Neuer Bürgermeister Dirk Kuhmann (CDU) übernimmt zahlreiche Vertretungsfunktionen für die Gemeinde Raesfeld
Mit Beginn seiner Amtszeit wird Bürgermeister Dirk Kuhmann künftig in vielen regionalen Gremien und Organisationen für die Gemeinde Raesfeld aktiv sein. Wer ihn in einzelnen Bereichen vertritt und welche Posten noch zu besetzen sind, entscheidet der Gemeinderat in seiner ersten Sitzung am Montag.
Vertreter der Gemeinde in Gremien und Verbänden
Der Rat der Gemeinde Raesfeld berät in seiner konstituierenden Sitzung am 3. November über die Entsendung von Vertreterinnen und Vertretern in verschiedene Organe juristischer Personen und Personenvereinigungen. Grundlage ist Paragraf 113 der Gemeindeordnung NRW, wonach die entsandten Mitglieder die Interessen der Kommune in den jeweiligen Organisationen wahrnehmen sollen.
Bürgermeister Dirk Kuhmann wird dabei zentrale Aufgaben übernehmen, unter anderem als Mitglied in mehreren Aufsichtsräten, Gesellschafterversammlungen und Mitgliederversammlungen. In den meisten Fällen ist die oder der Erste Beigeordnete als Vertretung vorgesehen.
Beteiligungen und Mitgliedschaften
Zu den Gremien, in denen der Bürgermeister künftig vertreten ist, gehören unter anderem:
- die Mitgliederversammlung des Nordrhein-Westfälischen Städte und Gemeindebundes
- der Verein EUREGIO
- die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken
- der Naturpark Hohe Mark
- der Tiergarten Schloss Raesfeld
- der Ortsmarketingverein Raesfeld
- der Zweckverband Hochwasserschutz Issel
- der Kulturkreis Schloss Raesfeld
- der Beirat der Sparkasse Westmünsterland
- sowie die Gesellschafterversammlung der Gemeindewerke Raesfeld
In einigen Fällen, etwa bei der Bürgergenossenschaft Erle e.G. oder dem Trägerverein Jugendwerk Raesfeld, wird Dirk Kuhmann durch Beigeordnete oder von ihm bestellte Bedienstete vertreten.
Anforderungen an die Vertreter
Wie in der Gemeindeordnung festgelegt, müssen die bestellten Vertreterinnen und Vertreter über ausreichende betriebswirtschaftliche Kenntnisse verfügen, um ihre Aufgaben in den jeweiligen Gremien sachgerecht wahrzunehmen. Die Gemeinde weist darauf hin, dass die erforderliche Sachkunde auch durch Fortbildungen erworben werden kann. Entsprechende Lehrgänge bieten die kommunalen Studieninstitute an, die auf Kosten der Gemeinde gebucht werden dürfen.
Anpassungen bei Bildungs- und Musikbeirat geplant
Darüber hinaus plant die Stadt Borken in Abstimmung mit den beteiligten Kommunen, den Musikschulbeirat und den Weiterbildungsbeirat zu einem gemeinsamen Gremium zusammenzuführen. Ziel sei es, organisatorische Abläufe zu vereinfachen und Synergien zu schaffen. Die Einrichtungen Volkshochschule und Musikschule sollen jedoch weiterhin eigenständig bleiben.



























