Borken ahndet Ordnungswidrigkeiten im Umweltbereich

Kreis Borken. Einwegverpackungen wie Coffee-To-Go-Becher, Pappteller und Burgerboxen finden sich – achtlos weggeworfen – häufig an Bahnhöfen, Bushaltestellen und anderen öffentlichen Plätzen wieder.

NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser hat daher an alle Bürgerinnen und Bürger appelliert, Abfälle stets ordnungsgemäß zu entsorgen.

Verstöße stärker ahnden

Zugleich forderte sie die Behörden auf, Verstöße zukünftig stärker zu ahnden. Grundlage dafür ist der Bußgeldkatalog „Umwelt für den Bereich Abfall“ des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz. Dieser wurde zwischenzeitlich deutlich verschärft.

„Dieser Katalog ist für uns zwar nicht bindend, dient uns jedoch als Entscheidungshilfe zur Ahndung von Ordnungswidrigkeiten im Bereich des Umweltschutzes“, erklärt dazu Edith Gülker vom Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Borken.

Die bisherige Empfehlung für die rechtswidrige Entsorgung von kleineren (Hausmüll-) Gegenständen lag bei 10 bis 25 Euro.

Sanktionsrahmen bis zu 50.000 Euro und mehr

Der Sanktionsrahmen des überarbeiteten Bußgeldkataloges reicht nun von 100 Euro für kleine Abfallablagerungen bis zu 50.000 Euro und mehr. Eine hohe Strafe für vorsätzliche, gewerbsmäßige Ablagerungen größerer Mengen umweltgefährdender Stoffe wie Altöl und Bauschutt.

„Letztlich kann schon das achtlose Wegschnippen einer Zigarettenkippe künftig deutlich teurer werden“, gibt Edith Gülker nur ein Beispiel für die verschärften Bestimmungen.

„Wir wollen die Bevölkerung vor allem aber dafür sensibilisieren, ihren Abfall in den Mülleimer zu werfen oder mit zu nehmen. Auf diese Weise können wir schon viel für unsere Umwelt und die Natur tun“, betont Gülker.

Zum Hintergrund:
Allein dem Landesbetrieb Straßenbau NRW entstehen pro Jahr rund sieben Millionen Euro zusätzliche Kosten, um etwa 16.000 Tonnen Abfälle an Fahrbahnrändern einzusammeln. Die Entwicklung der zunehmenden „Vermüllung“ des öffentlichen Raums führt nicht nur zu einer enormen Zusatzbelastung für die öffentlichen Kassen, die von der Gesellschaft getragen werden müssen. Wenn Müll in der Umwelt landet, können Teile in den Boden und ins Wasser und darüber sogar ins Meer gelangen, wo er zu Mikroplastik zerfällt und so möglicherweise in die Nahrungskette gerät.

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Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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