Sturmschäden, Ölspur und brennender Unrat – Feuerwehr Raesfeld im Einsatz

Weiterer einsatzreicher Freitag (01.07) der Raesfelder Feuerwehr nach den turbulenten Unwettereinsätzen vom Donnerstag (30.06)

Am Freitag um 13:36 Uhr erhielt der LZ Raesfeld die Alarmierung über eine Ölspur – beginnend am Kreisverkehr B224/B70 über die Dorstener- und Borkener Straße, bis hin zum Kreisverkehr Helweg. Im weiteren Verlauf zog sich die Spur von der Weseler Landstraße bis in das Borkener Stadtgebiet hin. Die Feuerwehr Borken wurde deshalb ebenfalls alarmiert.

Die Gefahrenpunkte im Einsatzabschnitt wurde von den Raesfelder Einsatzkräften abgestreuten. Zur Aufnahme der Ölspur wurde die Firma Umwelttechnik Andrea Hülsmann hinzu gezogen.

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Nachfolgeeinsätze Unwetter

Zwei weitere Nachfolgeeinsätze zum Unwetter am Donnerstag folgten um 16:31 Uhr für den LZ Raesfeld. Am Horterweg lag ein massiver Ast quer über der Fahrbahn. Dieser konnte mittels einer Kettensäge entfernt werden. Und auch Am Lehmbrockweg – Parkplatz Schelderhoff – hatte das Unwetter Spuren hinterlassen. Hier drohten gleich mehrere große Äste in die Tiefe zu stürzen. Aufgrund der Höhe der Gefahrenstellen, musste eine Drehleiter aus Borken angefordert werden.

Damit nicht genug. Noch während des Einsatzes bekam der LZ Erle um 17:49 Uhr eine Alarmierung über einen Baum, welcher auf der Fahrbahn am Lohrweg lag. Auch hier kam die Kettensäge zum Einsatz.

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Fotos: Feuerwehr Raesfeld

Unrat brennt am Hessenspoor

Nach einer Meldung eines aufmerksamen Bürgers – Rauch aus einem Waldgebiet am Hessenspoor – rückte die Feuerwehr um 20:38 Uhr erneut aus. Vor Ort brannte eine Menge Unrat. Um das Feuer zu löschen, mussten die Einsatzkräfte des LZ Raesfeld eine ca. 200 Meter lange Wasserleitung in das Waldgebiet verlegen. Die Polizei hat die Ermittlung zur Brandursache aufgenommen.

Hinweis

Die Feuerwehr Raesfeld ruft die Bevölkerung angesichts der steigenden Flächen- und Waldbrandgefahr zu besonderer Vorsicht auf. André Szczesny, Leiter der Feuerwehr, weist an dieser Stelle nochmal eindringlich darauf hin, dass in bewaldeten Gebieten keine Feuer entzündet werden dürfen. „Aufgrund der Trockenheit kann sich daraus ganz schnell ein ausgedehnter Waldbrand entwickeln“, so Szczesny.

Grillen im Wald oder beispielsweise auf Feldern gehören ebenfalls zu den „No Gos“.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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