Offizielles Richtfest – Stahlgerüst für neues Tennis-Clubhaus steht

Offizielles Richtfest verbunden mit dem TSV- Volksbank-Cup 2022 feierten am Samstag die Tennisfreunde vom TSV Raesfeld und Eintracht Erle auf der Tennisanlage Westerlandwehr 40 gemeinsam

Nachdem am 6. September der Spatenstich stattfand, können nun knapp sechs Wochen später mit den weiteren Arbeiten begonnen werden. „Alles läuft nach Zeitplan“, freut sich Projektleiter Jörn Romeiß, denn die Stahlkonstruktion und die Bodenplatte mit einer Größe von rund 120 qm sind aufgebaut und verlegt.

Richtfest-und-Volksbank-Cup-2022-Raesfeld-Tennisanlage
Teilnehmer- und Teilnehmerinnen des diesjährigen Volksbank-Cup 2022 vor dem Stahlgerüst des neuen Clubhauses. Foto: Petra Bosse

Als nächster Schritt werde jetzt die komplette Gebäudehülle fertiggestellt. „Wir sind guter Dinge, dass bis zur 2. Novemberhälfte die Fenster eingebaut und das Gebäude dicht ist“, so Romeiß.

Baukosten liegen im Kostenplan

Dass die Arbeiten an dem neuen Tennis-Clubhaus, geplant von dem Architekten Thomas Mischo aus Borken, so zügig vorangehen, sei auch den frühzeitigen Vergabeverträgen geschuldet. Darüber hinaus liegen die Baukosten bis dato im Kostenplan.

Gefördert wird das neue Club-Haus vom Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ des Landes NRW mit einer Summe von 226.815 Euro. Darüber hinaus hat die Volksbank Raesfeld und Erle beiden Vereinen eine Spende von insgesamt 10.000 Euro überreicht, die ebenfalls in den Neubau fließen. Hinzu kommen weitere 20.000 Euro private Spenden sowie die Gemeinde hat ihre finanzielle Unterstützung bis zu 60.000 Euro zugesagt.

Wichtig für den Projektleiter sei von Anfang an gewesen, dass alle Arbeiten an ansässige Firmen aus der Gemeinde Raesfeld vergeben wurden.

Ansicht Nord Plan Architekt Mischo
Ansicht Nord. Architekt Mischo

Gemeinschaftsprojekt beider Vereine

Das Gemeinschaftsprojekt beider Vereine gehört jetzt schon, bevor das Gebäude überhaupt fertiggestellt ist, zu einem langen, aber gelungenen Weg und bietet für beide Tennisvereine eine neue sportliche Zukunft.

In den letzten 40 Jahren hat das alte, in Eigenleistung gebaute Vereinsheim den Vereinsmitgliedern des TSV Raesfeld viel Freude bereitet. Es gehörte über die Jahre zu einem beliebten Treffpunkt. Ob beim Training oder bei Turnieren. Im Wandel der Zeit, durch beträchtlichen Zuwachs an Mitgliedern und der nicht mehr zeitgemäßen Konstruktion des Gebäudes musste etwas Neues her, worüber sich heute auch die alteingesessenen Tennisfreunde beider Vereine freuen.

Wie Frank Kendziorra vom TSV Raesfeld, der seit 1985 zu den Stammspielern auf der Anlage gehört. „Ich finde es sehr schön, dass beide Tennisvereine es endlich geschafft haben, ein gemeinsames und neues Tennisheim zu schaffen“. Und auch Projektleiter Romeiß freue sich, dass alle Beteiligte hier in einem Boot sitzen und gemeinsam das Projekt auf den Weg gebracht haben.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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