Beim diesjährigen Winterfest des Löschzugs Erle im Gerätehaus am Samstagabend gab es zwei Ereignisse, welches die Erler Blauröcke bewegte.

Der Rückzug von Gemeindebrandmeister und Löschzugführer Helmut Demmer in die Ehrenamtsabteilung, sowie die Ernennung des Nachfolgers von Brandinspektor Jörg Wachtmeister zum neuen Löschzugführer.

Seit 1974 ist Helmut Demmer im Löschzug Erle, seit 1999 Löschzugführer und seit 2000 stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Raesfeld.
Jetzt, 30 Jahre später ist er seiner Devise treu geblieben und zurückgetreten. „Ich habe viele schöne Jahre mit dem Löschzug erlebt, aber mir war immer klar, dass ich mit meinem 60zigsten Geburtstag den Posten aufgeben werde“, so Helmut Demmer, der aber weiterhin stellvertretender Wehrführer und Kassierer bleibt.

Winterfest Löschzug Erle (19) (640x400)Als neuen Löschzugführer von Erle ernannte Gemeindebrandmeister Klaus Ostendorf „nach schwerem Denken und turbulenten Tagen“ Jörg Wachtmeister, der seit 1993 in der Feuerwehr aktiv ist. „Ich wünsche dir viel Glück, meine Unterstützung bekommst du und von deinen Kameraden bestimmt auch“, so Klaus Ostendorf.

„Der Eine geht, der Andere kommt. In der heutigen Zeit ist es nicht immer leicht, einen engagierten Nachfolger in der Feuerwehr zu finden, der sagt, ich übernehme das schwierige Amt“, sagte Thesing.
„Ich bin mir aber sicher, dass hinter Jörg Wachtmeister ein starkes Team steht, und ich baue auf die Unterstützung deiner Kameraden, denn Kameradschaft ist das große Plus bei der Feuerwehr“, so Thesing.
Neben dem Führungswechsel wurde Jürgen Strecker für 50 Jahre in der Feuerwehr geehrt und bekam die Ehrenurkunde in Gold des Verbandes der Feuerwehren in NRW überreicht. Jürgen Strecker trat 1964 der Feuerwehr Dorsten bei. Im Jahre 1968 wechselte er zum Löschzug Erle, war dort von 1984 bis 1991 Löschzugführer und bis 1996 Gemeindejugendfeuerwehrwart sowie Gründer der Jugendfeuerwehr.

 

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7 KOMMENTARE

  1. Wo sind wir hingekommen, dass engagierte Menschen wie Arno Rüb für ihr Ehrenamt so behandelt werden! Wenn es ein Zeichen der Zeit ist, dann sollten wir heute dringend daran arbeiten und Zeichen setzen! Damit unsere Jugend noch Vorbilder hat und wir noch Nachwuchs bekommen.

    Wer so behandelt wird dem bleibt keine andere Chance als auszutreten und dieses obwohl sein Herz immer für die Feuerwehr schlägt. Er hat Feuerwehr-geschichte in Erle geschrieben!

    Führungskräfte wie Klaus Ostendorf /Gemeindebrandmeister (GBM) werden über Jahre für ihre verantwortungsvolle Aufgabe herangezogen und ausgebildet. Wie kann dann so etwas passieren?
    Was hier mit Arno gemacht worden ist ist entwürdigend.
    Erst wird ihm über Jahre die Position des Löschzugführers suggeriert und dann wird die Entscheidung durch den GBM kurzentschlossen revidiert. Sehr wohl gibt es eine Karriere Leiter für engagierte Feuerwehr Kollegen wie Arno Rüb.

    Der GBM hat die Pflicht für das Wohl der Feuerwehr und mit Weitsicht und Verantwortung für das Wohl des Löschzuges Erle zu sorgen.
    Fazit: “ Das ist hier wahrlich richtig schief gelaufen!“

    Jetzt ist der GBM gefragt! Seine Pflicht ist es Arno Rüb wieder in seine geplante Position zu bringen. Ob das der GBM wieder hinbekommt? Wünschenswert wäre es für alle Feuerwehrleute, diese kennen es nicht anders als kameradschaftlich gemeinsam durchs Feuer zu gehen.

  2. Jetzt sollte mal wieder Ruhe in der Sache kommen. Wir sollten das beste aus der Situation machen und nicht weiter im Internet drüber diskutieren. Dadurch änderen wir auch nichts. Und für Jörg ist das auch nicht förderlich.
    Alle ein gut Schlauch.

  3. Der GBM darf bestimmen. Damit hat keiner ein Problem. Der Ton macht die Musik. Ich kenne Arno seit über 25 Jahren als guten Kameraden und Kollegen. Wenn es nicht geschafft wird, die Kollegen so an einen Tisch zu holen, ist das ein Zeichen von Defiziten in der Führung. Jörg kann aber sicher sein, dass der gesamte Löschzug hinter ihm steht. Für andere Personen aus Raesfeld kommt der Wind jetzt von vorne.

  4. Es ist nicht zwangsläufig so, dass der Stellvertreter später zum Löschzugführer ernannt wird. Der GBM bestimmt den Löschzugführer, das kann er im Alleingang entscheiden, die Meinungen der Feuerwehrleute sind egal.

    • Ich kenne mich zwar nicht aus, denke aber dass GBM Gemeindebrandmeister heißt und dies Klaus Ostendorf aus Raesfeld ist. Man hat in den letzten Tagen ja einiges im Dorf über die Feuerwehr und den neuen Löschzugführer gehört. Wie ich rausgehört habe, und Dirk es ja auch schreibt, ist der GBM alleinendscheidend. Die Meinung der Feuerwehrleute aus Erle war in diesem Fall wohl egal, obwohl sie ja wahrscheinlich mehr mit dem neuen Löschzugführer zusammenarbeiten müssen, wie der Mann aus Raesfeld. Ich weiß, dass die Männer eine gute Arbeit machen und hoffe, dass sie dies auch weiterhin für unsere Sicherheit machen.
      Es ist nur Schade, das man Herrn Rüb der lange Zeit stellvertretender Löschzugführer in Erle war dieses Amt nicht einmal angeboten hat und er deswegen wohl die Feuerwehr verlassen hat.

  5. Wer besetzt den Posten des Stellvertreters? Dieses Amt hat ja sonst Arno Rüb ausgefüllt. Leider hat man dies offensichtlich beim Winterfest ganz vergessen.

    • Als ich gestern beim Bäcker Brötchen holte hat man sich über die Feuerwehr unterhalten. Arno Rüb ist ausgetreten wurde erzählt. Aber Frau
      Bosse hat ja es gut umschrieben. Nach turbulenten Tagen und schwerem
      Denken. Der Eine geht der Andere Kommt. Anscheinend wissen die Leute mehr als man erfahren darf ist meine Folgerung. Ich wohne schon viele Jahre in Erle, und kann sagen, jede Woche wird ein Anderer durchs Dorf
      gejagd. So ist es halt aufn Dorf. Es wird gerne geredet, und am liebsten über
      die, die gerade nicht dabei sind. Schade, dass wir uns so verändern.
      Ps. Die Seite von Frau Bosse ist doch immer eine Bereicherung für unseren Ort. Immer aktuell und neutral. Weiter so.

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