Nadine Heselhaus: „Zukunftspakt Ehrenamt bringt Verbesserungen“
Engagierte und Vereine im Kreis Borken sollen ab 2026 spürbar entlastet werden. Geplant sind höhere Pauschalen, vereinfachte Regeln und mehr rechtliche Sicherheit für Ehrenamtliche.
Das Bundeskabinett habe mit dem „Zukunftspakt Ehrenamt“ ein umfassendes Paket beschlossen, das die Arbeit der rund 800 Vereine im Kreis Borken erleichtern solle. Ziel sei es, finanzielle Hürden abzubauen und die Attraktivität des ehrenamtlichen Engagements zu stärken.
„Von der Feuerwehr über den Sportverein bis zum Karnevalsclub – alle Ehrenamtlichen im westlichen Münsterland profitieren von den neuen Regelungen“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus.
Die wichtigsten Änderungen ab 2026
- Erhöhung der Ehrenamtspauschale: Sie steigt von 840 Euro auf 960 Euro pro Jahr.
- Mehr Geld für Übungsleiterinnen und Übungsleiter: Die Übungsleiterpauschale wird um 300 Euro auf 3.300 Euro angehoben.
- Weniger Bürokratie für Vereine: Steuerliche Freigrenzen werden ausgeweitet. Unter anderem steigt die Grenze, ab der gemeinnützige Organisationen ihre Mittel zeitnah verwenden müssen, von 45.000 Euro auf 100.000 Euro pro Jahr.
- Besserer Haftungsschutz: Ehrenamtlich Tätige haften künftig nur noch bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit greift künftig eine Absicherung über den Verein, der seine Verantwortungsträger mit einer entsprechenden Haftpflichtversicherung entlasten kann.
Entlastung für rund 800 Vereine
Mit den neuen Regelungen wolle die Bundesregierung das Ehrenamt langfristig stärken. Durch höhere Pauschalen, klare Haftungsregelungen und weniger Verwaltungsaufwand sollen Engagierte künftig mehr Zeit für ihre eigentliche Arbeit haben.



























