Der Rosenmontagszug startet in Raesfeld um 12.33 Uhr
RAESFELD. Früher als gewohnt wird der Rosenmontagszug in diesem Jahr in Raesfeld am Rathaus starten. Bereits um 12.33 Uhr setzen sich die 40 gemeldeten Akteure, Wagen und Fußtruppen, in Bewegung und endet gegen 15 Uhr an der Festwiese. „Wir mussten die Startzeit vorverlegen, damit die Kehrwagen früher starten können. Der Busverkehr soll seinen Dienst geregelt wieder aufnehmen. Dafür müssen die Straßen um 18.30 Uhr frei sein“, erklärt Reinhard Hörnemann, Vizepräsident RRZ, die neuen Ablaufzeiten. Anschließend findet der „Große Narrenball“ im Festzelt statt.
Für Besucher, die es ruhiger lieben, sind Familienzonen, in der Garten- und Alexanderstraße, eingerichtet. Bedingt durch die geringe Zuschauerzahl bei der Premiere in diesem Bereich, hat der Verein sich dazu entschlossen, die 400 Meter lange Zone kürzer zu gestalten. „Musik darf dort auch gespielt werden. Allerdings nicht volles Rohr, sondern leiser“, so Hörnemann.
Strikt darauf geachtet wird, dass am Ende des Umzugs keine Straßen- und Privatpartys vor dem Festzelt stattfinden. Ordnungshüter und Polizei werden nach dem Umzug dort verstärkt im Einsatz sein.
Was den Zugverlauf anbelangt, bleibt die Strecke wie im vergangenen Jahr. Um lange Stauungen an der Kreuzung Borkener Straße zu vermeiden, teilt sich dort der Wurm in zwei Richtungen auf. „Dieses hat sich 2016 bewährt“, bestätigt Hörnemann. Der Zug startet am Rathaus und schlängelt sich Richtung Kreuzung Borkener Straße/Dorstener Straße. Dort teilt sich der Zug: einmal nach links in die Borkener Straße und nach rechts, in die Dorstener Straße.
Toilettenanlagen
Um die „Wildpinkler“ einzugrenzen, gibt es sechs größere Toilettenanlagen. „Wir haben unsere Zugteilnehmer alle auf die Toilettenanlagen hingewiesen. Was die Besucher allerdings machen, darauf haben wir keinen Einfluss“, sagt Reinhard Hörnemann.
Mehr Fußgruppen als in den vergangenen Jahren haben sich gemeldet. Die größten Wagen habe die Landjugend aus Raesfeld, Erle/Rhade und Rhedebrügge. Alleine bei der Gruppe aus Rhedebrügge haben sich mehr als 100 Mitläufer angemeldet. Vier Motto-Wagen kommen aus den Niederlanden Nieuw Wehl.
Sicherheitskonzept
Für den Rosenmontagszug hat die Polizei Borken ein eigenes Sicherheitskonzept gemeinsam mit der Gemeinde, dem DRK und dem Ordnungsamt aufgestellt. „Es wird einen erhöhten Polizeieinsatz nach gemeinsamer Absprache mit mehreren Einsatzkräften rund um den Zug geben. Wie bereits im letzten Jahr auch schon“, bestätigte Dieter Hoffmann, Pressesprecher der Polizei Borken. Die Zahl der Einsatzkräfte allerdings möchte Hoffmann nicht bekannt geben. Ebenso bedeckt hält sich Markus Büsken, Leiter des Ordnungsamtes der Gemeinde Raesfeld. Petra Bosse





























