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Um 17.45 Uhr rückten drei Einsatzwagen des Löschzuges Erle  sowie drei Einsatzwagen der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld aus. Ein Nachbar bemerkte den Kaminbrand auf dem Dach in der Nachbarstraße. Der Hauseigentümer  war bis dato ahnungslos und  hat  selber  von dem Kaminbrand nichts bemerkt.

Zum Glück ist durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr nichts weiteres passiert. Außer natürlich die starke Rauchentwicklung im ganzen Haus, aber dies sollte das kleinste Übel sein. Aber wie passiert so ein Kaminbrand überhaupt? Und wie soll man als Betroffener reagieren?

Ein Kaminbrand entsteht durch falsches Heizen.
1.   Bei einer Ölgasfeuerung kann sich der Brenner verstellen und zu viel unverbranntes Ölgas ausscheiden. 2. Bei einer Holzfeuerung kann das Holz zu feucht sein oder wenn  nicht geeignetes Material (Kunststoffe, PVC, teerhaltiges Material) verheizt werden. Dadurch kommt es über einen längeren Zeitraum zu Ablagerungen im Kamin, dem so genannten Pechruß. Die unvollständig abgebrannten Rückstände im Feuerrauch verpechen den Kamin und bei genügend Material und entsprechender Zündtemperatur im Kamin kommt es zu einer plötzlichen Verbrennung der Rückstände.
Wenn der Kamin brennt, sofort die Feuerwehr verständigen!

Funkenflug und Flammen aus dem Schornstein können unter Umständen das Dach in Brand setzen oder es kann im Wohnraum zu einem Brand kommen!

Einen Kaminbrand soll in der Regel kontrolliert unter der Aufsicht von Feuerwehr und des zuständigen Kaminkehrers ausbrennen. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wird die Temperatur im Kamin gemessen. Der Kamin kann weiter verwendet werden, was aber erst der Kaminkehrer nach einer gründlichen Reinigung entscheidet.

Ganz wichtig: Niemals einen Kaminbrand mit Wasser löschen!!!
Denn das ist besonders gefährlich, weil das kalte Wasser durch die abrupte Abkühlung des heißen Kamins den Schornstein bersten lässt.

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