Veranstaltung des Arbeitskreises Behindertenhilfe Kreis Borken

Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Einrichtungen der Behindertenhilfe informierten sich über das Thema „Sicherer Umgang mit Geld“ – Diskussion und Erfahrungsaustausch

Kreis Borken (pd). Das Thema „Sicherer Umgang mit Geld“ stand im Mittelpunkt der diesjährigen, damit bereits zum sechsten Mal durchgeführten Veranstaltung „Bewohnerbeiräte reden mit“.

Rund 60 Mitglieder von Beiräten hiesiger Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie deren Vertrauenspersonen kamen im Borkener Kreishaus zusammen.
Rund 60 Mitglieder von Beiräten hiesiger Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie deren Vertrauenspersonen kamen im Borkener Kreishaus zusammen.

Eingeladen dazu hatte der Arbeitskreis Behindertenhilfe Kreis Borken und die Resonanz darauf war erfreulich groß: Rund 60 Mitglieder von Beiräten hiesiger Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie deren Vertrauenspersonen kamen im Borkener Kreishaus zusammen, um sich über das Thema umfassend zu informieren. Zudem bestand für alle die Gelegenheit zur Diskussion und zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch.

Schon an der Vorbereitung dieser Tagung hatten sich Vertreter der Bewohnerbeiräte beteiligt. Dazu trafen sie sich in den vergangenen Monaten mehrfach in den Räumlichkeiten der Lebenshilfe Bocholt und Borken.

Heiner Buß, Vorsitzender des kreisweiten Arbeitskreises Behindertenhilfe, übernahm die Begrüßung der vielen Gäste. Ausdrücklich würdigte er deren großes Engagement als Interessensvertretung in den Einrichtungen und betonte, diese Arbeit sei sehr wichtig und werde außerordentlich geschätzt.

„Geld ist schön…“ – dieser Song der „Prinzen“ stimmte dann alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf das Tagungsthema ein. Nachdem das Lied verklungen war, führten die Lebenshilfe-Geschäftsführer Andrea Berger (Bocholt) und Hans-Günther Wilkens (Borken) in das Thema ein. Anschließend referierten Michael Ahlte (Sparkasse Westmünsterland) über „Mein Geld auf der Bank“ und Peter Großmann (Kriminalpolizei Borken) über „Sicherer Umgang mit Geld“.

Danach bestand für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen näher kennenzulernen, so dass schnell eine offene Gesprächsatmosphäre entstand. Diese erwies sich auch als ausgesprochen förderlich für die anschließende Diskussion in fünf verschiedenen Arbeitsgruppen zu folgenden Fragen:

„Taschengeld: Wie wird das in Zukunft sein?“
„Bankkonto: Wie geht das am besten?“
„Diebstahl: Wie schütze ich mich und mein Geld?“
„Selbstbestimmung: Wie kann ich über mein Geld selbst bestimmen?“
„Sparen und Spenden: Kann ich das?“

Abschließend wurden die Diskussionsergebnisse aus den Arbeitsgruppen im Plenum präsentiert. Heiner Buß dankte schließlich allen Beteiligten für ihre engagierte Mitwirkung und die vielen konstruktiven Diskussionsbeiträge.

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