Neun junge Frauen und Männer gehen sechs verschiedene Ausbildungswege

Neun junge Frauen und Männer haben jetzt eine Ausbildung beim Kreis Borken begonnen. Kreisdirektor Werner Haßenkamp, Norbert Nießing als stellvertretender Leiter des Fachdienstes Organisation und Personal, Ausbildungsleiterin Kerstin Hilvert sowie Sabine Höing vom Personalrat begrüßten sie im Kreishaus. Weitere sechs Jugendliche fangen am 1. September beim Kreis an. Fast 600 junge Leute hatten sich um die Ausbildungsplätze beworben. Den Ausschlag gaben schließlich die Zeugnisnoten, die Ergebnisse des Testverfahrens und der Eindruck im Vorstellungsgespräch.
„Unser Anspruch ist es, den Menschen im Kreis Borken einen bestmöglichen Service zu bieten“, betonte Kreisdirektor Haßenkamp. „Deshalb haben wir die Erwartung, dass unsere Auszubildenden mit voller Kraft einsteigen, ihre Chancen nutzen und zeigen, was in ihnen steckt.“ Die Nachwuchskräfte sollten sich vor Augen führen, dass ihre Arbeitgeber ab sofort die 370.000 Bürgerinnen und Bürger des Kreises Borken seien. Haßenkamp ermunterte die jungen Männer und Frauen, offen an ihre neuen Aufgaben heranzugehen. Eine Ausbildung in der Kreisverwaltung eröffne vielfältige Möglichkeiten.
Die Jugendlichen, die jetzt beim Kreis Borken ins Berufsleben starten, gehen sechs verschiedene Ausbildungswege. Stefan Groß-Heynk aus Bocholt und Jessica Lampert aus Borken schlagen als angehende Verwaltungswirte die mittlere Beamtenlaufbahn ein. Oxana Beckel aus Borken und Simon Beckmann aus Rhede streben nach dem „Coesfelder Modell“ gleich zwei Abschlüsse an. Nach dreieinhalb Jahren wollen sie nicht nur Verwaltungsfachangestellte, sondern auch Bürokaufleute sein. Annette Becker aus Raesfeld beginnt eine Ausbildung zur Vermessungstechnikerin, Florian Büscher aus Borken lässt sich zum Fachinformatiker ausbilden und Josef Herbers aus Ahaus und Jens Klöpper aus Velen absolvieren im Interkommunalen Bauhof eine Ausbildung als Straßenwärter. Neunter im Bunde ist Lars Doods aus Südlohn, dessen Berufsziel Kfz-Mechatroniker ist.
Ausbildung und Studium kombinieren die sechs jungen Leute, die am 1. September hinzukommen. Vier von ihnen wechseln als angehende Bachelor of Laws – bisher Diplom-Verwaltungswirte bzw. Diplom-Verwaltungswirtinnen – zwischen Studienabschnitten an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Münster und der praktischen Ausbildung in der Kreisverwaltung. Kurzfristig geschaffen hat der Kreis zwei Ausbildungsplätze für Jugendliche, die das neue Studienangebot der Fachhochschule Gelsenkirchen in Ahaus nutzen können. Sie lassen sich in der Kreisverwaltung zu Fachinformatikern ausbilden und streben zusätzlich den Bachelor of Science im Bereich Informationstechnik an.

Vorheriger ArtikelKastanienfest Erle fällt aus!
Nächster ArtikelWenn Pferde Fußball spielen
avatar
Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here