Bei der Kommunalwahl in Raesfeld wurden insgesamt 28 Sitze im Gemeinderat vergeben. Die CDU bleibt mit 15 Mandaten klar stärkste Kraft und konnte ihren Stimmenanteil im Vergleich zu 2020 noch einmal steigern.
Die UWG belegt mit 6 Sitzen den zweiten Platz. Grüne, SPD und FDP ziehen mit jeweils 2 Mandaten in den Rat ein, die Linke erhält ein Mandat.
Sitzverteilung im Überblick
CDU: 15 Sitze
UWG: 6 Sitze
Grüne: 2 Sitze
SPD: 2 Sitze
FDP: 2 Sitze
Die Linke: 1 Sitz
Gewählte Direktkandidaten in den Wahlbezirken
Alle 14 Direktmandate gingen bei der Kommunalwahl in Raesfeld an die CDU.
Wahlbezirk 1 (Raesfeld): Louis Lammersmann, CDU
Wahlbezirk 2 (Raesfeld): Wolfgang Schwiederowski, CDU
Wahlbezirk 3 (Raesfeld): Maria Kowalsky, CDU
Wahlbezirk 4 (Raesfeld): Maximilian Buddenkotte, CDU
Wahlbezirk 5 (Raesfeld): Gerd Bannefeld, CDU
Wahlbezirk 6 (Raesfeld): Ralf Kock, CDU
Wahlbezirk 7 (Raesfeld): Thomas Spangemacher, CDU
Wahlbezirk 8 (Raesfeld): Dr. Bernhard Bonhoff, CDU
Wahlbezirk 9 (Raesfeld u. Homer): Andre Olbing, CDU
Wahlbezirk 10 (Raesfeld-Erle): Ewald Grotendorst, CDU
Wahlbezirk 11 (Raesfeld-Erle): Arno Brömmel, CDU
Wahlbezirk 12 (Raesfeld-Erle): Bärbel Unnebrink, CDU
Wahlbezirk 13 (Raesfeld-Erle): Tobias Honvehlmann, CDU
Wahlbezirk 14 (Raesfeld-Erle): Jörg Wachtmeister, CDU
Über die Listen gewählte Ratsmitglieder
Die weiteren Sitze wurden nach den Reservelisten der Parteien und Wählergruppen vergeben.
CDU
Stephan Elfering (Reservelistenplatz 15)
UWG
Volker van Wasen (Reservelistenplatz 1)
Johannes Ostermann (Reservelistenplatz 2)
Maik Friedrich (Reservelistenplatz 3)
Christoph Angrick (Reservelistenplatz 4)
Ursula Weiß (Reservelistenplatz 5)
Jürgen Welter (Reservelistenplatz 6)
Grüne
Henry Tünte (Reservelistenplatz 1)
Josef Spangemacher (Reservelistenplatz 2)
SPD
Andreas Erzkamp (Reservelistenplatz 1)
Sonja Köhler (Reservelistenplatz 2)
FDP
Christoph Stephan (Reservelistenplatz 1)
Marion Gehle (Reservelistenplatz 2)
Die Linke
Melana Fietz (Reservelistenplatz 1)
Vergleich zur Kommunalwahl 2020
Im Vergleich zur Wahl 2020 konnte die CDU ihren Stimmenanteil von 47,31 auf 51,68 Prozent steigern und gewinnt ein weiteres Mandat hinzu. Die UWG behauptet sich mit rund 22 Prozent auf stabilem Niveau. Grüne und SPD verlieren jeweils an Stimmen, die FDP hat trotz leichtem Stimmenrückgang die beiden Sitze im Rat behalten. Neu vertreten ist Die Linke, die auf Anhieb ein Mandat erreicht.
Start der Sanierung am Wirtschaftsweg „Zum Schelderhoff“ – Bezirksregierung genehmigt vorzeitigen Maßnahmenbeginn
Im Oktober 2024 hatte der Bau- und Umweltausschuss das „Ländliche Wegenetzkonzept – Gemeinde Raesfeld“ beschlossen. Dieses Konzept bildete die Grundlage, um Landesmittel aus Nordrhein-Westfalen für die Sanierung von Wirtschaftswegen abrufen zu können.
Foto: Petra Bosse
Förderantrag und Bewilligung
Wie in dem Konzept vorgesehen, stellte die Gemeinde im Januar 2025 einen Förderantrag bei der Bezirksregierung Münster. Beantragt wurde die Sanierung eines Teilstücks des Wirtschaftswegs „Zum Schelderhoff“. Der Abschnitt erstreckt sich zwischen der Dorstener Straße (B 224) und der Truvenne.
Dank der Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn kann der Ausbau bereits in der kommenden Woche starten. Bürgermeister Martin Tesing erklärte, die Entscheidung des Landes sei eine wichtige Unterstützung: Mit rund 70 Prozent werde das Projekt gefördert und damit die Umsetzung des Wirtschaftswegekonzepts vorangebracht.
Mit dem Ausbau soll die Fahrbahnbreite künftig 5,50 Meter betragen.Foto: Petra Bosse
Bedeutung für Anwohner und Landwirtschaft
Der Wirtschaftsweg „Zum Schelderhoff“ dient nicht nur der Erschließung landwirtschaftlicher Flächen, sondern wird auch von vielen Anwohnern der Stockbreede genutzt. Durch die starke Beanspruchung, insbesondere durch landwirtschaftliche Maschinen, entstanden deutliche Schäden an den Banketten und größere Schlaglöcher, die bisher regelmäßig ausgebessert werden mussten.
