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Tags Beiträge mit Tags "Regionale 2016"

Regionale 2016

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Regionale 2016 lädt ein zu magischer Reise entlang der Berkel

Nächste Ausgabe der Magical Münsterland Tour am 31. März sowie 1. und 2. April / Tickets ab sofort erhältlich
Die „Magical Münsterland Touren“ sind Höhepunkte im Präsentationsjahr der Regionale 2016: Experimentierfreudige Teilnehmer begeben sich in die Obhut des renommierten Location-Theaters „Freuynde + Gaesdte“ aus Münster und erleben überraschende Touren durch die Region.

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Perspektivwechsel: Münsterländer Parklandschaft 2.0“

30 Studierende, drei Hochschulen, drei Tage Tüfteln und Ausprobieren: Angehende Landschaftsarchitekten und –planer sowie Agrarwirte haben Antworten auf die Frage gesucht, wie sich die Münsterländer Parklandschaft weiterentwickeln kann. Die Ergebnisse des Workshops „Perspektivwechsel: Münsterländer Parklandschaft 2.0“ wurden in der Landwirtschaftskammer Coesfeld vorgestellt.

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Münsterland e.V. sollte 15 Millionen Euro in die Schlösser- und Burgenregion investieren

Münsterland. Wer das Münsterland kennt, weiß um seine zahlreichen Schlösser, Burgen und Herrenhäuser. In kaum einer anderen Region gibt es schönere Zeugnisse großer Baukunst als hier. Dabei sind sie für den hiesigen Tourismus und somit auch als Wirtschaftsfaktor enorm wichtig. Um die damit verknüpften Erwartungen, wie gute Erreichbarkeit, Zugänglichkeit und einen hohen Erlebniswert, dauerhaft erfüllen zu können, liegt nun der „Masterplan Schlösser- und Burgenregion Münsterland“ vor. Entwickelt wurde er im Rahmen der Regionale 2016 vom Münsterland e.V., den Münsterlandkreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie der Stadt Münster.

Freuen sich auf die Umsetzung des "Masterplans Schlösser- und Burgenregion Münsterland" (v.l.): Dr. Christian Schulze Pellengahr (Landrat Kreis Coesfeld), Katja Stefanis (ift), Dr. Klaus Effing (Landrat Kreis Steinfurt), Michael Kösters (Münsterland e.V.), Dr. Olaf Gericke (Landrat Kreis Warendorf), Marcus Lewe (OB Münster), Dr. Heike Döll-König (Tourismus NRW e.V.), Prof. Dr. Reinhard Klenke (Regierungspräsident Münster), Klaus Ehling (Münsterland e.V.), Erbprinz Carl Ferdinand zu Bentheim und Steinfurt, Uta Schneider (REGIONALE 2016 GmbH), Jan Kobernuß (ift) und Dr. Kai Zwicker (Landrat Kreis Borken) vor der Kulisse des Erbdrostenhofs Münster. Foto: Maren Kuiter / KameraDIN
Freuen sich auf die Umsetzung des „Masterplans Schlösser- und Burgenregion Münsterland“ (v.l.): Dr. Christian Schulze Pellengahr (Landrat Kreis Coesfeld), Katja Stefanis (ift), Dr. Klaus Effing (Landrat Kreis Steinfurt), Michael Kösters (Münsterland e.V.), Dr. Olaf Gericke (Landrat Kreis Warendorf), Marcus Lewe (OB Münster), Dr. Heike Döll-König (Tourismus NRW e.V.), Prof. Dr. Reinhard Klenke (Regierungspräsident Münster), Klaus Ehling (Münsterland e.V.), Erbprinz Carl Ferdinand zu Bentheim und Steinfurt, Uta Schneider (REGIONALE 2016 GmbH), Jan Kobernuß (ift) und Dr. Kai Zwicker (Landrat Kreis Borken) vor der Kulisse des Erbdrostenhofs Münster. Foto: Maren Kuiter / KameraDIN

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Regionale  2016- Veranstaltungsübersicht 22. September –  2. Oktober 2016

Hinweis: Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind im Internet unter
www.zukunftsland-verbindet.de zu finden. Die Programm-Seite wird ständig aktualisiert.

 

23. September, Soundseeing: Konzert mit Michael Riessler und Pierre Charial, Lüdinghausen
Soundseeing – das münsterlandweite Klangkunstprojekt: Am 23. September treten der Bassklarinettist Michael Riessler gemeinsam mit dem französischen Drehorgelspieler Pierre Charial in der Burg Vischering in Lüdinghausen auf. Die beiden Musiker spielen nicht nur historische Werke von Mozart oder Haydn, sondern auch zeitgenössische Musik von György Ligeti oder Pierre Boulez. Eintritt: 18 Euro / 15 Euro (ermäßigt).
Zeit: Freitag, 23. September 2016, 20 Uhr
Ort: Burg Vischering, Berenbrock 1 , 59348 Lüdinghausen

23. – 25. September, Carving Cup Haard, Haltern am See
21 Motorsägen-Künstler setzen sich am Meilerplatz in der Haard künstlerisch mit dem Thema „Wald im Klimawandel“ auseinander. Die Bearbeitung von Rundholzstämmen durch die Künstler wird für Besucher erlebbar sein. Ein Teil der Kunstwerke soll dauerhaft in das Regionale 2016-Projet „WALDband“ integriert werden, die weiteren Kunstwerke werden nach der Fertigstellung versteigert. Der Erlös geht zu 20 Prozent an caritative Einrichtungen.
Zeit: Freitag (23.9.) ab 16 Uhr; Samstag (24.9.) + Sonntag (25.9.) ab 10 Uhr
Ort: Forsthof Haard, Recklinghäuser Straße 291, 45721 Haltern am See

24. September, Eröffnung der LWL-Ausstellung „Mein Grünes Land“, Dorsten
Die grüne Landschaft des westlichen Münsterlandes prägt bis heute Außenwahrnehmung und Selbstbild der Region. Doch der Wandel dieser attraktiven Parklandschaft ist nicht zu leugnen. Die Region steht vor großen Herausforderungen im Hinblick auf Energiewende und Klimawandel. Sie braucht ein neues, nachhaltiges Leitbild, das Bewährtes und Innovatives verbindet. Im Rahmen der Regionale 2016 entwickeln zahlreiche Partner im westlichen Münsterland modellhafte Lösungen für den Wandel der Kulturlandschaft. Das LWL-Museumsamt für Westfalen gibt in der Ausstellung „Mein grünes Land“ einen Überblick über die historische Entwicklung der Landschaft und rückt Ziele, Handlungsfelder und landschaftsbezogene Projekte der Regionale 2016 in den Fokus. Die Wanderausstellung ist bis zum 27. November in der Biologischen Station Kreis Recklinghausen in Dorsten zu sehen.

Zeit: 24. September bis 27. November 2016, montags bis freitags 8.30 bis 16.30 Uhr, samstags und sonntags nach Vereinbarung
Ort: Biologische Station Kreis Recklinghausen e. V., Im Höltken 11, 46286 Dorsten

29. September, Jobroadshow „Fachkräfte für das ZukunftsLAND“, Ahaus
Zehn Jobexpertinnen und Jobexperten gehen auf Tour durch das westliche Münsterland und informieren zu den Themenfeldern Arbeit, Bildung und Beruf. Folgende Themen stehen im Fokus: „Frau und Beruf“, „Ausbildung“, „Existenzgründung & Selbständigkeit“, „Migration und Integration“, „Familienfreundliche Arbeitgeber“, „Weiterbildung und Qualifizierung“ und „Kinderbetreuung“. Eine Veranstaltungsreihe im Zuge des Regionale 2016-Projekts „ZukunftsFrauen“.
Zeit: Donnerstag, 29. September, 14.30 bis 17.30 Uhr
Ort: Schloss Ahaus

30. September, Jobroadshow „Fachkräfte für das ZukunftsLAND“, Lüdinghausen
Zehn Jobexpertinnen und Jobexperten gehen auf Tour durch das westliche Münsterland und informieren zu den Themenfeldern Arbeit, Bildung und Beruf. Folgende Themen stehen im Fokus: „Frau und Beruf“, „Ausbildung“, „Existenzgründung & Selbständigkeit“, „Migration und Integration“, „Familienfreundliche Arbeitgeber“, „Weiterbildung und Qualifizierung“ und „Kinderbetreuung“. Eine Veranstaltungsreihe im Zuge des Regionale 2016-Projekts „ZukunftsFrauen“.
Zeit: Freitag, 30. September, 14.30 bis 17.30 Uhr
Ort: Burg Lüdinghausen

1./2. Oktober, Magical Münsterland Tour, Bocholt / Münsterland
Eine magische Reise durch das Münsterland ermöglicht eine neue Veranstaltungsreihe im Zuge der Regionale 2016: Auf der „Magical Münsterland Tour“ erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer überraschende Einblicke in ihre Region. Das Reiseprogramm hat das Location-Theater „Freuynde + Gaesdte“ entwickelt. Start- und Zielpunkt der Bustouren am 1. und 2. Oktober 2016 ist der Bahnhof in Bocholt. Die Reisen beginnen jeweils um 17 Uhr und werden ca. drei Stunden dauern. Tickets sind zum Preis von 18 Euro (ermäßigt 12 Euro) über das Location-Theater „Freuynde + Gaesdte“ unter der Internetadresse www.f-und-g.de erhältlich.

