Bushaltestellenhäuschen in der Gemeinde sind in gutem Zustand

Haltestelle Silverstrastraße Erle ©Petra Bosse

Mit dem Thema Haltestelle in der Gemeinde Raesfeld befasst sich der Hauptausschuss am Montag

Grundlage dafür ist ein Antrag der UWG-Fraktion vom Januar, welche die Gemeinde beauftragt hat, die Bushaltestellen zu inspizieren und gefundene Verschmutzungen oder Schäden zu beseitigen.

Für die UWG-Fraktion seien die befindlichen Bushaltestellen in einem desaströsen Zustand. Es seien Sitzflächen beschädigt und Reinigungsarbeiten wurden nicht durchgeführt (wir berichteten).

Die Verwaltung sieht das anders. Der Grund: Nur an einem Wartehäuschen gebe es Mängel.

Bushaltestelle-Raesfeld
Glashäuschen aus Glas am Raesfelder Rathaus ©Petra Bosse

Privat oder gemeindlich?

Mit Blick auf den Antrag der UWG-Fraktion müsse zunächst die Frage geklärt werden, ob es sich um gemeindliche Bushaltestellen handelt oder um Haltestellen, die auf Privatinitiative von Anwohnern errichtet wurden.

Laut Markus Büsken gibt es auf dem Gemeindegebiet unterschiedliche Bushaltestellen, dazu gehören die bekannten Haltestellen aus Glas. Die 19 Haltestellen wurden Mitte der 90er Jahre mithilfe einer Landesförderung errichtet. Von diesem 19 Haltestellen befinden sich 13 im innerörtlichen Bereich von Raesfeld und Erle. Sechs liegen im Außenbereich.

Bushalte-Häuschen-Schermbecker-Strasse-Erle
Auch die Haltestelle an der Schermbecker Straße ist eine von 19 Haltestellen mit einem Glashäuschen ©Petra Bosse

Großzügige Fahrradabstellanlagen

„Diese werden regelmäßig gereinigt, zum Beispiel die Glasflächen einmal jährlich von einer Fremdfirma“, so Büsken. Überwiegend seien die Haltestellen mit Sitzmöglichkeiten ausgestattet. An den großen Schulbushaltestellen an der St. Sebastian-Schule, Dorstener Str./Zum Osterkamp sowie an der Borkener Str. /Höhe Blumen Eilers befinden sich darüber hinaus auch noch großzügige Fahrradabstellanlagen.

36 Wartehäuschen aus Holz

Darüber hinaus gibt es im Außenbereich von Raesfeld, Erle und Homer insgesamt 36 Wartehäuschen aus Holz. Davon wurden 15 Wartehäuschen von der Gemeinde Raesfeld aufgestellt. Ein Großteil davon Mitte der 90ziger Jahre, ebenfalls im Rahmen der Landesförderung.

15 Wartehäuschen in privater Trägerschaft

Alle weiteren 15 Wartehäuschen aus Holz seien in privater Trägerschaft errichtet worden, nachdem die Anlieger einen Antrag auf Errichtung eines Wartehäuschens bei der Verwaltung stellten. Die letzte Hütte wurde zuletzt an der Westerlandwehr/Einmündung Erler Mark errichtet, die von der Gemeinde mit 800 Euro für Materialkosten bezuschusst hat.

Gemeindegebiet Schermbeck

Erwähnenswert sei laut Büsken auch, dass drei Wartehäuschen zwar auf der Schulbuslinie der Gemeinde Raesfeld liegen, aber jedoch auf dem Gemeindegebiet Schermbeck bzw. Borken stehen.

Nur ein Wartehäuschen weist Mängel auf

Aufgrund des UWG-Antrages hat die Bauverwaltung alle Wartehäuschen aus Holz „unter die Lupe“ genommen. Fazit: 16 Wartehäuschen könnten zumindest an der Wetterseite einen Holzanstrich vertragen. Nur ein Wartehäuschen an der Schermbecker Straße weise bauliche Mängel auf. Hier fehlen Bretter in der Außenwand.

Punktuelle Anstricharbeiten

In der Vergangenheit habe der gemeindliche Bauhof bereits punktuell Anstricharbeiten an einigen Holzhütten vorgenommen, unabhängig von der Frage, ob es sich um gemeindliche oder private Hütten gehandelt hat.

Der Vorschlag der Verwaltung ist, dass der Bauhof in einer einmaligen konzentrierten Aktion notwendige (Teil)Anstriche an 16 Holzhütten vornimmt. Weiter soll nun bei der Errichtung von privaten Hütten eine schriftliche Vereinbarung mit den Anliegern zur Regelung der Wartungs- und Unterhaltungspflichten abgeschlossen werden.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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