Die bisherige Fahrbahnbreite von nur 2,88 Metern führte zudem häufig zu kritischen Situationen zwischen Landmaschinen, Pkw und Lkw. Mit dem Ausbau soll die Fahrbahnbreite künftig 5,50 Meter betragen, ergänzt durch beidseitige Banketten von je einem Meter. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit deutlich zu erhöhen und die Infrastruktur nachhaltig zu verbessern.
Ablauf der Bauarbeiten
Die Sanierung erfolgt in zwei Abschnitten: Zunächst wird der Bereich zwischen Truvenne und Kreuzung Stockbreede erneuert, anschließend folgt der Abschnitt von der Stockbreede bis zur Dorstener Straße (B 224).
Während der Arbeiten werden die betroffenen Teilstrecken voll gesperrt. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Die Gemeinde bittet Verkehrsteilnehmende und Anwohner um Verständnis für mögliche Einschränkungen.
Stärkung des ländlichen Raums
Mit der Maßnahme leistet die Gemeinde einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur. Der Wirtschaftsweg soll langfristig für Landwirtschaft, Anwohner und touristische Nutzung erhalten bleiben.
Die Caritas lädt am Sonntag, 21. September, zum Tag der Begegnung ein. Start ist um 10.30 Uhr mit einem Gemeindegottesdienst in St. Silvester. Anschließend erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm.
Gottesdienst und Programm
Nach dem Gottesdienst in St. Silvester geht die Veranstaltung im Innenhof der Caritas weiter. Sollte das Wetter nicht mitspielen, findet das Fest im St. Silvesterhaus statt. Geplant sind unter anderem Auftritte eines Luftballonkünstlers sowie musikalische Beiträge. Auch für Speisen und Getränke ist gesorgt.
Blick auf die Arbeit der Gemeinde-Caritas
In weiteren Gottesdiensten stellen Mitglieder der Gemeinde-Caritas das Jahresthema vor und geben Einblicke in die Arbeit vor Ort.
Die Kommunalwahl 2025 hat Raesfeld bewegt. Vier Kandidaten warben um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Erst am späten Sonntagabend stand fest, dass Dirk Kuhmann (CDU) ohne Stichwahl das Amt des Bürgermeisters übernimmt.
Ein Ausgang, der einige doch erstaunte, da bis zuletzt eine zweite Runde, also eine Stichwahl zwischen Kuhmann und Ostermann oder Schmidt, im Raum stand.
Ein Wahlkampf von Sachlichkeit geprägt
Der Wahlkampf verlief größtenteils fair. Natürlich gab es das übliche politische Gerangel, doch persönliche Angriffe spielten kaum eine Rolle. Auch der Versuch, mit anonym gestreuter Hetze und erfundenen Behauptungen das Vertrauen der Bürger zu untergraben, scheiterte. Parteien und Kandidaten rückten in diesem besonderen Fall enger zusammen und machten deutlich, dass sie geschlossener gegen Spaltung auftreten als erwartet.
Entscheidend waren am Ende die unterschiedlichen Ideen und die Fähigkeit, die Bürgerinnen und Bürger von den eigenen Positionen zu überzeugen.
Stärke der CDU und neue Akzente im Rat
Mit 52 Prozent der Stimmen stellt die CDU nicht nur den Bürgermeister, sondern erlangt auch die absolute Mehrheit im Rat zurück. 15 Sitze, sämtliche Direktmandate und ein gestärktes Auftreten geben den Christdemokraten Rückenwind.
Auf Platz zwei folgt der parteilose Jonathan Schmidt mit rund 20 Prozent, gefolgt von Johannes Ostermann (UWG) mit 15 Prozent und Andreas Erzkamp (SPD) mit acht Prozent. Auch die Zusammensetzung des Rates verschiebt sich: Die UWG gewinnt hinzu, während Grüne und SPD jeweils einen Sitz verlieren. Die FDP behauptet ihre zwei Mandate. Neu vertreten ist die Linke, die erstmals mit einem Sitz ins Gremium einzieht und zusätzliche Akzente setzen kann.
Erwartungen an die kommenden Jahre
Zentrales Thema im Wahlkampf war die Transparenz der Verwaltung. Alle Bewerber sagten zu, die Öffentlichkeit stärker einzubeziehen und Entwicklungen nachvollziehbarer darzustellen. Ob diese Zusagen eingelöst werden, entscheidet sich nun im Zusammenspiel von Bürgermeister und Rat.
Die Wählerinnen und Wähler haben mit ihrem Votum Vertrauen in Beständigkeit und Gestaltungsfähigkeit signalisiert. Aufgabe aller Gewählten ist es nun, dieses Vertrauen durch klare Beschlüsse, nachvollziehbare Prozesse und eine Politik einzulösen, die die Menschen in Raesfeld ernst nimmt.
Am Sonntagabend hat Kreiswahlleiter Dr. Ansgar Hörster das vorläufige Ergebnis der Landrats- und Kreistagswahl im Kreis Borken bekanntgegeben.
Landrat Dr. Kai Zwicker (CDU) erhielt demnach 62,52 Prozent der Stimmen und bleibt damit im Amt. Auffällig ist das Ergebnis der AfD, die im Vergleich zur Wahl 2020 deutlich zulegte: Ihr Stimmenanteil im Kreistag stieg von 2,9 auf 10,07 Prozent, was sich auch in der Zahl der Sitze widerspiegelt. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,33 Prozent und damit höher als vor fünf Jahren.
Deutliche Verluste für die Grünen
Im Vergleich zu 2020 mussten mehrere Parteien Verluste hinnehmen. Deutliche Rückgänge verzeichneten die Grünen mit –5,4 Prozentpunkten (von 15,0 auf 9,62 Prozent). Die CDU verlor leicht mit –1,8 Prozentpunkten (von 49,4 auf 47,63 Prozent). Die FDP gab –1,7 Prozentpunkte ab (von 6,0 auf 4,28 Prozent). Die SPD verlor –0,8 Prozentpunkte (von 15,8 auf 15,04 Prozent). Auch die Stadtpartei rutschte um –0,5 Prozentpunkte auf 0,89 Prozent.
