StartKreis BorkenZuzug aus Ostdeutschland nach NRW bleibt positiv – auch im Kreis Borken

Zuzug aus Ostdeutschland nach NRW bleibt positiv – auch im Kreis Borken

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Seit der Wiedervereinigung zieht es viele Menschen aus den ostdeutschen Bundesländern nach Nordrhein-Westfalen.

Wie aktuelle Daten zeigen, blieb dieser Trend über Jahrzehnte hinweg konstant, auch wenn die Zahlen zuletzt deutlich gesunken sind. Besonders im Kreis Borken war die Wanderungsbewegung bis in die 1990er Jahre stark ausgeprägt.

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Mehr Zuzüge aus Ostdeutschland als Fortzüge

Nach Angaben von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) sind zwischen 1991 und 2024 fast 735.000 Personen aus den ostdeutschen Bundesländern nach Nordrhein-Westfalen gezogen. Im selben Zeitraum hätten rund 514.000 Personen ihren Wohnsitz von NRW in eines der fünf ostdeutschen Bundesländer verlegt. Damit verzeichnete das Land insgesamt ein deutliches Wanderungsplus von etwa 221.000 Personen.

Ausnahmen und langfristiger Trend

Nur in den Jahren 2014 und 2017 seien mehr Menschen aus NRW in die östlichen Bundesländer gezogen als umgekehrt. Insgesamt bleibe Nordrhein-Westfalen damit über drei Jahrzehnte hinweg ein attraktives Ziel für Zuwandernde aus den neuen Bundesländern.

Entwicklung im Kreis Borken

Auch im Kreis Borken spiegelte sich diese Entwicklung wider. Im Jahr 1991 seien 829 Personen aus ostdeutschen Bundesländern in den westmünsterländischen Kreis gezogen. In den Folgejahren schwankten die Zahlen: 1992 waren es 484, 1993-406, 1994-387, 1995-516 und 1996-421 Personen. In den darauffolgenden Jahren hat sich der jährliche Zuzug eingependelt, meist zwischen 150 und 260 Personen. Im Jahr 2024 sind schließlich noch 160 Personen aus den ostdeutschen Bundesländern in den Kreis Borken gezogen.

Hintergrund zum Tag der Deutschen Einheit

Die Zahlen wurden von IT.NRW anlässlich des Tags der Deutschen Einheit am 3. Oktober veröffentlicht. Der langjährige Vergleich verdeutliche, dass der Austausch zwischen Ost und West weiterhin besteht, wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau als in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung.

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