Normalerweise ist es Ilona Schmidt, die als ehrenamtliche Mitarbeiterin der Kinderbücherei Erle an jedem ersten Mittwoch im Monat vorliest.
Diesmal musste sie ausnahmsweise pausieren ā doch zum Glück sprangen zwei engagierte Nachwuchs-Vorleser ein: Ihre Enkelin Hanna, selbst eine begeisterte Leserin, und Florian Steinkamp, āāder dritte Sieger des diesjƤhrigen kreisweiten Vorlesewettbewerbs. Gemeinsam stellten sie die Bücher āSieben Prinzessinnen und jede Menge Drachenā sowie āJim ist gut draufā vor.
Foto: Presse
Neuer WhatsApp-Kanal der Kinderbücherei
Das sonnige Wetter sorgte leider für eine kleine Zuhƶrerrunde ā nur fünf Kinder machen es sich auf dem Leseteppich gemütlich. Doch die Idee āKinder lesen für Kinderā bleibt in Erle fest verankert!
Wer keine Veranstaltung verpassen möchte, kann sich nun auch über den neuen WhatsApp-Kanal der Kinderbücherei informieren.
Der Kreiswahlausschuss Kreis Borken stellte am 4. MƤrz 2025 das amtliche Ergebnis der Bundestagswahl im Wahlkreis 125 (Borken II) fest.
Anne König (CDU) erhielt mit 47,9 Prozent der Erststimmen den höchsten Stimmenanteil. Zudem lag die Wahlbeteiligung bei 85,8 Prozent, was eine intensive Vorprüfung aller Stimmbezirke widerspiegelte.
Amtliche Feststellung im Wahlkreis 125 (Borken II)
Der Kreiswahlausschuss des Kreises Borken bestätigte in seiner Sitzung die bis dato vorläufigen Ergebnisse. Für den Wahlkreis 125, der die 12 Städte und Gemeinden Bocholt, Borken, Gescher, Heiden, Isselburg, Raesfeld, Reken, Rhede, Stadtlohn, Südlohn, Velen und Vreden umfasst, wurden die Wahlniederschriften sämtlicher Stimmbezirke durch Kreiswahlleiter Dr. Ansgar Hörster und sein Team eingehend geprüft.
WƤhlerdaten und Wahlergebnisse
Laut Dr. Hƶrster waren im Wahlkreis 125 insgesamt 200.973 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt, von denen 172.498 ihre Stimmeabgaben ā dies entspricht einer Beteiligung von 85,8 Prozent. Die hƶchste Wahlbeteiligung verzeichnete Raesfeld (89,5 Prozent), wƤhrend Bocholt mit 83,5 Prozent den schwƤchsten Wert aufwies. Dabei machten BriefwƤhler 33,6 Prozent der abgegebenen Stimmen aus (58.016 WƤhlerinnen und WƤhler).
Hinweis zum Wahlkreis 123 (Steinfurt I ā Borken I)
Im benachbarten Wahlkreis 123, der neben den fünf Gemeinden aus dem Kreis Borken auch Gemeinden des Kreises Steinfurt umfasst, sei erneut Jens Spahn (SPD) mit 41,8 Prozent der abgegebenen Stimmen abgegeben worden. Weitere Informationen zu diesem Ergebnis sind unter kreis-borken.de/wahlergebnis123 verfügbar.
Danke an die Wahlhelferinnen und -helfer
Kreiswahlleiter Dr. Hörster bedankte sich im Namen des gesamten Kreiswahlausschusses bei den knapp 1.700 ehrenamtlich tätigen Wahlhelferinnen und -helfern sowie den zahlreichen Mitarbeitern der Rathäuser und der Kreisverwaltung. Ohne deren engagierten Einsatz sei eine reibungslose Vorbereitung und Durchführung der Wahl nicht möglich gewesen.
Freitagabend, 18:05 Uhr: Der Lƶschzug Erle rückt mit Blaulicht zum Ridderspass in Erle aus. Einsatzstichwort: Kaminbrand. Doch vor Ort stellt sich heraus ā das vermeintliche Feuer ist ein NaturphƤnomen.
Ein aufmerksamer Anwohner habe laut Mitteilung der Feuerwehr Raesfeld einen Feuerschein über einem Schornstein entdeckt und sicherheitshalber die Feuerwehr alarmiert. Doch statt lodernder Flammen erwartete die Einsatzkräfte ein spektakuläres Abendrot, das den Kamin in leuchtendem Orange tauchte.
Nach kurzer Lageerkundung war klar: Kein Brand, keine Gefahr ā nur die Sonne, die sich malerisch verabschiedete. Die Feuerwehr konnte ohne Lƶschaktion wieder abrücken.
Tausende Menschen haben am vergangenen Wochenende im Kreis Borken bei strahlendem Sonnenschein den StraĆenkarneval gefeiert. Für eine Feierlichkeit mit derart hohen Teilnehmerzahlen werden die Karnevalstage trotz der ZwischenfƤlle aus polizeilicher Sicht als unauffƤllig bezeichnet.
Rosenmontag
In Raesfeld wird die Zahl der Besucher beim Rosenmontagsumzug auf circa 10.000 geschätzt, in Velen auf etwa 3.200. In beiden Kommunen verliefen die Umzüge störungsfrei. Die Polizei leitete zwei Strafverfahren ein (Körperverletzung und Diebstahl). Es wurden insgesamt 15 Platzverweise erteilt.
Rosenmontagsumzug Raesfeld 2024. Foto: Petra Bosse
Stadtlohn
Etwa 15.000 Menschen besuchten den Rosenmontagsumzug in Stadtlohn. Dort kam es zu einer Kƶrperverletzung sowie einer SachbeschƤdigung. AuĆerdem geriet der hydraulische Aufbau eines Karnevalswagens in das Ćberführungskabel einer Bedarfsampel, wodurch der Ampelmast zu Boden gezogen wurde. Hierbei wurden zwei Personen leicht verletzt.
Bocholt
Etwa 82.000 Menschen säumten inBocholtdie Strecke des Umzuges, der friedlich verlief. Etwa 82.000 Menschen säumten in Bocholt die Strecke des Umzuges, der friedlich verlief. Im Nachgang gab es allerdings mehrere Polizeieinsätze. Die Beamten leiteten insgesamt fünf Strafverfahren ein (drei Körperverletzungsdelikte, ein Diebstahl und ein Widerstand gegen polizeiliche Einsatzkräfte). Sie erteilten sieben Platzverweise und nahmen zwei Personen in Gewahrsam.
