Eintracht Erle trauert um Gerd Kirchner

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Der Sportverein Eintracht Erle 69 e.V. trauert um den ehemaligen Vorsitzendem Gerd Kirchner

Gerd Kirchner ist im Alter von 82 Jahren verstorben.

Seit 1973 war Gerd Kirchner, anfänglich als aktiver Fußballspieler, immer ein sehr engagiertes Mitglied von Eintracht Erle. 1980 übernahm er bis 2009 das Amt des Vorsitzenden. Danach betreute er noch für drei Jahre die Finanzen des Vereins.

Seit über 40 Jahre lebte Kirchner in Erle. 2018 zog er gemeinsam mit seiner Frau Erika in die Schweiz und zog komplett aus dem Vereinsleben in Erle zurück.

Bundesverdienstkreuz-Gerd-Kirchner
Landrat Dr. Kai Zwicker (l.) überreichte im März 2011 in Raesfeld Gerd Kirchner das Bundesverdienstkreuz im Beisein von Ehefrau Erika und dem ehemaligen Bürgermeister Andreas Grotendorst . Foto: Archiv Petra Bosse

Verantwortung im Gesamtvorstand

Bereits 1974 initiierte er als Spielertrainer den Neuaufbau der 1. Mannschaft des Vereins und übernahm überdies als Pressewart und Schriftführer erstmals Verantwortung im Gesamtvorstand. 1976 erwarb er die Übungsleiterlizenz „Abteilungsleiter im Bereich Fußball“.  Im Jahr 1981/82 übernahm er federführend die Planungen für den Bau eines Jugendraums, sowie beteiligte er sich am Bau des Rasenplatzes im Jahr 1993.

Unter seiner Führung entwickelte sich die Eintracht zu einem Mehrspartenverein, in dem sich alle Mitglieder wohl fühlten. Seine Tatkraft animierte viele Sportler auch zu ehrenamtlicher Mitarbeit.

Für seine dem Menschen zugewandte Art wurde er sehr geschätzt und bekam 2011 das Bundesverdienstkreuz für sein langjähriges ehrenamtliches Wirken überreicht.
„Gerd – Du wirst so vielen Menschen fehlen. Es war uns eine Ehre, so viel Zeit mit dir verbringen zu dürfen“.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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