270 Gäste im CreativQuartier Fürst Leopold in Dorsten / Exkursionen und Bühnenprogramm

Unter dem Motto „Grenzen überwinden“ fand am Donnerstag die 4. ZukunftsLANDpartie der Regionale 2016 statt. An der Veranstaltung im CreativQuartier Fürst Leopold in Dorsten nahmen 270 geladene Gäste aus Nordrhein-Westfalen teil.

Seit 2012 findet die ZukunftsLANDpartie an wechselnden Orten im westlichen Münsterland statt. Mit dem Creativ Quartier Fürst Leopold wurde in diesem Jahr ein Schauplatz gewählt, der Moderne und Historie miteinander vereint.

Regionale 2016 im Creativ Quartier Dorsten
Das Abendprogramm fand im CreativQuartier Fürst Leopold in Dorsten statt: ein Ort, der Moderne und Historie miteinander vereint.

Nach fast 90 Jahren Kohleförderung wurde die Zeche Fürst Leopold 2001 geschlossen. 2008 folgte der Startschuss für das CreativQuartier. Seitdem entwickelt sich das Areal zu einem Treffpunkt mit Künstlerateliers, Gastronomiebetrieben und Veranstaltungsräumen. „Es war ein idealer Ort, um die Entwicklung der Regionale 2016-Projekte zu präsentieren. Viele Projekte verbinden Geschichte und Zukunft miteinander, möchten Tradition bewahren und gleichzeitig Neues wagen“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

Auch das CreativQuartier – ehemals die Zeche Fürst Leopold – wurde besichtigt. (Fotos: André Dünnebacke / Regionale 2016 Agentur)
Auch das CreativQuartier – ehemals die Zeche Fürst Leopold – wurde besichtigt. (Fotos: André Dünnebacke / Regionale 2016 Agentur)

270 Gäste aus Politk, Wirtschaft, Bildung, aus Städte und Gemeinden der Region sowie aus Vereinen und Verbänden nahmen an den Projekt-Exkursionen am Nachmittag und an der Abendveranstaltung mit Bühnenprogramm teil. „Grenzen überwinden“ war dabei leitendes Motto. „Es gibt viele Regionale 2016-Projekte, die auf ganz unterschiedliche Weise neue Verbindungen schaffen: durch Zusammenarbeit zwischen Städten und Gemeinden, zwischen Unternehmen und Bildungseinrichtigunge sowie über Zuständigskeitsgrenzen und Fachgebiete hinweg“, erklärt Uta Schneider. Gutes Beispiel ist das „2Stromland“, eines der Projekte, die gestern im Fokus standen. Die Städte Olfen, Haltern am See und Datteln, der Lippeverband, die Haus Vogelsang Gesellschaft, Gelsenwasser und die RAG Montan Immobilien arbeiten gemeinsam daran, Ökonomie, Ökologie und die Erlebbarkeit des Lanschaftsraums zwischen Lippe und Stever zu verbessern.

Wetterfeste Kleidung und Regenschirme waren bei den Exkursionen am Nachmittag angesagt.
Wetterfeste Kleidung und Regenschirme waren bei den Exkursionen am Nachmittag angesagt.

Auch die Projekte „Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland“, „Innenleben“, „Unser Leohaus“, „Dingdenergie“, WasserWege Stever“ und „Waldband“ standen im besonderen Fokus. Die Exkursionen am Nachmittag führten u.a. ins nahe gelegene Wulfen-Barkenberg, zum Wald-Kubus in Oer-Erkenschwick, nach Olfen, an den Ternscher See in Selm, nach Hamminkeln-Dingden und in den LippePolderPark. Das Besondere an den ZukunftsLANDpartie-Exkursionen: Die Teilnehmer wussten nicht, wohin die Reise geht. Durch das Abendprogramm führte WDR-Moderator Matthias Bongard. Mit von der Partie war zudem das Improvisationstheater „placebo“ aus Münster.

Die 4. ZukunftsLANDpartie war auch Vorgeschmack auf das kommende Jahr: Im April 2016 startet das Präsentationsjahr der Regionale mit Veranstaltungen, Präsentationen und Kulturevents im gesamten westlichen Münsterland.

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