Ahaus-Wüllen
In Ahaus-Wüllen wurde der störungsfrei verlaufene Umzug von etwa 8.000 Zuschauern besucht. Die Polizei erteilte zwei Platzverweise und leitete drei Strafverfahren wegen Körperverletzung ein.
Ahaus-Ottenstein
In Ahaus-Ottenstein kam es beim von etwa 7.500 Menschen besuchten Umzug zu einem Vorfall, bei dem ein Ordner verletzt wurde. Er stürzte wƤhrend der Veranstaltung und geriet mit seinem Bein unter den Vorderreifen eines Traktors. Der Mann wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei musste auĆerdem in zwei FƤllen von Kƶrperverletzung einschreiten.
GrƶĆtenteils friedliche Veranstaltungen am Wochenende
Die Veranstaltungen verliefen laut Mitteilung der Polizei Kreis grƶĆtenteils bis Sonntag friedlich, dennoch musste die Polizei in mehreren FƤllen eingreifen und Strafverfahren einleiten.
Südlohn: Zwei Ingewahrsamnahmen und mehrere Platzverhältnisse
Rund 4.000 Menschen besuchten am Samstag den Karnevalsumzug in Südlohn. Der Umzug selbst verlief stƶrungsfrei, doch im weiteren Verlauf der Feierlichkeiten kam es zu PolizeieinsƤtzen. Die Beamten leiten ein Strafverfahren wegen Kƶrperverletzung sowie wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein. AuĆerdem wurden sieben PlatzverhƤltnisse erteilt und zwei Personen in Gewahrsam genommen.
Reken: Acht Kƶrperverletzungen und drei PlatzverhƤltnisse
Auch in Reken verlief der Umzug mit etwa 6.000 Feiernden weitgehend ruhig. Die Polizei verzeichnete jedoch insgesamt acht Strafanzeigen wegen Kƶrperverletzung und eine wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Drei Personen erhielten einen Platzverweis.
Rhede: 18 PlatzverhƤltnisse und mehrere Strafverfahren
Am Sonntag kamen rund 17.000 Zuschauerinnen und Zuschauer nach Rhede. Im Verlauf des Abends musste die Polizei mehrfach eingreifen. Die Bilanz: 18 PlatzverhƤltnisse, drei Ingewahrsamnahmen sowie drei Strafanzeigen wegen Taschendiebstahls. Zudem wurden zwƶlf Anzeigen wegen Kƶrperverletzung aufgenommen.
Gronau: Zwei Kƶrperverletzungsdelikte registriert
Den Karnevalsumzug in Gronau besuchten am Sonntag etwa 10.000 Menschen. Die Polizei sprach im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten einen Platzverweis aus und leitete zwei Strafverfahren wegen Kƶrperverletzung ein.
Schƶppingen: Verletzter Polizeibeamter nach Widerstandshandlung
Auch in Schƶppingen feierten rund 10.000 Menschen den Karnevalsumzug. Die Veranstaltung verlief zunƤchst friedlich, doch im Laufe des Tages kam es zu mehreren EinsƤtzen. Die Polizei erteilte acht PlƤtze, nahm zwei Personen in Gewahrsam und registrierte sieben Strafanzeigen wegen Kƶrperverletzung. Ein Polizeibeamter erlitt eine leichte Verletzung, nachdem ein tatverdƤchtiger Widerstand geleistet worden war.
Fazit: Insgesamt friedliche Feierlichkeiten mit einigen ZwischenfƤllen
Die Polizei zog insgesamt eine überwiegend positive Bilanz des Karnevalswochenendes im Kreis Borken. Trotz zahlreicher Besucherinnen und Besucher kam es nur vereinzelt zu Auseinandersetzungen und polizeilichen MaĆnahmen.
Ein Rosenmontagsumzug in Raesfeld wie aus dem Bilderbuch
Strahlender Sonnenschein, ein Himmel so blau wie das Prinzenpaargewand und eine Stimmung, die selbst den griesgrƤmigsten Miesepeter zum Schunkeln brachte. Unter dem Motto: āWenn das Prinzenpaar das Zepter schwingt, mit dem Frosch ganz Raesfeld singtā zog der Rosenmontagsumzug durch den Ort ā und mit ihm eine Karawane aus Jecken, Kamelle und Konfetti.
Foto: Petra Bosse
10.000 Jecken, die Polizei entspannt und gutes Sicherheitskonzept
Pünktlich um 12.33 Uhr setzte sich der Umzug nach einer kurzen Ansprache von Bürgermeister Tesing am Rathaus in Bewegung. Und die Menschen kamen in Strƶmen! Laut Polizei-Einsatzleiter Borken Reinhard Hƶing waren es rund 10.000 Besucher, doppelt so viele wie in den Vorjahren. Trotz des Andrangs blieb es friedlich. āFür die Polizei, acht Kollegen waren im Einsatz, gab es bis 16 Uhr nur ganz wenig zu diesem Zeitpunkt zu tun. Die Stimmung und das Wetter waren an diesem Tag superā, resümierte Hƶing. Das lag wohl nicht nur an den gut gelaunten Narren, sondern auch an einem cleveren Sicherheitskonzept.
Foto: Petra Bosse
Foto: Petra Bosse
Familienzone an der GartenstraĆe
Besonders gelobt wurde die Familienzone an der GartenstraĆe, in der sich unzƤhlige Kinder auf die Jagd nach Kamellen machten ā ohne dabei von den Mottowagen aus dem Konzept gebracht zu werden. Selbst die LautstƤrkevorschriften wurden weitgehend eingehalten, bis auf eine Gruppe, die es wohl besonders gut gemeint hatte. āEs war rundum eine, was die Stimmung an diesem Montag anbelangt, friedliche Veranstaltung. Genau so, wie ich mir Karneval vorstelleā, so Hƶing. Er hoffe, dass es auch nach dem Ende des Umzuges nach 16 Uhr weiterhin so bleibe.
