues Ausstellungskonzept sowie die Unterstützung der vor Ort geleisteten ehrenamtlichen Arbeit. „Das Museum mit seiner besonderen Atmosphäre ist ein verborgener Schatz der Region. Es ist beeindruckend, was durch das Engagement der Familie wird, um das Gedenken an Otto Pankok zu bewahren. Es ist wichtig und gut, dass mit Hilfe der Regionale ein tragfähiges Zukunftskonzept für diesen Ort entsteht“, sagte Anne Lütkes nach ihrem Besuch.

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Die Regierungspräsidentin gemeinsam mit Ernst-Christoph Grüter, Bürgermeister der Gemeinde Schermbeck.

Großes Interesse zeigte die Regierungspräsidentin auch an den vier weiteren Regionale-Projekten, die heute besichtigt wurden: Mit dem Modellvorhaben „Dingdenergie“ soll in Hamminkeln-Dingden ein Wärmeverbund zwischen ansässigen Unternehmen, kommunalen Einrichtungen und Privathaushalten entstehen. Im Ort ist zudem geplant, mit der „Baukulturstelle“ in einem derzeit leerstehenden und denkmalgeschützten Gebäude ein Zentrum für Baukultur und Dorferneuerung zu errichten.

Zum Abschluss der mehrstündigen Bereisung standen in Schermbeck die Projekte „Lippequerung“ und „GartEn“ im Fokus, die derzeit ebenfalls im Zuge der Regionale 2016 entwickelt werden. Mit dem Vorhaben „Lippequerung“ möchte die Gemeinde eine bessere Verbindung zum Vorort Gahlen schaffen – durch neue Nahmobilitäts-Angebote und eine Brücke. Der Fluss Lippe sowie der Weser-Datteln-Kanal liegen zwischen Gemeinde und Vorort, Fußgänger und Fahrradfahrer müssen bislang einen langen Umweg in Kauf nehmen. Schermbeck arbeitet in Kooperation mit dem Kreis Wesel zudem an dem Vorhaben „GartEn“. Grünschnitt, wie er zum Beispiel beim Rasenmähen oder Heckenschneiden anfällt, soll besser erfasst und genutzt werden – zum Beispiel zur Energiegewinnung vor Ort.

„Hinter den Projekten, die ich heute gesehen habe, stehen engagierte Ideengeber und Bürgerinnen und Bürger, die sich für ihren Ort, ihre Kommune und ihre Region einsetzen. Das Land NRW hat mit der Regionale ein Instrument geschaffen hat, das die Möglichkeit bietet, derartige zukunftsweisende und nachhaltige Ideen umzusetzen und Engagement zu fördern“, sagte Regierungspräsidentin Anne Lütkes.

Alle fünf vorgestellten Projekte sind Teil der Regionale 2016. Die Vorhaben „Lippequerung Schermbeck“, „Baukulturstelle“ sowie das Otto-Pankok-Museum werden in ihrer Qualifizierung zudem durch das LEADER-Förderprogramm unterstützt.

Hintergrund

Unter dem Motto „ZukunftsLAND“ sucht das westliche Münsterland im Rahmen der Regionale 2016, einem Strukturförderprogramm des Landes NRW, gemeinsam neue Wege in die Zukunft. An der Regionale 2016 beteiligen sich die Kreise Borken und Coesfeld zusammen mit ihren kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie die Kommunen Dorsten und Haltern am See (Kreis Recklinghausen), Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck (Kreis Wesel), Selm und Werne (Kreis Unna). Ziel ist es,  strukturwirksame Projekte und modellhafte Lösungen für die Zukunftsfragen des ländlichen geprägten Raumes zu entwickeln und umzusetzen.

