Beste Stimmung, fetzige Musik und am Ende sogar Pizza: Nach der Inklusionsmesse wurde am Samstag im im Martinus-Haus gefeiert. Jugendliche, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung kamen zusammen und machten deutlich, worum es bei Inklusion eigentlich geht, gemeinsam feiern und sich begegnen.
Party nach der Messe sorgt für Begeisterung
Schon während der Messe war die Stimmung ausgelassen. Pastor Dr. Fabian Tilling hatte gemeinsam mit den Beteiligten sogenannte Klatschhände verteilt. Die kamen nicht nur während des Gottesdienstes zum Einsatz. „Die haben nicht bei der Messe am Schluss Verwendung gefunden, sondern jetzt bei der Party auch dazu Erheiterung beigetragen“, sagte Fabian Tilling lachend.
Nach dem Gottesdienst ging es direkt weiter mit Musik, Gesprächen und Kaltgetränken. Die Gäste feierten gemeinsam im Pfarrheim. Später gab es auch noch Pizza.

Inklusionsparty St. Martin erstmals in diesem Raum
Organisiert wurde die Veranstaltung von Hannah Höing und Justin Woeste (Lebenshilfe). Beide arbeiten im Projekt der Aktion Mensch und der Lebenshilfe in Raesfeld seit längerer Zeit mit Fabian Tilling zusammen.
„Wir haben schon das dritte Mal eine wunderschöne Inklusionsmesse feiern dürfen und man hört, die Stimmung ist super. Wir sind wirklich froh, dass wir einen Raum für Begegnung schaffen können“, sagte Hanna Höing. Die Party fand erstmals in den neuen Räumen statt. Zuvor waren aber schon ähnliche Veranstaltungen in Erle organisiert worden.

„Inklusion betrifft alle“
Besonders wichtig sei den Organisatoren gewesen, dass wirklich alle eingeladen sind. „Inklusion betrifft ja irgendwie alle und wir wollen nicht einfach nur für Menschen mit Behinderung etwas anbieten, sondern für alle“, sagte Hanna Höing.
Deshalb habe man die Feier bewusst offen gestaltet. Junge Menschen, ältere Besucherinnen und Besucher sowie Menschen mit und ohne Behinderung feierten gemeinsam.
Hanna Höing und Tim Woeste freuten sich über die gemischte Runde. Es ist das das chöne, dass man gar nicht immer diese Trennschärfe habe, jetzt mit Behinderung oder ohne Behinderung, sondern es sind einfach Menschen, die zusammen feiern“, sagte Hanna Höing.

Zufällige Gäste feiern einfach mit
Besonders bewegend war für ein spontaner Besuch. „Das Schönste war gerade, dass auch zwei Kinder mit ihrer Großmutter gekommen sind, die einfach hier vorbeigekommen sind und gefragt haben, was ist da los. Die kamen einfach rein“, erzählte er.
Viele Menschen seien nach der Messe geblieben, hätten etwas getrunken und die besondere Atmosphäre genossen. „Es war so eine schöne Stimmung, man soll sowas häufiger machen“, hätten ihm Besucher gesagt.
Und genau das ist offenbar auch das Ziel der Organisatoren. Für die passende Stimmung sorgte außerdem das Ehepaar Beck mit Gesang und Keyboard unter dem Namen „peu à peu“. aus Erle.









































