Ein Bild und seine Geschichte – alte Exponate im Museum am Schloss

„Ein Bild und seine Geschichte.“ Rate mal – Wer, oder was bin ich?

Bei diesem Foto handelt es sich mit Sicherheit nicht um ein Ritual, als Bestandteil einer Aufnahmeprüfung für die Mitgliedschaft in der FDP. Eine Geste der Unterwürfigkeit zeigt die Momentaufnahme eben sowenig, wie garantiert keinen „gebrochenen Mann“.

Vielleicht eine erste, noch etwas unbeholfen wirkende Gebetshaltung eines jungen Konvertiten? Nein, dafür ist der Mann zu alt und der obligatorische Gebetsteppich fehlt ja auch. Und darüber hinaus: für einen strammen Katholiken alter Schule wäre das doch völlig ausgeschlossen…

Die Auflösung

„Mein Auftrag war es, den neuen Vorsitzenden des Heimatvereins Raesfeld und zwei seiner ehemaligen Vorsitzenden (männlicherseits) zu porträtieren und im Anschluss daran einige Exponate der Ausstellung im Museum am Schloss zu reproduzieren.

Eine Reproduktionsvorlage war keine historische Fotoaufnahme von Ignaz Böckenhoff, sondern ein alter „Volksempfänger“ der sich in einer Glasvitrine befand, was sich als etwas kompliziert erweisen sollte, wegen der spiegelnden Glasflächen.

Um wenigsten eine störende Spiegelung abzumildern, wäre ein schwarzer Karton zwecks Abdeckung sehr hilfreich gewesen, der allerdings nicht zur Verfügung stand. Es stattdessen und auf die Schnelle improvisiert, mit zwei Broschüren zu versuchen, erwies sich als eher kontraproduktiv, wie die Fotos belegen sollen. Auch wenn sich der soeben aus seinem Amt geschiedene Heimatvereins-Vorsitzende noch so sehr ins Zeug gelegt hatte.“

Übrigens: Die Berichterstattung und die Aufklärung über das tragische Schicksal der englischen Bordbesatzung in der Broschüre: „Ihr letzter Flug“, herausgegeben vom Heimatverein Raesfeld, berührt mich sehr und ist lesenswert. Text und Foto: Reinhard G. Nießing

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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