Nach Katastrophenalarm wegen Starkregen und Überflutungen im Kreisgebiet:

Landrat Dr. Kai Zwicker dankt Einsatzkräften: Zusammenhalt im Westmünsterland eindrucksvoll unter Beweis gestellt / Land wegen Soforthilfe kontaktiert

Kreis Borken. Die Aufräumarbeiten in den Kommunen des Kreises Borken laufen auf Hochtouren, um die Schäden nach den Unwettern und Starkregenereignissen zu beseitigen. Gleichzeitig hat sich Landrat Dr. Kai Zwicker am heutigen Montag unmittelbar im persönlichen Gespräch mit Innenminister Ralf Jäger und bereits am Wochenende mit Regierungspräsident Dr. Reinhard Klenke sowie Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller für eine Ausweitung der Soforthilfen stark gemacht.

 Ein Blick aus dem Hubschrauber in Höhe Bocholt-Mussum, mit Blick Richtung Issel

Ein Blick aus dem Hubschrauber in Höhe Bocholt-Mussum, mit Blick Richtung Issel

Nach den Starkregenereignissen Anfang des Monats (31.05. bis 08.06.) hat das Land wie berichtet finanzielle Soforthilfen zur Milderung von Notständen für die betroffenen Privathaushalte und Kleingewerbebetriebe, auch landwirtschaftliche Betriebe im Kreis Borken bereitgestellt. Der Minister zeigte sich „vorsichtig optimistisch“, dass es eine Ausdehnung der Hilfen geben könnte.

Das Kabinett werde Anfang Juli (5.7.) eine Entscheidung treffen. Dr. Zwicker: „Angesichts der Lage und den großen Schäden in den Kommunen unseres Kreises werde ich mich beim Land NRW weiter dafür einsetzen, dass die Betroffenen Unterstützung erhalten.“ Am vergangenen Freitag (24. Juni) hatte Landrat Dr. Kai Zwicker im Kreisgebiet nach den heftigen Unwettern und langanhaltendem Starkregen den Katastrophenalarm ausgerufen.

Seit dem heutigen Montagmorgen (27. Juni) ist dieser wieder aufgelöst – die Lage in den Städten und Gemeinden hat sich entspannt. Während in den meisten betroffenen Kommunen inzwischen die Aufräumarbeiten laufen, ist einzig in Isselburg die Lage noch angespannt – dort sind noch Kräfte im Einsatz, die den Deich sichern und weiter konrollieren. Insgesamt gab es seit Donnerstagabend (23. Juni) bis heute Morgen 8 Uhr kreisweit 1.772 dokumentierte Einsätze.

Nach erster Auswertung waren insgesamt 2.115 Kräfte der Hilforganisationen, Feuerwehr und Polizei im Einsatz, nicht nur aus dem Kreisgebiet, sondern aus dem gesamten Land.
Die vergangenen Tage haben nach dem Unwetter vor drei Wochen eines erneut gezeigt: Dank des schnellen Eingreifens der Freiwilligen Feuerwehren, der verschiedenen Hilfsorganisationen und vieler Helferinnen und Helfer aus der Bevölkerung sowie aufgrund der intensiven Zusammenarbeit der zuständigen Behörden und der Polizei konnte diese über mehrere Tage bestehende Gefahr soweit möglich eingegrenzt und vielerorts ganz abgewehrt werden.

Dafür dankt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt allen Einsatzkräften und Beteiligten im Namen des Kreises Borken ausrücklich. „Erneut hat die ausgezeichnete Kooperation und die gelungene Koordination bei der Bewältigung dieser Schadenslage gezeigt, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger rund um die Uhr auf das Leistungsvermögen gerade auch der ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte verlassen können“, betonte er dabei. Zudem sei die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger im Kreis beeindruckend groß gewesen, die vielerorts Sandsäcke gefüllt und platziert haben, die Einsatzkräfte versorgt und bei Vielem mehr „mitangepackt“ haben. Landrat Dr. Zwicker: „Dafür gebührt allen mein großes Dankeschön!“

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