Landrat Dr. Kai Zwicker erleichtert: Im Kreis Borken bleiben die vier Notfallpraxen-Standorte bestehen
Einstimmiger Resolution des Kreistages vom 24. September 2009 wurde damit Rechnung getragen
Kreis Borken (pd). Gleichermaßen erleichtert wie erfreut zeigt sich Landrat Dr. Kai Zwicker angesichts der jetzt getroffenen Entscheidung des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), die vier im Kreis Borken bestehenden Notfallpraxen an den Standorten Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau bestehen zu lassen. „Damit wird der entsprechenden Resolution des Kreistages vom 24. September 2009 gefolgt“, betont der Landrat. Damals hatte der Kreistag die KVWL-Vertreterversammlung einstimmig aufgefordert, den Fortbestand der vier Notfallpraxen zu beschließen.
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Für Dr. Zwicker wird somit die notärztliche Versorgung der 370.000 Bürgerinnen und Bürger im Kreis Borken weiterhin auf angemessene Weise sichergestellt. Zunächst hatte sich allerdings abgezeichnet, dass nur noch zwei Notfallpraxen für den Kreis eingerichtet werden sollten. Das wäre in einem Flächenkreis wie dem Kreis Borken nicht akzeptabel gewesen. Nun gebe es – insbesondere auch für Menschen, deren Mobilität ohnehin schon eingeschränkt ist – weiterhin die Möglichkeit, relativ günstig eine Notfallpraxis zu erreichen.
Zum Hintergrund:
Der ärztliche Notfalldienst ist eine Anlaufstelle für Patienten, die außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten einen Hausarzt benötigen. Unabhängig davon besteht natürlich der Rettungsdienst unter der bekannten Telefonnummer 112, der bei akuten lebensbedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen zum Einsatz kommt. Für „normale“ Krankentransporte kann die Telefonnummer 02861/19222 (Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungswesen im Kreishaus Borken) gewählt werden. [/spoiler]



























