In Borken wurde die Hasenpest in zwei Revieren nachgewiesen. Der Kreis Borken rät dazu, den Kontakt zu verendeten Feldhasen oder Wildkaninchen zu vermeiden. Wer ein Tier findet, soll umgehend den zuständigen Revierpächter informieren.
Nachweis bei zwei verendeten Feldhasen
In zwei Borkener Revieren ist die Hasenpest Kreis Borken bestätigt worden. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe stellte die Infektionskrankheit bei zwei verendeten Feldhasen fest. Die Krankheit wird durch das Bakterium Francisella tularensis ausgelöst und tritt vor allem bei wildlebenden Hasen und Wildkaninchen auf.
Auffällig sind nach Angaben des Kreises Schwäche, Mattigkeit, Abmagerung sowie ungewöhnliches Verhalten. Dazu zählt, dass der sonst typische Fluchtreflex ausbleibt. Da die Hasenpest auch auf Menschen und andere Tiere übertragen werden kann, sollte jeder Kontakt mit verendeten Feldhasen oder Wildkaninchen vermieden werden.
Vorsicht für Hundehalterinnen und Hundehalter
Der Kreis weist darauf hin, dass Hunde nicht freilaufen sollten. Jeder Nachweis der Infektionskrankheit ist meldepflichtig, sowohl bei Menschen als auch bei Tieren. Die Hasenpest tritt in der Region nur vereinzelt auf, erfordert aber sorgfältige Beobachtung.
Fund melden
Wer einen verendeten Feldhasen findet, sollte den zuständigen Revierpächter informieren. Falls dieser nicht bekannt ist, hilft die Untere Jagdbehörde des Kreises Borken weiter. Ansprechpartner ist Norbert Kortstegge, Telefon 02861 6813010. Der Revierpächter kann eine Untersuchung über das Veterinäramt des Kreises Borken veranlassen.
Weitere Informationen
Hinweise und Hintergrundinformationen zur Hasenpest Kreis Borken stehen auf der Internetseite des Kreises zur Verfügung.



