Fotos: Regionale 2016 Agentur

Sebastianschüler malen und gestalten mit Raesfelder Künstlern in verschiedenen Techniken

Sebastianschüler malen und gestalten mit Raesfelder Künstlern in verschiedenen Techniken

Raesfeld (pd). Für einen Tag wandelte sich das Forum der St. Sebastian Schule in eine Galerie. Dort stellten die Schülerinnen und Schüler des 3. Jahrgangs mit sichtlichem Stolz im Rahmen einer Vernissage den Eltern sowie interessierten Gästen ihre Kunstwerke vor, die sie in der Projektwoche erstellt hatten.

SebastuianschülerBereits einige Monate zuvor nahmen die Klassenlehrerinnen Julia Jöckel, Beate Grömping und Stefanie Nölle Kontakt zu Raesfelder Künstlern auf und stießen dort auf offene Türen.
So stellten sich die Raesfelder Künstler Daniela Cluse (Schuhkarton–Welten), Karl Haug (Zeichnen mit Kohle und Bleistift), Susanne Kusen (Uhren gestalten aus Schallplatten), Gerda Tünte (Katzenjammer – Tiere auf Transparentpapier) und Birgit Kölking (Fensterbilder aus Glas) als Projektgruppenleiter zur Verfügung. Unterstützt wurden sie durch die Kunstfachlehrerin der Sebastianschule Silke Rosenfeldt-Selke (Malen auf Holz) und einigen hilfsbereiten Eltern.

Ausstellung Sebastianschule RaefeldIn der Projektwoche arbeiteten die Kinder vier Stunden täglich an drei verschiedenen Schwerpunktthemen, die sie zuvor ausgewählt hatten. Zudem unternahmen sie einen Ausflug zum Otto-Pankok-Museum Drevenack und machten sich dort mit dem Künstler und seiner Technik vertraut. Die Projektwoche mündete in einer Vernissage zu der zahlreiche Eltern, Gäste und Sponsoren erschienen. Schulleiter Thomas Schlüter und die Fördervereinsvorsitzende Hanna Schmidt begrüßten die Anwesenden und dankten allen für ihr Engagement, mit dem dieses Projekt überhaupt erst durchgeführt werden konnte. Anschließend äußerten sich Kinder mit dem jeweiligen Künstler zu ihrem Projekt bzw. zu ihrer Kunsttechnik.

Eines wurde an diesem Tag allen Beteiligten klar, um Kunst zu bewundern, muss man nicht in den Louvre nach Paris fahren. Jedes Kind ist ein Künstler und kann erstaunliches leisten.
Für die Öffentlichkeit werden die Kunstwerke der Sebastianschüler in der Volksbank Raesfeld vom 9. Mai bis 18. Juni ausgestellt.

Sieger Jugendwettbewerb „jugend creativ“ 2014 – Volksbank Erle

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Malwettbewerb2014
Die Siegerbilder werden nun weiter an die Bundes- und Landesjury geschickt. Hier können die kleinen Künstler noch einmal gewinnen.

Thema: „Traumbilder: Nimm uns mit in deine Fantasie“

1.-2. Klasse Name
1. Platz Claire Klöckner
2. Platz Judith Meier
3. Platz Laurin Fiege
3.-4. Klasse  
1. Platz Anna-Lena Ostermann
2. Platz Malina Hofer
3. Platz Finn Klug
5.-6. Klasse  
1. Platz Kevin Beck
2. Platz Magdalena Gangfuß
3. Platz Carolin Stock
7.-10. Klasse  
1. Platz Jasmin Hadder
2. Platz Sarah Henneböhl
3. Platz Nele Elsner
Trostpreise  
1a Lena Heisterklaus
1b Pia Gerstung
2a Damian Hofer
2b Lina-Sophie Ebbing
3a Pia Lütten
3b Katrin Borgs
4a Clemens Meier
4b Celina Schreiber

Sportlerehrung des Kreises Borken

Landrat Dr. Kai Zwicker ehrte Josef 135861VSchmidt aus Gronau als „Trainer des Jahres“ / Feierstunde im Borkener Kreishaus