Familienzone GartenstraĆe. Foto: Petra Bosse
Lokale Themen statt Weltpolitik: Die Mottowagen
Mit 31 gemeldeten Gruppen, darunter FuĆgruppen und Festwagen, war der Zug ein bunter Mix aus KreativitƤt und Tradition. Weltpolitische Themen? Diesmal Fehlanzeige. Stattdessen dominierten lokale Anliegen. Die Zukunft der Landwirtschaft war ein groĆes Thema ā passend zum Münsterland eben.
Foto: Petra Bosse
Prinzenpaar des RCV Jonas I. und Kristin I. Foto: Petra Bosse
Prinzenpaare im Kamellen-Stress
Besonders fleiĆig war das Kinderprinzenpaar des RRZ, Marius I. und Prinzessin Jule I., die von ihrem Froschwagen aus ohne Pause Kamelle unters Volk brachten. Doch auch das Prinzenpaar des RCV, Jonas I. und Kristin I., stand dem in nichts nach. Rufe von āKamelle, Kamelle!ā hallten durch die StraĆen, wƤhrend die Jecken ihre Beute sicherten.
Foto: Petra Bosse
Bunte Gruppen und ein Maus-JubilƤum
Auffallend bunt prƤsentierten sich die Frauen der EAV, die als leuchtendes Highlight durch die Menge zogen. Die Marbecker setzten mit dem Motto āUnser Dorf hat Zukunftā ein bodenstƤndiges Statement, wƤhrend die Laufschnecken & Friends mit āSchƶnheits-OP und Botoxā für schallendes GelƤchter sorgten.
Alles nur Botox? Foto: Petra Bosse
Und als ob das nicht genug wƤre, schummelten sich einige der Laufschnecken mit auffƤlligen Push-up-Pos durch die Menge ā vermutlich nur bis Aschermittwoch! Ob diese kleinen Schƶnheitskorrekturen wohl die Fastenzeit überstehen? Das Publikum hatte jedenfalls seine helle Freude an diesem urkomischen Anblick und feierte die Jecken für ihre Selbstironie.
Foto: Petra Bosse
Mƶllendraejers mit einem Keukenwagen
Und gleich mit mehreren Gruppen vertreten waren die NiederlƤnder aus der Partnergemeinde Wehl. Dazu gehƶrten die Mƶllendraejers mit einem Keukenwagen und Prins Wilco I., die mit guter Laune und typisch niederlƤndischer Feierfreude durch Raesfeld zogen. Sie rollten mit ihrem āKeukenwagenā durch die Stadt und sorgten für den passenden Hauch Oranje.
PrƤsent war auch der RCV-Ehrenwagen, der sein 55. JubilƤum feierte ā passenderweise unter dem Motto ā50 Jahre Die Mausā. Die Brƶkerstegge schlossen sich mit dem Thema ā125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Raesfeldā an und zollten den Ehrenamtlichen Respekt.
Fazit: So muss Karneval sein!
Am Ende bleibt nur eines zu sagen: Raesfeld kann Karneval! Bestes Wetter, ausgelassene Stimmung und ein friedlicher, kunterbunter Umzug, der für alle etwas zu bieten hatte. Selbst Einsatzleiter Hƶing zeigte sich zufrieden: āGenau so stelle ich mir Karneval vor!ā Und ehrlich gesagt: Wir auch! Alaaf und bis nƤchstes Jahr!
Foto: Petra Bosse
Rosenmontagsumzug Raesfeld 2025. Fotos: Petra Bosse
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Rosenmontagsumzug Raesfeld 2025
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Karneval in Homer: Bunt, ausgelassen und voller Humor
Wenn der Schützenverein Homer zur Karnevalssitzung lƤdt, bleibt die gute Laune nicht lange aus. Am Freitagabend führte SitzungsprƤsident Andre Olbing das nƤrrische Publikum in der Festscheune Hecheltjenās Hof durch ein abwechslungsreiches Programm voller Hƶhepunkte.
Schwungvoller Auftakt mit Musik und Tanz
Den Beginn machte das Raesfelder Fanfarencorps, das mit seinen Klängen für die richtige Stimmung sorgte. Die Minitanzgarde begeisterte mit Choreografien und farbenfrohen Kostümen. Ein echter Hingucker war der Bierkistentanz der Raesfelder Landfrauen, die eindrucksvoll bewiesen, dass im Karneval Kreativität keine Grenzen kennt.
Foto: Presse
Line Dance und Showtänze sorgen für Begeisterung
Auch die Line Dance Gruppe aus Ramsdorf wusste das Publikum mit ihren synchronen Schrittkombinationen zu begeistern. Die Tanzgarde des Homeraner Karnevals zeigte eine energiegeladene Show, die den Saal zum Toben brachte.
Büttenreden und ausgelassene Feier an der Theke
Für herzhaftes Lachen sorgten Maria Belting und Jonas GroĆ-Isselmann mit ihren humorvollen Büttenreden. Mit pointierten Anekdoten und scharfem Witz brachten sie das Publikum immer wieder zum Schmunzeln. Nach der zweistündigen Sitzung war die Feier aber lƤngst nicht vorbei ā an der Theke wurde weitergesungen, getanzt und bis in die Nacht hinein ausgelassen gefeiert.
Auftakt zur Qualifikation zur Deutschen Skatmeisterschaft 2025: Rhade 69 siegt in Erlemit 16.420 Punkten.
18, 20, 0 ā ich passe. Wer Skat spielt, kennt diese Zahlenkombination, die über Freud und Leid entscheiden kann. Am Samstag ging es in Raesfeld jedoch um weit mehr als nur ein gutes Blatt: Bei Brƶmmel-Wilms fand der Auftakt zur Qualifikation zur Deutschen Skatmeisterschaft statt. Insgesamt 16 Teams aus dem Münsterland und dem Emsland traten an, um sich einen Platz in der nƤchsten Runde zu sichern. Auch aus Dorsten waren zwei Mannschaften dabei und mischten krƤftig mit.
Bernd Schnell von den Münster Kiepenkerls. Foto: Petra Bosse
Rhade 69 und OSPE Dorsten im Wettstreit
Für Dorsten gingen die Teams Rhade 69 mit Ludwig Fischer, Johannes Leuchtenberg, Michael Fröde, Uwe Karla und Andreas Bruns sowie OSPE Dorsten (mit 15.795 Punkte) Meinolf Edelkamp, Wolf Thiemann, Dirk Roith, Norbert Molzenberg und Gerd Petrovid an den Start. Die Spielleitung übernahm Bernd Schnell von den Münster Kiepenkerls. Organisiert wurde das Turnier von der Verbandsgruppe 44.
