Das geplante „Spiel ohne Grenzen“ zum 40-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen Raesfeld und Wehl fällt aus. Das teilt die Gemeinde Raesfeld mit. Das Jubiläum wird am 12. September 2026 dennoch mit einer Feierstunde begangen.
Veranstaltungen in Wehl überschneiden sich
Die Organisatoren auf deutscher und niederländischer Seite trafen die Entscheidung gemeinsam. Der Termin für das „Spiel ohne Grenzen“ stand bereits frühzeitig fest. Später kamen jedoch mehrere Veranstaltungen in Wehl und der umliegenden Region hinzu.

Viele Vereine aus Wehl wirken an diesen Veranstaltungen mit und können deshalb nicht am „Spiel ohne Grenzen“ teilnehmen. Nach Angaben der Gemeinde kamen auf niederländischer Seite nicht genügend Mannschaften zusammen.
„Ein Spiel ohne Grenzen lebt vom gemeinsamen Wettstreit und vor allem von der Begegnung vieler Teams aus beiden Partnerkommunen. Unter den veränderten Rahmenbedingungen wäre dieser Gedanke leider nicht so umsetzbar gewesen, wie wir ihn uns zum 40-jährigen Jubiläum gewünscht haben“, erklärt Bürgermeister Dirk Kuhmann.
Viele Mannschaften aus Raesfeld hatten zugesagt
In Raesfeld stieß die Veranstaltung auf große Resonanz. Zahlreiche Mannschaften meldeten sich bereits an und sagten ihre Teilnahme zu.
Die Gemeinde bedankt sich bei den Teams für ihr Interesse und ihre Bereitschaft, das Jubiläum mitzugestalten. Der Dank richtet sich auch an alle Unterstützer und Partner, die bereits mit den Vorbereitungen begonnen hatten.
Feierstunde zum Partnerschaftsjubiläum
Die Absage wirkt sich laut Mitteilung nicht auf die Partnerschaft zwischen Raesfeld und Wehl aus. Beide Kommunen pflegen seit 40 Jahren einen regelmäßigen Austausch und wollen ihre Zusammenarbeit weiterentwickeln.

Am Samstag, 12. September, findet eine Feierstunde mit Vertretern beider Partnergemeinden statt. Auf dem Programm stehen ein Rückblick auf die bisherige Zusammenarbeit und ein Ausblick auf die weitere Entwicklung der Städtefreundschaft.
Außerdem unterzeichnen die Bürgermeister beider Kommunen eine gemeinsame Erklärung zur künftigen Zusammenarbeit.
Die Gemeinde Raesfeld, der Vorstand des Partnerschaftsvereins „Vrienden van Raesfeld“ aus Wehl und Doetinchems Bürgermeister Mark Boumans bedauern die Absage.
„Wir alle hoffen, bei einer zukünftigen Gelegenheit wieder ein großes gemeinsames Begegnungsfest mit vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus beiden Gemeinden feiern zu können“, sagt Dirk Kuhmann.


