Kreis Borken (pd). Die erfolgreichsten hiesigen Sportlerinnen und Sportler des vergangenen Jahres standen am Donnerstagabend (20. März) im Mittelpunkt: Bei der „Sportlerehrung des Kreises Borken“ würdigte Landrat Dr. Kai Zwicker ihre herausragenden Leistungen und überreichte ihnen die Ehrenmedaillen des Sports des Kreises Borken. Mehr als 60 Sportler waren dazu zur Feier in das Borkener Kreishaus gekommen. Zudem wurde wieder der „Trainer des Jahres“ ausgezeichnet.

Zu der Feier, die vom Ensemble „Django Flint“ (Christian Tewiele und Simon Rademaker) musikalisch umrahmt wurde, konnte Moderator Raimund Stroik viele Repräsentanten, Trainer, Übungsleiter und Aktive der Vereine, Bürgermeister und Vertreter von kreisangehörigen Kommunen sowie der regionalen Sportpolitik begrüßen. Landrat Dr. Zwicker ging in seiner Begrüßungsrede auf anstehende sportliche Höhepunkte im Westmünsterland und ganz NRW ein: So findet im Mai der Dragonboat-Cup auf dem Pröbstingsee statt, im Juni der Borkener Beach-Volleyball Premium Cup und im Juli das inzwischen 44. Leichtathletik-Meeting beim LAZ Rhede. „Sport verbindet die Menschen und nahezu alle lassen sich von der Sportbegeisterung anstecken“, sagte der Landrat. Die vielfältigen Veranstaltungen und die Sportlerehrung machten deutlich, wie vielfältig die Sportlandschaft im Kreis Borken ist, stellte Dr. Zwicker heraus. „Ich freue mich sehr, heute viele sportliche Botschafterinnen und Botschafter unseres Raumes ehren zu dürfen, die auf nationaler und internationaler Ebene Spitzenleistungen vollbracht haben.“

135860VFür 2013 wurden insgesamt 128 Sportlerinnen und Sportler für die Ehrung vorgeschlagen. Ausgezeichnet werden können sie, wenn sie ihren Wohnsitz im Kreis Borken haben oder einem Sportverein im Kreisgebiet angehören. Die Ehrenmedaille wird einmalig verliehen, wenn die Sportlerinnen und Sportler einen ersten, zweiten oder dritten Platz bei Deutschen, Europa- oder Weltmeisterschaften oder den Olympischen Spielen errungen haben. Bei erneuten Erfolgen wird als Anerkennung eine Urkunde überreicht. Die Ehrungsvoraussetzungen erfüllen 65 Sportlerinnen und Sportler – geehrt wurden elf Einzelsportler/innen und acht Mannschaften.

Mit der Auszeichnung „Trainer des Jahres“ wurde Josef Schmidt geehrt, der seit 2008 als Trainer beim Boxsportverein Siegfried 26 Gronau tätig ist. „Mit unermüdlichem Engagement kümmert er sich dort um die ihm anvertrauten Sportler“, sagte Landrat Dr. Kai Zwicker. Zwei von ihnen waren zuvor bereits geehrt worden: Malke Buyukkaya und Malek Ezzeldinne, die bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften Elite U21 einen ersten (Buyukkaya) und einen zweiten Platz (Ezzeldinne) in ihrer Gewichtsklasse belegten. Josef Schmidt sei es mit Disziplin und Ausdauer gelungen, sich und seinen Sportlern über die Grenzen des Kreises Borken hinaus im Boxsport einen Namen zu machen, betonte Dr. Zwicker. Dank des großen Einsatzes von Josef Schmidt fand 2012 und 2013 eine große Box-Gala in Gronau statt. „Den großen sportlichen Durchbruch gab es für Josef Schmidt und seine Sportler 2013“, sagte der Landrat. „In diesem Wettkampfjahr gewannen sie die Westfalenmeisterschaft, die Landesmeisterschaft, die Deutsche Meisterschaft und die Deutsche Vizemeisterschaft U21.“ Bei der Sportlerehrung brachte der „Trainer des Jahres“ gemeinsam mit den beiden ausgezeichneten Sportlern auch den Zuschauerinnen und Zuschauern den Boxsport näher: Malke Buyukkaya und Malek Ezzeldinne zogen die Boxhandschuhe an und demonstrierten, worauf es bei ihrem Sport ankommt.