2. Oktober, Ausstellungseröffnung „Die Macher und die Spinnerei – Textilindustrie im Westmünsterland“, Bocholt
Sie ist Voraussetzung für fast alle Textilproduktionen, doch sie steht nur selten im Fokus – die Baumwollspinnerei. Dies ändert die neue Ausstellung des LWL-Industriemuseums. In seinem historischen Spinnereihochbau werden die Technik und die Arbeit am authentischen Ort in faszinierender Weise präsentiert. Laufende Maschinen erklären die Technik und auch die wirtschaftlichen Zusammenhänge im Westmünsterland. Doch es geht auch um die „Macher“, um den Mut und die Lebenswelt der Unternehmer, die die Textilindustrie der Region bis heute prägen. Eine Veranstaltung im Zuge des Regionale 2016-Projekts „kubaai“.
Zeit: Sonntag, 2. Oktober, 11 Uhr (Eröffnung), dann täglich 10–18 Uhr (außer Mo)
Ort: LWL-Textilmuseum, Industriestraße 5, Bocholt

2. Oktober, Apfelfest auf dem Alten Hof Schoppmann, Nottuln-Darup
Die mobile Saftpresse macht auch 2016 wieder Station auf dem Alte Hof Schoppmann. Hier wird Ihnen die Möglichkeit geboten, erntefrischen, naturtrüben Apfelsaft aus den eigenen Äpfeln herstellen zu lassen.Wenn Sie Ihre Äpfel und Birnen pressen lassen wollen, melden Sie die entsprechende Menge vorher beim Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld unter der Telefonnummer 02502-9012310 an. Darüber gibt es viele Infos rund um das Regionale 2016-Projekt „Alter Hof Schoppmann“.
Zeit: Sonntag, 2. Oktober 2016, 9 – 17 Uhr
Ort: Alter Hof Schoppmann, Am Hagenbach 11, 48301 Nottuln-Darup

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Kreis Borken (pd). Unter dem Motto „IDEALE“ haben die Träger der Regionale 2016-Projekte „kult Westmünsterland“ und „Forum Altes Rathaus Borken“ Ende 2015 ein neues Kurzfilmfestival ins Leben gerufen. Was am Anfang ein Wagnis mit ungewisser Resonanz war, hat sich in den letzten Monaten zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. 87 Filme wurden von Profis und Hobbyfilmern aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland als Wettbewerbsbeiträge eingereicht. 45 davon sind Anfang September im Festivalprogramm im Stadtmuseum zu sehen.

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Regionalrat Münster besichtigt Vorhaben in Legden, Coesfeld, Olfen und Nordkirchen

(pd). Der Regionalrat Münster hat sich am Montag bei einem Besuch im westlichen Münsterland ein Bild von vier Regionale 2016-Projekten gemacht. Die mehrstündige Tour führte in das „ZukunftsDORF Legden“, in die „BerkelSTADT Coesfeld“, ins Leohaus nach Olfen und nach Nordkirchen, wo das Inklusionsprojekt im Fokus stand. Für Projektträger und Engagierte vor Ort gab es am Ende des Tages viel Lob.

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Digitaler „Multitouch-Tisch“ liefert im Borkener Kreishaus Infos über alle Vorhaben der „Regionale 2016″

Kreis Borken (pd). 43 Projekte auf 55 Zoll – bis Anfang Juli präsentiert im Borkener Kreishaus die „Regionale 2016″ all ihre Vorhaben mithilfe eines „Multitouch-Tisches“. Der funktioniert wie ein Tablet-Computer – allerdings im Format eines Billard-Tisches. Es gilt dabei die Devise: Anfassen ausdrücklich erwünscht! Auf Vermittlung von Landrat Dr. Kai Zwicker ist das interaktive High-tech-Gerät, das die Firma Heddier Electronic aus Coesfeld-Lette erdacht, produziert und programmiert hat, im Foyer des Verwaltungsgebäudes aufgestellt worden.

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Präsentationsjahr Regionale 2016: Veranstaltungsübersicht 20. – 29. Mai

Hinweis: Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind im Internet unter
www.zukunftsland-verbindet.de zu finden. Die Programm-Seite wird ständig aktualisiert.

Sa. 21. Mai, 9 – 21 Uhr, Foto-Expedition Lippeland 2016, Dorsten
Die Teilnehmer der Foto-Expedition Lippeland 2016 entdecken die Welt vor der eigenen Haustür mit der Kamera.

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„Bin beeindruckt, wie sich die Region als ZukunftsLAND neu aufgestellt hat“ / 600 Gäste bei Auftaktveranstaltung in Coesfeld

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat am Nachmittag das Präsentationsjahr der Regionale 2016 eröffnet. Gemeinsam mit den 600 Gästen der Auftaktveranstaltung in Coesfeld gab sie mit Hilfe von Trillerpfeifen den Anpfiff für das Regionale-Jahr. Bis Sommer 2017 stehen jetzt unter dem Motto „ZukunftsLAND verbindet“ die 43 Projekte im Fokus, die im Rahmen des NRW-Strukturförderprogramms im westlichen Münsterland entstehen.

Pfiffen gemeinsam das Präsentationsjahr der Regionale 2016 an: Dr. Kai Zwicker (Landrat Kreis Borken und Aufsichtsratsvorsitzender Regionale 2016) und Hannelore Kraft (NRW-Ministerpräsidentin)
Pfiffen gemeinsam das Präsentationsjahr der Regionale 2016 an: Dr. Kai Zwicker (Landrat Kreis Borken und Aufsichtsratsvorsitzender Regionale 2016) und Hannelore Kraft (NRW-Ministerpräsidentin)

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Fahrzeug ist ab sofort im Einsatz / Sparkasse Westmünsterland unterstützt Aktion

(pd). Am kommenden Wochenende startet das Präsentationsjahr der Regionale 2016. Unter dem Motto „ZukunftsLAND verbindet“ werden bis Sommer 2017 mit zahlreichen Veranstaltungen die mehr als 40 Zukunftsprojekte in der Region in den Fokus gerückt.

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Regio.Velo erhält „A-Status“ der Regionale 2016
Die Räder sind geputzt, die Reifen aufgepumpt, jetzt kann es endlich wieder losgehen: Vielerorts startet derzeit die Fahrradsaison 2016. Die Radler in der Region dürfen sich auf einen ganz besonderen Radweg freuen, den Radschnellweg Regio.Velo. Dieser hat jetzt vom Lenkungsausschuss der Regionale 2016 den A-Status und somit grünes Licht für die Umsetzung erhalten.

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Coesfelds Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr lobt Entwicklungen im Zuge der Regionale 2016

Seit Oktober 2015 ist Dr. Christian Schulze Pellengahr neuer Landrat des Kreises Coesfeld. In den vergangenen Wochen hat er sich intensiv mit den Entwicklungen der Regionale 2016 auseinandergesetzt – in persönlichen Gesprächen, durch Bereisungen von Projektstandorten und zuletzt auch bei der Präsentation auf der Internationalen Grüne Woche in Berlin. Sein Fazit fällt positiv aus: Die Regionale biete für den Kreis Coesfeld und das westliche Münsterland große Chancen.

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Regionale 2016: Studierende suchen neue Ansätze für schonenden Umgang mit Wasser

Wie können wir in der Landwirtschaft schonender mit der Ressource Wasser umgehen? An dieser Frage haben im vergangenen Semester 60 Fachschüler/Innen für Agrarwirtschaft aus Borken und Bionik-Studierende der Westfälischen Hochschule in Bocholt getüftelt. Ihre Forschungsarbeiten sind Teil des Regionale 2016-Projekts „Faszination LandLeben“ und wurden in dieser Woche vorgestellt.

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Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller übergibt Zuwendungsbescheide für Regionale 2016-Projekte und Innenstadtmaßnahmen

Velen / Westliches Münsterland (pd). Dorothee Feller, Regierungsvizepräsidentin aus Münster, hat heute Zuwendungsbescheide in Höhe von rund 17 Millionen Euro an Empfänger aus dem westlichen Münsterland übergeben. Die Fördergelder sind für die Umsetzung von Regionale 2016-Projekten und damit verbundenen Innenstadtmaßnahmen vorgesehen.

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Räte stimmen für vertiefende Planungen / 240.000 Euro Förderung bewilligt

(pd). Das Regionale 2016-Projekt „Regio.Velo“ hat in dieser Woche viel Fahrt aufgenommen: Die Räte der beteiligten Städte und Gemeinden Isselburg, Bocholt, Rhede, Borken, Velen und der Kreistag Borken haben dafür gestimmt, das Projekt weiterzuverfolgen. Nächste Etappe ist jetzt die vertiefende Planung für einen ersten Bauabschnitt von Bocholt bis Rhede. Hierfür wurde heute eine Förderung in Höhe von 240.000 Euro aus dem Förderprogramm Nahmobilität des Landes NRW bewilligt.

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Erste Veranstaltungen stehen fest: Auftakt in Coesfeld / Kulturfest in Bocholt

Im westlichen Münsterland wird seit 2010 im Zuge des NRW-Strukturförderprogramms „Regionale 2016“ an Projekten gearbeitet, die die Region fit für die Zukunft machen sollen. Die Ergebnisse werden ab April des kommenden Jahres vorgestellt: Dann findet unter dem Motto „ZukunftsLAND verbindet“ der Regionale-Präsentationszeitraum statt. Bis Sommer 2017 stehen die mehr als 40 Projekte im besonderen Fokus.

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270 Gäste im CreativQuartier Fürst Leopold in Dorsten / Exkursionen und Bühnenprogramm

Unter dem Motto „Grenzen überwinden“ fand am Donnerstag die 4. ZukunftsLANDpartie der Regionale 2016 statt. An der Veranstaltung im CreativQuartier Fürst Leopold in Dorsten nahmen 270 geladene Gäste aus Nordrhein-Westfalen teil.

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Lastenrad-Wanderausstellung zeigt neue Möglichkeiten der Mobilität auf

(pd). Das Fahrrad ist bereits lange nicht mehr nur bloßes Fortbewegungsmittel, um von A nach B zu kommen. In vielen Städten wächst die Zahl von Transporträdern als umweltfreundliche Alternative zum PKW. Mit einer Lastenrad-Wanderausstellung möchte die Regionale 2016 Agentur neue mobile Lösungsansätze aufzeigen und Bürgerinnen und Bürger in der Region motivieren, das Auto auch mal stehen zu lassen.

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Vorstand tagte in Velen / Regionale 2016-Projekte vorgestellt

(pd). Ob das ZukunftsDORF Legden, das Leohaus in Olfen oder die Projekte entlang der Berkel: Der Vorstand der Architektenkammer NRW hat die Entwicklungen der Regionale 2016 gelobt. Die Architekten tagten in dieser Woche in Velen und informierten sich über die Fortschritte des Strukturförderprogramms im westlichen Münsterland.

