Neugierig schnuppernd kommt die dicke Nase auf meine Kamera zu. Ein kurzer Blickkontakt, ein freundliches  „Wuff“ gefolgt von einem noch freundlicherem Schwanzwedeln. Und nun kommt noch ein Kollege dazu, gleiches Procedere und binnen kurzer Zeit bin ich von mindestens fünf Doggen eingekreist.  Trotz meiner Hundeerfahrung hielt ich doch erst einmal für kurze Zeit die Luft an. Aber wirklich nur kurz,  dann ich dachte ich mir: Können solche treuen Augen lügen? Nein können sie nicht, denn die Deutsch Dogge ist zwar ein sehr beeindruckendes Tier von der Statur her, aber wie im Allgemeinen alle großen Hunde, sind auch diese sanften Riesen in erster Linie treu, lieb, aufgeschlossen, verschmust und wie mir schien, sehr neugierig.
Zum Doggentreffen nach Erle eingeladen hatte Rita Kramer. Seit am Fliegerberg in Borken Leinenzwang besteht, fehlt den Vierbeiner einfach der Auslauf und der soziale zwischentierliche Kontakt. Immerhin sind mehr als 15 Hunde dieser Einladung gefolgt und genossen nicht nur den Auslauf, sonder waren geradezu angetan von dem Duft auf der Schafswiese an der Schermbecker Straße.  Mit ihren dicken Nasen immer durch das Gras, oder sehr zur Freude von Frauchen und Herrchen auch gleich mit dem ganzen Körper durch die Hinterlassenschaften der Schafe, tobten sich die Hunde mit den phantasievollen Namen Baionic, Bonda, Oden oder Dörte so richtig aus. Sie kommen aus den Zwingern „von Adamantium“ aus Heiden, „von den Borkener Türmen“ und „von Eden“. Der jüngste Nachwuchs, die kleine Enola, ist gerade mal 12 Wochen alt und ihre Frauchen kann den kleinen Racker noch auf den Arm nehmen. Ein Blick auf die Pfoten lässt aber erahnen, wie groß und mächtig die kleine Enola mal wird.  Schön groß und edel wie ihre Artgenossen wird sie bald sein,  aber auch in Zukunft wird sie  ihr sanftmütiges Wesen beibehalten und die Blicke vieler Menschen auf sich ziehen.
Einen Film dazu auf Borio.TV >>> klick hier:

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