Unfall wirft Friseurin aus dem Leben

Raesfeld-Erle. Am 30.06.2018 änderte sich das Leben von Andrea Lammersmann auf einen Schlag. Ein Motorradunfall warf die erfolgreiche Friseurmeisterin aus ihrem Arbeitsleben.

Bis dahin war die Ginsterstr. 84 in Raesfeld-Erle eine beliebte Adresse für modische Frisuren aller Art. Der Unfall veränderte alles. „Ich konnte von heute auf morgen nicht mehr für meine Kunden da sein,“ ärgert sich Andrea Lammersamnn. „Der gut laufende Betrieb stand auf einmal still. Wäre der Salon nicht Eigentum, hätte ich Konkurs anmelden müssen.“

16 Monate lang Nichtstun

Über einen Zeitraum von 16 Monate nicht arbeiten zu können ist eine lange Zeit für jemanden, der es gewohnt ist aktiv sein Leben zu gestalten und anzupacken. „Das schlimmste für mich war es, zur Untätigkeit verdammt zu sein,“ erinnert sich Andrea Lammersmann.

Doch seit vier Wochen kämpft sie sich in ihr Arbeitsleben zurück. Erstmal nur stundenweise bietet sie ihre Friseurdienste im Salon an, da ihr Körper noch immer geschont werden muss.

Treue Kunden helfen Andrea Lammersmann über alles hinweg

Besonders begeistert ist die sympathische Friseurin darüber, dass ihre Kunden sie nach so langer Zeit nicht im Stich lassen und ihr die Treue halten.

„Ich bin all meinen Kunden sehr dankbar, dass sie an mich geglaubt haben und nun wieder zu mir kommen“,

Andrea Lammersmann

Sie wird es langsam angehen lassen und sich allen Herausforderungen stellen, um ihren Friseursalon, der weit über Erles Grenzen bekannt ist, wieder zu 100 % ans Laufen zu bringen.

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Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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