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Michael Kamp vom NRW-Bauministerium informierte über die Möglichkeiten der Wohnraumförderung. Foto: André Dünnebacke, Regionale 2016 Agentur

Regionale 2016-Tagung in Coesfeld

(pd). Auf Städte und Gemeinden im westlichen Münsterland kommt eine gemeinsame Herausforderung zu: die Frage, wie die älteren Wohngebiete mit Ein- und Zweifamilienhäusern, die es überall in der Region gibt, fit für die Zukunft gemacht werden können. Entstanden zwischen den 1950er und 1970er Jahren stehen diese Siedlungen vor einem Umbruch: Das gilt für die einzelnen Häuser, die von ihren Bewohnern z.B. barrierefrei umgebaut werden müssen, um auch für das Leben im Alter passend zu sein. Darüber hinaus wird sich durch den demografischen Wandel und besonders durch die Alterung der Bevölkerung die Wohnungsnachfrage in der Region stark verändern. Im Zuge der Regionale 2016 suchen Kommunen seit einiger Zeit gemeinsam nach Lösungen und neuen Ideen. Eine erste Zwischenbilanz wurde jetzt in Coesfeld gezogen.

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Annika Lacour, Projektkoordinatorin der Gemeinde Legden, übergab das Dossier „ZukunftsDorf“ an Uta Schneider und Sebastian Niekamp von der Regionale 2016 Agentur.

Vom ZukunftsDORF bis zur WasserBurgenWelt: Lenkungsausschuss tagt am 19. November

Velen (pd). Gleich acht Projekte der Regionale 2016 könnten in Kürze grünes Licht für die Umsetzung erhalten. Die entsprechenden Anträge wurden zum Stichtag in der vergangenen Woche eingereicht. Mit dabei sind unter anderem die Vorhaben „Stadtlohn – Leben mit dem Fluss“, „WasserBurgenWelt“ und „Aktive Mitte Selm“. Die Entscheidung fällt am 19. November: Dann wird der Regionale-Lenkungsausschuss nicht nur über die acht Projekte entscheiden, die sich für den A-Stempel beworben haben — auch sechs Anträge auf die Stufe B sowie eine neue Projektidee wurden bei der Regionale 2016 Agentur in Velen eingereicht.

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Vor dem Austausch stand eine Führung durch die Rose Biketown auf dem Programm. Foto: André Dünnebacke, Regionale 2016 Agentur

Regionale 2016-Projekt Regio.Velo /Treffen in der Rose Biketown in Bocholt

Was in den Niederlanden schon alltäglich ist, kommt jetzt auch im Münsterland ins Rollen: Mit dem Radschnellweg Regio.Velo sollen im Rahmen der Regionale 2016 die Städte Isselburg, Bocholt, Rhede, Borken, Velen, Gescher und Coesfeld mit einer komfortablen und sicheren Fahrradverbindung näher zusammenrücken. Die Strecke soll für die schnellen E-Bikes und Pedelecs optimiert sein und das Fahrrad für die Alltagsmobilität attraktiver machen. Über den aktuellen Planungsstand informierten sich am Dienstag (25.6.) rund 25 Interessierte aus der regionalen Wirtschaft, Verbänden und Vereinen in der Rose Biketown in Bocholt.

Thorsten Heckrath-Rose von der Rose Versand GmbH sagte „Ich unterstütze die Regionale 2016, weil Radfahren eine immer größere Rolle in der Nahmobilität spielt und bereits heute auf Kurzstrecken dem Auto in vielen Belangen überlegen ist. Das Projekt zeigt einen möglichen Lösungsansatz, wie der Radverkehr der Zukunft bei uns aussehen kann und wie man noch mehr Menschen dazu bewegen kann, die Vorteile des Radfahrens zu nutzen.“ Ludger Tempelmann vom Biketreff Velen e.V. verwies auf die positiven Erfahrungen jenseits der Grenze: „Wer schon einmal auf einer Radautobahn in den Niederlanden gefahren ist, kann nicht verstehen warum es so etwas bei uns noch nicht gibt. Fahren ohne lästiges Anhalten an Kreuzungen und Ampeln ist hier auch mit dem Rad möglich. So macht Radfahren Spaß!“

Im Verfahren der Regionale 2016 hat das Projekt bereits die zweithöchste Stufe „B“ erreicht. Parallel war das Teilstück von Isselburg bis Velen im Herbst des vergangenen Jahres im „Landeswettbewerb Radschnellwege“ erfolgreich. Dafür bekommt das Projekt Regio.Velo nun eine Landesförderung in Höhe von 80% der Kosten für eine vertiefende Machbarkeitsstudie, in der es insbesondere um den konkreten Verlauf und die Kosten der Trasse geht, die sich grob am Verlauf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Isselburg und Coesfeld orientiert. Außerdem steht eine Landesförderung bei einer späteren Realisierung in Aussicht.

Die Teilnehmer zeigten sich angetan vom Projekt und den Chancen für eine neue Mobilität in der Region. Prof. Dr. Gerhard Juen, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft und Informationstechnik der Westfälischen Hochschule Bocholt sagte „In Zukunft müssen wir die individuelle Mobilität in der Region neu erfinden. Regio.Velo ist ein Beitrag hierzu.“ Insbesondere die Beschleunigung der Verbindungen zwischen den Städten, aber auch Aspekte wie betriebliche Mobilität wurden intensiv diskutiert. Die Teilnehmer sicherten zu, die weitere Projektentwicklung positiv zu begleiten.

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Lenkungsausschuss der RegiSitzung Lenkungsausschuss Regionale 2016 Kopieonale 2016 entscheidet am 3. Juli

Velen (pd). Der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 bekommt am 3. Juli einiges zu tun: Für elf Projekte stehen in der kommenden Sitzung Entscheidungen an. Besonders spannend wird es für die Vorhaben „KuBAaI“ in Bocholt und „Einfamilienhausquartiere der Zukunft“ in Ahaus. Die Projektträger haben zum Stichtag 11. April die Dossiers für den Aufstieg in die Stufe A“ vorgelegt. Die Vorhaben könnten somit grünes Licht für die Umsetzung erhalten. Vier weitere Projekte wollen die Stufe „B“ erreichen, zudem sind fünf neue Projektideen eingereicht worden.

„Die Vielzahl der Projekte zeigt, dass der Regionale-Prozess sehr an Fahrt aufgenommen hat und in den Städten und Gemeinden im westlichen Münsterland intensiv an den unterschiedlichen Vorhaben gearbeitet wird“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur. Im besonderen Fokus werden am 3. Juli die Vorhaben in Bocholt und Ahaus stehen, immerhin geht es um die finale „A“-Stufe der Regionale: Mit ihr gibt die Region das Signal, dass die Projekte umgesetzt werden können. Bislang haben vier Vorhaben diese Stufe erreicht, mit „KuBAaI“ und „Einfamilienhausquartiere der Zukunft“ könnte die Zahl auf sechs steigen. Für die Aufwertung auf die Stufe „B“ wurden zudem folgende Projektanträge eingereicht: Religionswelten Gemen (Stadt Borken), Forum für Kunst und Gegenwart (Stadt Borken), Ressourcennetzwerk Textil – Modellprojekt Dingdenergie (Stadt Hamminkeln), Energiewende im ZukunftsLAND (Stadt Olfen).

KuBAaI – Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße (Antrag Stufe A): Die Stadt Bocholt möchte ein rund 25 Hektar großes Industrieareal an der Bocholter Aa in Innenstadtnähe zu einem lebendigen Kultur-, Wohn- und Wirtschaftsstandort entwickeln. An der Industriestraße schlug über 100 Jahre das Herz der Bocholter Textilindustrie. Der dicht bebaute Bereich liegt zwischen Innenstadt und Aasee. Promenaden und neue Aufenthaltsorte sollen das Aa-Ufer zur Visitenkarte und zum Mittelpunkt des öffentlichen Lebens im neuen Stadtquartier machen. Verbunden ist dies auch mit einer ökologischen Aufwertung des Flusses. Entstehen soll ein neues urbanes Quartier, das ein Nebeneinander von Gewerbe, Kultur und Wohnen ermöglicht.

Einfamilienhausquartiere der Zukunft (Antrag Stufe A): Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möchte die Stadt Ahaus das zwischen Innenstadt und Bahnhof gelegene Josefsviertel so zukunftsfähig machen, dass es sowohl den Wohnbedürfnissen älterer wie auch jüngerer Anwohner gerecht wird. Hierfür soll ein Beratungsangebot für die Anwohner und Eigentümer geschaffen werden, um sie zur Beteiligung zu aktivieren. Ein sogenannter „Kümmerer“ soll in einer mehrjährigen Modellphase als Ansprechpartner zur Seite stehen.

Religionswelten Gemen (Antrag Stufe B): In den Räumen des ehemaligen Franziskanerklosters in Gemen soll ein Zentrum für Religion entstehen: eine unabhängige – weder kirchlich noch parteipolitisch gebundene – Bildungs- und Begegnungseinrichtung. Mit der Wiederbelebung des Klosters soll auch ein Impuls für die Ortsentwicklung in Gemen einhergehen. Der Platz auf der Oberen Freiheit soll insbesondere in seinem südlichen Teil städtebaulich aufgewertet werden.

Forum für Kunst und Gegenwart (Antrag Stufe B): Die Stadt Borken möchte im „Alten Rathaus“, in dem auch das Stadtmuseum seinen Sitz hat, ein Forum für Kunst und Gegenwart schaffen. Entstehen soll ein Ort der Begegnung, des Erlebens und Erfahrens. Das Projekt hat zwei Säulen: Borken soll zum kulturellen Knotenpunkt eines deutsch-niederländische Grafiknetzwerkes werden, das gemeinsame Arbeit, Ausstellungen und Marketing ermöglicht. Zweite Säule ist die Stadtgeschichte: Das bestehende Museum soll durch neue, interaktive Angebote interessanter für Besucher werden.

Ressourcennetzwerk Textil – Modellprojekt Dingdenergie (Antrag Stufe B): Mit dem Modellvorhaben „Dingdenergie“ soll in Hamminkeln-Dingden ein Wärmeverbund zwischen ansässigen Unternehmen, kommunalen Einrichtungen und Privathaushalten entstehen. Hier soll deutlich gemacht werden, dass Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) auch im ländlichen Raum möglich und sinnvoll umsetzbar ist. Die Stadt Hamminkeln arbeitet für das Vorhaben eng mit dem Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. und der Fachhochschule Münster zusammen. An dem bereits erarbeiten Feinkonzept sind unter anderem Textilbetriebe, eine Raiffeisengenossenschaft, fünf kommunale Gebäude, eine landwirtschaftliche Biogasanlage sowie  fast 200 angeschlossene Haushalte beteiligt.