Acht Stunden Skat ā 48 Spiele entschieden über das Weiterkommen
In vier spannenden Serien mit jeweils bis zu zwei Stunden Spielzeit wurden insgesamt 48 Partien absolviert. Nach acht intensiven Stunden stand fest: Die HƤlfte der gestarteten Teams konnte sich für die nƤchste Runde qualifizieren. Die weiteren Spiele werden nun auf Landesverbandsebene in Ahlen ausgetragen. Dort kƤmpfen rund 80 Mannschaften um den Einzug in die Deutsche Meisterschaft ā doch nur zehn von ihnen werden sich das begehrte Ticket für das Finale in Magdeburg sichern kƶnnen.
Foto: Petra Bosse
Magdeburg als groĆes Ziel
In Magdeburg treffen dann die besten Teams aus Ahlen auf etwa 75 Mannschaften aus ganz Deutschland, die sich in ihren jeweiligen LandesverbƤnden durchgesetzt haben. Hier wird schlieĆlich der Deutsche Mannschaftsmeister im Skat ermittelt. Dank moderner Technik kƶnnen Interessierte seit sieben Jahren die Ergebnisse jedes Spiels direkt im Internet verfolgen. Im vergangenen Jahr sicherte sich der Skatclub Teichendƶrder Wolter den Titel. Die Rhader waren 2024 bis zur Finalrunde dabei und belegten am Ende den 51. Platz.
Erfolgreicher Auftakt für Rhade 69 und OSPE Dorsten
Beim ersten Spiel der Qualifikationsrunde in Erle lief es für die Dorstener Teams bereits vielversprechend: Rhade 69 sicherte sich den 1. Platz, OSPE Dorsten landete auf Rang 5.
Mit diesem starken Start haben beide Mannschaften gute Chancen, ihren Weg in die nƤchste Runde fortzusetzen.
Beim traditionellen Karnevalsgottesdienst in Raesfeld verband Pfarrer Dr. Fabian Tilling gekonnt Glauben mit der frƶhlichen Tradition des Karnevals. In seiner Predigt spiegelte sich die besondere AtmosphƤre dieser Zeit wider: eine Mischung aus Humor, Nachdenklichkeit und gemeinschaftlichem Feiern.
Mit rhetorischer Leichtigkeit nutzte er karnevalistische Elemente, um eine tiefere Botschaft zu vermitteln. Er greift die Tradition des Humors auf, ohne dabei den Ernst des Glaubens zu verlieren.
Foto: Petra Bosse
Witz und Weisheit gingen Hand in Hand , wenn er darauf hinwies, dass das Lachen nicht nur Freude bringt, sondern auch verbindet und manchmal sogar ein Spiegel für gesellschaftliche und persönliche Themen sein kann.
Miteinander und Toleranz – auch im Karneval
Ein zentrales Motiv seiner Rede war der Wert des Miteinanders und der Toleranz ā Tugenden, die im Karneval ebenso wichtig sind wie im christlichen Glauben. Die Botschaft: Freude am Leben und am Glauben schlieĆen sich nicht aus, sondern gehƶren zusammen.
Dabei wurde auf eine verständliche, lebendige Sprache gesetzt, die das Publikum mitnahm. Anspielungen auf aktuelle Themen , humorvolle Wortspiele und traditionelle Elemente des Karnevals sorgen dafür, dass seine Worte nicht nur gut ankamen, sondern auch zum Nachdenken anregten.
Mit einem herzlichen āHelau und Amenā endete eine Predigt, die die Festgemeinde gleichermaĆen erheitert wie inspiriert zurücklieĆ.
Liebe Schwestern, liebe Brüder,
Heute sehen wir uns wieder gut gelaunt im Kirchenschiff, der RCV hat’s voll im Griff.
Mit Garde, Musik, Prinzenpaar, Vorstand, Jecken, GlƤubigenschar beten wir und singen froh ā dem lieben Gott gefƤllt es so.
Wo Menschen sich freun, schunkeln, lachen
vergessen sie kurz mal die trüben Sachen. Insofern ist Karneval-Feiern gesund, mit Wackelkontakt und Kamelle im Mund.
Ich schaue heute zurück und bin ganz schnell bei so manchem Fernsehduell. Man diskutiert und ā ach du Schreck ā am Ende steht der Faktencheck.
Ihr kennt das vielleicht von zuhaus:
Du führst mit Ćberzeugung aus. āDas Lied is von de Hƶhner ā Keiner singt es schƶner.ā
Doch gleich haben andre das Handy gezückt und dich mit einer Belehrung beglückt. āGanz falsch liegt duā, sagen sie keck: āBrings war’sā sagt der Faktencheck.
Denk erst nach, bevor du lobst,
atme durch, bevor du tobst. Die Lesung heute kommt uns Eck mit einem inneren Faktencheck.
Prüfe erstmal eine Weile deine ersten Vorurteile; hinzuhören sei bereit, gib dem Gegenüber Zeit.
Was du sagst, schick durch ein Sieb
und schau hin, was übrig blieb: Feiner Sand, hilfreich und nützlich, vor den groben Resten schütz dich.
Die alten Griechen waren’n so frei und nutzten diese Siebe drei: schau, ob es wahr ist, nützlich und gut, ob diese Info zur Sache was tut.
Willst du wachsen in der Liebe,
Probiere doch mal dieses Siebe, einen Faktencheck zu wagen, um wirklich feine Dinge zu sagen.
Die eine sagt sofort: āIch check’sā, dem anderen ist es zu komplex, auch letzterer mag nicht verzagen, wohlwissend⦠dass gerade Betrunkene und Kinder die Wahrheit sagen.
Drum feiern wir heute mit Gottes Segen
frƶhlich dem Rosenmontag entgegen. Seid immer willkommen in Gottes Bau ā so sag ich Amen und Helau!