Allen anwesenden Sportlerinnen und Sportlern, Trainerinnen und Trainern sowie den Vereinsverantwortlichen dankte der Landrat für ihren beispielgebenden Einsatz. „Durch Ihre Höchstleistungen haben Sie nicht nur sich selbst, sondern vielen sportbegeisterten Menschen Freude bereitet. Gleichzeitig haben Sie damit auch Werbung für den Kreis Borken gemacht.“

Heimatreport.TV – Portrait von Petra Lehmbrock

Farbenfrohe Bilder von Petra Lehmbrock

Seit Montag können Besucher in der Volksbank Erle die farbenfrohe Bilder von Petra Lehmbrock in einer Ausstellung sehen.

Bauschmetterling – Ausstellung mit Bildern von Petra Lehmbrock

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Schlechte Laune und trübe Gedanke haben beim Betrachten der Bilder „Bauchschmetterling“ von Petra Lehmbrock keine Chancen. Am Dienstag eröffnete die Künstlerin ihre Bilderausstellung in der Erler Volksbank, und wer im Foyer der Bank nun seinen Blick schweifen lässt, fixiert seine Augen sofort auf die dort ausgestellten Bilder, die den Betrachter direkt anziehen, einfangen, gute Laune vermitteln und nicht mehr loslassen.

180314Petra Lehmbrock Ausstellung
Auch  Ralf Steiger bekommt gute Laune beim Betrachten der Bilder von Petra Lehmbrock

Wer sich Zeit und Muße nimmt und sich von der farbenprächtigen Symbolkraft tragen lässt, der taucht schnell in eine Welt voller Liebe, Freundschaft, Glück und Zuversicht ein.

Petra Lehmbrock, 1971 in Essen geboren, malt schon seit ihrer Kindheit. „Als Kind waren Block und Stifte oft meine einzige Beschäftigung während meiner zahlreichen Klinikaufenthalte“, so die Borkernerin, die in dieser Zeit viele Stunden mit ihrem Vater, einem Architekten und Holzkünstler, in seiner Werkstatt verbrachte und dort nach Herzenslust kreativ experimentierten, konnte.

Besonders die kräftigen Farben fallen direkt ins Auge
Besonders die kräftigen Farben fallen direkt ins Auge

Später als Gymnasialschülerin bei den Ursulinen in Dorsten, verbrachte die heute 43-jährige Malerin viele Stunden im Kunstkeller der Schule. Dort hatte die bekannte Künstlerin „Schwester Paula“ (Tisa von der Schulenburg) ihre Werkstatt. Hier durfte Petra Lehmbrock häufig ihre Freistunden verbringen, zuschauen, werkeln und ausprobieren. Später in der Ausbildung zur Erzieherin in Bocholt war es dann der Künstler und Lehrer Klaus Hinz, der ihre Freude an der künstlerischen Gestaltung weiter inspirierte.