Ergebnis der Landratswahl
Bei der Landratswahl entfielen insgesamt 115.511 Stimmen auf Amtsinhaber Zwicker. Die weiteren Kandidaten erzielten folgende Ergebnisse:
Auch die Zusammensetzung des Kreistages steht mit dem vorläufigen Ergebnis fest. Die Stimmen verteilten sich wie folgt:
CDU: 87.902 Stimmen (47,63 Prozent)
SPD: 27.750 Stimmen (15,04 Prozent)
Grüne: 17.750 Stimmen (9,62 Prozent)
UWG (antrat in den Kreiswahlbezirken 1 und 8–30): 13.491 Stimmen (7,31 Prozent)
FDP: 7.906 Stimmen (4,28 Prozent)
AfD: 18.590 Stimmen (10,07 Prozent)
Die Linke: 7.015 Stimmen (3,80 Prozent)
Stadtpartei Bocholt (in den Bezirken 2–7): 1.650 Stimmen (0,89 Prozent)
BSW (in den Bezirken 1–11, 14 und 16–30): 2.485 Stimmen (1,35 Prozent)
Sitzverteilung im Kreistag
Aus diesen Ergebnissen ergibt sich folgende Sitzverteilung:
CDU: 30 Sitze
SPD: 10 Sitze
Grüne: 6 Sitze
UWG: 5 Sitze
FDP: 3 Sitze
AfD: 6 Sitze
Die Linke: 2 Sitze
Stadtpartei: 1 Sitz
BSW: 1 Sitz
Wahlbeteiligung und weiteres Verfahren
Von den 304.694 Wahlberechtigten gaben 186.878 ihre Stimmen ab. Damit lag die Wahlbeteiligung bei 61,33 Prozent und damit höher als 2020 (59,1 Prozent).
Der Kreiswahlausschuss wird am 19. September 2025 die Wahlunterlagen prüfen und das amtliche Endergebnis feststellen.
Kreiswahlleiter Hörster dankte bereits jetzt den rund 2.900 Wahlhelferinnen und Wahlhelfern sowie den Beschäftigten in den Wahlämtern für ihren Einsatz. Die detaillierten Ergebnisse sind auf der Homepage des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/wahlergebnis abrufbar.
Die Bürgermeisterwahlen sind gelaufen: Dirk Kuhmann (CDU) setzte sich mit 57 Prozent (3.845 Stimmen) durch und übernimmt künftig das Amt von Martin Tesing.
Parallel dazu zeichnet sich im Gemeinderat ein klares Bild ab. Nach dem vorliegenden Teilergebnis stellt die CDU mit 15 Sitzen die stärkste Fraktion. Auf Platz zwei folgt die UWG mit 6 Sitzen. Die Grünen, die SPD und die FDP sind jeweils mit 2 Sitzen vertreten. Neu in den Rat eingezogen ist die LINKE mit einem Sitz.
Bürgermeisterwahl
Insgesamt erhielt Dirk Kuhmann 3.845 Stimmen, Jonathan Schmidt (parteiunabhängig) 1.378 Stimmen, Johannes Ostermann (UWG) 1.030 Stimmen und Andreas Erzkamp (SPD) 536 Stimmen.
Dirk Kuhmann neuer Bürgermeister – CDU stärkste Kraft im Gemeinderat
Alle Stimmbezirke sind ausgezählt: Dirk Kuhmann (CDU) ist neuer Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld. Er dankte den Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen und sprach von einem „tollen Erlebnis“. In seinem Statement hob Kuhmann die Unterstützung seines Teams sowie seiner Familie hervor. Gleichzeitig betonte er, dass nun viel Arbeit vor ihm liege, die er entschlossen angehen wolle.
Nach der Wahl-zufriedene Gesichter in Raesfeld bei Bürgermeister Martin Tesing und Gerswid Altenhoff-Weber (Vorsitzender CDU-Ortsverband) Foto: Petra Bosse
Reaktion von Bürgermeister Martin Tesing
Auch Bürgermeister Martin Tesing äußerte sich nach der Wahl: „Es war eine spannende Zeit. Wie war das für Sie? Es war ein schönes Gefühl. Es ist auch so klar ausgegangen, damit musste man nach dem Wahlkampf nicht unbedingt rechnen. Aber ich denke, wir haben einen sehr, sehr guten Nachfolger. Ich bin froh, dass ich das Amt übergeben durfte und darf – das kommt ja noch offiziell. Ich denke, wir arbeiten noch gut zusammen und machen eine schöne Übergabe“.
Stimmen nach der Wahl
Jonathan Schmidt. Foto: Petra Bosse
Jonathan Schmidt zeigt sich zufrieden mit Wahlergebnis
Jonathan Schmidt äußerte sich nach der Wahl zufrieden über das Ergebnis. Er sei begeistert von den vielen Wählerinnen und Wählern, die ihm das Vertrauen geschenkt hätten. Zwar sei es schade, dass es nicht zu einer Stichwahl gekommen sei, dennoch betonte er, dass er das Resultat insgesamt als gut empfinde.
Auf die Frage, wie es nun weitergehe, erklärte Schmidt, dass er zunächst seine politischen Optionen prüfen wolle. Dabei müsse er sehen, ob und in welche Richtung er sich lokal engagiere. Da ihm zahlreiche Menschen ihr Vertrauen ausgesprochen hätten, wolle er nun beobachten, welche Möglichkeiten sich in der Zukunft ergäben.