Energiewende im ZukunftsLAND (Antrag Stufe B): Die Stadt Olfen möchte die vorhandenen Ansätze zur Nutzung regenerativer Energien zusammen führen und in einem Gesamtkonzept so ergänzen, dass die Kommune langfristig ihren Energieverbrauch selbst decken kann. Die örtlichen Landwirte, Gewerbetreibenden und Bürger sollen konsequent in die Konzeption, Trägerschaft und Finanzierung von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien eingebunden werden. Neue technische Ansätze, zum Beispiel die Erzeugung von Methan aus überschüssiger Windenergie, sollen zudem erprobt werden.

Die Projektanträge werden in den nächsten Wochen von der Regionale 2016 Agentur ausgewertet und für die Beratungen im Lenkungsausschuss am 3. Juli aufbereitet. Ab Anfang Juni können die Studien zudem im Internet unter www.regionale2016.de eingesehen werden.

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Lenkungsausschuss tagte in Bocholt / Ein neues A-, drei neue B- und ein neues C-Projekt

Bocholt (pd). Mit der „Hybriden Wertschöpfung im Zukunftsland“ hat das vierte Projekt der Regionale 2016 die Stufe „A“ und somit grünes Licht für die Umsetzung erhalten. Das Vorhaben soll Impulse für die Unternehmen der Region liefern und sie bei der Entwicklung von Produkt-Dienstleistungs-Kombinationen unterstützen. Neben dem neuen A-Projekt wurden durch den Regionale-Lenkungsausschuss drei Projekte in den B-Status und ein neues Vorhaben in den C-Status aufgewertet.

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Das Preisgericht des freiraumplanerischen Wettbewerbs „StadtLandschaft“. Foto: Regionale 2016
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1. Preis, Büro JKL Georgsmarienhütte. Foto: Regionale 2016

Lüdinghausen (pd). Der freiraumplanerische Wettbewerb für die „StadtLandschaft“ in Lüdinghausen ist entschieden. Der 1. Preis ging an den Entwurf des Büros JKL aus Georgsmarienhütte. Die Rehwaldt Landschaftsarchitekten aus Dresden wurden mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Das Vorhaben ist Teil des Regionale-Projekts „WasserBurgenWelt“:  Die Landschaft um die Burgen Vischering und Lüdinghausen soll neu gestaltet und die historischen Bauwerke besser an die Innenstadt angebunden werden. Für die Bürgerinnen und Bürger sollen neue Aufenthalts- und Erholungsflächen entstehen.

„Lüdinghausen besitzt mit den seinen Wasserburgen einen echten Schatz. Sie werden aber leider noch nicht so wahrgenommen, wie sie wahrgenommen werden könnten. Ziel des Projekts ist, die Burgen stärker miteinander zu verbinden und besser an die Stadt anzubinden. Darin besteht eine große Entwicklungschance für die Stadt Lüdinghausen“, sagte Konrad Püning, Landrat des Kreises Coesfeld, nach Ende des Preisgerichts. Neben Püning waren unter anderem Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller (Bezirksregierung Münster), Uta Schneider (Geschäftsführerin Regionale 2016 Agentur), Sylvia Wagner (Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft NRW) und Prof. Ulrike Beuter (Landschaftsarchitektin, Oberhausen) Teil der Jury.

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2. Preis, Rehwaldt Landschaftsarchitekten aus Dresden. Foto: Regionale 2016

Mit der Vergabe des 1. Preises an das Büro JKL entschied sich die Jury für einen Entwurf, der einen großräumigen Landschaftsraum zwischen den Burgen vorsieht: einen übergreifenden Landschaftspark, in der die Natur für sich wirken soll und der viele weitere Entwicklungsmöglichkeiten bietet. „Der Entwurf verfolgt die Devise ,Weniger ist mehr‘ – viel Freiraum, eine ruhige Kulturlandschaft und die starke Berücksichtigung sowohl historischer als auch ökologischer Belange“, erklärte Prof. Hartmut Welters, dessen Büro „Post und Welters Architekten und Stadtplaner GmbH“ den Wettbewerb koordinierte.

Das Projekt „WasserBurgenWelt“ wird vom Kreis Coesfeld und der Stadt Lüdinghausen im Zuge der Regionale 2016 entwickelt. Das Vorhaben hat bislang den B-Stempel, die zweite von drei Wertungsstufen, erreicht. Die Burg Vischering soll zu einem Anlaufpunkt für regionale und städtische Geschichte sowie für außerschulisches Lernen werden sowie Zentrum sein für das Netzwerk „Burgen – Schlösser – Parks“ im westlichen Münsterland. Zugleich soll der historische Landschaftsraum zwischen den Burgen Vischering und Lüdinghausen, der historischen Altstadt und den zwei Gewässerarmen der Stever zu einer generationsübergreifend nutzbaren Fläche weiterentwickelt werden. Die Burgen und der Steverraum werden so als Gesamtensemble entwickelt und sollen wieder als Einheit wahrgenommen werden.

„Das Projekt verfolgt viele sehr gute Ansätze. Für die Stadt Lüdinghausen bieten sich durch die Neugestaltung des Gebiets neue Perspektiven: Die Burgen werden stärker mit der Innenstadt in Verbindung gebracht. Somit entstehen auch neue, landschaftlich attraktive Aufenthaltsflächen für Besucher und natürlich auch für die Bürgerinnen und Bürger“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

Alle Beiträge des Wettbewerbs werden der Öffentlichkeit vom 9. bis einschließlich 17. April im Foyer des Rathauses Lüdinghausen vorgestellt. Die Wettbewerbsarbeiten können montags bis mittwochs von 7:30 bis 16:00 Uhr sowie donnerstags von 7:30 bis 18:00 Uhr und freitags von 7:30 bis 12:30 Uhr besichtigt werden.

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Lob für Vorhaben in Hünxe, Schermbeck und Hamminkeln

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Die Regierungspräsidentin Anne Lütkes beim Besuch in Dingden gemeinsam mit Dr. Markus Strauß (Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.).

Schermbeck (pd). Eindrucksvolle Orte, besondere Vorhaben: Mit Hilfe der Regionale 2016 entstehen derzeit an vielen Stellen im westlichen Münsterland Projekte, die die Region fit für die Zukunft machen und einen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger bringen sollen. Fünf dieser Vorhaben standen heute im Fokus. Anne Lütkes, Regierungspräsidentin aus Düsseldorf, informierte sich vor Ort über die Entwicklungen rund um das Otto-Pankok Museum in Hünxe, die geplante Lippequerung in Schermbeck, die „Baukulturstelle“ in Hamminkeln-Dingden sowie die Projekte „GartEn“ und „Dingdenergie“.

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Besichtigung des Otto-Pankok-Museums in Hünxe.

Wer sich Haus Esselt in Hünxe nähert, erlebt nicht nur einen sehr atmosphärischen Ort – Besucher erfahren dort auch eindrucksvoll ein Stück regionaler Geschichte. In den 1950er Jahren hatte der Künstler Otto-Pankok das Landgut erworben und hier bis zu seinem Tod 1966 gelebt. Das heute hier ansässige Museum zeigt die vielfältige Arbeit des Künstlers, dessen Werke aufgrund seines Engagements gegen das NS-Regime im 3. Reich verboten waren. Ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird – und ein Ort, der mit Hilfe der Regionale 2016 ein tragfähiges Zukunftskonzept erhalten soll. Dazu gehören die bauliche Sanierung und Erweiterung des Museums, ein neues Ausstellungskonzept sowie die Unterstützung der vor Ort geleisteten ehrenamtlichen Arbeit. „Das Museum mit seiner besonderen Atmosphäre ist ein verborgener Schatz der Region. Es ist beeindruckend, was durch das Engagement der Familie wird, um das Gedenken an Otto Pankok zu bewahren. Es ist wichtig und gut, dass mit Hilfe der Regionale ein tragfähiges Zukunftskonzept für diesen Ort entsteht“, sagte Anne Lütkes nach ihrem Besuch.

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Die Regierungspräsidentin gemeinsam mit Ernst-Christoph Grüter, Bürgermeister der Gemeinde Schermbeck.

Großes Interesse zeigte die Regierungspräsidentin auch an den vier weiteren Regionale-Projekten, die heute besichtigt wurden: Mit dem Modellvorhaben „Dingdenergie“ soll in Hamminkeln-Dingden ein Wärmeverbund zwischen ansässigen Unternehmen, kommunalen Einrichtungen und Privathaushalten entstehen. Im Ort ist zudem geplant, mit der „Baukulturstelle“ in einem derzeit leerstehenden und denkmalgeschützten Gebäude ein Zentrum für Baukultur und Dorferneuerung zu errichten.

Zum Abschluss der mehrstündigen Bereisung standen in Schermbeck die Projekte „Lippequerung“ und „GartEn“ im Fokus, die derzeit ebenfalls im Zuge der Regionale 2016 entwickelt werden. Mit dem Vorhaben „Lippequerung“ möchte die Gemeinde eine bessere Verbindung zum Vorort Gahlen schaffen – durch neue Nahmobilitäts-Angebote und eine Brücke. Der Fluss Lippe sowie der Weser-Datteln-Kanal liegen zwischen Gemeinde und Vorort, Fußgänger und Fahrradfahrer müssen bislang einen langen Umweg in Kauf nehmen. Schermbeck arbeitet in Kooperation mit dem Kreis Wesel zudem an dem Vorhaben „GartEn“. Grünschnitt, wie er zum Beispiel beim Rasenmähen oder Heckenschneiden anfällt, soll besser erfasst und genutzt werden – zum Beispiel zur Energiegewinnung vor Ort.

„Hinter den Projekten, die ich heute gesehen habe, stehen engagierte Ideengeber und Bürgerinnen und Bürger, die sich für ihren Ort, ihre Kommune und ihre Region einsetzen. Das Land NRW hat mit der Regionale ein Instrument geschaffen hat, das die Möglichkeit bietet, derartige zukunftsweisende und nachhaltige Ideen umzusetzen und Engagement zu fördern“, sagte Regierungspräsidentin Anne Lütkes.

Alle fünf vorgestellten Projekte sind Teil der Regionale 2016. Die Vorhaben „Lippequerung Schermbeck“, „Baukulturstelle“ sowie das Otto-Pankok-Museum werden in ihrer Qualifizierung zudem durch das LEADER-Förderprogramm unterstützt.