Karneval-Gottesdienst Raesfeld. Fotos: Petra Bosse
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Februar 2025 kaum gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. āDer saisontypische Anstieg zu Jahresbeginn ist damit zunƤchst unterbrochenā, erlƤutert er. Das āJobcenter im Kreis Borkenā weist für den Monat Februar 2025 insgesamt 6.848 erwerbsfƤhige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.
Im Vergleich zum Vormonat Januar 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 3 Personen gestiegen. Im Vergleich zum Februar 2024 hat sich die Zahl um 459 erhƶht. Die Quote der arbeitslosen GrundsicherungsempfƤnger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverƤndert und liegt aktuell bei 3,0 Prozent (Januar 2025: 3,0 Prozent, Februar 2024: 2,9 Prozent).
Die Gesamtzahl der erwerbsfƤhigen Leistungsberechtigten ist gestiegen: Sie liegt im Februar 2025 bei 12.166 Personen (+ 39 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehƶren auch MƤnner und Frauen, die aktuell an EingliederungsmaĆnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.
Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Februar 17.161 Personen (+ 23 gegenüber dem Vormonat) in 8.760 Bedarfsgemeinschaften (+ 18 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich gestiegen: So gab es im Februar 2024 447 Bedarfsgemeinschaften und sogar 594 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 3,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen StƤdte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.
Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Lümmelorden mit Augenzwinkern ā Kalender-Scherz sorgt für Lacher. Meriten-Medaille für die Feuerwehr. Sie rennt, wenn’s brennt ā und das seit 125 Jahren!Ob lodernde Flammen, überschwemmte Keller oder eine Katze, die teilweise nicht aus dem Baum kommen will ā die Freiwillige Feuerwehr Raesfeld und Erle ist stets zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird. Ein Einsatz, der nicht selbstverstƤndlich ist ā und genau deshalb wurde die Feuerwehr am Sonntag beim traditionellen Prinzenfrühschoppen mit der Meritenmedaille geehrt.
Doch nicht nur die Feuerwehr durfte sich beim traditionellen Prinzenfrühschoppen am Sonntag nach dem karnevalistischen Gottesdienst über eine Auszeichnung freuen ā auch der legendƤre Lümmelorden fand nach Jahren der Abstinenz endlich wieder einen würdigen EmpfƤnger. Und die Geschichte dahinter beweist: In Raesfeld nimmt man selbst die alltƤglichen Herausforderungen mit Humor!
Maria Kowalsky, Vors. OMR, nahm mit Humor den Lümmelorden 2025 entgegen. Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Foto: Privat
Lümmelorden – RaritƤt in Raesfeld
Dass der Lümmelorden in Raesfeld eine RaritƤt geworden war, konnte niemand besser bestƤtigen als Lars Melis, 2. Vorsitzender des Raesfelder Rosenmontagszuges (RRZ). Jahrelang blieben die begehrten TrophƤe unberührt ā nicht etwa, weil es an Lümmeligkeiten mangelte, sondern weil schlicht keine passenden VorschlƤge eintrudelten. Doch in diesem Jahr war es endlich wieder so weit: Der Lümmelorden feierte sein Comeback ā und das mit einer Geschichte, die beweist, dass Humor im Ort noch lƤngst nicht ausgestorben ist.
Die Geschichte hinter dem Lümmelorden
Und dann kam er ā der Moment, auf den alle gewartet hatten: Die Verleihung des Lümmelordens. Die Ehre, ihm entgegenzunehmen, fiel in diesem Jahr auf das Ortsmarketing Raesfeld, vertreten durch Maria Kowalsky, Arno Brƶmmel und Reinhard NieĆing. Und die Geschichte dahinter? Nun, sie begann mit einem Mann, einer Mülltonne ā und einer sehr kleinen Schrift.
āNƤchstes Jahr legen wir eine Lesebrille bei!ā
Peter Welsing, stolzer Besitzer des Familienkalenders des Ortsmarketings, wollte sich lediglich über die Abfuhrzeiten seiner Mülltonnen informieren (wir berichteten). Doch was er stattdessen fand, war eine Herausforderung für seine Sehkraft. Bewaffnet mit Lupe einer kƤmpfte er sich durch die winzige SchriftgrƶĆe und tat das einzig Vernünftige: Er schrieb eine amüsante Beschwerde-Mail an den RRZ. Die Jury des Lümmelordens erkannte den Humor der Situation sofort ā und der EmpfƤnger der diesjƤhrigen Auszeichnung war gefunden.
Maria Kowalsky nahm den Orden mit einem Lachen entgegen und kommentierte augenzwinkernd: āNƤchstes Jahr legen wir eine Lesebrille bei!ā
Mit reichlich Humor, ausgelassener Stimmung und einem klaren Zeichen, dass in Raesfeld die Tradition der Lümmeligkeiten wieder auflebt, ging ein närrisches Wochenende zu Ende.
55 Jahre RCV: GroĆe Karnevals-Party „SchrƤglage 10.0“ mit rund 1200 GƤsten in Raesfeld
Ein voller Erfolg ā āāoder besser gesagt: eine rauschende Karnevalsnacht , die Raesfeld so schnell nicht vergessen wird! Rund 1200 feierfreudige Narren verwandelten das Festzelt am Samstag in eine bunte Raesfelder Partyhochburg.
Dabei war nicht nur die Musik laut, sondern auch die Kostüme schrill und kreativ ā von funkelnden Einhƶrnern über tanzende Pommes-Tüten bis hin zu einem laufenden Gartenzwerg war alles dabei.
Als besonderer Gast sorgte die Sängerin LOONA für Stimmung. Die niederländische Künstlerin, bekannt für ihre Hits wie Bailando und Hijo de la Luna, heizte mit ihren Beats die Karnevalsparty richtig an und brachte das Festzelt zum Beben.
Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden ā und als der letzte Gast schlieĆlich nach Hause wankte, wurde vermutlich schon über das nƤchste groĆe JubilƤum spekuliert. Eins ist klar: Raesfeld kann Karneval ā und wie!
Wenn der groĆe Rosenmontagszug vorbei ist, geht die Feier erst richtig los! Brƶmmel-Wilms lƤdt alle Jecken zum traditionellen Kneipen-Karneval ein.
Ab 15:00 Uhr sorgt ein DJ für beste Stimmung und bringt die Feiernden mit den grƶĆten Karnevalshits in Schwung.