Johannes Ostermann-UWG. Foto: Petra Bosse
Johannes Ostermann betont Fairness der Wahl und blickt auf Ratsarbeit
Johannes Ostermann zeigte sich nach der Wahl gefasst. Er erklärte, dass es sich um eine faire Wahl gehandelt habe und betonte, dass Demokratie bedeute, dass am Ende die Wählerinnen und Wähler entscheiden. Zufrieden äußerte er sich darüber, dass die UWG ihr Ergebnis halten und möglicherweise sogar steigern konnte. Da noch nicht alle Stimmen in den einzelnen Bezirken ausgezählt seien, wolle er die endgültigen Zahlen abwarten.
Ostermann berichtete, er habe seinem Mitbewerber Dirk Kuhmann bereits gratuliert und freue sich auf eine gute Zusammenarbeit. Politisch sehe er seine Zukunft gesichert: Durch seinen Listenplatz 2 habe er den Einzug in den Rat erreicht. Für die kommenden fünf Jahre freue er sich auf die anstehenden Aufgaben in der Ratsarbeit.
Volker van Wasen. Foto: Petra Bosse
Volker van Wasen kündigt konsequente Ratsarbeit der UWG an
Volker van Wasen, Fraktionsvorsitzender der UWG, äußerte sich nach der Wahl nicht ganz zufrieden. Mit Blick auf die Bürgermeisterwahl erklärte er, dass er sich ein besseres Ergebnis erhofft habe. Es sei nicht gelungen, die Vision von Johannes Ostermann für die Gemeinde ausreichend transparent darzustellen. Das Ergebnis empfinde er deshalb als schade, gleichwohl werde es akzeptiert.
Künftig wolle die UWG daran arbeiten, ihre Inhalte noch deutlicher zu vermitteln. „Wir freuen uns sehr, dass die UWG Raesfeld ihr Wahlergebnis aus 2020 bestätigen konnte. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass die Menschen in Raesfeld, Erle und Homer unser Engagement für eine unabhängige, bürgernahe und kommunal fokussierte Politik wertschätzen. Wir danken allen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen und verstehen dieses Ergebnis als Ansporn, uns weiterhin verantwortungsvoll für die Anliegen unserer Gemeinde stark zu machen“.
Mit Blick auf die kommenden Jahre stellte er jedoch klar, dass die UWG an ihrem Wahlprogramm festhalten werde. Die dort formulierten Ziele sollten Schritt für Schritt in Form von Anträgen in den Rat eingebracht und umgesetzt werden.
Andreas Erzkamp
Andreas Erzkamp. Foto: SPD/Presse
„Die Wahl ist nun vorbei, und auch wenn das Ergebnis nicht meinen Hoffnungen entspricht, blicke ich nach vorne. Ich freue mich sehr, in den Gemeinderat eingezogen zu sein und dort jetzt die Interessen der Menschen in Raesfeld, Erle und Homer mit einer sozialdemokratischen Handschrift einzubringen. Jetzt gilt es, die Themen, die uns wichtig sind – bezahlbarer Wohnraum, gute Infrastruktur, Ehrenamt und ein lebendiges Miteinander – konstruktiv voranzutreiben. Hier gibt es ja auch sehr viele überparteiliche Übereinstimmungen, wie wir im Wahlkampf gesehen haben. Ich möchte gemeinsam mit allen Fraktionen daran arbeiten, dass Raesfeld auch in Zukunft ein lebenswerter Ort bleibt.“
Wahlergebnisse Gemeinde Raesfeld in Zahlen
Wahlberechtigte: 9.319
Wählerinnen und Wähler: 6.166 (Wahlbeteiligung: 66,17 %). Im Vergleich zu 2020, da lag die Wahlbeteiligung bei: 66,26 %
Ungültige Stimmen: 110 (1,78 %)
Gültige Stimmen: 6.056 (98,22 %)
So wählte Raesfeld bei der Landrats/Landrätin Kreis Borken
Dr. Kai Zwicker setzte sich bei der Kommunalwahl im Kreis Borken mit 62,52 Prozent der Stimmen durch. Die CDU bleibt damit auch weiterhin die stärkste Kraft im Kreis.
„…sie für mich Heimat ist – mit lebendiger Gemeinschaft, starker Nachbarschaft und vielen engagierten Menschen. Raesfeld verbindet Natur, Lebensqualität und ein aktives Vereinsleben mit einer besonderen Atmosphäre des Miteinanders. Hier kann man nicht nur wohnen, hier kann man gestalten, sich einbringen und sich wohlfühlen. Und genau das möchte ich als Bürgermeister weiter fördern“.
„…weil es mehr ist als nur ein Wohnort. Es ist meine Heimat. In Raesfeld kennt man sich, man grüßt sich und man hilft sich. Die Menschen halten zusammen, die Vereine bringen Leben in die Gemeinde und Kinder wachsen sicher auf. Wir leben ländlich und trotzdem modern. Es gibt schöne Orte zum Verweilen, viel Natur drumherum und vor allem viele Menschen mit Herz. Raesfeld ist ein Ort, in dem Miteinander wirklich gelebt wird. Und genau das macht unsere Gemeinde so besonders. Für mich wäre es eine sehr große Ehre, diesen Ort als Bürgermeister in die Zukunft zu führen. Nicht nur verwalten, sondern zusammen MACHEN“.
In Raesfeld wird noch einmal kräftig gefeiert, denn das Junggesellenschützenfest 2025 steht vom 19. bis 21. September 2025 vor der Tür. Damit geht nicht nur eine lebendige Schützenfestsaison zu Ende, sondern es wartet auch ein echtes Highlight im Pastors Busch.
Die Raesfelder Junggesellen gelten seit diesem Jahr als coolster Verein im Westmünsterland. Jahr für Jahr bringen sie Tradition und Feierfreude zusammen, und auch diesmal verspricht das Fest ein Erlebnis für alle Schützenfestfreunde zu werden.