Hintergrund

Unter dem Motto „ZukunftsLAND“ sucht das westliche Münsterland im Rahmen der Regionale 2016, einem Strukturförderprogramm des Landes NRW, gemeinsam neue Wege in die Zukunft. An der Regionale 2016 beteiligen sich die Kreise Borken und Coesfeld zusammen mit ihren kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie die Kommunen Dorsten und Haltern am See (Kreis Recklinghausen), Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck (Kreis Wesel), Selm und Werne (Kreis Unna). Ziel ist es,  strukturwirksame Projekte und modellhafte Lösungen für die Zukunftsfragen des ländlichen geprägten Raumes zu entwickeln und umzusetzen.

Fotos: Regionale 2016 Agentur

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Die EUROPAN-Gruppe vor dem Schloss Nordkirchen (Foto: Regionale 2016 Agentur)

Ahaus, Dorsten, Nordkirchen (pd). Bis vor wenigen Monaten hätte Juan Marcos Rodriguez Diaz mit den Schultern gezuckt, wäre er auf Nordkirchen angesprochen worden. Dem jungen Architekten aus Spanien hätte der Name dieser Gemeinde im Münsterland nichts gesagt. Ebenso wäre es der Französin Alice Hallynck oder Michal Czerwinski aus Polen mit Dorsten oder Ahaus ergangen. Der Ideenwettbewerb EUROPAN hat jetzt Nachwuchsarchitekten aus mehreren europäischen Ländern und das westliche Münsterland zusammengebracht – mit spannenden Ergebnissen für beide Seiten.

Bei EUROPAN geht es vor allem um neue und kreative Ideen für das Bauen von Morgen, die junge Architekten aus 16 europäischen Ländern entwickelt haben. Und es geht um Städte und Gemeinden in ganz Europa, die Aufgabenstellungen für den Architektennachwuchs einreichen konnten. Das haben Ahaus, Dorsten und Nordkirchen getan – gemeinsam unter dem Dach der Regionale 2016. Die drei Kommunen steuerten jeweils ein ausgewähltes Wohngebiet aus den 1950er bis 1970er Jahren als Wettbewerbsaufgabe bei. Anspruchsvolle Aufgabe für die Architekten war es, Ideen und Konzepte zum planerischen Umgang mit diesen Gebieten zu entwickeln, die häufig sehr günstig in Innenstadtnähe liegen, aber auch in die Jahre gekommen sind und sich vielfach in einem Generationswechsel befinden. Eine typische Frage in diesen Gebieten: Was macht man mit dem großen Haus und dem großen Grundstück, wenn die Kinder ausgezogen sind und die Pflege der Immobilie für die älter werdenden Bewohner zunehmend zu Last wird?

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Das spanische Team „estudio lunar“ im Gespräch mit Planern aus dem Münsterland (Foto: Regionale 2016 Agentur)

Bereits im vergangenen Jahr begannen die Architekten damit, Pläne für den Nordkirchener Ortsteil Südkirchen, das Josefsviertel in Ahaus und einen Teil von Dorsten Wulfen-Barkenberg zu entwerfen. Die vier besten Konzepte wurden am vergangenen Wochenende in Heidelberg ausgezeichnet. Juan Marcos Rodriguez Diaz gehörte ebenso zu den Preisträgern wie Alice Hallynck und Michal Czerwinski. Ihre Konzepte schlagen z.B. vor, Teile der zu großen Gärten gemeinschaftlich zu nutzen oder die Wohngebiete durch neue Wohnformen für die alternde Bevölkerung zu ergänzen. Ideen für den beispielhafte Umbau von Einzelgebäuden wurden ebenso entwickelt, wie zur Einbindung der Bewohner in die Planung und Umsetzung von Maßnahmen – vom Straßenfest bis zur Quartiersgenossenschaft.

„Die vielen frischen Ideen bieten eine sehr gute Grundlage, mit denen die drei Städte und Gemeinden gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern darüber ins Gespräch kommen können, wie die Gebiete behutsam weiter entwickelt und aufgewertet werden können“, sagt Uta Schneider. Die Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur nahm zusammen mit Vertretern der drei Kommunen an der Preisverleihung in Heidelberg teil. Im Anschluss wurden die vier Gewinnerteams mit insgesamt rund 20 Architekten kurzerhand mit dem Bus ins Münsterland „entführt“. Auf einer gemeinsamen Bereisung machten sich die Architekten, kommunale Vertreter sowie die Regionale 2016 Agentur noch einmal ein Bild von der Situation vor Ort in den Wohngebieten. Zudem stellten die Planer im Schloss Nordkirchen ihre Pläne noch einmal im Detail vor und entwickelten sie im Gespräch mit den örtlichen Planern weiter.

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Architekt Marcus Kopper erläutert ein Detail seines preisgekrönten Entwurfes. (Foto: Regionale 2016 Agentur)

Jetzt geht es darum, den großen Fundus an Ideen in die Region zu tragen und breit zu diskutieren –insbesondere mit den Bewohnern der betreffenden Wohngebiete. „Wir haben keine fertigen Planungen in der Tasche, die jetzt direkt umgesetzt werden sollen. Aber wir sind durch den Wettbewerb zu vielen guten Ideen gekommen, wie die typischen Wohngebiete in der Region künftig weiterentwickelt werden können, um sie für unsere sich verändernde Gesellschaft fit zu machen“, erklärt Uta Schneider den Arbeitsstand. Dass die Beschäftigung mit den Siedlungen notwendig ist, unterstreicht Nordkirchens Bürgermeister Dietmar Bergmann: „Auch bei uns in Nordkirchen gibt es den demografischen Wandel, einen Generationenwechsel in älteren Wohngebieten, Abwanderung von jungen Leuten in die Städte und Bedarf an barrierefreiem Wohnraum. Unsere Infrastruktur muss aufrechterhalten bleiben und weiterentwickelt werden.“

Die Regionale 2016 Agentur wertet nun mit den örtlichen Verwaltungen in Ahaus, Dorsten und Nordkirchen die Ergebnisse des EUROPAN-Wettbewerbs aus. Besonders im Fokus steht dann auch, mit den Bürgern vor Ort z.B. im Rahmen von Ausstellungen und begleitenden Veranstaltungen über die vielen neuen Ideen für die Wohngebiete ins Gespräch zu kommen.

Hintergrund EUROPAN 12

Die Beteiligung von Ahaus, Dorsten und Nordkirchen an EUROPAN steht in Zusammenhang mit dem Projektaufruf „Innen leben – Neue Qualitäten entwickeln!“ der Regionale 2016. Unter diesem Motto wird seit rund eineinhalb Jahren an vielen Stellen im westlichen Münsterland an neuen Ideen für die Baugebiete der 1950er bis 1970er Jahre gearbeitet. Denn es ist absehbar, dass in diesen Wohngebieten durch den demografischen Wandel, den Generationswechsel unter den Immobilieneigentürmern und durch eine sich verändernde Wohnungsnachfrage in den kommenden Jahren ein erheblicher Anpassungsbedarf entstehen wird. Ziel des Projektaufrufs ist es deshalb, neue Ideen und Konzepte zum Umgang mit diesen Wohngebieten zu finden, die es in allen Städten und Gemeinden im Münsterland gibt. In Ahaus, Dorsten und Nordkirchen wurde für den Wettbewerb jeweils ein Wohngebiet ausgewählt, das beispielhaft für unterschiedliche Typen, Herausforderungen und Zukunftsfragen solcher Gebiete steht. In Ahaus geht es um das Josefsviertel in der östlichen Innenstadt, in Dorsten um einen Teilbereich von Wulfen-Barkenberg und in Nordkirchen wird der gesamte Ortsteil Südkirchen in den Fokus gerückt. Die zentrale Frage: Wie kann man die Wohnsiedlungen für die Zukunft fit machen? Die Wettbewerbsteilnehmer waren aufgerufen hierfür strategische Lösungsansätze und Planungen zu entwickeln.

Die Beteiligung der Kommunen Ahaus, Dorsten und Nordkirchen an EUROPAN wurde von der Regionale 2016 Agentur koordiniert und vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

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Projektideen können weiterhin eingereicht werden / Verstärkung für Regionale-Team

Das Team der Regionale-Agentur (v.l.): Kerstin Löwenstein, Dr. André Wolf, Annette Hülsmann, Carolin Lüke, Michael Führs, Uta Schneider, André Dünnebacke, Daniela Glimm-Lükewille, Sebastian Niekamp, Marie-Luise Rölfing, Judith Schäpers.
Das Team der Regionale-Agentur (v.l.): Kerstin Löwenstein, Dr. André Wolf, Annette Hülsmann, Carolin Lüke, Michael Führs, Uta Schneider, André Dünnebacke, Daniela Glimm-Lükewille, Sebastian Niekamp, Marie-Luise Rölfing, Judith Schäpers.

Die Regionale 2016 hat im vergangenen Jahr richtig an Fahrt aufgenommen: 47 Projekte werden derzeit im westlichen Münsterland entwickelt. Mit „Unser Leohaus“, dem „2Stromland“ und dem „Kulturhistorischen Zentrum Westmünsterland“ und haben bereits drei Vorhaben Förderzusagen und grünes Licht für die Umsetzung erhalten. Neue Projektideen können weiterhin eingereicht werden bei der Regionale 2016 Agentur, die mit zwei neuen Mitarbeitern in das Jahr 2014 geht.

 Um die Themengebiete Landschaftsentwicklung, Kultur, Landwirtschaft und Tourismus wird sich künftig Kerstin Löwenstein kümmern. Die Diplom-Forstwirtin hat zuletzt für den Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Regionalforstamt Münsterland, gearbeitet und ist seit Januar Teil der Regionale-Mannschaft. Sie übernimmt die Aufgabe von Katrin Reuscher, die zum 1. Januar Projektmanagerin für das Otto-Pankok-Museum geworden ist.

Ebenfalls neu an Bord ist André Dünnebacke. Der gelernte Journalist wird sich künftig gemeinsam mit Michael Führs um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und die Vorbereitung des Präsentationsjahres kümmern. Mit der Regionale ist der gebürtige Arnsberger bestens vertraut, immerhin war er in den vergangenen fünf Jahren für die Medienarbeit der Regionale 2013 in Südwestfalen verantwortlich.

