Aktuell 4.400 SGB II-Arbeitslose im Kreis

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Juli weiter gesunken. Das teilt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster mit. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Juli 2018 insgesamt 4.400 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat Juni ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 10 Personen und gegenüber dem Vorjahresmonat sogar um 309 Personen geringer. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat unverändert und liegt weiterhin beim Tiefststand der Statistik von 2,1 Prozent.

„Die positive Entwicklung der vergangenen Monate hat sich auch im Juli fortgesetzt – wenn auch in einer für die Sommerferienzeit typischen, etwas abgeschwächten Form“, erläutert Kreisdirektor Dr. Hörster die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

Ebenso erfreulich sei die Entwicklung beim SGB-II-Hilfebedarf insgesamt: „Die Zahl der Bedarfsgemeinschaft ist im zurückliegenden Monat erneut deutlich gesunken“, so Dr. Hörster. „Gerade mit Blick auf das Vorjahr hat sich die Situation stark verbessert: Im Juli 2017 hatten wir im Kreisgebiet noch 739 Bedarfsgemeinschaften mehr als derzeit.“

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Juli auf 10.570 Personen (-109) gesunken. Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Juli 15.886 Personen (-148) in 7.659 Bedarfsgemeinschaften (-84) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,1 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

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