Ausstellungseröffnung - bei den Besuchern und auch bei Johannes Böckenhoff, Aufsichtsrat, kamen die "Bauchschmertterlinge" sofort gut an
Ausstellungseröffnung – bei den Besuchern und auch bei Johannes Böckenhoff, Aufsichtsratvorsitzender, kamen die „Bauchschmertterlinge“ sofort gut an

In den folgenden Jahren arbeitete die Künstlerin unter anderem in Raesfeld, Erle und Bonn. Sie war nicht nur Erziehering, sondern auch Kauffrau und Werbetexterin. Den Fokus Richtung Weiterbildung in dem Bereich Text und künstlerische Gestaltung, hat sie nie aus den Augen verloren. Ihre kreative Leidenschaft und die Lust am Jonglieren mit Worten und Bildern wurde dann 1999 belohnt. Das Bundesbildungsministerium, die FEB Hamburg und der deutsche Fernschulverband verliehen ihr den Titel „Fernschülerin des Jahres“ und zeichneten sie damit für ihre herausragenden Leistungen im Studiengang Werbetext aus.

Die Malerei von Petra Lehmbrock ist im Bereich der Pop-Art angesiedelt. Die kräftigen Farben und die einfache Bildsprache benötigen für die Betrachter wenige Worte für Erklärungen.

Petra Lehmbrock Ausstellung
Begrüßungssekt zur Ausstellungseröffnung…

Das Oberthema aller Bilder sind „Bauchschmetterlinge“, die den Zusammenhalt der Herzen symbolisieren sollen. „Der Schmetterling kann nur mit zwei Flügel fliegen, deshalb sind immer zwei Herzen zusammen, der dritte Schmetterling, wie auf einigen anderen Bildern, wird getragen durch andere Menschen, durch die Liebe zu zweit oder zu dritt“, so Petra Lehmbrock, die fast täglich malt.

Ein gesundheitlicher Einschnitt im Jahr 2003, ihr heutiger dreimal wöchentlicher Gang zur Dialyse, ist der Grund dafür, dass Petra Lehmbrock sich ganz der Kunst und den ihr wichtigen Themen im Leben widmen. Die großen Gefühle sind seither zentrales Thema ihrer Arbeiten.

Zwei Herzen im Einklang...Petra Lehmbrock Ausstellung
Zwei Herzen im Einklang und Künstlerin Petra Lehmbrock

„Die Bilder sind für mich ein Zeichen zum Zusammenhalten. Während der Dialyse habe ich so viel Leid und Elend kennengelernt. Deshalb möchte ich mit den Bildern ausdrücken, dass Dialysepatienten zusammen halten sollen, sich beflügeln lassen um sich gegenseitig Kraft zu geben“, setzt die zweifache Mutter aus Borken erklären hinzu.

Mit dem „Bauchschmetterling“ feiert die Künstlerin in bunten, farbenfrohen Bildern das Leben und die Kraft der Liebe. „Was gibt es Schöneres auf der Welt, als durch die Kraft der Liebe getragen zu werden und in dunkelen Stunden voller Vertrauen und Zuversicht auf das Leben schauen zu können“, lautet die Devise der mutigen Frau.

Popart: Pop Art ist eine Kunstrichtung, vor allem in der Malerei und Skulptur, die Mitte der 1950er Jahre unabhängig voneinander in England und den USA entstand, und in den 1960er Jahren zu einer vorherrschenden künstlerischen Ausdrucksform Nordamerikas und Europas wurde.

Die Motive sind häufig der Alltagskultur, der Welt des Konsums, den Massenmedien und der Werbung entnommen, während die Darstellung in fotorealistischer und meist überdimensionierter Abbildung erfolgt. (Quelle: Wikipedia)

 

„Die Zeit vergeht zu schnell“

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v.l.n.r. Erika Alcantar Anguiano, Adriana Lorenzini, Emily Epps-Dawson und Johannes Röring, MdB.

Isselburg-Anholt (pd). Mit leuchtenden Augen und gewisser Ehrfurcht betreten Adriana, Emily und Erika die historischen Räume der Wasserburg Anholt. Mit Begeisterung hören die drei jungen US-Amerikanerinnen der Gästeführerin Brigitte Parras zu, wie alt die Ausstattung des Museums der Wasserburg Anholt sei und lauschen den Anekdoten rund um das Leben der Fürsten zu Salm-Salm.

