Ein Jahrzehnt Glasfaserausbau in Raesfeld. „Mehr geht kaum“, so Bürgermeister Martin Tesing
Vor genau zehn Jahren, am 4. März 2014, wurden die ersten Schritte für den Glasfaserausbau in der Gemeinde Raesfeld gelegt. Zwei Jahre später, im April 2016, konnte der erste Raesfelder Haushalt an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Nun folgt der nächste Ausbauabschnitt, um die Internetversorgung weiter zu verbessern.

Symbolischer Baustart für „graue Flecken“
Der Kreis Borken und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG) haben zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Fördermittelgeber, der Kommunen sowie der Telekommunikationsbranche den symbolischen Baustart für den Ausbau der sogenannten „grauen Flecken“ eingeleitet.
Diese Gebiete verfügen bisher über Downloadgeschwindigkeiten von weniger als 100 Mbit/s und sind nicht in eigenwirtschaftliche Ausbaupläne eingebunden. Der Ausbau wird durch Fördermittel des Bundes, des Landes NRW und der Kommunen finanziert. Den entsprechenden Förderbescheid überreichte Regierungspräsident Andreas Bothe feierlich den Antragstellern während des Spatenstichs.
Interkommunale Zusammenarbeit für besseren Ausbau
Das Projekt umfasst 14 Kommunen des Kreises Borken, darunter auch Raesfeld. Diese Kommunen haben sich unter der Leitung der WFG zu einem interkommunalen Förderantrag zusammengeschlossen. Dadurch konnten Fördermittel in Höhe von 80 Millionen Euro gesichert werden. Die verbleibende Finanzierungslücke von 30,2 Millionen Euro wird gemeinschaftlich durch den Bund (50 Prozent), das Land (40 Prozent) und die beteiligten Kommunen (10 Prozent) getragen.
Glasfaser für nahezu alle Haushalte
Die Umsetzung erfolgt durch regionale Telekommunikationsunternehmen, was sicherstellt, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. Die geplanten Maßnahmen sollen eine Glasfaserversorgung von 99,9 Prozent aller Haushalte in Raesfeld ermöglichen. „Mehr geht kaum“, so Bürgermeister Martin Tesing. „Das ist ein großer Schritt zur flächendeckenden Verfügbarkeit von schnellen Internetanschlüssen in unserer Gemeinde!“
Bürgerinnen und Bürger werden informiert
Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger wurden bereits von der Gemeinde Raesfeld über das Vorhaben informiert. In Kürze werden die Telekommunikationsunternehmen direkt Kontakt zu ihnen aufnehmen, um den Anschluss zu planen.
„Mehr geht kaum“
Bürgermeister Martin Tesing.



