 „2014 wird ein richtungweisendes Jahr, so viel ist sicher. Es geht darum, gemeinsam mit den vielen Partnern in den Kreisen, Kommunen, Vereinen und Verbänden möglichst viele Projekte über die Ziellinie zu bringen, so dass diese entscheidende Impulse für das westliche Münsterland geben können. Deshalb ist es wichtig, dass unser Team so gut aufgestellt ist“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale-Agentur.

 Neue Projektideen können weiterhin bei der Regionale-Agentur in Velen eingereicht werden. „Wir suchen Ideen, die innovativ und zukunftweisend sind sowie eine regionale Bedeutung haben“, erklärt Uta Schneider. Die Regionale soll dabei helfen, Antworten auf drängende Zukunftsfragen zu finden: Wie gehen wir mit dem demographischen Wandel und seinen Auswirkungen auf die Daseinsvorsorge um? Wie kann der starke Wirtschaftsstandort gesichert und weiterentwickelt werden? Wie gestalten wir die Veränderungen der münsterländischen Parklandschaft?

 An der Regionale 2016 beteiligen sich die Kreise Borken und Coesfeld zusammen mit ihren kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie die Kommunen Dorsten und Haltern am See (Kreis Recklinghausen), Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck (Kreis Wesel), Selm und Werne (Kreis Unna).

Das Team der Regionale-Agentur (v.l.): Kerstin Löwenstein, Dr. André Wolf, Annette Hülsmann, Carolin Lüke, Michael Führs, Uta Schneider, André Dünnebacke, Daniela Glimm-Lükewille, Sebastian Niekamp, Marie-Luise Rölfing, Judith Schäpers.

 

 

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Velen (pd). Mit dem Projekt „Unser Leohaus“ in Olfen hat die Regionale 2016 seit Ende März ihr erstes A-Projekt, das voraussichtlich ab Herbst in die Realisierung gehen kann. Diesem Beispiel soll nun auch das Projekt „2Stromland“ folgen: Zum Stichtag am vergangenen Freitag (3. Mai) haben die Projektträger den Stand ihrer Arbeit dokumentiert und eingereicht, um ebenfalls den Sprung in die höchste Stufe „A“ des Regionale-Verfahrens zu schaffen. Außerdem wurden drei ganz neue Projektideen vorgelegt.

 Zwischen Lippe und Stever, zwischen Olfen und Haltern am See, zwischen dem Ruhrgebiet und dem Münsterland liegt eine fast vergessene Landschaft. Die Lippe und die Stever mit ihren Auen prägen hier das Landschaftsbild. Dazwischen gibt es Siedlungen, landwirtschaftliche Flächen, große Wälder und die Halterner Stauseen. Der rund 8.000 ha große Bereich soll im Rahmen der Regionale 2016 zum „2Stromland“ werden. Mit diesem Projekt wollen die Städte Olfen und Haltern am See, die Landschaftsagentur Plus, das HVG Grünflächenmanagement, die Gelsenwasser AG, der Lippeverband und punktuell auch die Stadt Datteln erproben, wie die heute häufig konkurrierenden Interessen und Ansprüche von Naturschutz, Tourismus und Erholung, Landwirtschaft und Trinkwassererzeugung in der Landschaft miteinander in Einklang gebracht werden können. Von den Erkenntnissen kann dann die ganze Region profitieren. Zugleich soll das „2Stromland“ aus seiner bisherigen Randlage zwischen Ruhrgebiet und Münsterland zu einem neuen Identifikationsort für die Menschen in beiden Regionen werden.

Seit die Projektträger im Jahr 2010 ihre Idee in die Regionale eingebracht haben, wurde sehr intensiv an der komplexen Struktur und den vielen Einzelbausteinen gearbeitet. In seiner nächsten Sitzung am 18. Juli entscheidet der Lenkungsausschuss als wichtigstes Gremium der Regionale 2016, ob der aktuelle Entwicklungsstand für den Aufstieg in die höchste Stufe „A“ des Regionale-Verfahrens ausreicht und das Projekt der Realisierung ein großes Stück näherkommen kann.

Die drei zum letzten Stichtag ganz neu eingereichten Projektideen haben ihren Schwerpunkt in den Bereichen Landwirtschaft, Wirtschaft und Mobilität. In den nächsten Wochen werden die eingereichten Unterlagen von der Regionale 2016 Agentur gesichtet und für die Beratungen im Lenkungsausschuss aufbereitet.

Das mehrstufige Verfahren der Regionale 2016 dient dazu, aus guten Ideen Schritt für Schritt innovative und beispielhafte Projekte zu entwickeln und mit Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen umzusetzen. Die Projekte der Regionale sollen dazu beitragen, das westliche Münsterland für die Zukunft fit zu machen.

Die Suche nach neuen Projekten für die Regionale 2016 ist noch nicht abgeschlossen. Die nächste Stichtag für die Einreichung ist der 20. September 2013.

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Regionale 2016Regionale 2016 startet Veranstaltungsreihe zur Zukunft der Mobilität

Coesfeld (pd). Natürlich mit dem Auto! Das dürfte die häufigste Antwort sein, wenn man heute auf den Straßen der Region danach fragt, wie sich die Menschen in Zukunft im Münsterland fortbewegen. Wenn man aber die ohnehin schon weitläufige Region, die zunehmende Alterung der Gesellschaft sowie steigende Spritkosten mit in die Überlegungen einbezieht, wird schnell klar: Neue Mobilitätsideen müssen her!

Um solche Ideen für eine wirtschaftlich, technisch und sozial zukunftsfähige Mobilität auf dem Land anzustoßen und zu entwickeln, hat die Regionale 2016 am Dienstag (16. April 2013) in Coesfeld die Fachtagung  „MobilitätsIDEEN entdecken“ durchgeführt. Rund 70 Interessierte aus den Städten und Gemeinden der Region, von Verkehrsunternehmen und Bürgerbusvereinen sind der Einladung der Regionale 2016 Agentur in die Coesfelder Bürgerhalle gefolgt und haben gemeinsam über die Zukunftsfragen der Mobilität im ländlichen Raum diskutiert: Wie bewegen sich Pendler, Schüler, Senioren und Touristen in Zukunft in der Region? Gibt es auf dem Land überhaupt Alternativen zum eigenen Auto? Wie können die Busangebote finanzierbar und gleichzeitig attraktiv sein? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt kleiner Workshoprunden, an denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmern intensiv beteiligt haben.

Zur Inspiration wurden zudem drei konkrete Beispiele vorgestellt, wie die Herausforderungen der Mobilität in anderen ländlichen Regionen gemeistert werden. Dabei ging es um das „öffentliche Auto“, also organisierte Mitfahrgelegenheiten in privaten PKW, um die optimale Verknüpfung von E-Bikes mit dem Öffentlichen Nahverkehr und um neue Arten der Gestaltung des Straßenraumes für die Nahmobilität.

„Wir haben heute sehr viele gute Ideen gehört und gesehen, die wir jetzt auswerten und als eine Grundlage für die weitere Arbeit nutzen“, zeigt sich Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur begeistert. „Die Region startet aber nicht bei Null. Das zeigen zum Beispiel die Regionale 2016-Projektideen BahnLandLust zur Umgestaltung der Bahnstrecke Dorsten-Reken-Coesfeld und zum bedarfsorientierten Bussystem für Schüler und Bürger in Olfen“, so Schneider weiter.

Die Coesfelder Veranstaltung bildet den Auftakt für das Dialogforum „Zukunft der Mobilität im ländlichen Raum“, mit dem die Regionale 2016 mit weiteren Veranstaltungen und Workshops in den nächsten Monaten Ideen und Projekte für die Mobilität in der Region anstoßen möchte. Die nächste Veranstaltung ist ein Workshop zum Thema „Mobilitätsmanagement“ im Juni. Weitere Informationen hierzu gibt es in Kürze unter www.regionale2016.de

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Alle Projekte eine Stufe weiter

Haltern am See (pd). Zum mittlerweile siebten Mal tagte am 29. November der Lenkungsausschuss der Regionale 2016, um sich über den Arbeitsstand der Regionale zu informieren, strategische Fragen zu diskutieren und über die Neuaufnahme von Projektideen in das Regionale-Verfahren zu beraten. Erfreuliches Ergebnis: Sowohl die beiden Ideen, die einen Antrag auf Aufstieg in die Kategorie „B“ des Regionale-Verfahrens gestellt hatten („KuBAaI“ und „ZukunftsFrauen“), als auch die sieben zum Stichtag im September ganz neu eingereichten Ideen waren erfolgreich.

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Am 03.12.2012 ist die Veranstaltungsreihe der Regionale 2016 „Innenleben – Neue Qualitäten entwickeln“ in Schermbeck fortgesetzt worden. Neben Interessierten aus dem Regionale 2016-Gebiet haben diverse Vertreter aus Schermbeck an der nicht öffentlichen Veranstaltung teilgenommen.

Schwerpunkt der Veranstaltung war das Thema „Attraktive Spielfläche und Freiräume: neue Qualitäten für Quartiere?“ Kinder- und Familienfreundlichkeit bestimmt nicht nur das Leitbild von Städten und Gemeinden, es ist auch zu einem Standortfaktor geworden. Dabei bestimmt die Qualität des Wohnumfeldes in hohem Maße den Wohnwert und damit zukünftige Wohnstandortentscheidungen von mobilen gesellschaftlichen Gruppen. Den Freiräumen kommt hier eine besondere Bedeutung zu: Es sind Räume, in denen Menschen sich wohlfühlen und sich begegnen können und die vor allem auch Kinder anregen, draußen zu spielen. Kinder und Familienfreundlichkeit ist das Leitbild – die Spielleitplanung ist ein Ziel führendes Instrument seiner Umsetzung. Die Spielleitplanung richtet den Blick neben der Spielplatzgestaltung auf die gesamten grünbetonten und urbanen Freiräume und entwickelt Qualitäten, Maßnahmen und Strategien zur Umsetzung im Sinne eines integrierten Handlungskonzeptes. Spielleitplanung verknüpft systematisch und ergebnisorientiert Beteiligungen von Jung und Alt mit Planung. Die Chancen in der strategischen Aufwertung der Freiflächen für die Zukunft der Siedlungsgebiete aus den 50er bis 70er Jahren liegen, wa-ren Schwerpunkt.

