Borkener Erklärung zur Situation der Hotellerie und Gastronomie im Kreis Borken

Landrat Dr. Kai Zwicker und die Arbeitsgemeinschaft der Bürgermeister und Beigeordneten, Dr. Christoph Holtwisch und Andreas Grotendorst fordern Unterstützung für die Branche.

Kreis Borken. Landrat Dr. Kai Zwicker hat gemeinsam mit hiesigen Gastronomen die „Borkener Erklärung zur Situation der Hotellerie und Gastronomie im Kreis Borken“ auf den Weg gebracht.

Vertreterinnen und Vertreter des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) waren ins Borkener Kreishaus gekommen, um mit dem Landrat die gegenwärtige Situation zu erörtern und um Unterstützung zu werben.

Borkener Erklärung
Landrat Dr. Kai Zwicker (Mitte), Hubert Lüttgens, Vorsitzender des DEHOGA-Kreisverbands Borken, und Renate Dölling, Geschäftsstelle Münsterland des DEHOGA Westfalen unterzeichnen die „Borkener Erklärung“. Foto: Kreis Borken

Die Unterzeichner der „Borkener Erklärung“, neben dem Landrat sind dies Hubert Lüttgens, Vorsitzender des DEHOGA-Kreisverbands Borken, und Renate Dölling, Geschäftsstelle Münsterland des DEHOGA Westfalen, möchten gemeinsam der großen Sorge Ausdruck verleihen, dass die Zukunft der gastgewerblichen Betriebe aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie existenziell gefährdet ist.

Sie fordern die Landes- und Bundespolitik auf, sich mit der Hotellerie und Gastronomie solidarisch zu erklären und die branche kurzfristig zu unterstützen. „Wir nehmen die Sorgen unserer hiesigen Gastronomen sehr ernst und unterstützen das Anliegen“, sagt Dr. Kai Zwicker.

Große Anstrengungen und schwierige Bedingungen

Natürlich unterstützen auch unsere Städte und Gemeinden die Aktion, so die Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Bürgermeister und Beigeordneten, Dr. Christoph Holtwisch und Andreas Grotendorst. Es knüpft direkt an den gemeinsamen Appell der Kommunen und des Kreises dazu an.

Die hiesigen Gastronomen betonen, dass sie die Hygiene- und Präventionsvorschriften nicht in Frage stellten und diese kompromisslos eingehalten werden müssten. Alle Besitzer und Betreiber sowie ihr Personal unternähmen seit der Wiedereröffnung große Anstrengungen, um unter den schwierigen Bedingungen „Gastlichkeit, guten Service und Vorsichtsmaßnahmen unter einen Hut zu bringen“, heißt es in der Erklärung.

Gastronomie und Hotellerie unverzichtbar

Alle Beteiligten betonten die Bedeutung der Branche für die Menschen im Kreis Borken: „Für unser Lebensgefühl und unsere Lebensqualität ist eine lebendige Gastronomie und Hotellerie unverzichtbar.“ Damit dies auch weiterhin so bleibe, sei nun Solidarität und Unterstützung wichtig. So sollen durch die „Borkener Erklärung“ die Politik sowie alle gesellschaftlich relevanten Kräfte aufgerufen werden, sich solidarisch mit Hotellerie und Gastronomie zu erklären. Konkret heißt es dort: „Im Sinne eines positiven Zusammenlebens muss diese Branche kurzfristig unterstützt und in Absprache mit deren Interessensvertretung alles Notwendige getan werden“, damit die Betriebe auch in Zukunft noch Gäste begrüßen können.

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