Party, Stimmung & Genuss
Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Schnitzelburger, Rƶstiburger und herzhafte Schnitzelgerichte werden frisch zubereitet und direkt serviert ā perfekt für hungrige Karnevalisten!
Auch der EAV-Karneval kehrt nach dem Umzug traditionell in ihre Stammkneipe Brömmel-Wilms ein. Gemeinsam wird die fünfte Jahreszeit hier noch einmal ausgelassen gefeiert.
Brƶmmel-Wilms freut sich auf zahlreiche GƤste, beste Laune und eine unvergessliche Karnevalsparty !
š Datum: Rosenmontag, 03.03.2025 š Ort: Brƶmmel-Wilms, Raesfeld š¶ Beginn: Ab 15:00 Uhr mit DJ
Der Planungsschuss Raesfeld wird sich in seiner ersten Sitzung des Jahres am 10. MƤrz 2025 mit einer Anfrage zur wohnbaulichen Nachverdichtung an der Schermbecker StraĆe 42 befassen.
Die Verwaltung hat eine Prüfung des Bebauungsplans ER 15 (Wehme/Schermbecker StraĆe) vorgenommen und spricht sich grundsƤtzlich für eine Erweiterung der überbaubaren FlƤche aus.
Geplante Bauvorhaben
Die Anfrage sieht vor, auf dem Grundstück eine wohnbauliche Nachverdichtung zu ermƶglichen. Zudem soll eine bestehende, baufƤllige Remise/Scheune abgerissen und durch eine neue Halle an gleicher Stelle ersetzt werden. Beide Vorhaben liegen nach aktuellem Bebauungsplan auĆerhalb der festgelegten Baugrenzen, doch die alte Remise genieĆt Bestandsschutz, da sie bereits vor der Aufstellung des Bebauungsplans bestand.
Prüfung des Bebauungsplans ER 15
Im Zuge der Anfrage hat die Verwaltung eine umfassende Prüfung des gesamten Bebauungsplans ER 15 vorgenommen. Die Ergebnisse zeigen, dass umfangreiche Nachverdichtungen insbesondere entlang der Schermbecker StraĆe mƶglich sind. Bisher wurde die Bebauung über die GrundflƤchenzahl (0,8) reguliert. Um zukünftige Nachverdichtungen vertrƤglich zu gestalten und eine zu massive Bebauung zu verhindern, empfiehlt die Verwaltung eine Begrenzung des MaĆes der Bebauung. Dies kƶnnte über die zulƤssige Hƶchstzahl an Wohneinheiten erfolgen.
Anpassung der Gebietsfestlegung
Ein weiterer Punkt der Prüfung betrifft den östlichen Bereich des Plangebietes. Dieser ist derzeit als Mischgebiet ausgewiesen, obwohl es nach Kenntnis der Verwaltung keine gewerblichen Nutzungen gibt. Daher soll geprüft werden, ob eine Umwidmung in ein allgemeines Wohngebiet dem Gebietscharakter besser entsprechen würde.
Empfehlung der Verwaltung
Die Verwaltung empfiehlt, den Bebauungsplan unter Berücksichtigung der Nachverdichtung sowie der Gebietscharakteristik neu aufzustellen. Der Planungsausschuss wird die Vorschläge in der Sitzung am 10. März beraten und über das weitere Vorgehen entscheiden.
Kreis Borken/Münster. Das Münsterland gilt als eine der führenden Pferderegionen Deutschlands ā und das aus gutem Grund.
Ob Veranstaltungen, Reitrouten oder besondere Highlights entlang der Wege: Pferdefreunde kommen hier voll auf ihre Kosten. Um die Region noch besser zu entdecken, bietet der Münsterland eV ab sofort eine neue Reitkarte an, die einen kompakten Ćberblick über das vielfƤltige Angebot liefert.
āMit der neuen Reitkarte mƶchten wir eine zuverlƤssige Orientierungshilfe bieten und die Vielfalt der Region rund um das Thema Pferd sichtbarer machen.ā āDabei sprechen wir nicht nur Reiterinnen und Reiter an, sondern alle Pferdeinteressiertenā, erklƤrt Laura Finke, beim Münsterland eV zustƤndig für die Pferderegion.
Eine Region, die Pferde lebt
Mit über 80.000 Pferden, darunter einer der letzten Wildpferdeherden Europas, ist das Münsterland nicht nur unter Reitsportlerinnen und -sportlern bekannt und beliebt. Zahlreiche Reiterhöfe, Zuchtbetriebe und Institutionen prägen das Bild der Region. Die ausgeschilderte Münsterland-Reitroute lädt auf mehr als 1.000 Kilometern zum entspannten Ausritten ein.
Doch auch für Nicht-Reiter gibt es viel zu erleben. Veranstaltungen wie das Turnier der Sieger in Münster, der Wildpferdefang in Dülmen oder die Hengstparade in Warendorf locken jƤhrlich Hunderttausende Besucher im Münsterland. āDie neue Reitkarte zeigt, wie eng Natur, Kultur und Pferdesport hier miteinander verbunden sind. āMit ihr lassen sich Ausflüge im Zeichen des Pferdes unkompliziert planenā, so Finke.
Wo ist die Reitkarte erhƤltlich?
Die neue Reitkarte ist ab sofort bei den Tourist-Informationen in der Region sowie beim Münsterland eV erhältlich. Bestellungen sind telefonisch unter 02571 949392 oder per E-Mail an [email protected]möglich.
Unter dem Motto āBuntā luden die Landfrauen Erle-Raesfeld am Altweiber-Donnerstag zu einem geselligen Vormittag in Hecheltjens Hof ein.
Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Musik, Sketchen, Geschichten und der traditionellen Schenkelrunde verging die Zeit wie im Flug.
Fotos: Landrauen Erle-Raesfeld
Humorvolles Programm und gute Stimmung
Gleich zu Beginn sorgten farbenfrohe Kostüme und frƶhliche Musik für eine ausgelassene AtmosphƤre. Die Landfrauen hatten sich ein humorvolles Programm überlegt, das mit Sketchen und Anekdoten für viele Lacher sorgte. Auch die Schunkelrunde durfte nicht fehlen ā ein fester Bestandteil des nƤrrischen Treffens, bei dem mit viel Schwung und guter Laune in geselliger Runde gefeiert wurde.