An drei Tagen erwartet die Besucher ein Programm voller Tradition, Musik und Feierlaune. Vom spannenden Vogelschießen über den großen Festumzug bis hin zu den Partyabenden im Festzelt – das Junggesellenschützenfest in Raesfeld hat alles, was ein würdiges Finale braucht.
Festauftakt am Freitag
Am Freitag, 19. September, beginnt das Schützenfest um 17:30 Uhr mit dem Antreten der Schützen am Festzelt. Um 18:00 Uhr folgt das feierliche Abholen des Königspaares und eine Kranzniederlegung am Friedhof. Der Abend klingt beim Festball mit der Liveband 6th Avenue aus, die ab 19:00 Uhr für Stimmung sorgt.
Samstag: Vogelschießen und Partyabend
Der Samstag startet um 10:00 Uhr mit dem Marsch vom Festzelt zur Vogelstange im „Pastors Busch“. Ab 12:00 Uhr fällt der erste Schuss beim Vogelschießen, um den neuen König der Junggesellenschützen zu ermitteln. Abends wird ab 20:00 Uhr gefeiert: Bei der großen Party mit Beat Attack erwartet die Gäste ein energiegeladenes Musikprogramm.
Sonntag: Festumzug und Frühschoppen
Der Sonntag startet um 9:45 Uhr mit einem feierlichen Festhochamt in der St.-Martin-Kirche. Ab 11:00 Uhr lädt das Zelt zum Frühkonzert ein, bei dem der Fanfarenzug und das Jugendorchester der Raesfelder Burgmusikanten für beste Unterhaltung sorgen.
Am Nachmittag, ab 15:00 Uhr, heißt es dann Antreten zur großen Parade: Vom Festzelt geht es über den Sportplatz durchs Dorf – ein farbenfroher Umzug, der zum Mitfeiern einlädt. Den stimmungsvollen Schlusspunkt setzt am Abend ab 19:00 Uhr der Festball mit der Liveband 6th Avenue, die noch einmal für volle Tanzfläche und beste Laune sorgt.
Garantierte Spannung auch in diesem Jahr wieder an der Vogelstange. Foto: Petra Bosse/Archiv.
Grußwort des Präsidenten Simon Paschen
Liebe Schützenbrüder, verehrte Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde, sowie ein herzliches Willkommen an alle Gäste,
endlich ist es wieder soweit: Unser Schützenfest steht vor der Tür! Vom 19. bis zum 21. September 2025 laden wir Euch herzlich ein, mit uns ein unvergessliches Festwochenende zu verbringen. Die Schützenfest Saison neigt sich dem Ende zu. Viele Feste wurden bereits gefeiert, es wurde getanzt, gelacht und geschunkelt – doch ein Höhepunkt fehlt noch: das Raesfelder Junggesellen-Schützenfest!
Mit guter Musik, bester Bewirtung und geselliger Stimmung möchten wir Euch drei Tage voller Freude und Gemeinschaft bereiten, denn es soll noch einmal ein krönender Abschluss im Schützenfestjahr werden. Ein Fest wo jeder willkommen ist und als Freund wieder geht. Ein Wochenende wo man sich gerne dran erinnern will. In unserer Region sind Schützenvereine allgegenwärtig, egal ob in der kleinen Bauernschaft oder in der Stadt, überall gibt es diese Tradition und die Pflege diese weiterzuführen. Man kommt gar nicht drum herum, überall ist das Schützenwesen aktiv.
In dem Ehrenamt, was anzupacken, was zu bewegen, Menschen zusammenzubringen und die Zeit zu genießen. Jeder von uns hat schon so viele schöne Momente an Schützenfest erlebt, sei es der Eintritt in den Verein, die Tage und Abende mit den Freunden, der erste Tanz mit der Freundin oder sogar der Königsschuss.
Ein jeder hat was zu erzählen und viele Geschichten sind noch gar nicht geschrieben. Deswegen lasst uns feiern, Tradition und Brauchtum pflegen und lasst uns Momente schaffen die für uns unvergesslich werden. Schützenfest ist so viel mehr als nur das Zelt und das kühle Bier, es ist Zusammenhalt, Heimat und Lebensfreude.
Wir freuen uns auf Euch, denn endlich hat das große Warten ein Ende: die Raesfelder Junggesellen feiern wieder Schützenfest! Und das mit Euch!
Aller beste Grüße, Simon Paschen, Präsident des Raesfelder Junggesellen Schützenverein
Der Silberthron von 2000 erinnert an frühere Zeiten
Vor 25 Jahren standen sie selbst im Rampenlicht: König Andreas Klostermann und Königin Michaela Steverding, geborene Marpert. Gemeinsam mit den Ehrenherren Andreas Mümken und Heiko Gudel sowie den Ehrendamen Melanie Vorholt, geborene Rottbeck, und Astrid Grasedieck, geborene Hater, bildeten sie damals das strahlende Königsteam.
Königspaar Andreas Klostermann und Königin Michaela Steverding (geb. Marpert). Ehrenherren und Damen: Andreas Mümken und Ehrendame Melanie Vorholt (geb. Rottbeck) sowie Heiko Gudel und Astrid Grasedieck (geb. Hater ). Foto: Schützenverein.
Heute blicken sie mit einem Lachen zurück, und stellen fest, wie schnell die Zeit vergangen ist. Aus jungen Schützen und Festdamen sind längst Familienmenschen geworden, die nun selbst begeistert die Schützenfestluft schnuppern. Damit zeigt sich einmal mehr: Das Schützenfest verbindet Generationen und schafft Erinnerungen, die bleiben.
