In Raesfeld ist die Zahl der Arbeitssuchenden von 61 auf 106 gestiegen. Landrat Dr. Kai Zwicker: „Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im März 2023 gesunken – die Frühjahrsbelebung setzt ein“.
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im März 2023 erfreulicherweise gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. „Regelmäßig lässt sich eine Frühjahrsbelebung nach der ‚Schlechtwetterperiode‘ beobachten“, erklärt Dr. Zwicker.
Rückgang der Arbeitslosenzahlen
Damit einher gehe häufig – so auch in diesem Jahr – ein Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat März 2023 insgesamt 5.885 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Februar 2023 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 94 Personen gesunken, im Vergleich zum März 2022 hat sich die Zahl jedoch deutlich um 1.548 erhöht.
Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverändert und liegt aktuell bei 2,7 Prozent.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist hingegen leicht angestiegen: Sie liegt im März 2023 bei 11.055 Personen (+ 26 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.
Grundsicherung für Arbeitsuchende gestiegen
Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im März 15.973 Personen (+ 4 gegenüber dem Vormonat) in 7.985 Bedarfsgemeinschaften (+ 24 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.
Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen stark gestiegen: So gab es im März 2022 noch 1.555 Bedarfsgemeinschaften und sogar 2.235 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger.



