Die Veranstaltung startete mit einem Rundgang, wobei die Spielplätze am Hohen Weg und an der Schienebergstege aufgesucht wurden.

Mehrere Fragestellungen u. a. zur Beteiligung und zur regionalen Vernetzung wurden im An-schluss von 3 Arbeitsgruppen bearbeitet. Es wurde die Auffassung vertreten, dass kleinere Pilotprojekte unmittelbar angegangen werden sollten. Diese könnten in Schermbeck z. B. zeitnah im Rahmen der Planung eines Spielplatzes eines neuen Wohngebietes oder in der Umgestaltung eines Altbestandes umgesetzt werden. Wichtig war in dem Zusammenhang, dass durch die örtliche Politik die hierzu notwendigen Entscheidungen getroffen werden müssen. Unterstützung für die Umsetzung von Ideen wurde insbesondere durch ehrenamtliche Kräfte gesehen, die nach Auffassung der Experten gerade im ländlichen Raum ein großes Potential darstellen.

Einigkeit bestand darin, dass neben Schermbeck insbesondere die Kommunen Billerbeck, Nottuln, Havixbeck und Raesfeld an einer weiteren gemeinsamen Zusammenarbeit unter Federführung der Regionale-Agentur sowie einer professionellen Beratung interessiert sind.

Abschließend wurden von Herrn Peter Apel vom Planbüro Stadt-Kinder aus Dortmund alter-native Finanzierungsmöglichkeiten für die Freiraumplanung vorgestellt. Hier sind sowohl verschiedene Fördertöpfe der Länder, als auch Stiftungen möglich. Insbesondere wurde auch das Potenzial von Bürgerengagement, z. B. beim Bau von Naturspielplätzen, hervorgehoben.

 

 

 

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Lenkungsausschuss der Regionale 2016 tagt in Haltern am See

Zum mittlerweile siebten Mal tagte am 29. November der Lenkungsausschuss der Regionale 2016, um sich über den Arbeitsstand der Regionale zu informieren, strategische Fragen zu diskutieren und über die Neuaufnahme von Projektideen in das Regionale-Verfahren zu beraten. Erfreuliches Ergebnis: Sowohl die beiden Ideen, die einen Antrag auf Aufstieg in die Kategorie „B“ des Regionale-Verfahrens gestellt hatten („KuBAaI“ und „ZukunftsFrauen“), als auch die sieben zum Stichtag im September ganz neu eingereichten Ideen waren erfolg-reich.

„Die Projektträger der beiden neuen B-Projekte haben in den vergangenen Monaten intensiv gearbei-tet, um die Hürde zu nehmen. Jetzt gibt es gute Nachrichten für sie“, freut sich Uta Schneider, Ge-schäftsführerin der Regionale 2016 Agentur. Jetzt geht es für die Projektträger daran, ihre Ideen wirk-lich hieb- und stichfest zu machen. Für das Bocholter KuBAaI heißt das auch, das sehr langfristige Projekt auf die Bausteine zu fokussieren, die im Zeitraum bis zum Ende der Regionale 2016 realis-tisch machbar sind.

„Die Regionale 2016 Agentur berät die Projektträger schon im Vorfeld einer Projekteinreichung. So sind die Ideen häufig schon recht weit entwickelt, wenn der Lenkungsausschuss darüber berät“, kom-mentiert Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken und Vorsitzender des Lenkungsausschusses, den Erfolg der sieben ganz neuen Projektideen. Uta Schneider weist auf die jetzt anstehenden Schrit-te hin: „Der Lenkungsausschuss hat heute das Signal gegeben: Die Ideen haben großen Potenzial. Im nächsten Schritt heißt es jetzt für die Projektträger, sie weiter zu konkretisieren“.

Die neue Projektideen im Einzelnen (Kurztexte in separatem Dokument):
Nordkirchen – Auf dem Weg zur inklusiven Gemeinde (Gemeinde Nordkirchen)
Garten – Vom Garten zur Energie (Gemeinde Schermbeck)
Vom Stadtmuseum Borken zu einem Netzwerk und Forum Grafik D x NL (Stadt Borken)
Werner Wasser im Wandel – Wir entdecken neue Lebensräume an der Horne (Stadt Werne)
Baumberger Akademie für Sandstein (Gemeinde Havixbeck)
REGIO.VELO.01 (Stadt Isselburg, Stadt Bocholt, Stadt Borken, Stadt Rhede)
Wandern in der Region – Vergessene Pilgerwege neu entdecken (Verein für Altertumskunde und Heimatpflege Haltern e.V.)

Als PDF-Datei: Die neuen Projektideen

Die Regionale 2016 Agentur wird sich in den nächsten Tagen mit den Projektträgern darüber auszutauschen, mit welchen individuellen Aktivitäten die Ideen weiterentwickelt werden sollen. Das Ziel ist dabei, sie Schritt für Schritt inhaltlich, organisatorisch und finanziell zur Umsetzungsreife zu bringen.

Mit den sieben neuen Ideen befinden sich nun insgesamt 37 Projektideen im Regionale-Verfahren. Mit „KuBAaI“ und „ZukunftsFrauen“ haben bereits elf Ideen die zweithöchste Stufe „B“ erreicht.

Die Suche nach Projektideen für die Regionale 2016 ist noch nicht abgeschlossen. Bis ins Jahr 2013 können neue Ideen in das Regionale-Verfahren eingebracht werden. Der nächste Stichtag für die Einreichung ist der 25. Januar 2013.

Hintergrund: Die Regionale 2016
Die Regionalen sind ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Wettbewerb an Regionen vergeben wird. Diese erhalten damit die Chance, in selbst gewählten Themenfeldern struk-turwirksame Projekte zu planen und umzusetzen. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Regi-onalen organisatorisch und finanziell. Die Regionale 2016 findet unter dem Motto „ZukunftsLAND“ im westlichen Münsterland statt. Der Region gehören die Kreise Coesfeld und Borken inklusive ihrer kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie die Kommunen Dorsten, Haltern am See, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Selm und Werne an.

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Vier neue Projektideen erhalten „C-Stempel“ Lenkungsausschuss der Regionale 2016 tagt im Olfener Leohaus

 Olfen. Zum mittlerweile sechsten Mal tagte gestern (5. Juli 2012) der Lenkungsausschuss der Regionale 2016, um sich über den Arbeitsstand der Regionale zu informieren, strategische Fragen zu diskutieren und über die Neuaufnahme von Projektideen in das Regionale-Verfahren zu beraten. Die Träger aller vier zum Strichtag 20. April neu eingereichten Ideen können sich über den „C-Stempel“ und damit die Aufnahme in das Verfahren freuen.

 „Es sind einige Ideen dabei, die einen ausdrücklichen interkommunalen Ansatz haben. Die Zusammenarbeit in der Regionale trägt Früchte“, zeigt sich Regionale 2016-Geschäftsführerin Uta Schneider von den neuen Ideen angetan. Auch Regierungsvizepräsidentin und Lenkungsausschuss-Mitglied Dorothee Feller freut sich über die Ideen und weist zugleich auf die jetzt anstehenden Schritte hin: „Der Lenkungsausschuss hat heute das Signal gegeben: Die Ideen sind prinzipiell gut. Im nächsten Schritt heißt es jetzt für die Projektträger, sie weiter zu konkretisieren“.

 Die neue Projektideen in Kürze:

 Ressourcennetzwerk Textil (Einreicher: Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.): Im Verbund von Unternehmen der Textilindustrie und Kommunen sollen Maßnahmen zur Nutzung der Abwärme der Unternehmen entwickelt und umgesetzt werden. Auch dem Thema Fachkräftesicherung will sich das Netzwerk widmen.

 ZukunftsFRAUEN (Einreicher: Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH für Handwerk und Industrie): Mittels eines Internetportals sollen qualifizierte Frauen und Unternehmen zusammengebracht werden, um temporäre und kurzfristige Beschäftigung zum Nutzen beider zu ermöglichen. Insbesondere Frauen in der Familienphase soll damit der spätere Wiedereinstieg oder die Entscheidung für eine Selbständigkeit erleichtert werden.

 „Weißes Venn: Auf dem Weg in die Zukunft“ (Einreicher: Stadt Coesfeld, Stadt Dülmen, Stadt Gescher, Gemeinde Heiden, Gemeinde Reken, Gemeinde Velen): Das weiße Venn zwischen Gescher, Reken, Heiden, Velen, Coesfeld und Dülmen lag lange Zeit „am Rand“ und wurde nie systematisch als Ganzes betrachtet. Künftig wollen die Städte und Gemeinden das Weiße Venn gemeinsam in den Blick nehmen. Anhand gemeinsamer Leitlinien sollen im Konsens mit den Nutzern Maßnahmen in den Bereichen Flächenmanagement, Naturschutz, Erschließung, Energie, Rohstoffe und Tourismus entwickelt werden.

 Wir sind Selm – Selm wird aktiv (Einreicher: Stadt Selm)

Trotz einer schwierigen finanziellen Ausgangssituation will die Stadt Selm in engem Schulterschluss von Politik, Verwaltung, Bürgerschaft und Wirtschaft eine aktive und strategische Stadtentwicklung vorantreiben und zu einem „Labor“ für zukunftsfähige Stadtentwicklung unter Einbindung vieler Partner werden.

Die Regionale 2016 Agentur wird sich in den nächsten Tagen mit den Projektträgern darüber auszutauschen, mit welchen individuellen Aktivitäten die Ideen weiterentwickelt werden sollen. Das Ziel ist dabei, sie Schritt für Schritt inhaltlich, organisatorisch und finanziell  zur Umsetzungsreife zu bringen. Mit den vier neuen Ideen befinden sich nun insgesamt 30 Projektideen im Regionale-Verfahren. Bereits neun Ideen haben die zweithöchste Stufe „B“ erreicht.

Die Suche nach Projektideen für die Regionale 2016 ist noch nicht abgeschlossen. Bis ins Jahr 2013 können neue Ideen in das Regionale-Verfahren eingebracht werden. Der nächste Stichtag für die Einreichung ist der 21. September 2012.

