StartBauen und WohnenAusschuss Raesfeld: Nachverdichtung an der Schermbecker Straße im Fokus

Ausschuss Raesfeld: Nachverdichtung an der Schermbecker Straße im Fokus

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Der Planungsschuss Raesfeld wird sich in seiner ersten Sitzung des Jahres am 10. März 2025 mit einer Anfrage zur wohnbaulichen Nachverdichtung an der Schermbecker Straße 42 befassen.

Die Verwaltung hat eine Prüfung des Bebauungsplans ER 15 (Wehme/Schermbecker Straße) vorgenommen und spricht sich grundsätzlich für eine Erweiterung der überbaubaren Fläche aus.

Geplante Bauvorhaben

Die Anfrage sieht vor, auf dem Grundstück eine wohnbauliche Nachverdichtung zu ermöglichen. Zudem soll eine bestehende, baufällige Remise/Scheune abgerissen und durch eine neue Halle an gleicher Stelle ersetzt werden. Beide Vorhaben liegen nach aktuellem Bebauungsplan außerhalb der festgelegten Baugrenzen, doch die alte Remise genießt Bestandsschutz, da sie bereits vor der Aufstellung des Bebauungsplans bestand.

Prüfung des Bebauungsplans ER 15

Im Zuge der Anfrage hat die Verwaltung eine umfassende Prüfung des gesamten Bebauungsplans ER 15 vorgenommen. Die Ergebnisse zeigen, dass umfangreiche Nachverdichtungen insbesondere entlang der Schermbecker Straße möglich sind. Bisher wurde die Bebauung über die Grundflächenzahl (0,8) reguliert. Um zukünftige Nachverdichtungen verträglich zu gestalten und eine zu massive Bebauung zu verhindern, empfiehlt die Verwaltung eine Begrenzung des Maßes der Bebauung. Dies könnte über die zulässige Höchstzahl an Wohneinheiten erfolgen.

Anpassung der Gebietsfestlegung

Ein weiterer Punkt der Prüfung betrifft den östlichen Bereich des Plangebietes. Dieser ist derzeit als Mischgebiet ausgewiesen, obwohl es nach Kenntnis der Verwaltung keine gewerblichen Nutzungen gibt. Daher soll geprüft werden, ob eine Umwidmung in ein allgemeines Wohngebiet dem Gebietscharakter besser entsprechen würde.

Empfehlung der Verwaltung

Die Verwaltung empfiehlt, den Bebauungsplan unter Berücksichtigung der Nachverdichtung sowie der Gebietscharakteristik neu aufzustellen. Der Planungsausschuss wird die Vorschläge in der Sitzung am 10. März beraten und über das weitere Vorgehen entscheiden.

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