Altweiber-Tradition mit Wiederholungsbedarf
WƤhrend drauĆen im Februar noch grau und kühl war, herrscht im Saal eine warme, frƶhliche Stimmung. Die Mischung aus Unterhaltung und Geselligkeit kam bei den Besucherinnen gut an, sodass sich am Ende viele einig waren: Auch im nƤchsten Jahr soll es wieder einen nƤrrischen Nachmittag geben.
Mit dem Motto āMarbeck worldwideā stellt die Gruppe des Heimatvereins Marbeck die Offenheit des Dorfes beim Rosenmontagsumzug in Raesfeld 2025 da.
von: Eduard Wolf
Die Golddorfgruppe des Heimatvereins Marbeck nimmt auch in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge am Rosenmontagsumzug des Raesfelder Karnevalsvereins teil. Unter dem Motto āMarbeck worldwideā prƤsentiert sich die Gruppe als ein bemerkenswerter Bestandteil des Umzugs und trƤgt zur festlichen AtmosphƤre bei.
Der Rosenmontagsumzug hat sich mittlerweile zu einem festen Hƶhepunkt im Karnevalsprogramm entwickelt, an dem die Golddorfgruppe mit viel Engagement und KreativitƤt beteiligt ist.
āMarbeck worldwideā ā Ein internationales Motto
Das diesjƤhrige Motto āMarbeck worldwideā zeigt dass Marbeck auch international immer mehr Kontakte knüpft. Die Teilnehmer der Golddorfgruppe setzen das Thema mit einem selbstgestalteten Wagen und durch kreative Kostüme um, die die internationale Vielfalt und den Austausch symbolisieren.
Foto: Heimatverein Marbeck/Archiv
Beteiligung der Golddorfgruppe ā Zahlreiche Teilnehmer
Insgesamt 47 Personen Teilnehmer begleiten den Wagen des Golddorfes, davon sind 27 Kinder und 20 Erwachsene. Diese Zahl zeigt, wie stark der Zusammenhalt innerhalb der Dorfgemeinschaft von Marbeck ist. Sowohl junge als auch Ƥltere Mitglieder der Golddorfgruppe tragen mit viel Begeisterung und Engagement zum Erfolg des Umzugs bei. Es ist bemerkenswert, wie alle Generationen gemeinsam an der Gestaltung des Umzugs arbeiten und sich aktiv einbringen. So soll der Umzug zu einem weiteren Highlight werden. Das kreative Mitwirken und die Teilnehmer zeigen, wie gut die Gemeinschaft in Marbeck zusammenhƤlt, um ein solches Event zu realisieren.
Golddorf Marbeck beim Rosenmontagsumzug2024. Foto: Heimatverein Marbeck/Archiv
Erfolge des Heimatvereins Marbeck ā Internationale Kontakte
Der Heimatverein Marbeck kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. 2024 nahm Marbeck am EuropƤischen Dorfwettbewerb teil und erreichte dort einen beeindruckenden zweiten Platz. Der Gewinn der Silbermedaille hat Marbeck auch neue Kontakte geschlossen. Ein besonders bedeutendes Ereignis war der Besuch einer 32-kƶpfigen Delegation aus Taiwan im November 2024. Diese Begegnung markiert den Beginn einer offiziellen Dorfpartnerschaft zwischen Marbeck und Taiwan, was den Austausch und die Vernetzung auf internationaler Ebene weiter fƶrdert. Thomas Wolf, der erste Vorsitzende des Heimatvereins, ƤuĆert sich sehr erfreut über diese Entwicklung und sieht in der Partnerschaft mit Taiwan eine wertvolle Gelegenheit für Marbeck.
Ein weiteres Highlight ā Die 800-Jahr-Feier der Stadt Borken
Ein weiteres Highlight in der nahen Zukunft ist die PrƤsentation des Wagens der Golddorfgruppe im Sommer 2025 im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Stadt Borken. Diese Feierlichkeiten bieten Marbeck die Mƶglichkeit, sich als wichtigen Teil der grƶĆeren Stadtgemeinschaft zu prƤsentieren. Der Wagen der Golddorfgruppe wird in diesem Zusammenhang vor einem breiten Publikum gezeigt. Die Mitglieder der Golddorfgruppe freuen sich darauf, ihre kreativen Ideen und die Arbeit des letzten Jahres einem noch grƶĆeren Publikum zu zeigen.
Die Teilnahme an der 800-Jahr-Feier wird zudem als weiteres Zeichen dafür angesehen, dass Marbeck eine wachsende Bedeutung in der Region gewinnt und dass die Dorfgemeinschaft in der breiteren städtischen Gemeinschaft gut integriert ist.
Foto: Heimatverein Marbeck/Archiv
Vorfreude auf den Rosenmontagsumzug
āDie ganze Golddorfgruppe freut sich sehr auf den Umzug am Montagā, erklƤrt Mitorganisatorin Isabell Schmidt-Niermann. Es wird deutlich, dass die Vorbereitungen mit viel Enthusiasmus und Hingabe vorangetrieben wurden. In den letzten Jahren hat die Golddorfgruppe bei der Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen immer wieder gezeigt, wie stark die Gemeinschaft in Marbeck ist und wie gut sich die Dorfgemeinschaft einbringt. Neben der erfolgreichen Teilnahme am Rosenmontagsumzug blickt der Heimatverein auch auf eine Reihe anderer positiver Entwicklungen zurück.
800-Jahr-Feier Borken
Der internationale Austausch, die Silbermedaille beim Dorfwettbewerb und die bevorstehende Präsentation des Wagens auf der 800-Jahr-Feier von Borken sind weitere Belege für die positive Entwicklung des Heimatvereins und seiner Aktivitäten. Diese Ereignisse tragen nicht nur zur Sichtbarkeit von Marbeck bei, sondern stärken auch das Gemeinschaftsgefühl und das Engagement der Dorfgemeinschaft.
