Volksbank stellt die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres vor

Erle (pd). Die Volksbank Erle gibt einen zufriedenen Rückblick auf das abgelaufene Geschäftsjahr. In allen wesentlichen Bereichen konnte die Genossenschaftsbank ein Wachstum verzeichnen.

Das betreute Kundenkreditvolumen stieg im Jahr 2019 um mehr als 6 Prozent auf gut 129 Mio. EUR an. „Die hohe Kreditnachfrage zeigt, dass wir auch im letzten Jahr wieder gefragter Ansprechpartner in Sachen Finanzierung waren“, begründet Vorstandsmitglied Michael Weddeling das anhaltende Wachstum. „Individuelle und bedarfsgerechte Beratung sind der Schlüssel zum Vertrauen unserer Kunden.“

Vorstand Volksbank Erle
Vorstand der Volksbank Erle Ralf Steiger und Michael Weddeling.

Steigende Nachfrage nach alternativen Anlagemöglichkeiten

Zufrieden zeigt sich der Vorstand auch mit der steigenden Nachfrage nach alternativen Anlagemöglichkeiten. Ein Wachstum von 13 Prozent auf 48 Mio. EUR bei den vermittelten Kundenanlagenvolumina ist hier zu verzeichnen. Diesem Anstieg liegt die anhaltende Niedrigzinsphase zugrunde.

„Bei der aktuellen Zinslage bieten die klassischen Anlageformen keine attraktive Rendite. Mit der Vermittlung an Verbundpartner können wir unseren Kunden weiterhin ansprechende Investmentmöglichkeiten wie Fondssparpläne anbieten“, so Vorstandsmitglied Ralf Steiger.

Sechs Prozent Steigerung

Insgesamt werden bei der Volksbank Erle etwa 251 Mio. EUR Anlagen und Kredite der Mitglieder und Kunden betreut. Dies entspricht einer Steigerung von fast 6 Prozent zum Vorjahr.

„Auf das Ergebnis können wir stolz sein, denn schon seit einigen Jahren ist das Bankgeschäft durch immens gestiegene regulatorische Anforderungen geprägt“, betont Weddeling. Da diese Anforderungen eine immer größere Herausforderung für die Genossenschaftsbank darstellen, entstand die Vision einer gemeinsamen Volksbank Raesfeld und Erle eG.

„Ein Zusammenschluss beider Banken steckt voller Chancen. Ein stärkerer Einsatz für die Region und eine höhere Leistungsfähigkeit für unsere Mitglieder und Kunden sehen wir als große Vorteile“, begründen die Vorstände diese Idee. Bereits heute profitieren beide Banken von einer Zusammenarbeit, die sich auf einige Tätigkeiten aus den internen Bereichen bezieht.

Aufgaben können miteinander abgestimmt und somit ressourcenschonend erledigt werden. Die Mitglieder auf der diesjährigen Generalversammlung werden darüber entscheiden, ob es zu einer Verschmelzung der beiden Volksbanken kommen soll. Um vorab alle offenen Fragen zu beantworten, wird es voraussichtlich noch im 1. Quartal einen Informationsabend für die Mitglieder geben.

„Das gute Geschäftsjahr verdanken wir dem zunehmenden Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden. Dank des Mitgliederwachstums um weitere 97 Mitglieder und freuten uns zum Jahresende über mehr als 2.500 Mitglieder. Gemäß dem „genossenschaftlichen Prinzip“ wird ein Teil unseres Erfolges wieder an die Mitglieder ausgeschüttet und zudem in der Region investiert. Es wird auch in diesem Jahr eine attraktive Dividende für unsere Mitglieder geben“, führte Steiger aus.

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