Musikalische Begleitung -Blasmusik und Fanfarenklänge
Das Schützenfest wäre nur halb so schön ohne die Musik. Deshalb begleiten die Raesfelder Burgmusikanten und der Fanfarenzug Raesfeld das gesamte Festwochenende. Mit kräftigen Bläsern, schwungvollen Märschen und festlichen Fanfaren schaffen sie die richtige Stimmung und machen jeden Programmpunkt zu einem Highlight.
Die Gemeinde Raesfeld weist auf einen Vortrag am Dienstag, 16. September 2025, 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses hin.
Der Vortrag zum Thema Photovoltaikanlagen für Privathaushalte findet in Kooperation mit dem Bildungswerk Raesfeld und der Verbraucherzentrale NRW statt.
Alle Interessenten können auch spontan an der Veranstaltung teilnehmen: Dienstag, 16.09.2025, 19.00 Uhr Sitzungssaal des Rathauses.
Am Wochenende macht die Wanderausstellung „Frauen erobern MINT!“ Station auf dem Schlosshof in Raesfeld.
Besucherinnen und Besucher können dort starke Persönlichkeiten kennenlernen, die in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ihren eigenen Weg gehen. Der Eintritt ist am Samstag und Sonntag frei.
Porträts von Frauen aus Handwerk, Wissenschaft und Industrie
In rund 40 Porträts zeigt die Ausstellung Frauen, die in klassischen MINT-Bereichen erfolgreich arbeiten. Sie berichten von ihren persönlichen Erfahrungen, ihren Erfolgen, aber auch von Hürden und Träumen. Ziel der Ausstellung ist es, junge Menschen zu inspirieren und Mut zu machen, sich unabhängig von Geschlechterrollen für Technik und Wissenschaft zu begeistern.
Kooperation namhafter Partner
Entwickelt wurde die Wanderausstellung von der Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld, dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), dem EXPERIMINTA ScienceCenter Frankfurt sowie Fraunhofer India. Gemeinsam setzen sie ein Zeichen dafür, dass MINT-Berufe offen für alle sind – auch wenn das Thema einmal in Rosa daherkommt.
Ausstellungstermine am Schloss Raesfeld
Die Ausstellung ist im Rahmen einer Veranstaltung des Westdeutschen Handwerkskammertags am Freitag exklusiv zu sehen.
Für die breite Öffentlichkeit öffnet sie am Samstag, 13. September, von 12 bis 20 Uhr sowie am Sonntag, 14. September, von 11 bis 17 Uhr. Der Sonntag fällt zudem auf den bundesweiten Tag des offenen Denkmals, der erfahrungsgemäß viele Gäste aus der Region anzieht.
Allen Zweifeln vor der Eröffnung zum Trotz: Der im April eröffnete Femeichenpark in Erle hat inzwischen nicht nur die Bürgerinnen und Bürger überzeugt, sondern auch internationale Fachwelt beeindruckt.
Bürgermeister Martin Tesing freue sich über das Lob, wie die Verwaltung mitteilt. Prof. Dr. Andreas Roloff vom Deutschen Baum-Institut bezeichnete die Gestaltung des Umfelds der traditionsreichen Femeiche als „Weltniveau“.
Ein Ort mit Geschichte und Natur
Mit der Einrichtung des Femeichenparks wurde ein Raum geschaffen, der Natur, Geschichte und Begegnung miteinander verbindet. Herzstück des Geländes ist die als Naturdenkmal und „Nationalerbe-Baum“ ausgezeichnete Femeiche, die durch den Park ein würdiges Umfeld erhalten hat.
Foto: Heimatmedien/Archiv
Fachlob aus berufenem Mund
In einer E-Mail an Bürgermeister Tesing äußerte sich Prof. Roloff begeistert: „Ich bin restlos begeistert, was Sie aus dem Umfeld der Eiche gemacht haben. Das ist ja unglaublich – Weltniveau! Ich bin schwer beeindruckt, wie höchstwertig Sie alles gestaltet haben.“
Roloff gilt als einer der führenden Baumexperten im deutschsprachigen Raum und leitet sowohl das Deutsche Baum-Institut als auch das Institut für Forstbotanik.
Foto: Petra Bosse
Wertschätzung für die Gemeinde
Bürgermeister Tesing bedankte sich ausdrücklich für die anerkennenden Worte: „Diese Anerkennung zeigt, dass wir mit dem Femeichenpark ein Projekt verwirklicht haben, das weit über die Gemeindegrenzen hinaus Bedeutung hat. Die Worte von Prof. Roloff sind ein großes Lob für alle, die an diesem Projekt mitgewirkt haben.“
Nächste Schritte für Besucherfreundlichkeit
Der Femeichenpark lädt Bürgerinnen, Bürger und Gäste ein, Naturerlebnis, Erholung und Geschichte miteinander zu verbinden. Mit der für kommenden Mittwoch geplanten Installation einer neuen Toilettentür wird auch die Sanitäranlage vollständig nutzbar – ein weiterer Schritt, um den Park für Besucherinnen und Besucher komfortabler zu gestalten.
Jetzt geht es erstmal ab in den Urlaub. Nach einem intensiven Sommer gönnt sich Anna Löbbecke zunächst eine wohlverdiente Pause.
Seit Dezember 2024 leitet Anna Löbbecke das Jugendhaus in Erle. Seitdem hat sich dort viel getan. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie neue Angebote entwickelt, kreative Aktionen umgesetzt und das Ferienprogramm weiterentwickelt. Nach einem intensiven Sommer gönnt sie sich nun eine wohlverdiente Pause. Dreieinhalb Wochen lang möchte sie neue Kraft tanken, bevor sie mit frischer Energie in die nächste Etappe startet.
