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Bilanz zum Rosenmontag 2015 – Viele Einsätze

Veröffentlicht am

Den Karnevalszug in Bocholt besuchten schätzungsweise 100.000 Zuschauer und damit rund 10.000 Menschen mehr als im Vorjahr.

Es gab für die Polizei mit 62 Einsätzen 38 Einsatzanlässe mehr als im Jahr 2014. Vier Strafverfahren wurden wegen Körperverletzungsdelikten eingeleitet und eines wegen Diebstahls.

36 Personen befanden sich, überwiegend infolge übermäßigen Alkoholkonsums, in hilfloser Lage, darunter auch 25 Jugendliche und ein Kind. 22 Personen randalierten. Die Beamten sprachen zwölf Platzverweise aus und nahmen zehn Personen in Gewahrsam.

Bocholt

Vom 16.02.15, 06.00 Uhr, bis 17.02.15. 06.00 Uhr, gab es (inklusive der Einsätze rund um den Zug) in Bocholt 77 karnevalsbedingte Polizeieinsätze. Zu den bereits erfolgen Aufzählungen kamen noch u.a. fünf Strafanzeigen, eine Ruhestörung und drei hilflose Personen (darunter zwei Jugendliche) hinzu.

Stadtlohn

Den Stadtlohner Karnevalszug besuchten ca. 16.000 Besucher. Ein Karnevalswagen wurde wegen zu großer Lautstärke aus dem Zug genommen und im Gewerbegebiet hatte ein Karnevalswagen eine Dieselspur auf der Fahrbahn verursacht. Der Polizei wurde ein Fall sexueller Belästigung gemeldet – die Geschädigte konnte aber noch nicht ermittelt werden.

In Ahaus-Wüllen säumten ca. 9.000 Zuschauer die Straßen. Bei Jugendschutzkontrollen durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes wurden mehrere Jugendliche angetroffen, die Spirituosen mitführten. Die Alkoholika wurden sichergestellt. Ein Karnevalswagen schied wegen eines Achsbruchs aus. Weitere Besonderheiten oder Polizeieinsätze gab es nicht.

Ca. 8.500 Besucher fanden sich am Umzug in Ahaus-Ottenstein ein. Es gab keine Anlässe für Polizeieinsätze.

In Isselburg musste die Polizei ebenfalls nicht einschreiten. Den Zug hatten ca. 8.000 Menschen besucht.

Velen

Ca. 3.500 Besuchen waren beim Karnevalszug in Velen. Es kam gegen 15.50 Uhr auf der Kardinal-von-Galen-Straße in Höhe der Bushaltestelle „Eilinghaus“ zu einem Verkehrsunfall. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand war das Karnevalsgespann des Elferrates in Richtung Volbertskamp unterwegs, als ein 30-Jähriger aus Velen vom Karnevalswagen fiel und auf die Deichsel prallte. Der 30-Jährige wurde so schwer verletzt, dass er im Borkener Krankenhaus stationär aufgenommen wurde. Die Ermittlungen zu dem Unfall dauern noch an. Darüber hinaus erteilten die Beamten einen Platzverweis und leiteten ein Strafverfahren wegen Diebstahls ein. Ein Erwachsener befand sich alkoholbedingt in hilfloser Lage.

Der Zug in Borken-Weseke besuchten ca. 3.000 Zuschauer. Die Polizei musste nicht einschreiten.

Nachfolgend die Meldung aus dem Jahr 2014:

Kreis Borken – Polizeibilanz zu den Rosenmontagszügen 04.03.2014 – 13:04 Kreis Borken – (fr) Den Karnevalszug in Bocholt besuchten schätzungsweise 90.000 Zuschauer und damit rund 30.000 Menschen mehr als im Vorjahr. Dennoch gab es für die Polizei mit 24 Einsätzen sieben Einsatzanlässe weniger als im Jahr 2013. Fünf Schlägereien/Körperverletzungen wurden gemeldet, in einem Fall konnten die Polizeibeamten nichts mehr feststellen, in den anderen vier Fällen wurden Strafverfahren eingeleitet. Im Jahr 2013 waren acht Schlägereien gemeldet worden. Eine Person randalierte, im Jahr 2013 waren es sieben. Sieben Personen wurden Platzverweise erteilt und fünf in Gewahrsam genommen. Acht Jugendliche hatten zu viel Alkohol getrunken und mussten medizinisch versorgt werden. Den Stadtlohner Karnevalszug besuchten ca. 13.000 Besucher. Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet und ab 18.00 Uhr nach einer 15-jährigen Vermissten aus Gescher gesucht, die gegen 19.50 Uhr durch ein Verwandten wohlbehalten angetroffen wurde.

In Ahaus-Wüllen säumten ca. 7.000 Zuschauer die Straßen. 20 Jugendliche wurden mit Spirituosen angetroffen. Die Spirituosen wurden vernichtet. Ansonsten musste die Polizei nicht einschreiten.

Ca. 8.000 Besucher fanden sich am Umzug in Ahaus-Ottenstein ein. Kurz vor Ende des Zuges wurde ein Wagen wegen gefährlichen Verhaltens der Insassen mit Unterstützung der Polizei vom Zug ausgeschlossen. Darüber hinaus gab es keine Anlässe für Polizeieinsätze.

In Isselburg musste die Polizei nicht einschreiten. Den Zug hatten ca. 3.000 Menschen besucht.

Ca. 2.800 Besuchen waren beim Karnevalszug in Velen. Es kam zu einem Einsatz wegen eines Körperverletzungsdelikts.

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