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Hintergrund: Die Regionale 2016

Die Regionalen sind ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Wettbewerb an Regionen vergeben wird. Diese erhalten damit die Chance, in selbst gewählten Themenfeldern strukturwirksame Projekte zu planen und umzusetzen. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Regionalen organisatorisch und finanziell. Die Regionale 2016 findet unter dem Motto „ZukunftsLAND“ im westlichen Münsterland statt. Der Region gehören die Kreise Coesfeld und Borken inklusive ihrer kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie die Kommunen Dorsten, Haltern am See, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Selm und Werne an.

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Regionale 2016: Flussexperten diskutieren Ergebnisse der Gesamtperspektive Flusslandschaften

Die Gesamtperspektive Flusslandschaften ist fast fertig. Am Donnerstag (14. Juni 2012) diskutierten rund 50 Fachleute aus Politik, Ministerien, Bezirksregierungen, Gemeindeverwaltungen und Verbänden im Dorstener VHS-Forum, wie der Werkzeugkasten für die Gestaltung der Flüsse der Region in der konkreten Planungsarbeit eingesetzt werden kann. Gleich zu Anfang äußert Thomas Menzel – im NRW-Umweltministerium zuständig für die Flussgebiete im Land – seine Überzeugung vom Ansatz der Gesamtperspektive: „Wir wollen hin zu einer Begeisterung für die Gestaltung lebendiger Gewässer. Die Gesamtperspektive Flusslandschaften ist dafür ein sehr gutes Instrument“.

Thomas Backes, Stadtbaurat aus Coesfeld, zeigte anhand der Regionale-Projektidee „BerkelSTADT Coesfeld“, wie mit den erarbeiteten „Flussraumtypen“ aus der Gesamtperspektive konkrete Visionen für die unterschiedlichen Gesichter der Berkel entstehen. „Wir haben hier ein ganz praktisches neues Instrument, um Ökologie und Städtebau am Fluss zusammenzubringen“ so Backes. Auch Jürgen Kuhlmann von der Stadt Bocholt hat die Erkenntnisse aus der Gesamtperspektive bereits auf die Bocholter Aa angewendet. Er sieht darin vor allem ein Werkzeug, um individuelle Lösungen für unterschiedliche Flussabschnitte zu finden.

Die Teilnehmer des Workshops diskutierten auch, welche Spielregeln bei der Anwendung der Werkzeuge gelten sollen. „Es geht vor allem um fachübergreifende Zusammenarbeit, um kreative Wege der Projektentwicklung und -umsetzung und darum, die Auswirkungen der Einzelmaßnahmen auf das gesamte Flusssystem und die Kulturlandschaft im Auge zu haben“, fasst Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, das Hauptinteresse an der Gesamtperspektive Flusslandschaften zusammen.

Über die Frage „Wie geht es weiter mit der Arbeit an den Flüssen der Region?“ diskutierten abschließend Thomas Menzel vom NRW-Umweltministerium, Gerhard Jasperneite von der Bezirksregierung Münster, Judith Nollmeyer vom Kreis Borken und Uta Schneider von der Regionale 2016 Agentur. Ergebnis:  Die Erkenntnisse aus der Gesamtperspektive Flusslandschaften sollen nun bei vielen konkreten Projekten entlang der Flüsse im westlichen Münsterland zum  Einsatz kommen.

Hintergrund
Die „Gesamtperspektive Fluslandschaften“ im Rahmen der Regionale 2016

Flüsse enden nicht an Stadt- oder Gemeindegrenzen! Mit der „Gesamtperspektive Flusslandschaften“ wird deshalb im Rahmen der Regionale 2016 ein sowohl fach- als auch kommunenübergreifender Blick auf die vier Fluss-Systeme geworfen, die das westliche Münsterland prägen: „Berkel-Schlinge“, „Lippe und Zuflüsse“, „Issel/Bocholter Aa“ und „Vechte/Dinkel/Ahauser Aa“. Diese Gewässernetze durchziehen die Region von Gronau im Norden bis Dorsten im Süden und zwischen Ascheberg im Osten und Isselburg an der niederländischen Grenze.

Für jedes der Flussgebiete wurden in den vergangenen Monaten sogenannte „Flussreisen“ und „Flussdiskussion“ mit den wichtigsten Akteuren mit Bezug zu den Flüssen durchgeführt. Darin wurden intensiv verschiedenste Aspekte – von Gewässerökologie und Naturschutz über Städtebau und Architektur, Hochwasserschutz und Landschaftsbild bis hin zum Tourismus – diskutiert. Ausgehend vom heutigen Status quo sollen mit der Gesamtperspektive Flusslandschaften Inspirationen und gemeinsame Strategien und Werkzeuge für alle am Fluss interessierten Akteure entwickelt werden, die ein koordiniertes Vorgehen in Zusammenhang mit den Flüssen ermöglichen.

Die Gesamtperspektive Flusslandschaften wird im Rahmen der Regionale 2016 als übergreifendes Projekt durch ein Team aus den Büros Stein+Schultz (Frankfurt), Planungsbüro Koenzen (Hilden), farwick+grote (Ahaus) und landinsicht (Hannover) bearbeitet und durch das NRW-Umweltministerium gefördert. Weitere Informationen über die Gesamtperspektive Flusslandschaften im Rahmen der Regionale 2016 gibt es unter
www.regionale2016.de/de/projekte/grundlagenprojekte/flusslandschaften.html.

Projektideen im Regionale-Verfahren mit Bezug zum Thema Flusslandschaften (Auswahl)

  • 2Stromland – Masterplan Stever- und Lipperegion; Olfen/Haltern am See/Datteln
  • BerkelSTADT Coesfeld
  • Die Berkel! Leben mit dem Fluss; Stadtlohn
  • bildungsFlusslandschaftBERKEL
  • KuBAai – Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße; Bocholt
  • WasserBurgenWelt; Lüdinghausen
  • WasserWege – SteverLeben
  • Lebendige Kulturlandschaft – Aus Vergangenheit wächst Zukunft; Heek/Ahaus
  • Von der Burg zur Freiheit, von der Freiheit zur Burg; Borken

Informationen über diese und weitere Projektideen für die Regionale 2016 gibt es unter www.regionale2016.de.

Presse-Kontakt

Regionale 2016 Agentur GmbH

Michael Führs

Telefon: 02863/38398-12

Mobil: 0151/57144433

E-Mail: michael.fuehrs@regionale2016.de

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am Donnerstag, 23. Februar 2012

Wie bereits in früheren Pressemitteilungen erörtert, richtet die Regionale 2016 in der ersten Jahreshälfte 2012 den Projektaufruf „Innen leben – Neue Qualitäten entwickeln!“ in das westliche Münsterland. Zentraler Inhalt des Aufrufes sind die großflächigen Wohngebiete der 1950er bis 1970er Jahre. Der Aufruf soll die Städte und Gemeinden im westlichen Münsterland, die hiesigen Wohnungsunternehmen und Siedlervereine sowie alle anderen Akteure auf dem Wohnungsmarkt zu innovativen und zukunftsgerichteten Projekten zum Umgang mit diesen Wohngebieten inspirieren und motivieren. Der Aufruf wird durch Beratungs- und Unterstützungsangebote begleitet. Als Auftakt findet am Donnerstag, 23. Februar 2012 in Bocholt eine Fachtagung mit ca. 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt, die allgemeine Beiträge zum Thema Innenentwicklung ebenso bietet wie konkrete Beispiele zum Umgang mit den bestehenden Wohnsiedlungen. Am Ende der Tagung steht die detaillierte Erläuterung des Projektaufrufes und der begleitenden Beratungsangebote. Sie sind herzlich eingeladen zu der Fachtagung „Innen leben – Neue Qualitäten entwickeln!“ am Donnerstag, den 23. Februar 2012 um 12.45 Uhr im TextilWerk Bocholt (Industriestraße 5, 46397 Bocholt). Als Gesprächspartner stehen Ihnen unter anderem Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung, das den Projektaufruf aktiv unterstützt. Wir bitten um Ihre Anmeldung per Telefon oder E-Mail bei Michael Führs (02863/38398-12; michael.fuehrs@regionale2016.de).

Anmeldung und Ablauf als PDF-Datei

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Münster. Professor Dr. Reinhard Klenke, seit Oktober 2011 neuer Regierungspräsident von Münster, sieht in dem Strukturförderprogramm Regionale 2016 eine „große Chance für die Region“. Der Regionale 2016-Geschäftsführerin Uta Schneider sagte er am Montag in Münster seine Unterstützung zu.

Bei seiner Amtseinführung als Regierungspräsident hatte Dr. Reinhard Klenke betont, dass ihm eine enge Kooperation mit den Städten, Gemeinden und den Beteiligten des Regierungsbezirks sehr am Herzen liege. Davon konnte sich Uta Schneider jetzt bei ihrem Besuch in der Bezirksregierung Münster überzeugen. Dr. Klenke ließ sich einen allgemeinen Überblick über zentrale Themen, Strategien und Konzepte der Regionale 2016 geben. An dem Gespräch nahm auch Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller-Elverfeld teil. „Die Bezirksregierung Münster steht hinter der Regionale 2016“, sagte Klenke. Es sei im Interesse des gesamten westlichen Münsterlandes, dass das Programm ein voller Erfolg wird. Uta Schneider freute sich über die Zusage des neuen Regierungspräsidenten: „Ich bin mir sicher, dass wir die gute Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Münster fortsetzen werden.“

Stichwort

Die Regionale ist ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, bei dem bestimmte Regionen die Chance erhalten, Projekte zu planen, umzusetzen und sich selbst nach innen und außen zu präsentieren. Dabei sollen Qualitäten und Eigenheiten der Region herausgearbeitet werden, um Impulse für deren zukünftige Entwicklung zu geben. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Umsetzung der Regionalen organisatorisch und finanziell.
Die Regionale 2016 findet im westlichen Münsterland statt. Sie trägt das Motto „ZukunftsLAND“. Der Region gehören die Kreise Coesfeld und Borken inkl. ihrer kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie die Kommunen Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Dorsten, Haltern am See, Selm und Werne an. Zur Steuerung des Regionale-Prozesses wurde Ende 2009 die Regionale 2016 Agentur GmbH gegründet, die ihren Sitz in Velen hat.

HEIMATREPORT.TV

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Die Band Backtrax rockte die Erler Kleinkunstbühne ERLE. Rockpalast-Stimmung von der ersten Minute an auf der Kleinkunstbühne Erle am Samstagabend im ausverkauften Saal von Brömmel-Wilms....