Drive & Live – Klassik im Autokino – Weltweit erstes drive-in Klassik- Festival im westfälischen Borken mit hochkarätiger Besetzung

Borken (pd). Mit einer hochkarätigen Besetzung und einem umfangreichen Programm startet am 15. Mai das weltweit erste Drive- In Klassikfestival in der münsterländischen Kreisstadt Borken.

„Drive & Live – Klassik im Autokino“ heißt das aktuelle Format der »musik:landschaft westfalen«, um in Coronazeiten für Freunde der klassischen Musik ein Stück Bühnenkultur erlebbar zu machen.“Wir geben den Künstlern die Bühne zurück“ erläutert Dirk Klapsing, Intendant des Festivals, mit Blick auf die aktuelle Lage, die insbesondere für die Künstler existenziell schwierig sei. „Aber auch unser Publikum, das seit vielen Wochen zu Hause bleiben muss, sehnt sich nach Life-Konzerten.“

Autokino als Bühne für klassische Musik

Er und sein Team organisieren bereits seit 2009 Konzerte an besonderen Orten – in Schlössern, Scheunen, Lagerhallen oder auch Gartenmärkten. „Das Autokino als Bühne für klassische Musik zu erobern, war für uns also nicht abwegig“, sagt Klapsing und freut sich, dass nahezu alle Künstler, denen er seine Idee vortrug, vorbehaltlos ihr Kommen zugesagt haben.

Dazu gehören die Pianisten Christoph Eschenbach, Martin Stadtfeld und Justus Frantz, Felix Kliesner (Horn), der ungarische Stargeiger Jószef Lendvay, der Percussionist Martin Grubinger und der Cellist Claudio Bohórquez, Künstler von Weltrang wie auch Sergej Nakariakov (Trompete), Christian Tetzlaff (Violine), der Wiener Philharmoniker Daniel Ottensamer (Klarinette) und dessen Bruder Andreas (Berliner Philharmoniker) sowie dessen Kollegen Noah Bendix-Balgley (1. Konzertmeister Berliner Philharmoniker) und Stephan Koncz (Cello/Berliner Philharmoniker).

Höhner haben zugesagt

Auch Star- Pianist Joja Wendt, der renommierte Geiger und Dirigent Martin Panteleev und Musiker der Festival Philharmonie Westfalen spielen in Borken. Nicht nur die e-Musik ist vertreten: Auch die „Die Höhner“ aus Köln haben ihren Auftritt bereits zugesagt. ebenso wie Götz Alsmann und die Beatles-Tribute-Band „Kaiserkeller“.

Start

Ab dem 15. Mai geht es los mit Justus Frantz und einem Chopin- Abend, am 16. Mai widmet sich der Pianist Martin Stadtfeld Beethoven. Jeweils freitags und samstags um 19 und 21 Uhr gibt es ein einstündiges Konzert.

Rund 125 Pkw fasst der große Parkplatz am Rande des Stadtparks – unter Einhaltung aller Vorschriften der Corona-Schutzverordnung. Die Autos stehen in entsprechenden Abständen vor der großen Bühne und haben durch die Windschutzscheibe freie Sicht auf die Interpreten.

Sie dürfen maximal mit zwei Personen besetzt sein. Eine LED-Leinwand sorgt dafür, dass auch in den letzten Reihen noch beste Sicht herrscht. Die Künstler agieren natürlich ebenfalls mit dem entsprechenden Sicherheitsabstand. Die Konzerte werden professionell abgemischt, der Ton gelangt per Funksignal auf das Autoradio. Die Fahrer müssen lediglich die vorgegebene UKW-Frequenz anwählen.

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