Neue Regelbedarfssätze im SGB-II- und SGB-XII-Bereich ab dem 1. Januar 2021

Kreis Borken (pd). Zum 1. Januar 2021 werden die Regelbedarfssätze im SGB-II- und SGB-XII-Bereich erhöht: Sie dienen dazu, den Lebensunterhalt zu sichern.

Das gilt für die Grundsicherung für Arbeitsuchende („Hartz IV“), die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung und für die Hilfe zum Lebensunterhalt („Sozialhilfe“). Darüber hinaus werden wie schon bisher für die Mehrheit der Betroffenen Leistungen für Unterkunft und Heizung gewährt, soweit sie angemessen sind.

Die höheren Beträge werden für die Leistungsberechtigten ab dem 1. Januar 2021 automatisch bei der Bedarfsermittlung berücksichtigt. Grundlage ist eine Gesetzesänderung, die zum neuen Jahr in Kraft tritt.

Die Erhöhung erfolgt aufgrund der durchschnittlichen Entwicklung der Preise und der Nettolöhne. Die neuen Regelbedarfssätze im Überblick:

Alleinstehende, Alleinerziehende und Personen, deren Partnerin oder Partner minderjährig ist, erhalten künftig monatlich 446 Euro (bisher: 432 Euro).

Ehe- oder Lebenspartner, die zusammenleben, bekommen jeweils 401 Euro (bisher: 389 Euro).

Sonstige erwerbsfähige Erwachsene, die keinen eigenen Haushalt führen (Kinder im Alter von 18 bis 24 Jahren im SGB II), erhalten 357 Euro (bisher: 345 Euro).

Für Kinder bis zum Alter von fünf Jahren steigt der Regelbedarf auf 283 Euro (bisher: 250 Euro).

Kinder zwischen sechs und 13 Jahren erhalten 309 Euro (bisher: 308 Euro).

Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren bekommen 373 Euro (bisher: 328 Euro).

Für Rückfragen zu dem Thema stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den „Jobcentern“ und den Sozialämtern der Städte und Gemeinden sowie des Kreises Borken zur Verfügung.

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