Auf Einladung des Vredener Bundestagsabgeordneten Johannes Röring besichtigten die drei amerikanischen Teenager gemeinsam mit ihren Gasteltern die Wasserburg Anholt und erlebten einen tollen Nachmittag. Schon seit einigen Monaten weilen Adriana Lorenzini, Emily Epps-Dawson und Erika Alcantar Anguiano mit dem Parlamentarischen Patenschaftsprogramm (PPP) des Deutschen Bundestages und des US-amerikanischen Kongresses im Wahlkreis Borken II. Johannes Röring, Pate des Programms, legt großen Wert darauf, seine amerikanischen Stipendiaten und deren Gastfamilien persönlich kennenzulernen:  „Der Austausch ist für die Jugendlichen und die Gasteltern eine tolle Gelegenheit, die andere Kultur besser kennen zu lernen und zu verstehen. Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm ist für alle Seiten bereichernd. Deshalb bin auch ich sehr neugierig auf meine Gäste“, so der Abgeordnete und lud die Truppe nach Anholt auf das Schloss ein und erfuhr bei Kaffee und Kuchen im Anschluss an die Museumsführung so manch Persönliches.

So ist Adriana mittlerweile Teil der Familie Jetter in Vreden geworden, Emily wohnt bei der Familie Kramer / Scholte van Mast in Vreden und Erika ist die „älteste Tochter“ der Familie Roters in Stadtlohn. Die drei fühlen sich wohl in ihrer neuen Heimat und haben schnell die Sprache gelernt. Emily hat sogar die ersten zehn Lebensjahre in Halle an der Saale verbracht, bevor sie mit ihrer Familie in die USA zog. Daher sind ihr schon etliche deutsche Gewohnheiten vertraut.

Erika hatte sich im Vorfeld kein Bild von Deutschland gemacht, ist aber begeistert von der Kultur. Von der Vielfalt des Brotes ist sie fasziniert, nur bei Schwarzbrot hört ihre Liebe auf. Dafür liebt sie den Karneval um so mehr. „Ich habe das ganze Wochenende Karneval in Stadtlohn gefeiert und war unter anderem im Dirndl und als Pirat verkleidet“, so die 18-Jährige.

Für Adriana war das Kirmeswochenende in Vreden ein fröhlicher Einstand in Deutschland. „Leider kannte ich da noch nicht so viele Leute.“ Dafür hat sie sich jetzt um so mehr eingelebt und reist mit ihren Gasteltern viel durch Deutschland. Am ländlichen Leben schätzt sie vor allem, „dass jeder jeden kennt.“ Nachteil sei jedoch, dass man immer auf ein Auto angewiesen sei.

Die anderen beiden Mädchen stimmen ihr zu. „In den USA dürfen wir schon mit 16 Auto fahren. Das ist hier nicht leider nicht möglich“, so Emily.

Einig sind sich die Mädchen darin, dass die Zeit viel zu schnell vergeht. Noch drei Monate sind sie in Deutschland, bevor sie im Sommer wieder zurück in die USA reisen.

Weitere Infos zum Parlamentarischen Patenschaftsprogramm (PPP) unter www.bundestag.de/ppp

Kindergärten im Kreisjugendamtsbezirk können alle Betreuungswünsche erfüllen

Jugendhilfeausschuss des KreiseLogo-Kreishaus-640x428s Borken verabschiedet Planungen für das Kindergartenjahr 2014/2015

Kreis Borken (pd). Die wichtigste Botschaft gab es gleich zu Beginn der Beratung über die Betreuungsplanung für Kinder im Jugendhilfeausschuss des Kreises Borken: Im kommenden Kindergartenjahr wird es erneut für alle inzwischen angemeldeten Kinder im Bezirk des Kreisjugendamtes Borken einen Betreuungsplatz geben. Zum Bezirk gehören alle kreisangehörigen Kommunen mit Ausnahme der Städte Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau, die jeweils über ein eigenes Jugendamt verfügen.

