Schutzkonzept Kreis Borken setzt ein klares Zeichen für mehr Sicherheit. Mit dem Projekt „Luisa ist hier“ entstehen neue Anlaufstellen für Frauen und Mädchen im gesamten Kreisgebiet. Ziel ist es, schnelle und unkomplizierte Hilfe in unangenehmen oder bedrohlichen Situationen zu ermöglichen.
Schulung für mehr Schutz im Kreisgebiet
Im Kreis Borken haben Gleichstellungsbeauftragte eine Schulung zum Schutzkonzept „Luisa ist hier“ absolviert. Organisiert wurde diese durch den Frauen für Frauen e.V. Ahaus, der sich seit Jahren für die Stärkung von Frauen engagiert.
Ziel der Schulung war es, die Teilnehmerinnen darauf vorzubereiten, das Schutzkonzept Kreis Borken flächendeckend umzusetzen. Künftig können sie eigenständig Betriebe, Vereine und Veranstalter informieren und schulen.
„Es ist ein entscheidender und wichtiger Schritt, um das Netzwerk an sicheren Anlaufstellen für Frauen und Mädchen weiter auszubauen“, erklärt Jutta Grave-Möllmann, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken.
Schutzkonzept Kreis Borken setzt auf einfache Hilfe
Das Konzept „Luisa ist hier“ funktioniert bewusst niedrigschwellig. Frauen und Mädchen können sich in einer belastenden Situation mit der Frage „Ist Luisa hier?“ an das Personal wenden.
Geschulte Mitarbeitende reagieren diskret, bieten einen geschützten Rückzugsort an und organisieren bei Bedarf weitere Hilfe. Ziel ist es, Betroffene schnell aus unangenehmen Situationen zu begleiten.
Netzwerk wird weiter ausgebaut
Die Gleichstellungsbeauftragten übernehmen im Schutzkonzept Kreis Borken eine zentrale Rolle. Sie fungieren als Ansprechpartnerinnen und treiben den Ausbau des Netzwerks voran.
Immer mehr Einrichtungen sollen sich beteiligen, um ein deutliches Signal gegen Belästigung und Unsicherheit zu setzen. Weitere Informationen stellt der Verein online zur Verfügung.



























