Planung von Routen vorab bereits via Internet möglich -Radfahren nach Zahlen“ im Westmünsterland

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Das neue touristische Knotenpunktsystem soll bis zum Beginn der Sommerferien stehen“.

Kreis Borken (pd). Das Knotenpunktnetz, bekannt aus den Niederlanden und Belgien, ermöglicht im Münsterland eine flexible Tourenplanung – und dies sogar über Länder- und Kreisgrenzen hinweg. Der Kreis Borken ist der erste Münsterland-Kreis, der – voraussichtlich im Frühsommer 2021 – das Knotenpunktsystem eröffnet.

An vielen Stellen im Radverkehrsnetz sind die „Knotenpunkthüte“, Einschübe und Übersichtstafeln schon zu sehen: „In der Tat, es geht voran mit der Einrichtung des Fahrrad-Knotenpunktnetzes im Kreis Borken“, freut sich Landrat Dr. Kai Zwicker, der selbst gerne mit seiner Familie Radtouren durchs schöne Westmünsterland unternimmt. „Wir sind zuversichtlich, dass die beauftragte Firma die Ausschilderung zu Beginn der Sommerferien abschließen kann“, betont er.

Radfahren Knotenpunkt Raesfeld
Knotenpunkt 63 und 64 Kartenausschnitt: ©Kreis Borken

Wo kann das touristische System genutzt werden?

In Bocholt, Borken, Heek, Isselburg, Legden, Raesfeld, Rhede, Stadtlohn, Südlohn und Velen kann das neue touristische System schon genutzt werden. In Gronau und Vreden laufen aktuell die Arbeiten.

Dann folgen noch Ahaus, Gescher, Heiden, Reken und Schöppingen und – sofern erforderlich – können noch einzelne Nachbesserungen im System vorgenommen werden.
Wer seine „Radfahren nach Zahlen“-Tour vorab planen möchte, kann das mithilfe einer webbasierten Karte des Kreises Borken via Internet unter https://kreis-borken.de/knotenpunkte tun – oder mit der Radwanderkarte des Bielefelder Verlages BVA. Diese Karte ist für 8,95 Euro u. a. bei den örtlichen Tourist-Infos erhältlich.

Dort bekommen Interessierte auch kostenfreie Lenkeranhänger aus Papier, auf denen die abzufahrende Nummernfolge notiert werden kann. Wer online oder App-basiert Routing-Funktionen nutzen will, kann beispielsweise in Kürze den Radroutenplaner NRW oder für die grenznahen Bereiche die niederländische „Fietsknoop“-App nutzen. Der Tourenplaner Münsterland des Münsterland e.V. wird aktuell grundlegend überarbeitet und steht ab Herbst inklusive Knotenpunkt-Routenplanung zur Verfügung.
Übrigens: Im Frühjahr 2022 wird das Knotenpunkt im gesamten Münsterland eingerichtet sein.

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