Nur wenig Besucher im Saal von Brömmel-Wilms

RAESFELD. In die 4. Saison ist am Samstagabend die Kleinkunstbühne in Erle mit der Soul Band „Die Bluesbreakers“ gestartet. Die niederländischen Musiker waren nicht zum ersten Mal in Erle, aber leider blieben diesmal die Gäste aus

Walburga Angermann nutze die Gelegenheit als Besucherin, und griff selber zur Gitarre.
Walburga Angermann nutzte die Gelegenheit als Besucherin, und griff selber zur Gitarre.

. Dabei gab es tollen Slow-Blues, Bluesrock, alte Traditionals oder aktuelle Hits. Gerade mal 30 Besucher waren im Saal, deutlich weniger als vor drei Jahren. „Warum diesmal so wenige Leute hier sind, dafür gibt es keine Erklärung. Das Repertoire ist eigentlich groß genug, um mindestens 50 bis 60 Leute hier zu haben“, so Organisator Michael Oestreich.

Erstklassigen Blues gab es am Samstagabend auf der Kleinkunstbühne in Erle mit der niederländischen Band "Bluesbreakers".
Erstklassigen Blues gab es am Samstagabend auf der Kleinkunstbühne in Erle mit der niederländischen Band „Bluesbreakers“.

Keine Erklärung

Dieses Phänomen an mangelndem Interesse an den Veranstaltungen der „Kleinkunstbühne“ kann Oestreich nur damit erklären, dass es immer schwieriger wird, die Massen zu begeistern. „Wir versuchen mit einem guten und unterschiedlichen Programm aller Genre den Erlern etwas zu bieten, und waren auch bei einigen Veranstaltungen im letzten Jahr ausgebucht. Dennoch haben wir festgestellt, dass 2016 rund 20 Prozent weniger Gäste kamen, als in den Jahren davor“, so Oestreich. Dennoch hält Oestreich an seinem Konzept aus Musik und Comedy weiterhin fest.

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Ein Wechselbad

Ins Leben gerufen hat Michael Oestreich ursprünglich die Erler Kleinkunstbühne unter dem Aspekt, den Erlern etwas im Ort zu bieten. „Es ist aber sehr schwer, die Leute zu aktivieren. Wenn das Programm gut ankommt, dann kommen gleich ganz Cliquen. Wenn wir aber Pech haben, kommt keiner“, weiß Oestreich aus seinen Erfahrungen der letzten Jahre zu berichten. Dies sei aber kein alleiniges Phänomen nur in Erle. Beispiel: wie bei dem Konzert der kanadischen Sängerin Sarah Smith. „Es ist überall ein Wechselbad. So zog Sarah Smith bei uns gleich mehr als hundert Fans an, in Gladbeck dagegen war es nur eine Handvoll“. Petra Bosse
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Info
die Vollblut-Komödiantin Maria Vollmer kommt am 10. Dezember (Samstag) nach Erle. Sünde, Sekt und Sahneschnittchen – ein rasanter Abend von geradezu unverschämter Frische. Auch für Männer geeignet! Beginn 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr. Tickets gibt es in der Gaststätte Brömmel-Wilms, Schermbecker Str. 20 und im Schreibwarengeschäft Fischer, Silvesterstraße 8.
Internet
Weitere Informationen zum Programm gibt es auf der neuen Homepage unter
www.erler-buehne.de

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