Der Auftritt der Golddorfgruppe beim Rosenmontagsumzug 2025 soll auch in diesem Jahr ein groĆer Erfolg werden. Mit dem Motto āMarbeck worldwideā stellt die Gruppe die Offenheit des Dorfes da. Der Umzug ist ein sichtbares Zeichen des Zusammenhalts innerhalb der Dorfgemeinschaft. Auch die jüngsten Erfolge, wie der Gewinn der Silbermedaille beim EuropƤischen Dorfwettbewerb, der Ausbau der internationalen Kontakte und die bevorstehende PrƤsentation beim 800-jƤhrigen StadtjubilƤum von Borken, zeigen, dass Marbeck und der Heimatverein auf einem erfolgreichen und zukunftsorientierten Weg sind erklƤrt Thomas Wolf.
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Willkommen zur 35. Folge des Raesfeld Podcast. In der aktuellen Ausgabe spricht Moderatorin Sabrina Czupiol über das Wahlergebnis im Kreis Borken, die Prüfung einer möglichen Verpackungssteuer in Raesfeld und Trauerbeflaggung zu Ehren von Horst Köhler.
Weitere Nachrichten aus deiner Region findest du im Raesfeld Podcast.
Deutschland hat gewƤhlt: Erste Ergebnisse Kreis Borken und Raesfeld
Am Abend der Bundestagswahl ƤuĆerte sich Bürgermeister Martin Tesing gegen 20Uhr zu den ersten Ergebnissen für den Kreis Borken. Tesing stellte fest, dass die CDU insgesamt etwas schlechter abgeschnitten habe als erwartet. Dennoch sei die Partei mit Anne Kƶnig in der Region weiterhin stark. Besonders erfreut zeigte sich Tesing über das vergleichsweise niedrige Wahlergebnis der AfD in Raesfeld. Die Ergebnisse für Borken II im Bereich der
Erststimmen:
SPD 19,5%, CDU 48%, Grüne 9,6%, FDP 2,9%, AfD 12,9% und die Linke 5,1%. Mit 85,9 % war die Wahlbeteiligung auch im Kreis Borken auf einem hohen Niveau.
Kommunale Verpackungssteuer in Raesfeld auf dem Prüfstand
Das Bundesverfassungsgericht ebnete mit seinem Urteil zur Tübinger Verpackungssteuer den Weg für eine kommunale Abgabe auf Einwegverpackungen. Kommunen erhalten dadurch mehr Handlungsspielraum, um gegen die zunehmende Vermüllung vorzugehen und Mehrwegverpackungen stärker zu fördern. Auch die Gemeinde Raesfeld untersucht, welche Folgen eine solche Steuer vor Ort hätte.
Trauerbeflaggung in Borken für verstorbenen Bundespräsidenten Horst Köhler
Zu Ehren des verstorbenen BundesprƤsidenten a.D. Horst Kƶhler waren die Fahnen am Borkener Kreishaus am Dienstag, den 18. Februar, auf halbmast gesetzt. Prof. Dr. Horst Kƶhler war am 1. Februar 2025, im Alter von 81 Jahren verstorben.
Wohnbaugrundstücke in Erle: Gemeinde Raesfeld vergibt 43 Bauplätze
Die Gemeinde Raesfeld bietet 43 Wohnbaugrundstücke in Erle an der Wehler StraĆe zum Verkauf an. Der Bewerbungszeitraum für die BauplƤtze begann am 1. Februar 2025 und endet am 30. MƤrz 2025.
Erfreuliche Nachrichten für Raesfeld: Naturpark Hohe Mark erhält Fördergelder
Am Dienstag, den 4. Februar 2025, gab Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer die Gewinner des Fƶrderwettbewerbs āNaturpark.2027.Nordrhein-Westfalenā mit dem Motto āDein NATURpark ā Entdecke die Vielfaltā bekannt. Insgesamt stellt das Land eine Million Euro für die Umsetzung von Projekten bereit. 147.200 Euro davon gehen an den Naturpark Hohe Mark für ein gemeinsames Projekt mit der Gemeinde Raesfeld.
Gemeinde Raesfeld sucht SchiedsmƤnner und -frauen
Da die Amtszeit der bisherigen Schiedspersonen endet, sucht die Gemeinde Raesfeld zum 1. Juni 2025 neue Schiedspersonen. Für dieses Amt können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger ab sofort bewerben. Schiedspersonen sind zuständig für die Durchführung von Schlichtungsverfahren in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten. Sie helfen dabei zum Beispiel kleinere Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Auseinandersetzungen zu klären und damit die Gerichte zu entlasten. Die Schiedspersonen arbeiten ehrenamtlich, erhalten aber eine Aufwandsentschädigung.
Beste Stimmung, bunte Kostüme und eine volle TanzflƤche ā im bunt geschmückten Saal von Brƶmmel-Wilms gefeiert! Wir haben einige Impressionen eingefangen ā Schunkeln, Lachen und Helau!
Altweiberparty 2025 bei Brƶmmel-Wilms in Erle 2025: Fotos: Petra Bosse
Beim Dorfwirt Anton in Raesfeld ging es an Altweiber hoch her! Schon am frühen Abend füllte sich die Kneipe mit gut gelaunten Jecken, die ausgelassen feierten.
Der Wirt selbst? Mit einer bunten Perücke sorgte er und Sein Team für beste Stimmung ā natürlich mit der passenden Portion Schunkelmusik und dem ein oder anderen KaltgetrƤnk.
Foto: Petra Bosse
Feiern bis der Schnitzel-Vorrat schlapp macht!
Doch das war nur der Anfang! Denn am Rosenmontag wird bei Anton traditionell noch einmal ein Schippe draufgelegt. Wenn der Karnevalszug durch Raesfeld rollt, bleibt die Küche nicht kalt: Schnitzel, Frikadellen und Gulaschsuppe stehen bereit, um die hungrigen Narren zu stƤrken. Und wer nach dem Zug noch Durst hat ā keine Sorge! Antons Kneipentür bleibt weit offen, bis auch der letzte Jeck genug geschunkelt hat.
AuĆerdem: Kostüm an, gute Laune mitbringen ā und auf nach Raesfeld zum Dorfwirt!
Helau und Prost ā auf einen nƤrrischen Rosenmontag in Raesfeld!
Dorfwirt Anton wünscht allen Jecken, Zugteilnehmern und Feierlustigen einen grandiosen Umzug und beste Stimmung in Raesfeld.
Foto: Petra Bosse/Archiv
Alteiberparty beim Dorfwirt Anton. Fotos: Petra Bosse