Zwei neue Kolleginnen starten im Oktober
Ab Oktober stehen wichtige Veränderungen an: Zwei neue Kolleginnen beginnen, die renovierten Räume in Raesfeld werden bezogen und das Jugendhaus startet mit frischen Ideen in eine neue Saison.
Ein starkes Team für ein starkes Programm
Hinter dem vielseitigen Ferienprogramm des Jugendhauses stand eine große Organisationsleistung. Anna hatte nicht nur zahlreiche Ideen, sondern auch ein engagiertes Team an ihrer Seite. Sie holte ihre Familie mit ins Boot: Ihr Vater und pensionierter Anwalt Martin Löbbecke aus Gladbeck, begleitete die Kinder in den Kletterwald Haltern und zum Fußballgolf nach Dortmund. Ihre Mutter, Künstlerin, bastelte gemeinsam mit den Jugendlichen kreative Makramee-Schlüsselanhänger.
Vater Martin Löbbecke unterstützte sein Tochter bei der Ferienfreizeit mit sichtlich viel Spaß. Foto: Privat
Eine besonders große Stütze war auch Annas Partner Tobias Bublitz. Trotz seiner verantwortungsvollen Position nahm er Urlaub, um die Aktionen zu begleiten. Bei der Floßtour übernahm er sogar spontan die Rolle des Grillmeisters. „Die Kinder lieben ihn“, sagt Anna. „Gerade für die Jungs ist er ein echtes Vorbild und für mich eine enorme Unterstützung.“
Rettungsschwimmer-Ausbildung in Rekordzeit
Als feststand, dass für die geplanten Schwimmausflüge nach der Kündigung von Philipp Hatkämper (Jugendhausleiter Raesfeld) kein Rettungsschwimmer mehr zur Verfügung stand, suchte Anna sofort nach einer Lösung. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Tobias nahm sie Kontakt zur DLRG Gladbeck auf und startete ein intensives Training.
Hartes Training hat sich gelohnt: Anna Löbbeck und ihr Lebensgefährte Tobias Bublitz holten sich das Rettungsschwimmabzeichen in Silber. Alles für die Ferienfreizeit 2025. Foto: Privat
Vier Wochen lang übten die beiden mehrmals pro Woche, bis sie schließlich das Rettungsschwimmerabzeichen in Silber erhielten. „Ich bin richtig stolz darauf“, betont Anna. Damit konnten sämtliche Wasseraktionen wie geplant stattfinden.
Jugendhaus Raesfeld auf Vordermann gebracht
Neben der Ferienfreizeit standen auch organisatorische Aufgaben an. Mehrere Jugendliche aus Erle unterstützten Anna dabei, das Jugendhaus Raesfeld neu zu strukturieren. Morgens trafen sie sich, fuhren in einer großen Fahrradkolonne nach Raesfeld und packten dort tatkräftig mit an.
„Wir haben das Haus komplett ausgeräumt, aufgeräumt und vieles neu geordnet“, berichtet Anna. Ziel sei es gewesen, die Räume rechtzeitig für den Start der beiden neuen Kolleginnen vorzubereiten. „Ich bin wahnsinnig stolz auf die Kids, die uns dabei geholfen haben, obwohl viele von ihnen das Jugendhaus Raesfeld gar nicht besuchen werden.“
Freizeitunterstützung durch Vater Martin Löbbecke beim Fußballgolf in Dortmund.. Foto: Privat
Neue Kolleginnen bringen frischen Wind
Ab dem 1. Oktober bekommt das Jugendhausteam Verstärkung: Zwei neue Kolleginnen beginnen ausgerechnet an Annas Geburtstag. „Ich habe schon zu Jörg Heselhaus von der Gemeinde Raesfeld gesagt, das ist mein Geburtstagsgeschenk“, erzählt sie lachend. Da Anna zu diesem Zeitpunkt im Urlaub ist, übernehmen die Jugendlichen in Erle Verantwortung. „Meine Kids hier haben versprochen, die neuen Kolleginnen herzlich zu begrüßen und gleich gemeinsam etwas zu starten“, sagt sie stolz. „Die sind teilweise schon wie kleine Betreuer.“
Auch im Kletterwald unterstützte Vater Löbbecke die Kinder. Foto: Privat
Urlaub vor dem Neustart
Bevor die nächste Phase beginnt, gönnt sich Anna Löbbecke eine dreieinhalbwöchige Auszeit. Danach soll der Alltag im Jugendhaus mit frischer Energie starten. „Die beiden neuen Kolleginnen, die renovierten Räume und viele neue Kinder bringen zusätzlichen Schwung“, sagt sie. „Ich freue mich darauf, gemeinsam neue Projekte umzusetzen.“
Kommunalwahl 2025: Briefwahl-Boom in Raesfeld: Schon über 3 Prozent mehr als 2020
Bereits heute, am 11. September, haben rund 2.900 Wahlberechtigte (17 Uhr) in Raesfeld ihre Stimme per Briefwahl abgegeben.
Die Gemeindeverwaltung rät dazu, Wahlunterlagen nicht per Post zurückzusenden, sondern direkt im Briefwahlbüro einzureichen. So werde sichergestellt, dass die Stimmen rechtzeitig ankommen und gezählt werden können.
Zahl der abgegebenen Stimmen
Nach Angaben des Wahlbüros entspricht die Zahl von 2.900 Briefwählern rund 30,8 Prozent der insgesamt 9.430 Wahlberechtigten in der Gemeinde.
Vergleich zum 11. September 2020
Zum gleichen Stichtag bei der Kommunalwahl 2020 lag der Anteil der Briefwähler in Raesfeld bei 27,56 Prozent. Das aktuelle Ergebnis übertrifft diesen Wert um mehr als 3 Prozentpunkte.
