für das „Jobcenter im Kreis Borken“ im Jahr 2018
Stand der Langzeitarbeitslosen erreicht neuen historischen Tiefststand

Kreis Borken (pd). Das Jahr 2018 war im Bereich des „Jobcenters im Kreis Borken“ geprägt von einem deutlichen Rückgang der Fallzahlen. Damit setzte sich der erfreuliche Trend aus dem Jahr 2017 nahtlos fort, teilt Landrat Dr. Kai Zwicker dazu mit.

So bezogen im Durchschnitt 7.660 sogenannte Bedarfsgemeinschaften Leistungen nach dem SGB II – über 600 weniger als noch 2017.

Und auch die Zahl der Leistungsberechtigten mit Fluchthintergrund ist gegenüber dem Vorjahr weiter rückläufig.

„Dass dies so gelingen konnte, ist insbesondere auf die hervorragenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die engagierte Arbeit der Jobcenter im Kreis Borken zurückzuführen“, hebt der Landrat hervor.

Mit Unterstützung der Jobcenter konnten im Jahr 2018 bislang rund 2.700 Menschen eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, viele von ihnen beendeten so den Leistungsbezug. Auch fast 500 Flüchtlinge konnten in Arbeit vermittelt werden.

In der Folge fiel die SGB-II-Arbeitslosenquote im Kreis Borken mit 2 Prozent auf den niedrigsten Wert, seitdem der Kreis Borken 2005 die Betreuung der Langzeitarbeitslosen als Aufgabe übernommen hat. Nur zwei Kreise in NRW weisen eine noch niedrigere Arbeitslosenquote auf – Coesfeld und Olpe.

Die beschriebenen Entwicklungen führen dazu, dass das Jobcenter im Kreis Borken im münsterland- und auch landesweiten Vergleich weiterhin seine sehr guten Positionen bei allen wichtigen Kennzahlen halten kann oder sogar verbessern konnte.

„Für die kommenden Wochen und Monate erwarten wir eine gleichbleibend positive Entwicklung am Arbeitsmarkt“, blickt Landrat Dr. Kai Zwicker in die nähere Zukunft.

„Insgesamt stehen die Zeichen daher gut, dass auch für 2019 ein stabiler regionaler Arbeitsmarkt, verbunden mit soliden Integrationschancen erwartet werden kann.“

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