In den 91 Einrichtungen werden im Kindergartenjahr 2014/2015 insgesamt 6.015 Kinder (2013/2014: 6.063 Kinder) betreut. Dazu kommen rund 560 Mädchen und Jungen in Obhut von Tagesmüttern und Tagesvätern. „Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem vollendeten ersten Lebensjahr kann bei uns weiterhin erfüllt werden“, konstatiert Jugendamtsleiter Christian van der Linde zur U3-Betreuung. Insgesamt 1.669 U3-Plätze wird es geben, davon 1.185 in Kindertagesstätten und 484 in der Kindertagespflege. Vor einigen Jahren sah das noch anders aus: 2008/2009 standen lediglich 339 U3-Kita-Plätze und 100 Plätze in der Tagespflege bereit. „Diese Zahlen verdeutlichen den erheblichen Ausbau der Betreuungsplätze für unter Dreijährige in den letzten Jahren“, sagt Norbert Wiemer, zuständiger Fachabteilungsleiter im Kreisjugendamt.

Teilweise werde es auch Übergangslösungen geben müssen, um allen Interessen gerecht werden zu können. „Dies bedeutet dann eine befristete Ausnahme von der planmäßigen Belegung, indem in einer Kindertagesstätte einige zusätzliche Kinder betreut werden. Natürlich beinhaltet die jeweils individuell mit Kindergartenträger und Landesjugendamt abgestimmte Lösung dann auch, dass zusätzliches Personal zur Verfügung stehen wird“, ergänzt Wiemer. In Einzelfällen sei kein Platz im Wunschkindergarten vermittelbar gewesen, sodass die Betreuung dann in einer anderen Einrichtung vor Ort angeboten worden sei. Das Familienbüro des Kreisjugendamtes hatte in den vergangenen Wochen mit allen Trägern der Kindertagesstätten die jeweiligen Planungen abgestimmt, um den zuvor ermittelten Betreuungwünschen der Eltern bestmöglich Rechnung zu tragen.

Für jeden Betreuungsplatz werden sogenannte Kindpauschalen gezahlt. „Da nicht alle Kinder schon ab Beginn des Kindergartenjahres am 1. August einen Betreuungsplatz benötigen, konnten wir teilweise auch nur anteilige Kindpauschalen zur Finanzierung der Plätze einplanen. In Zahlen bedeutet dies, dass den 1.185 U3-Kindern in Kindertageseinrichtungen 1.047,60 Euro Kindpauschalen gegenüberstehen“, weist Wiemer auf einen wesentlichen begrifflichen Unterschied hin, der in den Veröffentlichungen zur U3-Versorgungsquote vom Land und vom Kreisjugendamt in den vergangenen Jahren immer wieder für Verwirrung sorgte. „Gehen wir von der Zahl der bereitgestellten Betreuungsplätze für Kinder aus, sind wir im kommenden Jahr mit einer U3-Versorgungsquote von 39,2 Prozent gut aufgestellt“, sagt der Fachmann des Kreises. Zum Vergleich: Werden lediglich die gezahlten Pauschalen betrachtet, ergibt sich eine Quote von rund 36 Prozent.

Bei den Betreuungszeiten geht der Trend weiter hin zur gebuchten 45-Stunden-Woche. Der Anteil beläuft sich inzwischen auf fast 33,6 Prozent (2013/2014: noch 29,1 Prozent, 2012/2013: 23,9 Prozent). Mehrheitlich gewünscht wird aber weiterhin die 35-Stunden-Woche, in denen die Kinder betreut werden sollen: Der Anteil liegt hier bei 55,6 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 61 Prozent und 2012/2013 67,5 Prozent. Für 10,9 Prozent der Kinder ist eine 25-Stunden-Betreuungszeit pro Woche eingeplant. Hier ist der Anteil im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent angestiegen.

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