Mit einer neuen Variante der Masche des „Falschen Polizisten“ haben es Betrüger in der letzten Woche in Raesfeld versucht

Wie die Polizei Kreis Borken mitteilt, hatten am Dienstagvormittag vergangener Woche mehrere Betroffene einen entsprechenden Anruf erhalten.

Der Betrüger am anderen Ende der Leitung gab sich als Polizeibeamter aus und wollte dringend einen Angehörigen der Angerufenen sprechen. Zum Erfolg kamen die Täter glücklicherweise nicht – die Betroffenen brachen die Gespräche ab.

Die Polizei rät: Wer einen solchen Anruf bekommt, sollte gar nicht erst auf ein derartiges Gespräch eingehen. Denn wer sich erst einmal auf einen längeren Wortwechsel einlässt, kann im Verlauf eher zu beeinflussen sein. Denn die Täter gehen psychologisch geschickt vor: Sie bauen bedrohliche Szenarien auf, die sie mit vermeintlich glaubwürdigen Informationen unterfüttern.

Bargeld soll einer bestimmten Stelle deponiert werden

Immer wieder kommt es leider dazu, dass sie an das Hab und Gut ihrer Opfer kommen: Diese glauben am Ende, Wertsachen oder Bargeld bei den Tätern in sichere Hände zu geben oder gar an einer bestimmten Stelle zu deponieren.

Das Gegenteil ist der Fall! Die Polizei erneuert deshalb ihre Warnung: Wer einen derartigen Anruf erhält, sollte keine persönlichen Daten preisgeben und ebenso wenig über seine Vermögensverhältnisse Auskunft geben.

110 bedeutet nicht gleich Polizei

Die Polizei erfragt derartige Informationen niemals per Telefongespräch. Auch wenn im Display des Telefons die „110“ erscheinen sollte, handelt sich keinesfalls um einen Anruf der Polizei. Die Betrüger nutzen technische Möglichkeiten, um damit eben dies vorzutäuschen. Wer von einem vermeintlichen Polizeibeamten angerufen wird, sollte sich den Namen notieren, das Gespräch beenden und selbst die 110 wählen.

Zur Masche „Falscher Polizeibeamter“ hat die Polizei wichtige Informationen und Hinweise zusammengestellt. Sie sind im Internet abrufbar unter https://polizei.nrw/artikel/betrueger-geben-sich-am-telefon-als-polizeibeamte-aus.

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