Verdacht der Volksverhetzung – Polizei sucht zwei Tatverdächtige mit Fotos

Laut Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster und der Polizei Münster werden zwei Personen wegen Verdacht der Volksverhetzung gesucht

Am 20. Dezember 2021 und 17. Januar 2022 sind bei Demonstrationen der Impfpflichtgegner in Münster zwei Personen in Erscheinung getreten, die nun wegen des Verdachts der Volksverhetzung gesucht werden.

Vorausgegangen sind im Dezember am 20.12.2021 und am 17.01.2022 zwei sogenannte „Montagsspaziergänge“ der Impfgegner in Münster.

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Davidstern mit der Aufschrift „0G“©Polizei Münster

Davidstern

Hier wurden zwei männliche Tatverdächtige festgestellt, wobei eine bisher unbekannte männliche Person dadurch auffiel, dass er an der Jacke einen Davidstern mit der Aufschrift „0G“ befestigt hatte.

Im Januar hatte eine weitere männliche Person einen Zettel mit der Aufschrift „Keine Impfpflicht mit Impfstoffen, die ALC-0315 und ALC-0159 enthalten! Sei kein zweiter Josef Mengele!“ vor seinem Oberkörper platziert.

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Sei kein zweiter Mengele. ©Polizei Münster

Die Personalien der beiden Tatverdächtigen sind nicht bekannt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ eine Richterin nun den Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung.

Im Nachgang zu den Demonstrationen sind diese angezeigt worden. Die Tatverdächtigen konnten bislang nicht identifiziert werden.

Wer kann Angaben zur Identität der beiden männlichen Tatverdächtigen machen?

Hinweise nimmt die Polizei Münster unter der Telefonnummer 0251 275-0 entgegen.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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