Raesfeld – „Sauberes“ Urin sollte Polizei täuschen. Täuschungsmanöver ging allerdings „in die Hose“.

Raesfeld (ots) – „Einen Versuch war es wert“ – der erwies sich aber als zwecklos.

Auch wenn ein 19 Jahre alter Raesfelder am Donnerstag offensichtlich glaubte, die Polizei mit einem Trick über seinen Betäubungsmittelkonsum hinwegtäuschen zu können.

Verdacht geschöpft hatten die Beamten bei der Aufnahme eines Unfalls: Der 19-Jährige war mit seinem Wagen gegen 18.15 Uhr auf der Weseler Straße in Raesfeld auf ein Auto aufgefahren, das verkehrsbedingt abgebremst hatte.

Plastikflasche in Unterhose

Als die Polizisten ihn um eine Urinprobe baten, kam der junge Mann jedoch mit einem auffallend kalten Becherinhalt zurück. Der Grund für die fehlende menschliche „Betriebstemperatur“: Der Raesfelder hatte in seiner Unterhose eine Plastikflasche mit „sauberem“ Urin versteckt, den er schon seit Wochen für den Fall einer Kontrolle bei sich hatte.

Ein eindeutig unverfälschtes Ergebnis dürfte nun das Ergebnis einer Blutprobe liefern, die ein Arzt dem Fahrer anschließend entnahm.

Die Beamten stellten den Führerschein sicher und fertigten eine Anzeige. Bei dem vorangegangenen Unfall war ein Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro entstanden.

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