„Waldwurm“ und „Holzwurm“ stehen für Natur

Raesfeld. Täglich spielen sie in der Natur. Auch jetzt noch sind die Kindertagesstätten Holzwurm und Waldwurm draußen. Dick eingemummelt springen sie von Baumstamm zu Baumstamm, buddeln Löcher, toben und rennen.

Seit Mai sind sie zertifizierte Naturpark-Kitas – und damit die ersten im ganzen Regierungsbezirk Münster. Ein Projekt ist jetzt mit dem innogy Klimaschutzpreis 2019 ausgezeichnet worden. Für ihr Bienenhotel erreichten sie den ersten Platz mit einem Preisgeld von 1000 Euro von innogy SE.

Innogy SE lobte den Preis aus

Dank einer ortsansässigen Tischlerei war die Außenfassade für den Unterschlupf der Bienen schnell gebaut. Eltern und Kinder sammelten Naturmaterialien zur Nisthilfe und verpassten dem Hotel die richtige Inneneinrichtung.

„Ihr seid ein großes Vorbild“, sagte Bürgermeister Andreas Grotendorst, der sich ein Bild von dem Bauwerk machte und mit innogy Kommunalmanagerin Monika Schürmann feierlich die Urkunde
überreichte.

„Ein großes Vorbild für alle“

In Kooperation mit dem Naturpark Hohe Mark und dem Trägerverein Tiergarten Schloss Raesfeld wurde zudem ein Staudenbeet in direkter Nähe zum Bienenhotel angelegt. Die blühende Wiese und
Wildobststräucher rundeten das „Buffet“ als Futterstelle für die Bienen ab.

Um den Kindern das Wissen noch lebendiger zu vermitteln, gab es auch das Angebot, ein kleines Bienenhotel mit den Eltern zuhause zu bauen.

Projekt ist ein voller Erfolg

Dank eines starken Vorstandes und einem guten Elternstamm war das Projekt in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. „Wir freuen uns, dass wir hier zusammen etwas zum Klimaschutz beitragen können und unterstützen das gerne“, erklärte Dagmar Beckmann,
Geschäftsführerin vom Tiergarten und Trägerverein Schloss Raesfeld.

„Das Projekt ist so richtig toll geworden und zeigt, wie viel Engagement in den Kommunen für den Klimawandel vorhanden ist“, lobte auch Monika Schürmann der innogy. So waren die Kitas in diesem Jahr die einzigen Preisträger in Raesfeld.

Nistkästen gegen Eichenprozessions-Spinner

Was mit dem Preisgeld von 1000 Euro passieren soll? „Damit ist richtig viel möglich“, meinte Katja Maschmeier, Leiterin der Kitas. „Wir werden davon Nistkästen für Meisen gegen die Eichenprozessions-Spinner aufhängen und im Januar gemeinsam überlegen, was wir mit dem Rest machen“. Eines ist aber schon jetzt sicher: „Auf jeden Fall etwas richtig Schönes.“

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Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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