Das Umweltmobil parkte am Donnerstagmorgen auf dem Schulhof der Silvesterschule. Mit großer Begeisterung waren die Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen und der 1. Klasse dabei.

Gefesselt lauschten sie dem Vortrag und den Erklärungen des Umweltbiologen Albrecht Trenz, der alles über unsere heimischen Tiere in Wald und Feld anschaulich erklärte.

Albrecht Trenz bekam die volle Aufmerksamkeit aller Kinder, als er anschaulich alles Wissenswerte über unsere heimischen Tieren erzählte.
Albrecht Trenz bekam die volle Aufmerksamkeit aller Kinder, als er anschaulich alles Wissenswerte über unsere heimischen Tieren erzählte.

Wie schnell können Wildschweine rennen? Wie klingt es, wenn eine Horde Wildschweine durchs Unterholz bricht und warum fliegt ein Uhu so leise? „Ich weiß, ich, weiß …“, riefen immer wieder die Kinder dazwischen, was ein Beweis dafür war, dass die Themen rund um Umwelt und Tier alle Kinder höchst spannend und interessant fanden.

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Mithilfe von Abdrücken sollten die Kinder die unterschiedlichsten Tierspuren erraten. Das war aber nicht immer leicht und so wurde schnell aus einer Fuchsspur eine Leopardenspur und aus dem Fußabdruck eines Wolfes ein Bärenabdruck. „Da wäre der Bär aber echt beleidigt“, konterte Trenz, der sich gut gegen die vielen eigenen Erfahrungsberichte der Erler Grundschüler durchsetzen konnte. „Die Kinder machen sehr positiv mit, was zeigt, dass es hier auf dem Lande noch viel zu sehen gibt, und dass die Eltern mit ihren Kindern viel in die Natur gehen“, so Krenz. Anders sei es bei Stadtkindern, die Tiere meist nur aus TV-Sendungen und Filmen her kennen. „Da kommen dann Fragen auf wie – wer tötet wen, oder wer ist stärker“, weiß Krenz aus langjähriger Erfahrung zu berichten.

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Das Umweltmobil reist im Auftrag der Naturparks durch Deutschland und soll Kinder für die Natur und den Umweltschutz begeistern, und darüber hinaus ihnen die heimische Tier- und Pflanzenwelt näherbringen. Klassenlehrer Sascha Baer am Ende.
„Für uns als Naturparkunternehmer ist die Umweltbildung ein ganz wichtiger Punkt und so sind wir sehr daran interessiert, die Kinder mit ins Boot zu holen, um sie für den Klima- und Umweltschutz zu sensibilisieren.“, so Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin von Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland e. V.

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