Sicherlich hat sich der eine oder andere erschrocken, als am Donnerstagvormittag um 11 Uhr plötzlich die Sirenen aufheulten. Grund war der bundesweite Warntag am 11. September 2025.
Nach Angaben der Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst hätten im Westmünsterland alle Systeme ordnungsgemäß funktioniert. „Aus Sicht der Kreisleitstelle haben die Warnsysteme funktioniert“, erklärte Landrat Dr. Kai Zwicker.
149 Sirenen und Pushnachrichten im Einsatz
Kreisweit waren 149 Sirenen in allen 17 Städten und Gemeinden beteiligt. Gleichzeitig wurden Warnungen über die Warn-App NINA und den Cell Broadcast auf die Smartphones der Bürgerinnen und Bürger geschickt. Auch die direkte Einsprechmöglichkeit der Kreisleitstelle in das laufende Programm von RADIO WMW sei erfolgreich getestet worden.
„Damit können wir jederzeit dringende Warnungen direkt und sofort über RADIO WMW an die Bevölkerung geben“, sagte Stephan Kruthoff, Leiter der Leitstelle, der den Test persönlich durchgeführt hatte.
Ordnungsämter prüfen mögliche Störungen
Nach Angaben der Kreisverwaltung habe es aus Sicht der Leitstelle keine Komplikationen gegeben. Ob es vor Ort in einzelnen Städten oder Gemeinden dennoch Probleme oder Störungen gegeben habe, würden derzeit die kommunalen Ordnungsämter sowie die örtlichen Feuerwehren prüfen.
Verhaltenstipps im Ernstfall
Wie Hendrik Schuurmann, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung der Kreisverwaltung, erklärte, würden Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall detaillierte Informationen und Verhaltenstipps vor allem über folgende Kanäle erhalten:
Warn-Apps wie NINA
Lokalsender RADIO WMW
WDR 2
Digitale Informationskanäle der regionalen Tageszeitungen, Online-Portale sowie der Kreisverwaltung
Webseiten der Städte und Gemeinden im Kreis Borken
Engagierte und Vereine im Kreis Borken sollen ab 2026 spürbar entlastet werden. Geplant sind höhere Pauschalen, vereinfachte Regeln und mehr rechtliche Sicherheit für Ehrenamtliche.
Das Bundeskabinett habe mit dem „Zukunftspakt Ehrenamt“ ein umfassendes Paket beschlossen, das die Arbeit der rund 800 Vereine im Kreis Borken erleichtern solle. Ziel sei es, finanzielle Hürden abzubauen und die Attraktivität des ehrenamtlichen Engagements zu stärken.
„Von der Feuerwehr über den Sportverein bis zum Karnevalsclub – alle Ehrenamtlichen im westlichen Münsterland profitieren von den neuen Regelungen“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus.
Die wichtigsten Änderungen ab 2026
Erhöhung der Ehrenamtspauschale: Sie steigt von 840 Euro auf 960 Euro pro Jahr.
Mehr Geld für Übungsleiterinnen und Übungsleiter: Die Übungsleiterpauschale wird um 300 Euro auf 3.300 Euro angehoben.
Weniger Bürokratie für Vereine: Steuerliche Freigrenzen werden ausgeweitet. Unter anderem steigt die Grenze, ab der gemeinnützige Organisationen ihre Mittel zeitnah verwenden müssen, von 45.000 Euro auf 100.000 Euro pro Jahr.
Besserer Haftungsschutz: Ehrenamtlich Tätige haften künftig nur noch bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit greift künftig eine Absicherung über den Verein, der seine Verantwortungsträger mit einer entsprechenden Haftpflichtversicherung entlasten kann.
Entlastung für rund 800 Vereine
Mit den neuen Regelungen wolle die Bundesregierung das Ehrenamt langfristig stärken. Durch höhere Pauschalen, klare Haftungsregelungen und weniger Verwaltungsaufwand sollen Engagierte künftig mehr Zeit für ihre eigentliche Arbeit haben.
Wie die Gemeindeverwaltung Raesfeld heute mitteilt, verzögert sich der geplante Neubau des ROSSMANN-Drogeriemarktes an der Weseler Straße.
Abstimmungen und notwendige Genehmigungsverfahren verschieben den ursprünglich geplanten Zeitplan. Der Baubeginn ist nun für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Verwaltung und Unternehmen arbeiten eng zusammen, um die nächsten Schritte abzustimmen und das Projekt möglichst schnell umzusetzen.
ROSSMANN hält an den Plänen fest
ROSSMANN bekräftigt, dass die Planungen für einen modernen und kundenfreundlichen Standort in Raesfeld unverändert bestehen bleiben. Ziel sei es, den neuen Markt so zu gestalten, dass er den aktuellen Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden entspricht.
Bürgermeister Tesing dementiert Gerüchte
Bürgermeister Martin Tesing stellt klar, dass das Projekt weder gefährdet noch abgesagt sei. „Die Realisierung des neuen Marktes ist für uns und ROSSMANN weiterhin ein gemeinsames Ziel“, betont Tesing.
Frage Nummer 30 lautet:Wenn Sie einen Abend mit Ihrem größten politischen Gegner verbringen müssten, was würde passieren? Hitzige Debatte, diplomatisches Schweigen oder überraschende Freundschaft?
„Ich kann mir vorstellen, dass es im Verlauf des Abends zu einer Mischung aus verschiedenen Momenten kommen kann.
Angefangen mit hitzigen Debatten könnte es im Verlauf zu diplomatischem Schweigen kommen, um die Situation nicht eskalieren zu lassen, um am Ende des Abends freundschaftlich auseinander zu gehen. Es wäre auf jeden Fall eine spannende und lehrreiche Erfahrung“.
Letzte Frage morgen lautet: Warum leben Sie gerne in der Gemeinde Raesfeld?